11:33-36

#16 von Isai , 01.04.2013 20:07

Hallo


Wer ist damit gemeint, JEHOVA oder JESUS CHRISTUS:

Römer 11:33-36
33 Welche Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege!
34 Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen?
35 Oder wer hat ihm vorher gegeben, und es wird ihm vergolten werden?
36 Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge! Ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.


Vom Kontext her JHWH.
Vom Vers 36 her aber JESUS, wegen

Kolosser 1:16
Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen;


mit einer Einschränkung noch

1. Korinther 8:6 so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.




Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: 6:8

#17 von Schrat , 03.04.2013 11:03

LIeber Jurek,

Paulus erwartet genau wie Jakobus ein verändertes Leben. "Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden" (2. Korinther 5,17). Wer "in Christo" ist, über den hat das Gesetz seine Macht verloren, weil die Strafe, die auf die Nichtbefolgung des Gesetzes folgt, von Christus an unserer Stelle auf sich genommen wurde. Was natürlich nicht bedeutet, daß das Gesetz als Maßstab für das was Gut und Böse ist, abgeschafft wäre!

Gruß
vom Schrat


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11:33-36

#18 von Jurek , 03.04.2013 19:09

Hallo Isai,

ich denke, dass in Röm 11:36 könnte auch JEHOVA gemeint sein.
Andere ähnliche Aussagen in der Bibel (die du zitierst hier aus Kolosser), die beziehen sich ja auf JESUS.
Doch auch diese von dir zitierte 1.Kor.-Stelle zeigt den Bezug auf JEHOVA, der diese obige Aussage zu Röm 11:36 m.E. ergänzt.
Etliche Aussagen findet man in der Bibel, die sich einst auf JEHOVA, dann auch auf JESUS beziehen. Manchmal mag das verwirrend erscheinen, aber das zeigt uns, wie der VATER durch den SOHN wirkt und auch durch Ihn genau repräsentiert wird. JESUS herrscht zur Verherrlichung des VATERS, und wie dem VATER alles gehört, gehört auch dem SOHN alles, was der VATER dem SOHN übertragen hatte.
- So verstehe ich mal das.

Gruß


 
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6:8-11

#19 von Jurek , 03.04.2013 19:17

Hallo Schrat,

Danke für diese schönen Worte aus der Bibel!
Nur wenn wir mit JESUS gestorben sind, so können wir dann auch mit Ihn wirklich leben, da Er ja auferstanden ist und wir mit Ihn. (6:4f)
Das ist eine schöne Hoffnung und Zuversicht!

Gruß


 
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RE: 11:33-36

#20 von Isai , 05.04.2013 23:26

Lieber Jurek,


Zitat
Manchmal mag das verwirrend erscheinen, aber das zeigt uns, wie der VATER durch den SOHN wirkt und auch durch Ihn genau repräsentiert wird. JESUS herrscht zur Verherrlichung des VATERS, und wie dem VATER alles gehört, gehört auch dem SOHN alles, was der VATER dem SOHN übertragen hatte.
- So verstehe ich mal das.




Dankeschön


Liebe Grüße,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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5:15 Adam und JESUS - aufgewogen / Waage?

#21 von Isai , 10.05.2013 12:12

Hallo


Oft wurde mit einer Waage illustriert, dass JESUS Adam "aufwog". Ein Gegenstück zur Übertretung.
Die sündige Menschheit durch JESUS von Erbsünde befreit wurde und alles wieder zurück an den Anfang geht (Paradies wie bei Adam und Eva).

In Römer 5:12-17 (NeÜ) kann man da etwas anderes lesen:

12 Durch einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und mit der Sünde der Tod. Und auf diese Weise ist der Tod zu allen Menschen hingekommen. Deswegen hat auch jeder gesündigt.
13 Selbst als es das Gesetz noch nicht gab, war die Sünde schon in der Welt. Doch wird sie da, wo es kein Gesetz gibt, nicht als Schuld angerechnet.
14 Trotzdem herrschte schon in der Zeit zwischen Adam und Mose der Tod auch über die Menschen, die kein ausdrückliches Gebot übertraten, also nicht in derselben Weise wie Adam sündigten. Mit seinem Ungehorsam ist Adam das genaue Gegenteil von dem, der kommen soll.
15 Doch die Begnadigung ist nicht einfach ein Gegenstück für die Übertretung. Denn wenn die Übertretung eines Einzigen der ganzen Menschheit den Tod brachte, so wird das durch die Gnade Gottes mehr als aufgewogen, denn die ganze Menschheit wird durch die Gnade eines einzigen Menschen, nämlich durch Jesus Christus, überaus reich beschenkt.
16 Dieses Gnadengeschenk ist nicht vergleichbar mit dem, was durch den einen Sünder verursacht wurde. Denn das Urteil Gottes, das der Übertretung des einen folgte, führt zur Verdammnis. Aber die Gnade, die auf zahllose Verfehlungen folgte, führt zum Freispruch.
17 Ist durch die Verfehlung eines Einzigen der Tod zur Herrschaft gekommen, so werden erst recht alle, die Gottes Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit in so reichem Maß empfangen haben, durch den Einen, durch Jesus Christus, leben und herrschen.




