RE: Schöpfung oder Evolution?

#16 von Jurek , 10.04.2011 10:05

Zitat
Der Paläontologe Phil Manning wies dort auf interessante Tatsachen hin, wonach die schaurigen Dinosaurier der alten Zeit, mit ihren besonds ausgeprägten Waffen, zu 99% gar nicht diese als Waffen (weder zu Angriff oder Verteidigung) gebrauchten, die sich auch meist dazu gar nicht eigneten. ;) Meist wurden diese zum imponieren oder drohen verwendet, wie der Wissenschafter meinte, als er auch genauer die Strukturen der Knochen untersuchte.


Viele Dinge sind da anders, als man das bis jetzt nur geschlussfolgert hat...


 
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RE: Schöpfung oder Evolution?

#17 von Jurek , 06.06.2011 10:54

Interessant finde ich die Fossilien aus Präkambrium!
Auch wenn das Meiste nur Einzeller- und Algen sind, soll es doch auch Mehrzeller auch gegeben haben.
= Schöpfung vor der „offiziellen Schöpfung“? …


Angefügte Bilder:
Fossilien.jpg  
 
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RE: Schöpfung oder Evolution?

#18 von Georg , 12.06.2011 15:11

Hallo,

Woher hast du das Info, dass im Präkambrium überhaupt Mehrzeller gegeben haben soll??
Ich war bis jetzt immer der Ansicht, dass Mehrzeller erst mit der "kambrischen Explosion" (was dem fünften Schöpfungstag entspricht) begonnen hat.-

Sollen das auf den Abbildungen wirklich präkambrische Mehrzeller sein?

Liebe Grüße
Georg


 
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RE: Schöpfung oder Evolution?

#19 von Jurek , 12.06.2011 15:46

Ja, hallo!

Das ist doch allgemein bekannt!
Z.B. in Wikipedia (Quellenangabe durch klicken des Wortes gegeben) lesen wir:

Zitat
Noch vor wenigen Jahrzehnten nahm man an, dass es vielzellige Lebewesen erst seit dem Kambrium vor etwa 542 Millionen Jahren gab, da erst seit dieser Zeit Hartteile ausgebildet sind („Kambrische Explosion“). Diese Auffassung wurde mit der Entdeckung der deutlich älteren Ediacara-Biota relativiert. Es wurden die Abdrücke von 2 bis 80 Zentimeter langen, klar gegliederten Organismen in Sandsteinen gefunden, die sich am Grund eines flachen präkambrischen Meeres abgelagert hatten. Die Entdeckung weicher Organismen, die Quallen und Würmern ähnlich sahen, führten daher zu einer kompletten Neuinterpretation der fossilen Überlieferung von Mehrzellern sowie der Evolution des Lebens.[2] Das letzte Zeitalter des Neoproterozoikums wird wegen der großen Bedeutung der Ediacara-Fauna Ediacarium genannt.



Gruß!

Bild auch von dort:


Angefügte Bilder:
DickinsoniaCostata.jpg  
 
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RE: Schöpfung oder Evolution?

#20 von Georg , 13.06.2011 08:04

Guten Morgen Jurek,

ich möchte dazu folgendes schreiben:

-Wo Gott ist, da ist immer Licht und Leben;

-Die Bibel ist kein geschichtlich-wissenschaftliches Buch!

-Vieles basiert heute auf Beobachtung und Interpretationen.

Nun, die Bibel berichtet uns nicht ganz genau alles. Nur meist die bedeutenden Abschnitte der Geschichte.
Die "Kambrische Explosion" heißt nicht umsonst so, weil das ein bedeutender Abschnitt in der Entstehung des Lebens war.
Dass davor auch einfachere Lebensformen gab, dem widerspricht noch bestätigt die Bibel das aus oben genannten Gründen.

Zum Teil wurden diese Lebewesen früher als übergroße Einzeller betrachtet, die aber in ganz anderer getrennter Art vorkommen, als dann ab der Kambrischen Explosion.

