RE: Entwicklung - JA oder NEIN?

#151 von Schrat , 09.04.2013 18:11

Lieber Jurek,

Zitat
obwohl wir keine Zwischenglieder haben, ist es doch so, je weiter man nach oben kommt desto komplizierter…".



Muß das aber durch Evolution bedingt sein? Kann das nicht auch andere Gründe haben? Z.B. Wassersortierung, Intelligenzsortierung usw.

Prof. Veith verschaulicht das gut mit seinem Gartenteich und den darin enthaltenen Lebewesen und sonstigen Zutaten wie Plastikenten. Wenn dort plötzlich etwas zugeschüttet wird, gibt es auch eine Sortierung, das sagt aber nichts über eine angebliche Evolution aus!

Gruß
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RE: Entwicklung - JA oder NEIN?

#152 von Topas , 09.04.2013 19:06

Jurek,

das mag jetzt arrogant klingen, aber ich sehe, daß du dich mehr mit Evolutionsgedanken beschäftigen mußt. Ohne nähere Zusammenhänge zu kennen, hängst du dich an an einem Satz auf von 'einfach' zu 'höher'.
Selbst Evolutionisten denken mittlerweile nicht mehr, daß es eine treibende Kraft zu 'Höherentwicklung' gibt. Die einfacheren Arten sind in ihrer Ausprägung perfekt und es gibt sie vielfach heute noch in unveränderter Form.
Gerade wenn man auf die angebliche Höherentwicklung (die nur in einem höheren Organisationsgrad liegt) besteht, muß man zeigen wie einfache Arten eine Abwandlung zeigten und wie aus Existierendem etwas völlig Neues wurde. Das scheinst du nicht begreifen zu wollen und wiederholst endlos die Schichtenfolge, die wir ja längst begriffen haben.
Der Vorgang einer Komplexitätszunahme ist rein hypothetisch und das sagen nicht nur Schrat oder ich und wer auf diese Hypothese besteht, muß zeigen, wie das vor sich gegangen ist. Das, was du als Fakt ansiehst, ist eine Annahme, die bewiesen werden muß, ansonsten ist es eine Glaubenssache. Allerdings weichst du dieser Aufgabe aus und ziehst dich auf einen Punkt zurück, der nur die Eingangsfrage darstellt und beantwortest nicht die Bedeutung. Nun gut, ich weiß leider um die suggestive Kraft und hypnagoge Wirkung des Evolutionsgedankens, der sich richtiggehend in den Gedanken als Filter festsetzt. Nicht umsonst schreibe ich auch über die Gefährlichkeit eines Evolutionsgedankens der im Deckmantel einer Wissenschaft daherkommt. Mein Tipp lautet, sich eingehender mit den Gegenargumenten zu beschäftigen und auch mal darauf einzugehen, indem man mitdenkt und versucht Gedankengänge nachzuvollziehen. Material gibt es genug, schon Wort und Wissen bietet das ausreichend Gelegenheit. Im Prinzip mußt du dich selber davon überzeugen, daß der Evolutionsgedanke nicht richtig sein kann. Viel Glück dabei!


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RE: Entwicklung - JA oder NEIN?

#153 von Jurek , 09.04.2013 19:14

Hallo Schrat,

um was es mir gegangen ist, ist, dass die eindeutigen Fakten sprechen für sich, und zwar, dass ÜBERALL, wo man auf der Erde in den Sedimentschichten schaut, ist das gleiche fossile Muster vorzufinden. Nicht nur in älten Erdschichten (sonst müssten die auch stark vermischt sein) von kleinen Einzellern beginnend, sondern auch sozusagen Zoologisch und Anatomisch in so einer richtigen Reihenfolge angeordnet, wie das mit einer engen Verbindung zusammen hängt und voraussagbar ist, weil nur so das miteinander passt und nicht anders. Verstehst du das?
Was du und "dein" Prof. Veith mit seinem Gartenteich da reden, das ist doch völlig willkürlich! Denn es gibt auf der ganzen Welt (die größer ist als das Teich von Prof. Veith) nicht ein einziges Beispiel, wo es anders wäre wie von mir beschrieben!
Beweis mir das Gegenteil!
Daher "mein" Gedanke, dass, es in Kambrium gar keinen Karnickel hätte einfach geben können, weil dieser in diese Zeitperiode und Anatomie her gar nicht passt! Alles ist dann schon so, dass die Wesen immer komplexer wurden.
Wieso soll das wirklich der biblischen Schöpfungsgeschichte widersprechen (wenn man das anders versteht als du), weiß ich nicht.
Und wenn du schon von "Evolution" schreibst, dann bedenke bitte dabei, dass dieses Wort bedeutet nur einfach "Entwicklung" (aus dem Lateinischen). Auch die Hunderassen haben sich aus dem Wolf entwickelt!
Dieses Wort bedeutet nicht gleich zwangläufig, dass aus einem Krokodil eine Kuh wurde, oder sowas…

Gruß


 
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RE: Entwicklung - JA oder NEIN?

