RE: geistige Hilfe von einzelnen ERKENNEN können

#76 von Jurek , 16.06.2014 11:47

Hallo Isai,

(Allgemein): Wenn man wirklich fair ist (bevor man jemanden was schlechtes unterstellt), dann muss man doch sachlich begründen (da ohne eindeutige Beweise) zugestehen, dass ich doch nie (!) eindeutig was für andere festgelegt hatte!
Denn bitte wo soll das gewesen sein? Dafür gibt es doch keine Beweise!
Von daher bitte fände ich es richtiger und fair, diese "negative Interpretation" nicht als gegeben anzusehen, trotz meiner sich vielfach wiederholenden eindeutigen Aussagen wegen der armen Witwe mit zwei geringen Münzen; JESU Gleichnis über Talente etc., das fair zu handhaben und daraus nicht was schlechtes zu machen, über was man auf der Grundlage von echter Liebe nicht diskutieren könnte.
Was soll ich also wirklich falsch gemacht haben, wenn ich über Themen schreibe, die mir wichtig erscheinen und die für NIEMANDEN hier zum Dogma sind!? Das würde mich interessieren zu erfahren, um sich darin besser zu orientieren und zu korrigieren. Danke!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
Beiträge: 5.460
Registriert am: 03.10.2009

zuletzt bearbeitet 16.06.2014 | Top

-

#77 von Isai , 16.06.2014 16:03

Lieber Jurek,


ich unterstelle nichts Schlechtes oder ein Falschmachen.

Deiner Ansicht nach, u. a. hier, hat jeder Christ alle Gaben aus Römer 12 mehr oder weniger, aber er habe alle.

Dem ist aber nicht so, sonst wäre es nicht ein Leib mit vielen (!) Gliedern.


Lieben Gruß,

Isai


 
Isai
Beiträge: 822
Registriert am: 21.12.2012

zuletzt bearbeitet 16.06.2014 | Top

LIEBE soll immer der Beweggrund sein! Römerbrief ;)

#78 von Jurek , 16.06.2014 16:19

Hallo Isai,

Ich kann dir immer wieder (aus Erfahrung) bestätigen, dass die Schriftsprache oft sehr missverständlich ist! Das zeigt sich immer wieder. (Besser wäre für mich phonetische Sprache über Skyper, weil da könnte man leichter gleich hinterfragen).
Deutsch ist auch nicht meine Muttersprache, noch bin ich ein guter Rhetoriker. Ich habe außer der Volksschule und Berufsschule, kein Gymnasium oder sonstige höhere Schule absolviert.

Von daher wäre es auch bei wichtigeren Dingen oft nett, wenn man was noch 10x nachfragt, bevor man es nur 1x negativ versteht.

Zitat
Deiner Ansicht nach, u. a. hier, hat jeder Christ alle Gaben aus Römer 12 mehr oder weniger, aber er habe alle.


Fakt für mich ist der, dass ich NIRGENDWO jemals gemeint hatte, dass alle EINZELNE Christen, ALLE Gaben verfügen! Das hatte ich doch nirgendwo gemeint!
Um was es mir aber ging, dass ALLE Christen verfügen über Liebe! Denn das ist ein Zeichen des jeden Christen und ohne Liebe ist man kein Christ! So einfach ist das (für mich).
Und da wo echte aufopferungsvolle Liebe vorhanden ist, da tut man sich mit dem teilen, was man hat und kann. = Was anderes habe ich nirgendwo geschrieben.
Außerdem würde ich mich widersprechen mit meinen wiederholten Bezügen auf die arme Witwe etc.
Bitte also hier um Zitate und Quellen, dann erkläre ich dir das etwas besser, was ich tatsächlich gemeint hatte.

Nebenbei möchte ich auch erwähnen, dass bei der ganzen Diskussion um die Gaben, hatte ich dich damit auch nicht gemeint, dass du nicht Gaben hättest oder sonst was Negatives, außer meinen Bedenken wegen STA. (Ist aber was anderes).
Das war also nur eine Themenbezogene Betrachtung.
Ich persönlich weiß nicht, was ich sonst falsch gemacht hätte …

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
Beiträge: 5.460
Registriert am: 03.10.2009


Röm 12ff

#79 von Jurek , 16.06.2014 16:37

Wenn man genau meinen ganzen Aussagen (nicht nur herausgerissene Abschnitte) verfolgt, habe ich nirgendwo geschrieben, dass ALLE Christen ALLE Gaben haben.
Deine Aussage „mehr oder weniger“… relativieren das auch, oder nicht? ;)

Was ich u. a. geschrieben habe:

Zitat
Solche Gaben wie du sie erwähnst: praktisch, seelsorgerisch, finanziell, lehrend, verkündend
das sind Gaben, die eigentlich JEDER Christ haben sollte. Nicht jeder gleicherweise. Denn in der Versammlung sind doch nicht alle Lehrer? Aber es geht um individueller Gemeinschaft und ggf. darin enthaltener Hilfestellung.