Der Unterschied zwischen den zwei Theorien: Evolution und Schöpfung ist nicht nur in dessen "Ursprunggeber", sondern auch in der Abstammungsart.
Während Schöpfungstheorie von sehr vielfachen Ursprüngen (je nach seiner Art) spricht, geht die Evolutionstheorie von einem gemeinsamen Ursprung aus.

Der große Wissenschaftler Charles Darwin, hatte seine 13 oder 14 Finkenarten auf den Galapagosinseln studiert und sich gefragt, warum der Schöpfer diese nur dort erschaffen haben soll? Er meinte, dass das wäre doch ein Indiz dafür, dass diese Vögel sich nur da evolutionär an diese Bedingungen dort so angepasst haben.-
Man könnte zwar zurückfragen, wie kamen die Finken dorthin? Denn Darwin hat nie nachgewiesen, dass aus anderen Arten sich wieder andere entwickelten, aber wie dem auch sei.
Und dass Mikroevolution Tatsache ist, dem widerspricht normalerweise niemand, oder?

Es gibt sicher auch noch heute viele Verwandlungskünstler, die wie in dem "übertriebenem" Beispiel die Gespenstheuschrecke sind, die sich mal verwandelt in eine Art Ameise, dann später wieder in eine Art Skorpion und schließlich in eine Art verwelktes Blatt. Oder die sog. Manteltiere, die sozusagen sich selbst von innen auffressen samt Gehirn, und dann zu einer Art "Pflanze" werden…
Aber das besagt nichts darüber, dass durch Mutationen und Selektionen eine Makroevolution möglich wäre, die völlig andere Arten hervorbringen kann.

Egal wie man dreht und wendet, man konnte bis heute nie nachweisen, dass aus einer Art eine andere wurde.
Auch dass die Lebewesen in Präkambrischen Zeit, einen besonderen Einfluss auf die spätere Entwicklung des Lebens hatten.

Wo ist da also ein Problem? Oder inwiefern widerspricht das dem Schöpfungsbericht, wonach Gott am 5.ten Schöpfungstag diese Vielfalt an Wesen erschaffen hat und am Ende seiner Schöpfungstage auch den Menschen?

Liebe Grüße!
Georg


 
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RE: Schöpfung oder Evolution?

#21 von Jurek , 14.06.2011 08:07

Ja, ich finde momentan auch nichts „Gegenteiliges“ dazu zu schreiben.
Jedenfalls (wenn ich dich richtig verstanden habe) würde daraus hervorgehen, dass die Bibel nicht dogmatisch sagt, dass vor dem 5. Schöpfungstag nicht auch schon zumindest gewisses Leben auf der Erde erschaffen wurde, bzw. im Schaffungsprozess auch die einfachsten Lebensformen davor geschafen wurden, bis dann (sozusagen „im großen Stil“) mit komplexen Lebensformen der eigentliche Schöpfungsakt von VIELEN VERSCHIEDENEN Tieren, am 5.ten Schöpfungstag begonnen wurde bis hin zur immer mehr komplexeren, dessen Krönung dann der Mensch war (?) …
Ja, die Bibel schweigt über Einzelheiten ....

Gruß!


 
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RE: Schöpfung oder Evolution?

#22 von Jurek , 04.07.2011 07:25

Manche Christen (was nicht in allen Punkten meiner Meinung entspricht) sind einerseits der Meinung, dass die Schöpfungstage buchstäbliche 24-Stunden-Tage waren. Und dass die Bibel deutlich zum Ausdruck bringt, dass der Tod in der ganzen Schöpfung erst nach der Schöpfungswoche Einzug hält. Und so kann man Fossilien aber ohnehin nicht mit der „Schöpfungswoche“ in Verbindung bringen, sondern erst mit Ereignissen danach. Das gilt dann auch für die präkambrischen Vielzeller.
Und was den Tod der Tiere angeht: Es wird in der Bibel nicht ausdrücklich gesagt, dass Tiere vor dem Sündenfall ewig leben würden. Am ehesten (wie man meint), deutet Römer 8:19-22 vom Seufzen der Tiere darauf hin, dass deren Vergänglichkeit etwas Nachträgliches nach der Schöpfung ist („der Vergänglichkeit unterworfen"). Tod passt auch nicht zum Schöpfungshandeln GOTTES.
So finden auch die meisten Christen deswegen schwierig sich vorzustellen, dass während GOTT erschafft, es massenhaft gewaltsamen Tod gibt (Fossilien).