#154 von Jurek , 09.04.2013 19:23

Hallo Topas,

Das, was ich als Fakt ansehe, ist keine Annahme, die bewiesen wurde, wenn man sich mit Paläontologie und Geologie ausreichend dazu beschäftigt.

Zitat
Allerdings weichst du dieser Aufgabe aus und ziehst dich auf einen Punkt zurück, der nur die Eingangsfrage darstellt und beantwortest nicht die Bedeutung.


Die Eingangsfrage reicht schon, um den Aberglauben zu konfrontieren, dass das ganze Universum mit allem drum und dran in knapp 50 Stunden ins Dasein kamen…

Zitat
Mein Tipp lautet, sich eingehender mit den Gegenargumenten zu beschäftigen und auch mal darauf einzugehen, indem man mitdenkt und versucht Gedankengänge nachzuvollziehen.


Das ist ein guter Tipp, welcher von beiden Seiten angewandt zur Erfolg führen kann.

Zitat
Material gibt es genug, schon Wort und Wissen bietet das ausreichend Gelegenheit.


Prof. Scherer ist einer davon… Nur muss man auch ihn verstehen können.

Gruß!


 
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RE: Entwicklung - JA oder NEIN?

#155 von Schrat , 09.04.2013 19:24

Lieber Jurek,

ob sich wirklich der Hund aus dem Wolf entwickelt hat, ist eigentlich auch eine nicht bewiesene Annahme. Der Schöpfungsbericht spricht davon, daß Gott wildlebende Tiere und Haustiere erschuf. Aber sebst wenn unsere Haushunde wirklich vom Wolf abstammen, so handelt es sich immer noch um die Art Cane. Daß sich überall auf der Erde das gleiche fossile Muster findet, muß man nicht zwangsläufig nur mit Evolution erklären. Ich erwähnte ja schon, daß die Abfolge der Sintflut auch eine gewisse Logik enthält und sich demzufolge auch eine gewisse logische Schichtenfolge.

Da Du aber wohl nicht die Filme von Prof. Veith anschaust, werden wir dann auch die guten Gründe dafür entgehen, warum die Schichtenfolge ebend nicht die angebliche Evolution beweist und wir werden ständig aneinander vorbeireden. So wie Topas sagt, bist Du nicht bereit, auch mal andere als die gängigen evolutiven Gedankengängen zu folgen!

Gruß
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RE: Entwicklung - JA oder NEIN?

#156 von Jurek , 09.04.2013 19:26

O.k. Schrat!
Freut mich, wenn wenigstens du bereit bist!

Gruß!


 
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RE: Entwicklung - JA oder NEIN?

#157 von Topas , 09.04.2013 19:34

Jurek,

leider stimmt das nicht so, wie du es schreibst. Es gab keine graduelle allmähliche Entwicklung, die man irgenwie beobachten konnte. Sagt dir der Ausdruck 'kambrische Explosion' etwas?
Hier waren schlagartig alle Körperbaupläne vertreten, für alles was folgen sollte (aus Evolutionssicht). Von Deuterostoma, Ecdysozoa und Loophotrochozoa, also alle grundlegenen Körperbaupläne nahmen hier ihren Ursprung.
Was folgt waren nur noch Abwandlungen ein und desselben Grundbauplanes. Dieser Befund sollte dich nachdenklich machen.

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RE: Entwicklung - JA oder NEIN?

#158 von Topas , 09.04.2013 19:40

Jurek,

es reicht mir mit deinen Anspielungen. Den Glauben an eine wortwörtliche Schöpfung als Aberglauben zu bezeichnen ist nicht nur diskriminierend und verletztend, sondern zeigt auch wie sehr du dich vom Wort Gottes entfernt hast. Das brauche ich mir nicht anzutun.