Lieben Gruß,

Isai


\"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat.\"
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: 11:33-36

#22 von Schrat , 10.05.2013 12:28

Lieber Isai,

obwohl die Gnade, die durch Jesus Christus nicht nur ein Aufwiegen der Schuld im mathematischen Sinne ist, halte ich den Vergleich der WTG trotzdem durchaus für angebracht. Gott hat durch Jesus die Waage wieder ins Gleichgewicht gebracht und darüber hinaus das Gewicht der Segnungen auf die Seite Jesu noch erhöht. Das, was Jesus brachte, ist weit überströmender, als das was Adam für uns bewirkt hätte, wenn er nicht gesündigt hätte. Ewiges Leben in Vollkmmenheit und Glück auf dieser Erde sind zwar auch nicht zu verachten, aber durch Jesu Tod wurde an Gnadengabe noch was "draufgepackt". Zumindest für einen Teil, die als "Braut" dienen werden (144000) wird sogar eine höhere Daseinsstufe erreicht, weil sie gleich Jesus Christus einen verherrlichten Leib bekommen und mit ihm auch in himmlische Bereiche kommen können.

Die "Verwaltung zur Wiederherstellung aller Dinge" mit Jesus Christus und den 144000 als Königen und Priestern ist ja auch noch etwas, was die Waagschale nicht nur gerade werden lässt, sondern auf der Seite Jesu Christi zum sinken bringt.

Das mit der Waage halte ich schon für angebracht, denn es ging ja auch bei dem Erlösungsplan Gottes darum, einen gerechten Ausgleich für die Sünde Adams zu schaffen. Paulus stellt ja auch diese beiden Tatbestände wie bei einer Waage einander gegenüber, einerseits die Sünde Adams andererseits die Erlösungstat Jesu Christi. Zu dem "überströmend" gehört sich auch, daß uns nicht nur die Sünden vergeben werden - damit wäre die Waage erst einmal gerade - sondern, daß uns auch noch zusätzlich geholfen wird, die Sünde zu überwinden!

Gruß
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10:13 Namen des HERRN anrufen

#23 von Isai , 11.05.2013 12:39

Hallo


dazu auch hier

Römer 10:12-15
12 Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen;
13 "denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden".
14 Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber sollen sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber sollen sie hören ohne einen Prediger?
15 Wie aber sollen sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind? Wie geschrieben steht: "Wie lieblich sind die Füße derer, die Gutes verkündigen!"



Wäre hier nicht JESUS CHRISTUS mit Herr gemeint, müssten die Juden nicht JESUS CHRISTUS als Herrn und Erlöser annehmen, denn sie rufen ja bereits den Namen JHWH an bzw. den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Doch ohne die Tür (JESUS) kommt man nicht zu IHM, dem VATER.


Apostelgeschichte 4:12
Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.



Lieben Gruß,

Isai


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(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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8:13 Geist vs. Leib

#24 von Isai , 21.05.2013 00:19

Hallo



Römer 8:13
denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben, wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet ihr leben.
(Elberfelder)

Denn wenn ihr euer Leben von eurer Natur bestimmen lasst, werdet ihr sterben. Wenn ihr aber durch den Geist die alten Verhaltensweisen tötet, werdet ihr leben. (NeÜ)


Nich durch Verstümmelung, Malträtieren des Körpers / eigene Bemühungen und Anstrengung töten wir alte Verhaltensweisen oder das "Fleisch", sondern durch den Geist.



Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
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RE: 8:13 Geist vs. Leib

#25 von Schrat , 21.05.2013 13:10

Lieber Isai,

das mit dem "Fleisch" wird oft mißverstanden, so als wenn der uns von Gott gegebene Körper an sich schlecht wäre und wir deshalb einen neuen, geistigen Leib bekommen und in den Himmel kommen müßten.

Zitat
(Elb)8.13 denn wenn ihr nach dem Fleischlebt, so werdet ihr sterben, wenn ihr aber durch den Geist dieHandlungen des Leibes toetet, so werdet ihr leben
(Lut1912)13. Denn wo ihr nach dem Fleisch lebet, so werdet ihr sterben müssen; wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschäfte tötet, so werdet ihr leben.
(Schl)13 Denn wenn ihr nach dem Fleische lebet, so müßt ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Geschäfte des Leibes tötet, so werdet ihr leben



Fleisch wird im NT häufig als Synonym für den gefallenen Menschen gebraucht. Z.B. sagt Paulus einmal, daß er sich "nicht mit Fleisch und Blut beraten hat", d.h. er hat keinen sündigen, gefallenen Menschen zu Rate zu gezogen (Galater 1:16).

Bibellexikon Rienecker/Mayer Seite 479 unter "Fleisch"

Zitat
III) ZEICHEN DER AUFLEHNUNG GEGEN GOTT
1) Wenn es in 1 Mo 6,17 heißt, daß alles Fleich seinen Weg verderbt hatte auf Erden, dann klingt hier schon die dritte und tiefste Bedeutung an, die Fleisch in der bibl. Botschaft hat.
Es ist nicht nur der ohnmächtige, der vergängliche, es ist vor allem der bewußt Gott widerstrebende Mensch. Der Mensch, der nicht Gott, seinen Schöpfer und Herrn, sondern sich selbst in den Mittelpunkt seines Lebens, Denkens und Wollens rückt, der nicht auf Gottes Ehre, sondern auf den eigenen Ruhm aus ist. Im NT ist dieses Verständnis noch wesentlich vertieft. Im F. wohnt nichts Gutes (Rom 7,18), es ist dem Gesetz Gottes nicht Untertan (Rom 8,7). Es gibt eine fleischliche Gesinnung, die den Menschen unter die Sünde verkauft (Rom 7,14), ihn in die Feindschaft gegen Gott treibt (Rom 8,7) und ihn um das Wohlgefallen Gottes bringt (V. 8). Das F. verführt zum Selbstruhm (Phil 3,3f). Wenn sich der fromme Israelit seiner Abstammung und seiner Beschneidung rühmt und sich gegen die Gnade verschließt, dann hat er Gottes Gabe fleischlich verzerrt. F. ist also nicht nur die massive sündige Verunreinigung des Menschen, sondern auch seine Religiosität, Frömmigkeit, Tugend, sofern er sich damit gegen den Zugriff Christi wehrt: »Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch« (Joh 3,6). Das Ende des F.es kann nur Verderben und Tod sein (Rom 8,6.13; 1 Kor 15,50; Gal 6,8). So verfeinert sich das F. gebärden kann, so hemmungslos kann es sich auch in den Werken des F.es austoben (Gal 5,19). Immer ist es der Widersacher des Geistes (Mt 26,41; Joh 6,63; Gal 5,17)..



Es geht also nicht um den von Gott geschaffenen leiblichen Körper. Dieser war ursprünglich auch "sehr gut". Deswegen dürfen wir auch die Aussage "Fleisch und Blut können Gottes Königreich nicht ererben" so verstehen und anwenden, als wenn im 1000-Jahrreich nicht Menschen aus Fleisch und Blut wie Adam leben könnten und würden (1. Kor. 15:50)

Gruß
vom Schrat


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Römer 1:9 GOTT dienen - wie z. B.?

#26 von Isai , 18.07.2013 17:13

Hallo


wie können wir GOTT dienen?

Römer 1:9

Gott weiß, dass ich unablässig für euch bete. Ihm diene ich von ganzem Herzen (griech. in meinem Geist), indem ich die gute Botschaft von seinem Sohn weitersage.
(Neues Leben)

Gott, dem ich mit ganzem Herzen diene, indem ich das Evangelium seines Sohnes verkündige, ist mein Zeuge, dass ich euch ständig erwähne (NeÜ)


Lieben Gruß,

Isai (mit Wunsch nach einem Gewitter )


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
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Römer 8:26, 27 Der Geist tritt für uns ein - wie?