 
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RE: Schöpfung oder Evolution?

#23 von Georg , 10.07.2011 11:11

Hallo,

noch etwas zu dem Thema:

ich denke, dass die Schöpfungstage sowohl seitens der Bibel als auch der Wissenschaft, keine normalen 24-Stunden-Tage sein können.
Selbstverständlich als Christen tun wir sich nicht um Worte streiten! ;)

Ich meine nur, dass man natürlich nicht dogmatisch dann darauf beharren muss, dass die Tage 24-Studen-Tage sein MÜSSEN. (Denn explizit steht das auch für die Juden nicht so in der hebräischen Bibel drinnen).

Nur erlaube ich mir hier auch meine philosophische Meinung noch am Rande dazu, die nicht stimmen muss, aber die hier als ein Erklärungsversuch dienen könnte:

-) Gott hat auch am Anfang vor dem Menschen auch die Dinosaurier erschaffen, die auch vor den Menschen ausstarben -;
-) Wissenschaftlich wäre teilweise begründbar, dass mancherlei „Rüstungen“ der Tiere, durchaus gut durchblutet waren, was nicht als Waffe und/oder Schutz gegen Angriffen sein konnte/muss, sondern eher anderen Zwecken diente -;
-) GOTT hat zwar alles sehr gut gemacht, auch den Luzifer, aber der, der schon lange vor dem Menschen abtrünnig wurde (samt einer Schar von Engeln=Dämonen), der war im Bereich der Erde als der „Lichtbringer“ zuständig und hat im nachhinein in die Schöpfung reingepfuscht, wie er auch mit Eva und Adam dann getan hatte, als noch alles o.k. war -.

Damit ergebe sich die Möglichkeit, dass die Schöpfungstage durchaus auch länger sein konnten, und die Dinosaurier vor den Menschen ausgestorben sind, und trotzdem, alles was Gott gemacht hatte, sehr gut gewesen war!
Bibel ist weder ein wissenschaftliches Buch noch eine detaillierte Geschichte von allen Ereignissen - !
Vieles müssen wir (bzw. auch die Menschheit auch vor Darwin) gar nicht wissen, welche Ungetüme alle schon gegeben hat…
Denn es ist biblisch nicht nachweisbar, dass Gott je wirklich den (bzw. für die) Tiere/n ewiges Leben zugesprochen hatte -. Und was soll daran schlecht gewesen sein?
Denn auch unmittelbar (?) nach der ersten Sünde des Menschen, machte Gott den Menschen Kleider aus Tierhäuten bzw. -Fällen. (1. Mose 3:21)

Auch wenn vor den Menschen manchen Kampf unter den Tieren gab und ein Fressen und Gefressenwerden gegeben hat, dann würde das doch nicht dem widersprechen, dass Gott alles gut gemacht hat!?
Nur gerade WEIL die Schöpfungstage nicht 24-Std-Tage wären, ist es möglich, dass nach dem Ausspruch Gottes bei jeder beendeten Schöpfung, später der Teufel (denn es nachweisbar als solchen VOR den Menschen schon gegeben hat!) auch sein Misswerk tat -.

Nur so mein Gedanke am Rande -.
Ich weiß aber noch nicht, warum dieser Theorie wirklich falsch sein soll?

Beste Grüße!
Georg


 
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RE: Schöpfung oder Evolution?