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RE: Entwicklung - JA oder NEIN?

#159 von Schrat , 09.04.2013 21:25

Lieber Topas,

da Jurek sich die Filme vom Prof Veith wohl nicht anschaut - sonst könnte er nicht so reagieren - habe ich mir noch mal die Serie über die Fossilien aus 2004 angeschaut.

Es wird immer gerne bei Evolutionisten von einer Entwicklung vom "primitiven" zum "komplexen" gesprochen und daß würde sich in den Schichten niederschlagen. Dabei muß man festhalten, daß es "primitiv" eigentlich nicht gibt. Auch die einfachsten Lebewesen sind dermaßen kompliziert, so daß vieles auch von den heutigen Wissenschaftlern nicht verstanden wird.

Es ist eigentlich das Gegenteil von Evolution feststellbar: Degeneration. Frühere Lebensräume waren erheblich artenreicher und die Tiere und Pflanzen auch erheblich größer. Prof Veith hat etliche Beispiele dafür in seinen Filme. Und viele der als "primitiv" bezeichneten Lebensformen gibt es auch heute noch, z.B. Knochenfische.

Die in den Schichten gefundenen Fossilien weisen alle eine gewisse Ausrichtung auf, was auf Strömungen gewaltiger Wasserfluten hinweist. Und auch die Erhaltung auch kleinster Details und von Weichteilen, weist auf ein katastrophisches Geschehen, wie es die Sintflut war, hin.

Es ist zwar eine gewisse Sortierung feststellbar, aber die weist nicht unbedingt auf Evolution hin und kann auch andere Gründe haben.. Ich fand das Beispiel mit dem Wasserteich von Prof Veith durchaus passend. Nehmen wir an, da ist ein Gartenteich und in diesem befinden sich im Schlamm Würmer, dann Schnecken und im Wasser schwimmen Fische und oben auf Enten. Wenn nun ein Bulldozzer kommt und alles zuschüttet, werden Fossilien entstehen: Erst die Würmer, dann die Schnecken, dann die Fische und schließlich die Enten. Kann man daraus schließen, daß sich das eine aus dem anderen entwickelt hat?

Kann man ja mal drüber nachdenken.

Auch die pauschale Behauptung, man könne eine Voraussage treffen, muß deswegen nicht die Evolution beweisen. Es gibt viele Beispiele dafür, daß aufgrund einer Theorie eine Voraussage getroffen wurde, diese Voraussage eintrifft und trotzdem die Theorie falsch ist.

Schon Gallilei hat diesen Fehler gegenüber dem Papst gemacht, der ihm durchaus gut gesinnt war und sich freundlich mit ihm unterhalten hat. Auch Gallilei hat so argumentiert, man könne aufgrund einer Theorie eine Voraussage machen, die treffe dann ein und deswegen müsse die Theorie richtig sein. Der Papst hat ihn darauf aufmerksam gemacht, daß eine Voraussage aber durchaus auch eintreffen könne, obwohl andere Gründe als die in Frage kommende Theorie dies bewirke. Leider hatte Gallilei ein ungezügeltes Temperament und hat dann das getan, was viele gottlose Menschen heute auch tun: Er wurde dem Papst gegenüber beleidigend. Er hat die gegensätzlichen Auffassungen in einem dichterischen Dialog gepackt, in welchem er dem Papst die Rolle des "Simplizisssmus" = Einfaltspinsel zuordnete. Das damit dem Papst der Geduldsfaden gerissen ist und seine Freundlichkeit ein Ende hatte, kann ich heute noch nachvollziehen.