#27 von Isai , 23.07.2013 12:07

Liebe Geschwister




Römer 8:26, 27
26 In gleicher Weise nimmt sich der Geist Gottes auch unserer Schwachheit an, denn wir wissen nicht, wie man richtig beten soll. Er tritt mit einem Seufzen für uns ein, das man nicht in Worte fassen kann.
27 Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was der Geist damit sagen will, denn der Geist tritt für die Heiligen so ein, wie es vor Gott angebracht ist.
(NeÜ)


26 Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern.
27 Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß.
(Elberfelder)


26 Der Heilige Geist hilft uns in unserer Schwäche. Denn wir wissen ja nicht einmal, worum oder wie wir beten sollen. Doch der Heilige Geist betet für uns mit einem Seufzen, das sich nicht in Worte fassen lässt.
27 Und der Vater, der alle Herzen kennt, weiß, was der Geist sagt, denn der Geist bittet für die, die zu Gott gehören, wie es dem Willen Gottes entspricht.
(NL)



Was genau könnte damit gemeint sein, dass der Geist für uns eintritt?

Wie tritt er für uns ein?

Hat da jemand schon damit Erfahrung gemacht?

Und gibt es zu bisherigen Meinungen, die hier auch willkommen sind, andere Denkansätze und Überlegungen dazu?



Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: Römer 8:26, 27 Der Geist tritt für uns ein - wie?

#28 von Jurek , 09.08.2013 07:53

Guten Morgen!

Viele Dinge (die man übrigens für unsere Erlösung gar nicht braucht), die direkt GOTT betreffen und genau seines Seins, sind uns verborgen (Mt 11:27).
Nur der GEIST erforscht die Tiefen GOTTES (1.Kor 2:10). Und auch der GEIST ist für uns kein „offenes Buch“ -(ähnlich Joh 16:12 = es übersteigt bei weitem unseres Horizont).
Was sollen wir als kleine Kreaturen, die nicht einmal vor der Majestät GOTTES wirklich oft was richtig im Gebet aussprechen können u.d.g. (deswegen verwendet sich als Hilfe für uns dieser GEIST), schon diesbezüglich durchblicken, was alles und wie genau da im „Hintergrund“ abläuft, wenn der GEIST wirkt? Der Wirkt wie ein Wind (z.B. bei der Wiedergeburt), und man weiß nicht wie… (Joh 3:8).
Genau dieses Geheimnis motiviert dennoch viele Leute dazu, dass sie meinen es besser zu wissen und zu spekulieren (Trinitarier & Co.).

Zum Beispiel auf die Frage: „Hat da jemand schon damit Erfahrung gemacht?
welche Art Erfahrung kann man machen von Dingen, die uns eigentlich verborgen sind, speziell auf den GEIST, der sich wie bei GOTT für uns verwendet? Das „Wie“, ist das wichtig und speziell wie erkennbar?
Der Hl. Geist wird nicht zu uns sprechen oder so was. Natürlich als wahre Christen werden dann ALLE die Wirkung GOTTES durch seinen GEIST verspüren, aber haben wir damit eine besondere/gesonderte Beziehung zum Hl. Geist?
Aber wir haben eben durch das Wort GOTTES die wichtige Zusicherung, dass - WEIL wir solche unzulängliche Menschen sind -, dieser Hl. Geist sich für uns vor der heiligen Majestät GOTTES verwendet, so dass unsere Gebete GOTT annehmbar sind und dass diese Gebete das besagen, was uns am Herzen liegt, aber wir es nicht richtig formulieren können…

So meine persönliche Meinung dazu.

Gruß!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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12:4-8 - für eine Gabe, und für anderes nicht zuständig?

#29 von Jurek , 09.06.2014 14:56

4 Es ist wie bei unserem Körper. Er bildet ein lebendiges Ganzes, hat aber viele Glieder, von denen jedes seine besondere Aufgabe hat.
5 Genauso sind wir alle in Verbindung mit Christus ein einziger Leib und einzeln genommen Glieder, die voneinander abhängig sind.
6 Wir haben ganz verschiedene Gaben, so wie Gott sie uns in seiner Gnade gegeben hat. Der eine hat die Gabe, Worte Gottes weiterzugeben. Er soll das in Übereinstimmung mit dem Glauben tun!
7 Ein anderer ist befähigt, praktische Aufgaben zu übernehmen. Er soll diese Gabe einsetzen! Wenn jemand die Gabe des Lehrens hat, soll er lehren!
8 Wenn jemand die Gabe der Seelsorge hat, dann soll er sie ausüben. Wer Bedürftige unterstützt, tue das uneigennützig! Wer Verantwortung übernimmt, muss fleißig sein! Wer sich um Notleidende kümmert, soll es mit fröhlichem Herzen tun!
“.