Ist das also nicht richtig?
K o n k r e t :
Gibt es Christen, die nicht auch irgendwie praktisch behilflich sein könnten? (Z.B. auch finanziell, wenn Bedarf und die Möglichkeit besteht?).
Und als Christen auch seelsorgerisch wirken, weil sie eben Christen sind und das Evangelium nicht für sich behalten!?
Und tun diese (wenn es ihnen möglich ist – lese bis ende! Denn es sind doch nicht alle Lehrer und alle gleich!) nicht auch verkündend und lehrend = Menschen von JESUS erzählend (und auch hier das alles nach ihren Möglichkeiten!)?
Und nach Möglichkeit meine ich, dass zum Beispiel kranke Christen oder sonst wie behinderte, nicht alles tun können. Das ist für mich klar.

Stimmt das also nicht, wie ich das verstanden und geschrieben habe?

Ich verstehe immer noch nicht, wo man daraus herauslesen kann, dass ALLE einzelne Christen besitzen ALLE Gaben?
Oder wie jetzt heißt: „mehr oder weniger“, was wieder was anderes für mich bedeutet.

Ich habe da auch geschrieben:

Zitat
Nicht jeder kann so wie ein anderer, und soll sich auch nicht mit anderen messen. Aber jeder kann etwas.


Dass jemand absolut NICHTS (bzw. ein Punkt) davon nach seinen Möglichkeiten kann (ich meine immer die gesunden wiedergeborenen Christen), das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es sowas wirklich bei wiedergeborenen und wirklich vom Herzen liebenden Christen möglich ist, weil sie eben Christen sind und sich damit von Nichtchristen kennzeichnen.

WAS davon nicht stimmt, bitte mir genau erklären.
D a n k e !

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
Beiträge: 5.460
Registriert am: 03.10.2009

zuletzt bearbeitet 16.06.2014 | Top

natürliche Fähigkeit vs. Geistesgabe

#80 von Isai , 17.06.2014 17:32

Hallo Jurek,



vielleicht wirfst du "natürliche Fähigkeiten" und "Gaben" in einen Topf.

Die Gaben um die es in Römer, Korinther und Epheser geht sind Geistesgaben und einer hat nicht die Gabe wie der andere.



Natürliche Fähigkeiten können bei mehreren Brüdern und auch Nicht-Christen vorliegen, der eine kann das mehr oder weniger als der andere.

Dann gibt es auch noch antrainierte Fähigkeiten oder auch geschulte natürliche Fähigkeiten.

Das sind aber aber alles keine Geistesgaben.



Lieben Gruß,


 
Isai
Beiträge: 822
Registriert am: 21.12.2012

zuletzt bearbeitet 17.06.2014 | Top

natürliche Fähigkeit vs. Geistesgabe (Rö 12)

#81 von Jurek , 17.06.2014 18:27

Hallo Isai,

Zitat
vielleicht wirfst du "natürliche Fähigkeiten" und "Gaben" in einen Topf.


Kannst du immer und perfekt das in der Praxis auseinanderhalten? Auch immer bei dir, wenn du was aus Glauben und christlicher Liebe tust?
Ich verdanke GOTT mein Leben! Aber warum das, wenn nicht GOTT mir Leben gab sondern meine Mutter hatte mich geboren, und mein Vater hatte mich gezeugt? Wo war da GOTT dabei?
Aber ALLES GUTE kommt von GOTT! Und GOTT unterstützt uns dabei!
Wenn ich also (als Beispiel) besonders talentiert wäre beim Reden, wo ich diese Gabe für das Verkündigen des Evangeliums einsetzen würde = wäre das jetzt nur mein eigenes Talent, so dass ICH das so gut kann, oder ist das die Gabe von JEHOVA? Was meinst du? (Vgl. auch 2.Kor 3:5)

Zitat
Die Gaben um die es in Römer, Korinther und Epheser geht sind Geistesgaben und einer hat nicht die Gabe wie der andere.