Im Falle Gallilei war es so, daß die getroffenen Voraussagen, z.B. die Venus-Phasen, nicht nur ein heliozentrisches Weltbild beweisen, sondern auch bei einem geozentrischen Weltbild gemäß Tycho Brahe zutreffen würden. Es ist zwar richtig, daß das ptolomäische Weltbild allerlei Mängel aufwies und damit in Verbindung auch allerlei Vorstellungen waren, die eigentlich nicht aus der Bibel stammten, z.B. die kristallinen Phasen, dann die Reinheitsvorstellungen der Sonne und der Sterne. Wenn das auch zu widerlegen war, so ist die Grundaussage, die man letzendlich auch aus der Bibel ableiten kann, nämlich, daß die Erde im Mittelpunkt des Universums ruht, mit der Widerlegung dieser zusätzlichen Vorstellungen nicht widerlegt. Interessnaterweise hat sich Gallileo auch mehr darauf verlegt, daß ptolomäische Weltbild zu widerlegen, als das heliozentrische Weltbild zu beweisen. Das könnte er nämlich mit den damaligen Mitteln garnicht und deswegen mußte er auch widerrufen. Und spätere "Beweise" treffen genauso auf das modifizierte geozentrische Weltbild es Tycho Brahe zu. Und so ähnlich ist es auch mit der Evolutionstheorie. Es ist richtig, daß hinsichtlich der Schöpfung auch falsche Vorstellungen vorhanden waren, z.B. daß Gott jede heute vorhandene "Art", also auch Unterart und Variation, geschafffen habe. Da mußten Schöpfungsgläubige zurückstecken, aber die Grundaussage der Bibel, nämlich die Schöpfung "alles nach seiner Art (Grundart, Familie), bleibt bestehen.


Ein anderes Beispiel:

Albert Einstein hat neben vielen anderen wirren Theorien die Theorie von der Raumkrümmung aufgebracht. Als dann um 1900 eine Sonnenfinsternis war machte man aufgrund dieser Theorie eine Voraussage, daß der Lichtstrahl eines fernen Sterns in der Nähe sich um einen bestimmten Grad krümmen würde. Und das traf ein! Nur das beweist trotzdem nicht die Raumkrümmung, weil diese Wirkung auch durch das Sonnenplasma verursacht wird und die übrigen Voraussagen über die Krümmung des Lichtstrahle auch nicht die nach der Theorie erwarteten Werte brachten. Außerdem muß man sagen, daß der "Freund" Einstein, der Athist Eddington, die Daten auch noch massiv gefälscht hat, damit sie das gewünschte Ergebnis brachte.

Der Glaube an die Evolution ist ein ganz schrecklicher Aberglaube, der Gott entehrt, der durch nichts bewiesen ist. Wenn sich Gott der Evolution bedient hätte, um alles Leben zu erschaffen, dann hätte er sich des Fressens und Gefressenwerdens und des Sterbens bedient. An solch einen Gott kann und will ich nicht glauben. So hat er sich mir in der Bibel auch nicht vorgestellt

Gruß
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RE: Entwicklung - JA oder NEIN?

#160 von Isai , 09.04.2013 22:44

Zitat
Topas: "...zeigt auch wie sehr du dich vom Wort Gottes entfernt hast."




Wer glaubt hier eigentlich genau was?

1. Topas glaubt...
2. Schrat glaubt...
3. Jurek glaubt...


Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: Entwicklung - JA oder NEIN?

#161 von Jurek , 10.04.2013 04:50

Ich finde es traurig, dass man pauschal andere vorverurteilt, ohne welchen wirklich sachlichen Hintergrund, in einem normal friedlichen Gespräch untereinander über bestimmte Gedanken.
Etliches ist nun mal in der Bibel nicht immer wortwörtlich zu verstehen (JESUS haben die Leute auch nicht verstanden, auch wenn Er oft von 1:1 alltäglichen Dingen sprach, welche sie gut kannten), was man z.B. auf gewisse Aussagen in Genesis jemanden zugestehen sollte (wenn man das auch noch nicht wirklich fundiert widerlegen kann oder will), dass er das etwas anders sieht. Warum darf der das nicht?
Das hat nichts mit Diskriminierung oder welcher beabsichtigter Verletzung der Ansichten eines anderen zutun, wenn man das nur als mal normales Gespräch, aber kein Streitgespräch betrachtet!
Einfach nur zu behaupten (ohne sich wirklich sachlich damit auseinander zu setzten, wenn man das überhaupt möchte und einem das die Mühe wert wäre - sonst kann man das einfach als Meinung des Anderen auch so stehen lassen), wie sich der anderer sehr vom Wort GOTTES entfernt hat (!?), weil der nicht die gleiche Meinung hat wie man selber die vertritt, das finde ich persönlich nicht berechtigt und nicht weniger "diskriminierend und verletzend" (wenn ich auch gleichen Maß ansetzen würde).
Paulus dagegen meint, dass jeder Mensch soll in seinem Sinn überzeugt sein, ohne andere gleich wie zu vorverurteilen, weil sie nicht auch so denken wie man selber (als der Maßstab?) - (z.B. in Röm 14:4,5,12).