#24 von Jurek , 10.07.2011 11:30

Da hatte wieder der Georg zugeschlagen.
Ich weiß, dass du dich damit auch auseinandersetzt. Auch der Fridl, der diesen Fach auch in der Schule lehrt, aber der hat sich nur einmal hier gemeldet und auch nicht zum Thema über Evolution versus Schöpfung, zu dem ich ihn (privat) befragte.
DANKE dir!

Die ganze Thematik wurde schon oft diskutiert (siehe z.B. die Behandlung des Themas DORT) und bildet in der Tat gewisse Differenzen. Und ich weiß nicht, ob das nicht gerade (wenn es nicht so eindeutig in der Bibel steht!), nicht (unnötigen) Schaden für den Christlichen Glauben nach Außen hat, wenn die Paläontologen und andere Naturwissenschaftler sowas als völlig absurd (zu Unrecht?) abstempeln… ?

Gruß und schönen Sonn(igen)tag!


 
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RE: Schöpfung oder Evolution?

#25 von Jurek , 17.08.2011 20:09

Biologen entdecken Aal aus der Urzeit (angen. 220 Mill. Jahre alt)…

Zitat: SPIGEL ONLINE:

Zitat
Dicker Kopf, große Flossenstrahlen, ein Kragen vor den Kiemen: In einer Unterwasserhöhle in der Südsee haben Biologen einen fremdartigen Aal entdeckt - er stammt aus der Urzeit. Vor 220 Millionen Jahren wurden die Tiere von ihrer Aalverwandtschaft getrennt.

London - In einer Höhle auf der Südseeinsel Palau haben Forscher einen 17 Zentimeter kurzen aalartigen Fisch entdeckt. Der Fisch hat die Biologen überrascht: Seine Merkmale zeigen eine wilde Mischung aus den Merkmalen moderner Aale und solchen, die bisher nur von Millionen Jahre alten Fossilien bekannt waren. Die genaue Untersuchung zeigt, dass die Art ein "lebendes Fossil" darstellt, berichten Masaki Miya vom Naturkundemuseum in Chiba (Japan) und seine Kollegen in den "Proceedings B" der britischen Royal Society.

Die Fische sind seitlich abgeflacht und haben einen für Aale unproportional großen Kopf. Im Gegensatz zu heutigen Aalen haben sie deutliche Flossenstrahlen in der Schwanzflosse und eine Art von kleinem Kragen vor den Kiemen. Die meisten Unterschiede zeigten sich aber in der inneren Knochenstruktur des Kopfes. Darunter seien solche, die selbst primitiver erscheinen als bei bisher bekannten, hundert Millionen Jahre alten Fossilien, schreibt das Team.

Aus diesem Grund wurde das nun entdeckte Tier in eine eigene, neue Aal-Familie einsortiert. Es bekam den wissenschaftlichen Namen Protoanguilla palau. Das ist durchaus eine kleine Sensation: Während Tierarten und -gattungen häufiger neu entdeckt werden, ist die Schaffung einer neuen Familie im Tierreich deutlich seltener.

Auch das Erbgut seiner Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, weist auf ein lebendes Fossil hin. Der Vergleich mit 58 anderen Aalarten zeigte, dass das Tier ein echter Aal ist, seine Entwicklung aber wahrscheinlich sehr lange getrennt von seiner Verwandtschaft verlief. Den Berechnungen zufolge trennten sich ihre Wege bereits vor etwa 220 Millionen Jahren, also zu Zeiten der ersten Dinosaurier, als die Landmassen der Erde einen gewaltigen Riesenkontinent bildeten. Das nun entdeckte "lebende Fossil" sei vermutlich der älteste Überlebende der gesamten Gruppe der Aalartigen.


(Unteres Bild: Jiro Sakaue / Chiba-Muse / AFP).


Angefügte Bilder:
Urfisch.jpg  
 
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RE: Schöpfung oder Evolution?