Ich hatte das auch nirgendwo so gemeint, dass jeder in gleicher Weise oder sonst auch spezielle Geistesgaben hätte!
Was ich meinte, sollte man genau davor nachlesen.
Und diese von mir gemeinten Gaben hat m. E. jeder gesunde, fähige und wiedergeborener Christ, auch wenn in unterschiedlichster weise. Und diese kann er auch nutzen(!), wenn es auch nach deiner Aussage ist aufgrund natürlicher Gaben! Denn wo echte Liebe und christlicher Geist ist (gibt es wahre Christen, wo das nicht vorkommt?), da ist das Ergebnis für Hilfesuchende dasselbe. Oder nicht?

Zitat
Natürliche Fähigkeiten können bei mehreren Brüdern und auch Nicht-Christen vorliegen, der eine kann das mehr oder weniger als der andere.


Wenn man jetzt davon ausgeht – dann warum nicht diese Fähigkeiten für CHRIISTLICHE Zwecke nutzen!?
Ist man dann schlechter dran, weil man das nur aus natürlichen Fähigkeiten; antrainierten Fähigkeiten oder auch geschulten natürliche Fähigkeiten heraus für geistige Dinge christlich nutzt, - als der, der das aufgrund von Geistesgaben nutzt?

Ich bitte dich sehr um genaue Begründung dazu.

Dank im Voraus und Gruß!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
Beiträge: 5.460
Registriert am: 03.10.2009


Ich vs. Geist

#82 von Isai , 17.06.2014 18:50

Hallo Jurek,



Zitat
Kannst du immer und perfekt das in der Praxis auseinanderhalten?



Natürlich nicht, das beanspruche ich auch nicht und ist auch nicht meine Aufgabe.

Wenn du schon immer (ob Christ oder nicht) beispielsweise eine rhetorische Fähigkeit gehabt hast, ist das natürlich ein Geschenk vom VATER.

Es ist aber keine Geistesgabe, die man bei der Wiedergeburt geschenkt bekommt und die der heilige Geist durch einen wirkt.



Zitat
Und diese von mir gemeinten Gaben hat m. E. jeder gesunde, fähige und wiedergeborener Christ, auch wenn in unterschiedlichster weise.



Du hattest dich auf die Gaben aus Römer 12 bezogen (deswegen steht ja alles unter dem Thema Römer 12) und da geht es um die geistgewirkten Gaben.

Die hat der eine, der andere hat sie nicht.


Die natürlichen Fähigkeiten sind vom Ich gewirkt, die Gaben sind durch den heiligen Geist gewirkt.

Das ist der Unterschied und die Wirkung ist dementsprechend.



Lieben Gruß,

Isai


 
Isai
Beiträge: 822
Registriert am: 21.12.2012

zuletzt bearbeitet 17.06.2014 | Top

RE: Ich vs. Geist

#83 von Jurek , 17.06.2014 19:16

Hallo Isai,

danke für deine Aussagen.

Zitat
Natürlich nicht, das beanspruche ich auch nicht und ist auch nicht meine Aufgabe.


Aber eben wenn NICHT, dann wo ist da ein Problem zu dem, was ich geschrieben hatte?
Denn spielt am Ende dann wirklich eine Rolle deine Aussage hier im Beitrag #77?

Zitat
Wenn du schon immer (ob Christ oder nicht) beispielsweise eine rhetorische Fähigkeit gehabt hast, ist das natürlich ein Geschenk vom VATER.

Es ist aber keine Geistesgabe, die man bei der Wiedergeburt geschenkt bekommt und die der heilige Geist durch einen wirkt.


Sorry, aber wenn du zu Anfang schreibst, dass du das nicht wirklich erkennst, dann wozu diese Aussage hier?
Wenn ich als wiedergeborener Christ die Gaben FÜR CHRISTLICHE Zwecke aus echter Liebe verwende, welche Bedeutung hat dann nachher deine Aussage dazu? Das habe ich nicht verstanden, weil ich eben diese Gabe des alles Verstehens nicht habe.

Zitat
Du hattest dich auf die Gaben aus Römer 12 bezogen (deswegen steht ja alles unter dem Thema Römer 12) und da geht es um die geistgewirkten Gaben.