Zur Aussagen von Schrat noch einige meine (nur) Gedanken:

Zitat
Dabei muß man festhalten, daß es "primitiv" eigentlich nicht gibt.
Auch die einfachsten Lebewesen sind dermaßen kompliziert, .....


Eben! Von "primitiv" kann man wirklich da nicht schreiben (da gebe ich dir vollkommen Recht), sondern eigentlich von einfacheren (gegenüber komplexeren) Lebensformen (was nicht wie abwertend ist, sondern nur die Artform umschreibt).
Allein die menschliche Zelle ist sehr viel komplexer, als man sich das früher so vorgestellt hat.
Natürlich zeigt auch das für mich, dass das nicht von alleine entstanden ist!
An einer anderen Stelle erwähnte ich schon mal diesbezüglich mein Beispiel, wonach wenn ich sagen würde, dass ich 10x nacheinander Lottosechser gewonnen hatte, würde mir das kein normaler Mensch glauben… Und die Schöpfung (vor allem dabei die Entstehung des Lebens) ist bedeutend unwahrscheinlicher ohne einem Schöpfer.
Nur hypothetische Verlagerung der Entstehung des Lebens, macht die Sache m.E. auch nicht wahrscheinlicher für einen Zufall.

Zitat
Die in den Schichten gefundenen Fossilien weisen alle eine gewisse Ausrichtung auf, was auf Strömungen gewaltiger Wasserfluten hinweist.


Aber nicht überall wirklich gleich geordnet, wenn (wie du ja schreibst) alles durch gewaltige Wasserfluten überschwemmt und gewirbelt worden wäre (wie das so in der Praxis damit wäre)… Dann müsste man Weltweit auch mal Ausnahmen finden, die es aber fehlen. (Vergeblich hatte ich bis jetzt auf Gegenbeweis gehofft).
Da müsste man sich wirklich erstmal mit dem Thema auch außerhalb der m.E. einseitigen Auslegung von Kurzzeitkreationisten beschäftigen, um objektiv und fair dabei sein zu wollen. (Siehe auch nachfolgende Aussage von dir, werter Schrat):

Zitat
Außerdem muß man sagen, daß der "Freund" Einstein, der Athist Eddington, die Daten auch noch massiv gefälscht hat, damit sie das gewünschte Ergebnis brachte.


Das ist nach (nicht nur) meiner Erfahrung, nicht nur bei weltlichen Sachen so der Fall …
Man sollte selber auch mal aufpassen, aus Mangel an Erkenntnis und Beweisen, und der Hörigkeit nur welcher Lieblingsvortragsredner, dass man da auch noch objektiv bleiben kann, was freilich nicht immer einfach ist, weshalb man dann fairerweise auch mal eine andere Meinung zulassen und auch mal so stehen lassen sollte, ohne dass man das mit anderen teilen muss.

Zitat
Wenn sich Gott der Evolution bedient hätte, um alles Leben zu erschaffen, dann hätte er sich des Fressens und Gefressenwerdens und des Sterbens bedient. An solch einen Gott kann und will ich nicht glauben. So hat er sich mir in der Bibel auch nicht vorgestellt


Man stellt sich vieles nach der Bibel vor, was nicht immer die Bibel wirklich so meint (mein erwähntes Beispiel mit "607 v.u.Z." oder andere Beispiele, wo man sich schon im Nachhinein korrigieren musste, aber davor felsenfest was behauptet hat, was alles JEHOVA da gesagt hat).
Aber wenn man sich so ausmalen will, dass alle Dinosaurier & Co. nur sanfte "Schoßhündchen" waren, die zusammen friedlich mit Menschen lebten, aber vor geologischen Sachen man Augen fest zu macht, dann lebt man m.E. in einer schönen Traumwelt (auch wenn man das nicht für wahr haben will [Vogel-Straus-Politik]).
Nur das Ganze schmälert doch nicht JEHOVA (nur weil man selber sich was anderes ausmalt), wenn man alles versucht das mit Epignosis (der richtigen angewandten Erkenntnis) in einem Licht verbunden mit Wirklichkeiten zu vergleichen, ohne welchem Dogmatismus. Sonst müsstest du Teile von AT wegschmeißen, wo blutige Kriege in Namen GOTTES und ja selbst von GOTT geführte Massaker gab etc. - je eben nach Betrachtungsweise, wie man sich das ausmalt. Das würde unheimlich diese "süße Hoppelhesschen-Welt" stören!
Oft wird von Christen (nicht nur) m.E. ein unrealistischer Bild von einer Märchenwelt in Phantasie gemalt… Und das ist nur meine persönliche Meinung, bei der niemand soll sich damit auf die Füße getreten fühlen. Aber wie erwähnt, dass schmälert in keinster Weise GOTT und Sein gutes Wirken. Nur man selber hat oft falsche Vorstellungen über die wahren Hintergründe, die man anders sehen will. Und weil es so ist, ändert das auch nichts daran, dass GOTT wirklich LIEBE ist!