#26 von Jurek , 21.08.2011 15:17

Interessante Sendung habe ich vor kurzem auf ATV gesehen, wo es um die Suche nach dem eventuellen evolutionären ‚Zwischenglied’ ging.
U.a. wurde da auch ein Schimpanse Oliver vorgestellt (der Schnappschuss unten ist daher nicht von bester Qualität), der anderes wie andere Affen auf zwei Beinen aufrecht geht (also nicht so seitlich schaukelnd), und auch etwas menschlicher aussieht…
(Im älter dieser Affe wurde, wurde er aber umso mehr Affenähnlicher in seinem Verhalten).

Aber genauere genetische Untersuchungen (trotz Hoffnungen mancher Wissenschaftler auf einem Hauch von „Zwischenstufe“), der Chromosome, sowohl seitens seiner Mutter wie auch des Vaters, haben ergeben, dass er keine „Zwischenstufe-Art“ war/ist, sondern tatsächlich ein reinrassiger Schimpanse ist.

Solche genetischen Abweichungen kommen zwar dem Aussehen und Verhalten mal selten vor, bei Tieren wie auch Menschen, aber die überschreiten immer noch nicht die Barriere der eigenen Art (von der die Bibel schreibt). Also keine Makroevolution, die man bis jetzt auch nie (nicht ein einziges mal wirklich wissenschaftlich) nachweisen konnte.
Die Wissenschaft ist aber fleißig weiter am suchen… (obwohl man eher nur „lebende Fossilien“ findet).

Dieses Beispiel zeigt m. E. aber, dass Menschähnliche Fossilien, keinen wirklichen Beweis erbringen können, dass es etwas wie diesen „Zwischenglied“ bis jetzt gegeben hätte.
Manche Arten sind einfach auch ausgestorben, andere (seltenere) kommen vor, die aber genetisch (zumindest in späteren Vorkommen) eindeutig zuzuordnen sind.


Angefügte Bilder:
Schimpanse Oliver.JPG  
 
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RE: Schöpfung oder Evolution?

#27 von Jurek , 09.11.2011 15:20

Für mich ist es sonderbar, dass die Wissenschaft nicht auch alternatives „Entstehungsprozess“ zu den mehreren vorhandenen Theorien zulässt: Die Schöpfungstheorie. Denn was ist wirklich so wissenschaftlich begründet bei der Evolutionstheorie?
Für mich ist es auch sonderbar, dass die Wissenschaft immer sich noch eng an Darvinistischen Model eines Baums (Abstammungsgeschichte) hält, anstatt eines „Busches“ (Entstehung ohne Entwicklung aus EINEM GEMEINSAMEN Ursprung).
Ohne jetzt von Bibel beeinflusst sein zu wollen…, aber ist schon für mich sehr sonderbar, dass eine sehr laaange Zeit in der Geschichte, war sozusagen nix, und dann „plötzlich“ (in der „kambrischen Explosion“, die umgerechnet tatsächlich dem „5. Tag“ [Schöpfungstag] entspreche), kamen auf einmal soo viele VERSCHIEDENE und „komplette“ Wesen daher! …. Anfangs zwar eher einfacherer Natur, dann etwas mehr komplexer, aber trotz allem, alle sehr unterschiedlich! Und dass sich eines von anderen wie entwickelt hatte, ist für mich auch sehr sonderbar, Angesicht dessen, dass sich dann auch die evolutionäre „Baumstruktur“ in laufe der Zeit geändert hat und manches mehr zur Grundarten verschoben wurde… (Echte) Zwischenglieder fehlen aber immer noch, auf die einst schon Darwin hoffte! Ich bin mir auch nicht sicher, ob er heute auch so seine These weiterhin vertreten würde…