Noch einmal (wie zuvor) bitte ich die Bibelstelle aus 2.Kor 3:5 nachzulesen (es gibt sicher bessere, aber auch die Schnelle…).
Ich möchte hier behaupten, dass die Gaben die ich habe, und von denen du schreibst: „Wenn du schon immer (ob Christ oder nicht) beispielsweise eine rhetorische Fähigkeit gehabt hast, ist das natürlich ein Geschenk vom VATER.“, dass ich diese als ein wiedergeborener Christ, aus echter Liebe mit Unterstützung GOTTES anwende!
Sind diese von GOTT gegeben (durch die Wirkung des Heiligen Geistes) oder rein von mir?
Denn wenn von GOTT, wo ist da der Unterschied zu Römer 12?
Wie stellst du dir das vor?
Oder gibt es heute auch so eine Geistausgießung wie zum Pfingsten 33 (wenn ich von der Jahreszahl ausgehe) mit besonderen „Effekten“ nach außen?

Zitat
Die hat der eine, der andere hat sie nicht.


Wenn du schreibst, dass es nicht deine Aufgabe sei, diese Gaben auseinanderzuhalten, dann wie kommst du zu dieser Aussage?

Zitat
Die natürlichen Fähigkeiten sind vom Ich gewirkt, die Gaben sind durch den heiligen Geist gewirkt.


Wenn ich im Gebet um die Führung GOTTES bete und Seine Leitung, dann sind meine […] Gaben aus dem reinen Ich, oder mit Unterstützung des Heiligen Geistes gewirkt?
Könnte das nicht jeder Christ, um diese Unterstützung GOTTES durch seinen Hl. Geist bieten?
Würde er das bekommen? Heb 6:10ff; 1.Joh 5:14,15 etc.

Zitat
Das ist der Unterschied und die Wirkung ist dementsprechend.


Unterschied verstehe ich immer noch nicht ganz. Weil wenn ich das ohne GOTT und Gebet mache, dann könnte ich das nachvollziehen, sonst verstehe ich das immer noch nicht.
Und was soll da in Wirkung anders sein, wenn du schreibst, dass es nicht deine Aufgabe ist sowas zu beurteilen?
Das verstehe ich auch nicht… = Eben, nicht meine Gabe!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
Beiträge: 5.460
Registriert am: 03.10.2009

zuletzt bearbeitet 17.06.2014 | Top

RE: Ich vs. Geist

#84 von Isai , 17.06.2014 19:44

Hallo Jurek,



Zitat
Sorry, aber wenn du zu Anfang schreibst, dass du das nicht wirklich erkennst, dann wozu diese Aussage hier?



Ich habe in der Praxis nicht die Aufgabe zu beurteilen "das ist eine Geistesgabe und das nicht."
Und ich möchte nicht sagen "Das und das könnte man von einem Christen schon erwarten."

Zitat
Ich möchte hier behaupten, dass die Gaben die ich habe, und von denen du schreibst: „Wenn du schon immer (ob Christ oder nicht) beispielsweise eine rhetorische Fähigkeit gehabt hast, ist das natürlich ein Geschenk vom VATER.“, dass ich diese als ein wiedergeborener Christ, aus echter Liebe mit Unterstützung GOTTES anwende!



Das kannst Du doch machen.

Aber von der Definition her ist es keine spezielle Geistesgabe (wenn du sie schon vor dem Christsein hattest), die seit der Wiedergeburt allein der heilige Geist durch dich wirkt.


Ich definierte, weil du darum gebeten hattest. Nicht weil es meine Aufgabe wäre, Gaben anderer unterscheiden.


Lieben Gruß,

Isai


 
Isai
Beiträge: 822
Registriert am: 21.12.2012

zuletzt bearbeitet 17.06.2014 | Top

RE: Ich vs. Geist

#85 von Jurek , 17.06.2014 20:50

Hallo Isai,

Zitat
Ich habe in der Praxis nicht die Aufgabe zu beurteilen "das ist eine Geistesgabe und das nicht."


Dann wäre das geklärt.
Nur ich meine, dass eben die Trennung zwischen besonderen Geistesgaben, und nicht besonderen Gaben aus echter christlicher Liebe, das steht in Verbindung zu Röm 12 auch nicht so eng, weil das waren nicht Gaben nur im ersten Jahrhundert, sondern auch die 20 Jahrhunderte weiter, wo es auch entsprechend ist.