Ich möchte hier jedenfalls nicht insofern missverstanden werden, dass ich wem "meine" Meinung quasi aufdrängen möchte, oder sich wegen was mit wem streiten möchte, oder wem damit wie in seinen Gefühlen und Ansichten verletzten möchte! Im Gegenteil!
Aber ich dachte, dass zumindest soviel christliche Freiheit (contra WTG Vorstellung von "Einheit") darf doch einem zugestanden werden, dass manch manche Dinge derzeit anders sieht und ein anderer noch anders, ohne dass gleich damit einem was böses unterstellt wird.
Ich zugestehe auch dem Schrat, dass er bei so etlichen Verschwörungstheorien etc., auch (s)eine Meinung hat, ohne dass ich sie teile noch als der "mächtige Administrator" hier bekämpfen würde. Aber deswegen werde ich ihn jetzt nicht irgendwie schlecht angreifen, einen Spinner nennen oder sowas derartiges.

Ich enthalte mich nun in der nächsten Zeit hier von weiteren Diskussionen (allein schon um des Friedenswillen).

Friedlicher Gruß!


 
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RE: Entwicklung - JA oder NEIN?

#162 von Schrat , 10.04.2013 08:47

Lieber Jurek,

es ist einfach nicht wahr, daß Topas und ich einfach nur behaupten, daß etwas buchstäblich zu verstehen ist, sondern wir haben jeweils immer wieder gute Gründe dafür angegeben!

Es ist traurig, wenn "Gutes" in "Böses" und "Böses" in "Gutes" verkehrt wird und dieses Verkehren geschieht vielfach dadurch, daß die Sache mit dem buchstäblichen und sinnbildlichen Verständnis auf den Kopf gestellt wird. Du bist leider dem großen Verwirrer in die Falle gelaufen.

Für viele treue Ausleger gilt der vernünftige Grundsatz "so buchstäblich für möglich und so sinnbildlich wie nötig", das heißt wenn der Zusammenhang oder sonstige jedermann nachvollziehbare Gründe nicht deutlich zeigen, daß etwas sinnbildlich zu verstehen ist, ist es erst einmal buchstäblich zu verstehen. Wie von mir vielfach dargelegt, gibt es keine Gründe die Schöpfungstage nicht buchstäblich zu verstehen. Damit bin ich in Harmonie mit vielen treuen Gottesmännern der alten Zeit als auch der Neuzeit.Das, was die Wissenschaft angeblich herausgefunden hat, habe ich und andere vielfach widerlegt (radiometrische Meßverfahren usw). Und es gibt auch keine innerbiblischen Gründe die bei den Schöpfungstagen gegen ein buchtäbliches Verständnis sprechen.

Menschen, die treu an der buchstäblichen Bedeutung der Schöpfung festhalten, so wie es unser Herr Jesus Christus getan hat, als "Abergläubig" zu bezeichnen stellt die Dinge auf den Kopf und ist im groben Maße ungerecht.

Lieber Jurek, die Bibel sagt, daß wir mit den Gemeinschaft pflegen sollen, die dem Herrn mit reinen Herzen dienen. Da Du in einer solch wichtigen Sache in die Irre geführt wurdest und andere in die Irre führst, werden wir uns wohl von Dir zurückziehen müssen!