Wie kann man diese Aussage richtig aus der Sicht der Bibel verstehen?
Ich verstehe das folgenderweise: Dem Apostel Paulus geht es da zuerst darum, dass die Gemeinschaft von Christen eine EINHEIT bildet. Diese wird symbolisiert mit einem Leib, dessen Haupt JESUS ist. Also ein geistlicher Leib.
Jedes Glied dieses EINEN Leibes, hat verschiedene Aufgaben. Wie bei einem buchstäblichen Leib, hat das Auge andere Aufgabe als die Hand oder der Fuß. Aber alle funktionieren harmonisch miteinander und füreinander zu einem Zweck: Dem gemeinschaftlichen Sein in CHRISTUS JESUS. Darauf konzentriert sich das Sein dieser Glieder.
Wir sind alle voneinander abhängig! Das heißt, dass EIN Glied kann nicht zu (nur) EINEM anderen sagen: „ich brauche dich nicht, du bist für mich von keinem Nutzen“.
Dann ab dem V.6 erwähnt Paulus einige besondere Aufgaben, die jeder speziell als seine Gabe/n hat und besonders in seinem Rahmen und Möglichkeiten, im Interesse anderer Glieder, dies (so gut man das kann) erfüllen kann. Denn nicht jeder ist zu allem dem genannten gleichgut befähigt.
Paulus erwähnt also ab V. 6 (in unserem Zitat) folgende besondere Aufgaben:
1) Worte Gottes weiterzugeben;
2) Praktische Aufgaben zu erfüllen;
3) Gabe des Lehrens;
4) Seelsorge zu tun;
5) Bedürftige zu unterstützen.

Im Grunde sind das diese 5 Aufgaben, die hier erwähnt wurden, für die jede einzelne für sich wichtig ist, das auch nicht aus Eigennutz zu tun, sondern fleißig mit fröhlichem Herzen.

Nun erhebt sich die Frage, ob Paulus damit meinte, dass zum Beispiel ein Glied dieses Leibes, der sich speziell für die zuletzt erwähnte Gabe zur Unterstützung der Bedürftigen einsetzt, auch von Nutzen ist für die Nichtbedürftigen in materieller Hinsicht in diesem Leib?

Ich verstehe Pauli Aussagen dahingehend, dass diese Auf-Gabe/n, die im Besonderen ganz speziell bestimmten Gliedern des Leibes CHRISTI obliegen, nicht bedeuten, dass diese Glieder nicht auch alle andere Aufgaben in gewissen geringerem Masse auch erfüllen müssen (was Aufgabe jedes Christen in jeweiligen Rame wäre), weil auch sie zu dem einen Leib CHRISTI gehören, um das ganze Leib am Leben und Bewegung zu erhalten, durch Belehrung aus der Heiligen Schrift, einander zu lieben und zu helfen, wo wer welche Hilfe benötigt, und nicht nur auf „seinem speziellen Bereich“.
Der eine kann sich bei etwas natürlich mehr einsetzen als wo anderes, aber jeder kann sich auch überall auch etwas einsetzen wenn nötig.

Damit verstehe ich die Worte Pauli, dass damit meint Paulus nicht die Ausschließlichkeit nur für die bestimmten Aufgaben. Sondern da wo man Gaben hat, tut man sich mehr und besser einsetzen als jemand anderer mit andere/n Gabe/n. Aber man kann jedem mit verschiedenen Gaben dienen.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: 12:4-8 individuelle Gaben und Vers 9ff

#30 von Isai , 09.06.2014 16:17

(Nebengedanke: Wichtig ist auch, dass jedes Glied mit dem Haupt verbunden ist.
Es sollte keine Zwischeninstanz zwischen dem Haupt (unseren Herrn Jesus) und dem Teil des Leibes geben.)






Paulus schrieb:

Römer 12:4
"... die Glieder nicht alle dieselbe Tätigkeit haben"

Römer 12:6
Da wir aber verschiedene Gnadengaben haben nach der uns gegebenen Gnade

Römer 12:6-8
6 "Der eine hat die Gabe, Worte Gottes weiterzugeben. Er soll das in Übereinstimmung mit dem Glauben tun!
7 Ein anderer ist befähigt, praktische Aufgaben zu übernehmen. Er soll diese Gabe einsetzen! Wenn jemand die Gabe des Lehrens hat, soll er lehren!
8 Wenn jemand die Gabe der Seelsorge hat, dann soll er sie ausüben.