Zitat
Und ich möchte nicht sagen "Das und das könnte man von einem Christen schon erwarten."


Ja, das möchtest du nicht. Aber ICH wage schon zu schreiben, dass die allgemeine Gaben, die aus Liebe und nach können erfolgen, darf man schon im Unterschied zu den Weltmenschen erwarten. WIESO nicht?
Denn auch Paulus erwartete und ermahnte… Oder nicht?
Einfach nur, dass jeder tut was er will oder halt nicht, so funktioniert das Christentum nicht, - wie ich das aus der Bibel entnehme. Und wie ich das weiter oben (#79) ausführte. Wenn was wirklich da Fehler sein sollte, da hatte ich höflich um Berichtigung gebeten.
Und da muss man m. E. nicht wegen Definitionen sich den Kopf zerbrechen, sondern sich freuen, dass es mal Gaben sind, die anderen Christen helfen! Und für MICH sind das auch die Gaben GOTTES.

Zitat
Aber von der Definition her ist es keine spezielle Geistesgabe (wenn du sie schon vor dem Christsein hattest), die seit der Wiedergeburt allein der heilige Geist durch dich wirkt.


Wo ist konkret in der Bibel diese Definition zu finden?
Ich denke, dass Gaben, die man als wiedergeborener Christ für christliche Zwecke in Liebe anwendet (auch wenn man solche Gaben vor seinem Christsein hatte), diese Gaben in Verbindung dann mit Unterstützung GOTTES durch seinen Hl. Geist, sind diese Geistesgaben. = "Meine Definition". Weil der Geist wirkt mehr als der Mensch, womit die Gaben damit erweitert werden.
Und heute gibt es m. W. keine besondere Geistesgaben, wie Zungenrede, Heilungen, (Totenauferweckung) u.ä., auch wenn etliche charismatische Kirchen das praktizieren.
Oder sehe ich das falsch?

Zitat
Ich definierte, weil du darum gebeten hattest. Nicht weil es meine Aufgabe wäre, Gaben anderer unterscheiden.


Dafür danke ich dir! Und möchte dich deswegen nicht zu Rechenschaft ziehen. (Scherz)
Ich finde diese Diskussion wirklich wichtig, weil sie zumindest für mich hilfreich ist!
DANKE nochmals dafür!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
Beiträge: 5.460
Registriert am: 03.10.2009


RE: Ich vs. Geist

#86 von Isai , 17.06.2014 21:10

Hallo Jurek,



Zitat
Wo ist konkret in der Bibel diese Definition zu finden?



Epheser 4:8
Darum heißt es: "Hinaufgestiegen in die Höhe, hat er Gefangene gefangen geführt und den Menschen Gaben gegeben."

Römer 12:6ff
Da wir aber verschiedene Gnadengaben haben nach der uns gegebenen Gnade, so lasst sie uns gebrauchen

1. Korinther 12:4-6ff
Es gibt aber Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber es ist derselbe Geist; und es gibt Verschiedenheiten von Diensten, und es ist derselbe Herr; und es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt.


1. Korinther 12:28-30
Und die einen hat Gott in der Gemeinde eingesetzt erstens als Apostel, zweitens andere als Propheten, drittens als Lehrer, sodann Wunderkräfte, sodann Gnadengaben der Heilungen, Hilfeleistungen, Leitungen, Arten von Sprachen. Sind etwa alle Apostel? Alle Propheten? Alle Lehrer? Haben alle Wunderkräfte?
Haben alle Gnadengaben der Heilungen? Reden alle in Sprachen? Legen alle aus?




und hier unter Punkt XI




Zitat
Und möchte dich deswegen nicht zu Rechenschaft ziehen. (Scherz)


Der Jurek...



Lieben Gruß,

Isai


 
Isai
Beiträge: 822
Registriert am: 21.12.2012

zuletzt bearbeitet 17.06.2014 | Top

Römer 12 = Definition der Gaben

#87 von Jurek , 18.06.2014 05:50

Ja, der Jurek, der ziemlich schwer vom Begriff ist… ().
Denn wirklich DEFINITION als solche dazu, kann ich da für das, was ich wissen wollte, nicht wirklich (wenn ich schon nicht schreiben sollte – für mich bestätigend) finden.