Auf bestimmten Erdteilen gibt es auch nur bestimmte Arten von Tieren.
Viel einfacher hätten doch die Evolutionisten, wenn sie parallele Evolutionsprozesse annehmen hätten würden, anstatt nur EINEN gemeinsamen Ursprung… Also alles aus einem gemeinsamen Ursprung??? Wie denn? Der Quastenflosser & Co. (auch viele andere „lebende Fossilien“) die leben heute UNVERÄNDERT! Wo ist da zwischenzeitlich nach den Jahrmillionen die Evolution stehen geblieben?
Aber man will scheinbar nur an dem EINEN gemeinsamen Ursprung hängen, aus zwei Gründen: 1) Weil einfach zufällige Entstehung komplexer Lebewesen durch Zufall scheint doch unmöglich zu sein, und 2) Um ja nicht parallel mit den Kreationisten zu gehen, dass die sagen, dass alles nach ihrer Art erschaffen wurde…

Sonderbar: Ein Wissenschaftler verwendete auch eine mathematische Methode (denn gewisses Charakteristika der Prinzipien in ganzen Universum vorzufinden ist und alles scheint im Rahmen der Mathematik zu sein…), mit der Wissenschaft z.B. die Wahrscheinlichkeit von schwarzen Löchern etc. einst berechnete. Taugt aber solche wissenschaftliche Methode was, weil damit hat einer auch die Wahrscheinlichkeit berechnet, ob es einen Schöpfergott gebe könnte und die Möglichkeit ergab JA. …
Aber die Evolutionstheorie, die in den Schulen als Faktum gelehrt wird (zumindest ich habe so gelernt, auch dass Columbus die Amerika [erst anno 1492] entdeckt hat etc.), die wird auch von atheistischen Wissenschaftlern angezweifelt (wegen der unheimlich großer Zufälle-Möglichkeiten…), und die meinen, dass das Leben aus dem All herkam… (Aber da müsste es sich auch wie „entwickelt“ haben!?)…
Wie auch immer, aber auch mit oder ohne Bibel, scheint die Evolutionstheorie nicht nur für mich sehr zweifelhaft zu sein…

Ich meine, dass die Evolutionisten viel gläubigere Menschen sein müssen…


 
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RE: Schöpfung oder Evolution?

#28 von Jurek , 11.01.2012 11:53

WENN die Makroevolution eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache wäre, wäre das ziemlich sonderbar, dass SO die „Schöpfung“ GOTTES ausgesehen haben soll…
Bewiesen ist aber nix! ……

In einer Zeitung wurde eine Meinung eines Schreibers zum Thema „Evolution“ veröffentlich:
KLICKE HIER DRAUF


 
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RE: Schöpfung oder Evolution?

#29 von Jurek , 16.01.2012 07:41

Unten meine vereinfachte Phantasie-Darstellung der Vorgänge in der Evolution (beginnend mit einem Stück von einem Meteoriten und endend mit einer urzeitlichen Feuerstein-Pfeilspitze):
Zuerst kam das Leben mit Himmelskörpern (Meteore) auf die Erde, wo erste Pflanzen und Mikroorganismen sich aus diesen außerirdischen Bakterien entwickelten. (Viel zu hohe Unwahrscheinlichkeiten lassen das Leben nicht einfach so auf der Erde entstehen, wie auch Haufen unreiner Tücher auch nicht einfach Mäuse entstehen lassen können…). Bis hin zu dem Mehrzellern wie den Trilobiten & Co. Von Meer auf die Erde kommend, wo es schließlich der Homosapiens auftrat…
Wie wahrscheinlich kann das sein, dass sich das Leben von anderen Planeten über viele Jahrtausende[?] ihres Weges unter widrigsten Umständen (wie z.B. kosmische Strahlung etc.) zu uns begab und bei uns Fuß fassen konnte?


Angefügte Bilder:
Urzeit.JPG  
 
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RE: Schöpfung oder Evolution?

#30 von Schrat , 26.04.2012 22:06

Lieber Jurek,

ein wesentlicher Punkt bei der Frage "Schöpfung oder Evolution" ist die Geologie und deren richtige Deutung.

Dieser Punkt wurde in der bisherigen Diskussin kaum angesprochen. Auch viele Christen setzen die allgemein anerkannte Geologie, deren Deutung und zeitlicher Ausmaß und Ablauf als richtig voraus. Dem ist aber leider nicht so. Es gibt viele Hinweise innerhalb der Geologie, daß die allgemein anerkannte Deutung nicht richtig sein kann.