Jeder der Brüder hat somit GOTT-gegebene individuelle Gaben, die der andere (siehe oben) nicht hat.
Das ist Aussage des Textes.


Das Ohr kann nicht zum Auge sagen "Stelle mir den Fuß zur Verfügung". Da sollte das Ohr schon den Fuß fragen.

Besser noch: Es kann auch sein Haupt fragen und Dieses wird ihn zu geeigneter Stelle leiten.






Zitat
Nun erhebt sich die Frage, ob Paulus damit meinte, dass zum Beispiel ein Glied dieses Leibes, der sich speziell für die zuletzt erwähnte Gabe zur Unterstützung der Bedürftigen einsetzt, auch von Nutzen ist für die Nichtbedürftigen in materieller Hinsicht in diesem Leib?




Umgekehrt: Wenn z. B. jemand Lehren kann aber einem materiell Bedürftigen nichts geben kann, ist dann der Lehrende an sich trotzdem von Nutzen für den materiell Bedürftigen?

Dafür gibt es noch andere Glieder am Leib, die dann materiell oder praktisch aushelfen könnten.


Es gibt Seelsorger die haben zwei "linke Hände" oder Praktiker, die taub oder stumm sind.

Alle sind "von Nutzen", man muss dabei das große Ganze im Blick behalten.

Es ist sein Platz im (weltumspannenden) Leib, den er vor GOTT einnehmen durfte und z. B. Bedürftige gibt es in diesem großen Leib immer.


Dies gilt ebenso für alle anderen Glieder des Leibes mit deren individuellen Gaben
(Lehren, praktische Tätigkeiten, Seelsorge, usw., Römer 12:4-8).




Aber: Es kann natürlich sein, dass jemand seinen Platz im Leib erst finden muss oder eine Gemeinde, in der er seine Gabe nutzbringend einsetzen kann.

Der Herr wird einen da führen, wenn man es möchte.




Es sollte auch kein Neid o. ä. aufkommen, weil einer eine gewisse Gabe nicht hat und ebensowenig sollte der, der eine spezielle Gabe hat auf einen anderen herabblicken o. ä..

Gott teilte jedem ein Maß des Glaubens und eine Gabe zu.

Für beide Seiten gilt "dass er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat" (Römer 12:3).





Ab Vers 9 finden wir dann die Aussagen die für alle gleichermaßen gelten, nämlich nach dem Grundsatz der Liebe zu wandeln.





Zum Abschluss die Aussage Athenagoras im 2. Jh.:

Zitat
Bei uns könnt Ihr ungebildete Leute, Handwerker und alte Mütterchen finden, die zwar nicht imstande sind, die Nützlichkeit ihrer Lehre mit Worten darzutun, aber durch ihre Taten die Nützlichkeit ihrer Grundsätze nachweisen. Sie sagen keine auswendig gelernten Worte her, sondern zeigen gute Taten: nämlich geschlagen nicht wiederzuschlagen, ausgeraubt nicht zu prozessieren, allen Bittenden zu geben und den Nächsten wie sich selbst zu lieben."




Aber euch, die ihr hört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen;
segnet, die euch fluchen; betet für die, die euch beleidigen!

Dem, der dich auf die Backe schlägt, biete auch die andere dar; und dem, der dir den Mantel nimmt, verweigere auch das Untergewand nicht!
Gib jedem, der dich bittet; und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück!
Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, tut ihnen ebenso!
Und wenn ihr liebt, die euch lieben, was für einen Dank habt ihr? Denn auch die Sünder lieben, die sie lieben.
Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was für einen Dank habt ihr? Auch die Sünder tun dasselbe.
Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr wieder zu empfangen hofft, was für einen Dank habt ihr? Auch Sünder leihen Sündern, damit sie das Gleiche wieder empfangen.
Doch liebt eure Feinde, und tut Gutes, und leiht, ohne etwas wieder zu erhoffen! Und euer Lohn wird groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn ER ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.
Seid nun barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Und richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden; und verurteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt werden. Lasst los, und ihr werdet losgelassen werden.
(Lukas 6:27-37)

 
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