Für mich (für mein derzeitiges Verständnis der Bibel) gibt es da bei den Gaben GOTTES zwei Punkte der Definition zu erwähnen:

1) Manche der Gaben, die den äußerlichen Wundern gleichen, wie HEILUNG unheilbarer Krankheiten (Lahme, Leprakranke etc.) bis hin zu Totenauferweckung(!) = diese GABEN GOTTES, die sind mit den Aposteln, bzw. mit dem Urchristentum vergangen;

2) Die Gaben GOTTES, die noch heute alle wahren Christen haben, das sind Gaben, die sich unterteilen in neue Gaben, oder die verfließen mit schon vorhandenen Gaben, die wir auch schon hatten, bevor wir Christen wurden. (Auch das hatten wir von GOTT bekommen, wie wir zuvor schon festgestellt hatten). Allerdings das Besondere daran ist, dass mit diesen Fähigkeiten/Gaben ist es bei Christen so, dass da zusätzlich die nicht unterschätzende Wirkung des Heiligen Geistes dazukommt, was den menschlichen Rahmen sprengt. Der Hl. Geist unterstützt, fördert, erinnert, tröstet… uns. Und das sind die Gaben, die wir heute haben und um was wir beten dürfen.

Das ist mein Verständnis von der Definition der Gaben. -(Inkl. Röm.+ Kor. aus deinem Link).
Wo lege da ggf. ein Fehler, wenn es nicht so, oder nicht ganz so wäre?
Oder (wenn ich noch so lästig sein darf) übereinstimmst du mit dem zu Gänze?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
Beiträge: 5.460
Registriert am: 03.10.2009

zuletzt bearbeitet 18.06.2014 | Top

Zeichen der Apostel speziell

#88 von Isai , 18.06.2014 15:02

Hallo Jurek,



es gab Zeichen der Apostel, die es mit dem Tod der Apostel nicht mehr gab.

Mit diesen Zeichen sollte deren Sendung glaubhaft gemacht werden.

Andere konnten diese nicht vollbringen.

Sie waren beschränkt auf die apostolische Ära.

z. B. Apostelgeschichte 5:15
so dass sie die Kranken auf die Straßen hinaustrugen und auf Betten und Lager legten, damit, wenn Petrus käme, auch nur sein Schatten einen von ihnen überschatten möchte.


2. Korinther 12:12
Die Zeichen des Apostels sind ja unter euch vollbracht worden in allem Ausharren, in Zeichen und Wundern und Machttaten.

Die Geistesgaben haben nicht aufgehört.

Neben Gaben des heiligen Geistes gibt es auch falsche Zeichen und Wunder, deswegen besteht heute die Gefahr der Verführung.


(Meine Meinung, ohne Gewähr.)



Lieben Gruß,

Isai


 
Isai
Beiträge: 822
Registriert am: 21.12.2012

zuletzt bearbeitet 18.06.2014 | Top

RE: Zeichen der Apostel speziell

#89 von Jurek , 18.06.2014 15:44

Hallo Isai,

du unterscheidest also zwischen Zeichen der Apostel und den Gaben (Rö.12).
Könnten nicht Gaben auch als Zeichen bezeichnet werden? =(mit der von dir beschriebener Eigenschaft).
In dem Falle würde es um Wortbedeutungen gehen, wonach die durch Hl. Geist bewirkte Zeichen vor anderen (damit sie es glauben), Gaben der Apostel waren, die dann aufhörten… (wie war das noch mit 1.Kor 13:8ff?)

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
Beiträge: 5.460
Registriert am: 03.10.2009


RE: Zeichen der Apostel speziell

#90 von Isai , 18.06.2014 16:07

Hallo Jurek,



die Zeichen der Apostel waren speziell. Die Christen bekamen Geistesgaben zum Aufbau des Leibes.

Das Weissagungen usw. weggetan werden, dazu heißt es in 1. Korinther 13:10
wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden.

Zu dem was das Vollkommene sein könnte, gibt es viele Meinungen - aber auf Diskussion lasse ich mich da nicht ein, falls es dazu kommt.


Lieben Gruß,

Isai

 
Isai
Beiträge: 822
Registriert am: 21.12.2012


   

Apostelgeschichte
Lukas-Evangelium

Joh 3:16
Xobor Ein Kostenloses Forum | Einfach ein Forum erstellen