Schöpfungsgläubige Wissenschaftler, wie Prof. Walter Veith, Dr. Scheven, Kent Hovind - um nur einige zu nennen - kommen zu einer bibelkonformen Deutung.Die geologische Zeittafel, wie wir sie heute kennen, ist nicht das Ergebnis sorgfältiger und systematischer Forschung, sondern im 19. Jhdt mit willkürlichen Zeitangaben erstellt worden. Grundlage dafür war die Annahme, daß das Leben durch Evolution entstanden sei und für diese Evolution sehr lange Zeiträume erforderlich sind. Sie wurde deshalb auch im Laufe der Zeit geändert und mit ebenso unsicheren und unbewiesenen zeitlichen Annahmen angepaßt. Auch die eindrucksvollen Stammbäume sind eigentlich Phantasiegebilde, die durch die Wirklichkeit nicht gestützt wird.

Man kann zwar die geologischen Schichten so bezeichnen, wie wir es heute gewohnt sind, der zeitliche Ablauf ist aber ein ganz anderer.

Gewöhnlich geht man davon aus, das die geologischen Schichten eine langsame über Millionen von Jahren erstreckende Entstehungsgeschichte haben. Dabei ignoriert man die Hinweise in den geologischen Schichten, daß sie weitesdtgehend durch katastrophale Ereignisse entstanden sind. Dr. Zillmer, ein Bauingenieur mit ausgeprägtem Interesse an wissenschaftlichen Fragen, hat ein Buch "Irrtümer der Erdgeschichte" geschrieben, wo er auf diese Hinweise aufmerksam macht.

Es gibt z.B. aufrecht stehende Baumstämme, die mehrere geologische Schichten durchstoßen und deshalb kaum lange Zeiträume anzeigen können.

Außerdem Hinweise auf gewaltige Wasseerablagerungen und Fließgeschwindigkeiten, die auch in Harmonie mit dem Ablauf der Sintflut sind, nämlich einmal überfluten und dann aber auch Heben und Senken von Bergen und Tälern und zurückweichen des Wasseers (vgl. Psalm 104).

So gesehen, zeigen uns die geologischen Schichten auch nicht die Schöpfung von Anbeginn, sondern nur die Folgewirkung der Sintflut und Nachfolgeereignissxen. Deshalb findet man dort das "Fressen und Gefressenwerden", z.B. bei einem Fisch, der gerade einen anderen kleineren verschluckt. Wir sehen nicht, wie es von Anbeginn gewesen ist.

Ich fand die Vorträge von Prof. Veith zu diesem Thema sehr aufschlußreich. Ich hoffe, daß folgende Links noch funktionieren.

http://www.youtube.com/watch?v=I6INULQBerY - Geologie
http://www.youtube.com/watch?v=JM2RXZUGgvw - Sintflut
http://www.youtube.com/watch?v=73lc815FSOc - Fragen
http://www.youtube.com/watch?v=ImwsH1P66l8 - Fossilien
http://www.youtube.com/watch?v=S7oM2Lrt0...tiere im Wandel

Was die angeblichen "Waffen" der Tiere anbelangt, so kann man in vielen Fällen sicher auch von davon ausgehen, daß es sich lediglich um Werkzeuge für die Tiere gehandelt hat, die ursprünglichen anderen Zwecken gedient haben. Z.B. kann ein Keiler mit seinen Eckzähnen wunderbar in der Erde nach Nahrung wühlen, wie auch der Elefant. Doch können diese Werkzeuge natürlich auch als Angriffswaffen benutzt werden. Genauso wie man mit einer Axt wunderbar Holz hacken kann, dieses Gerät aber auch als Waffe benutzen!. Dasselbe gilt für den Stachel der Biene und den Giftzahn der Schlange. IN dem Filmbeitrag "Säugetiere im Wandel" geht Prof. Veith darauf ein.



Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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