Prophetie

#1 von Jurek , 04.10.2009 10:27

Eine interessante Aussage über den Begriff der Prophetie (wer heute z.B. ein Prophet GOTTES ist) finde ich in einer Ansprache von Pastor W. Wegert aus der „Arche“.


 
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RE: Prophetie

#2 von Schrat , 21.09.2012 21:33

Lieber Jurek,

sicher werden auch im NT Propheten erwähnt und äußern unter Inspiration künftige Ereignisse. Der Größte von Ihnen ist Jesus Christus, wenn wir z.B. an seine Endzeitprophezeiungen denken, aber auchh etliche andere Schreiber des NT äußerten Prophezeiungen

- Johannes in der Offenbarung die Prophezeiungen, die ihm Gott über Jesus gegeben hat
- Johannes und Paulus über den "Antichristen" bzw. "Menschen der Gesetzlosigkeit
- Judas "Heult ihr Reichen...."
- ein Christ, der damals eine Hungersnot prophezeite

um nur einige zu nennen.

Aber wie Pastor Wegert richtig ausführt, wird dieses "prophezeien" im NT auch noch in anderer Weise gebraucht. Auch dann, wenn jemand das Wort Gottes verkündet, welches ja auch vielfach Prophezeiungen enthält, und auf diese Weise die Prophezeiungen weiterträgt, "prophezeit" jemand.

Aus http://www.visionjournal.de/visionmedia/...e&LangType=1031

Zitat
Prophezeiung stammt von dem griechischen Wort propheteia, was buchstäblich „aussprechen, aussagen oder für jemanden sprechen“ bedeutet (phemi = sprechen; pro = für, heraus). Der „Brockhaus“ beschreibt einen Propheten als Verkünder von Gottes Willen oder Weissager. „Webster's collegiate Dictionary“ schreibt, dass ein Prophet jemand sein kann, der die Zukunft vorhersagt oder jemand, der göttlich inspirierte Offenbarungen ausspricht.

Während also Prophezeiung in der Tat Vorhersagung ist, bedeutet es auch, die Wahrheit Gottes verkünden. „Vine's Dictionary of New Testment Words“ sagt, dass ein Prophet, „ein Verkünder einer göttlichen Botschaft ist ... einer, zu dem und durch den Gott spricht“. Vine erklärt auch, dass „propheteia... das Aussprechen von Gottes Meinung und Rat bedeutet ... Obwohl vieles im Alten Testament rein vorhersagend war, ... ist Prophezeiung nicht notwendigerweise, nicht einmal vor allem, Vorhersage. Sie ist die Verkündigung dessen, das nicht durch natürliche Mittel erkennbar ist, ... es ist das verkünden von Gottes Willen bezüglich der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft“ (ebenda unter prophet, prophecy, Hervorhebungen hinzugefügt).


Aus https://www.wcg.org/de/artikel/default.asp?id=142&q=Frauen

Zitat
In Apg. 21,9 wird gesagt, dass Philippus vier Töchter hatte, die prophezeiten. Als Prophetinnen würden sie Gottes Wort sprechen, wie Gott sie inspirierte. Vielleicht komponierten sie Lobpreislieder, wie Mirjam und Debora, oder legten Schriftstellen aus wie Hulda. Das liegt alles im Rahmen biblischer Möglichkeiten.



Es kann auch bedeuten, daß sie das Wort Gottes sprachen oder verkündigten ohne neue Dinge für die Zukunft vorauszusagen.

Gruß
vom Schrat


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RE: Prophetie

#3 von Jurek , 22.09.2012 07:07

Guten Morgen,

ja, richtig. Auch ich wollte darauf hinweisen, dass es auch heute Propheten gibt - wahre und falsche.
Wahre Propheten (also nicht laut spekulativen Aussagen eigener Organisationen noch eigenen Berechnungen..), sollten aber diesmal alle Christen sein, die aus der Bibel prophezeite Aussagen für die Zukunft weiter sagen – d.h. auch damit prophezeien.
Wie ich gelesen habe, nicht jeder hat das so verstanden, weshalb ich den Gedanken dazu von Pastor Wegert aufgreifen wollte, wie man die Propheten dem Sinn nach unterteilt.

Gruß!


 
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