Gruß
vom Schrat


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Schöpfungstage buchstäblich oder sinnbildlich

#163 von Schrat , 10.04.2013 09:51

Lieber Jurek,

letzter Versuch:

Kommentar McDonald:

Zitat
Waren die sechs Schöpfungstage
wörtlich verstandene 24-Stunden-Tage,
oder handelte es sich um geologische
Zeitalter? Oder handelte es sich um
Tage »dramatischer Visionen«, während
derer Mose der Schöpfungsbericht
offenbart wurde? Kein wissenschaftlicher
Beweis hat bisher die These erschüttert,
dass es sich um wörtlich verstandene
Sonnentage gehandelt hat.
Die Ausdrücke »Abend« und »Morgen«
weisen auf 24-Stunden-Tage hin. Überall
sonst im AT bedeuten diese Worte
normale Tage. Adam erlebte den siebten
Tag und starb in seinem 930. Jahr,
sodass der siebte Tag kein geologisches
Zeitalter sein kann. Wann immer im AT
das Wort »Tag« mit einem Zahlwort
(»erster Tag« usw.) verwendet wird,
geht es um einen wörtlich verstandenen
Tag. Als Gott gebot, dass Israel am Sabbat
ruhen sollte, begründete er das Gebot
mit der Tatsache, dass er nach sechs
Tagen Arbeit am siebten geruht habe
(2. Mose 20,8-11). Eine konsequente
Auslegung dieser Stelle erfordert dieselbe
Bedeutung des Wortes »Tag«.



Walvoord-Kommentar (Brüdergemeinde)

Zitat
1,3-5: .... (e) die Zählung eines jeden Tages. Zum Begriff Tag (yom) gibt es zahlreiche Interpretationen: (1)Die Schöpfungstage beziehen sich auf ausgedehnte geologische Zeitalter vor dem Dasein des Menschen auf der Erde; (2) die Tage sind 24-Stunden-Tage, in denen Gott seine schöpferischen Taten offenbarte, die schon vorher geschehen waren; (3) die Tage sind wörtlich zu nehmende 24 Stunden-Tage des göttlichen Handelns. Zugunsten der dritten Sichtweise spricht die Tatsache, daß der Begriff yom zusammen mt einem Ordnungszahladjektiv (erster, zweiter usw.) einen 24-Stunden-Tag bezeichnet, wo immer sich diese Konstruktion im AT findet. Auch das vierte Gebot (2. Mose 20,11) legt diese Auslegung nahe



Ferner www.wort-und-wissen.de/disk/d06/3/d06-3.pdf

Du solltest Deine Gäste, die hier an die buchstäblichen 24-Stunden-Schöpfungstage glauben und das auch gut begründen können nicht mit "Abergläubisch" beleidigen und Dich auf jeden Fall dafür entschuldigen, wenn wir Dir erhalten bleiben sollen!

Gruß
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Was soll das alles?

#164 von Isai , 10.04.2013 15:46

Hallo,


Zitat von Schrat im Beitrag #162
Menschen, die treu an der buchstäblichen Bedeutung der Schöpfung festhalten, so wie es unser Herr Jesus Christus getan hat,


Bibeltext?


Zitat von Schrat im Beitrag #162
Da Du in einer solch wichtigen Sache in die Irre geführt wurdest und andere in die Irre führst, werden wir uns wohl von Dir zurückziehen müssen!


Bin erstaunt.

Wirfst du vor, was man dir da und dort vorwirft?

Und weil zum aktuellen Thema keine Einheit (um jeden Preis) erzielt wurde, möchtest du dich zurückziehen?


Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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zuletzt bearbeitet 10.04.2013 | Top

RE: Was soll das alles?

#165 von Schrat , 10.04.2013 17:49

Liebe Isai,

Du fängst an parteiisch zu werden! Ich bin mir bewußt, daß es auch unter aufrichtigen Christen keine "Einheit um jeden Preis" geben kann, obwohl es in konkreten Fragen jeweils nur eine Wahrheit geben kann. Bezüglich der Frage, ob die Schöpfungstage buchstäblich oder sinnbildlich zu verstehen sind, haben Topas und ich jede Menge Gründe angegeben, die jedoch besonders von Jurek ignoriert werden. O.K. damit können wir leben, nur sollte er Kreationisten - und als solche betrachten Topas und ich uns - nicht als "abergläubisch" bezeichnen! Aberglaube im AT war ein Kapitelverbrechen und wurde damals mit dem Tode bestraft, also keine Kleinigkeit.

Obwohl wir die 24-Stunden-Schöpfungstage für die richtige und wahre Erklärung halten, sind wir uns bewußt, daß es viele Christen gibt, die in der Sache verführt sind und die wahre Erkenntnis noch nicht bis zu ihnen durchgedrungen ist. Gott wird sicher barmherzig sein und wir sind es auch.

Gruß
vom Schrat


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Alter der Pyramiden - vorsintflutlich?

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