Die ganze Schrift anzuerkennen, ist heilsnotwendig.

#196 von Schrat , 15.11.2016 18:50

Lieber Herve,

es gibt einen Bibeltext, der uns Zeugen Jehovas immer wieder" eingehämmert" wurde: "Die ganze Schrift ist nützlich....." Danach wurde auch der Leitfaden für die ehemalige Theokratische Schule benannt.

Ich entnehme diesem Bibeltext, daß man in der Bibel nicht zwischen Wichtigem und weniger Wichtigem, zwischen "Heilsnotwendigem" und "nicht Heilsnotwendigem" unterscheiden kann.

Und was die Genealogien im AT anbelangt, dessen müßte sich doch ein angeblicher Bibelkenner wie Jurek ja wohl auch bewußt sein, wieso die auch sehr wichtig sind! Sie haben Bedeutung in verschiedener Hinsicht. Zum einen belegen sie Gottes Handeln über all die Zeit. Sie zeigen, daß die Bibel über tatsächliche Geschehnisse berichtet und nicht über erfundene Geschichten und "Mythen". Sie zeigen, wie lange die Menschheitsgeschichte besteht. Sie zeigen die verschiedenen Geschlechtslinien auf, aus denen die verschiedenen Völker entstanden sind und vor allem zeigen sie die Geschlechtslinie auf, aus denen der verheißende Same, nämlich Jesus Christus gekommen ist.

Und da die weltliche Geochronologie massiv von den wahren Angaben der Bibel über die wahre Geschichte der Menschheit abweicht, ist es wichtig diese Lüge zu erkennen und sich nicht an der Geochronologie sondern an den zeitlichen Angaben der Bibel zu orientieren. Die Angaben der Geochronoologie anzunehmen und die Angaben de rBibel über den zeitlichen Ablauf der Menschheitsgeschichte abzulehnen stellt Gott als Lügner hin! Und wie mit Lügnern oder denen, die einer Lüge zuneigen Gott verfahren wird, wenn sie nicht bereuen und umkehren, sagt Gott in der Offenbarung des Johannes sehr deutlich:

Zitat
Off 1:15 (NÜW) Draußen sind die Hunde und die, die Spiritismus treiben und die Hurer und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der einer Lüge zuneigt und sie verübt.
Off 21:8 (Schlachter) 8 Den Feiglingen aber und Ungläubigen und Greulichen und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern wird ihr Teil sein in dem See, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.



Gruß
vom Schrat


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zuletzt bearbeitet 15.11.2016 | Top

Die ganze Schrift anzuerkennen, ist notwendig, aber nur weniges davon ist HEILS-notwendig.

#197 von Jurek , 16.11.2016 06:05

Hallo Hervé,

Zitat
Topas und der Schrat wissen nach meinen Beobachtungen sehr gut um die Botschaft der Schrift. Sie wissen um dem Zusammenhang vom Buch Genesis bis zur Offenbarung.


Dann wie beobachtest du das? Denn wenn man sie was zur Bibel fragt und zur Aussagen von denen unser Leben abhängt, dann steht man oft wie vor der Mauer da und vor lauter Wissen wollen sie lieber z. B. über Tramp und sonst was schreiben, als wirklich wichtige und konkrete geistige Fragen zur Bibel, dass wollen sie nicht beantworten – ich meine es nur, wenn die eh schon so gut alles wissen…

Zitat
Du aber, mein guter Jurek, behauptest, dass die Schrift eine Sammlung Großteils belangloser Texte darstellt.


Ich kenne dich nicht. Bist du schon mal an der Universität gewesen, oder so?
Wenn du mal dort einen Aufsatz so schlampig recherchiert vorgebracht hättest wie diesen nur einen Satz, dann müsstest du den Semester wiederholen!
Hatte ich irgendwo so einen Satz in solchem wirkendem Sinn geäußert?
Beschäftige dich bitte lieber Hervé mit Bedeutung von Aussagen, damit du diese auch richtig wiedergeben kannst, bevor hier wem was unterstellt wird was nie so geäußert noch pauschal geschrieben wurde.

Zitat
Diese Abwertung der einschlägigen Schriftstellen, was gleichzeitig die Akzeptanz des Naturalismus bedeutet, ist in hohem Maße mit ursächlich für die Nichtbeachtung biblischer Vorhersagen.


Was haben biblische Vorhersagen mit längst vergangener Geschichte der Geochronologie / Geologie im Spiegel der Bibel damit zu tun?
Bitte bleibe beim Thema!
Bei allgemeinem Thema hast du dich leider da nicht genauer geäußert, wo du dort über alles Mögliche hättest schreiben können wie „Blut-Bäder“, „Geschichte Israels“, „Totschlägern wenn nicht gar Mördern“ u. s. w.
Hier ist nicht der Platz dafür, mein lieber Freund.
Auch an der höheren Schule sollte man gelernt haben beim Thema zu bleiben.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Die ganze Schrift anzuerkennen ist notwendig, aber nur weniges davon ist HEILS-notwendig.

#198 von Jurek , 16.11.2016 06:06

Hallo Schrat,

bitte bleibe auch du hier beim Thema.
Geochronologie, die Geschichte der Erde und derer Schöpfung ist für unsere Errettung NICHT von Nutzen!
Wem soll diese Thematik am Ende erretten? Wem? Keine Antwort?
Und DARUM geht es hier, und nicht dass alles was die Bibel schreibt von Bedeutung ist!
Du sollst dich über mich bitte nicht über andere informieren.
Wenn du biblisch das Gegenteil mir nachweisen könntest, wäre ich dir dafür dankbar. Aber dass solltest du bitte tun und nicht einfach nur irgendwas dagegen schreiben und wie hier auch das zu missverstehen, dass / als ob ich irgendwo was gegen 2.Tim 3:16 geschrieben hätte.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Apologetik

#199 von Topas ( gelöscht ) , 16.11.2016 07:31

Jurek,

es wird immer schwieriger mit dir zu kommunizieren. Wie ein Papagei wiederholst du in ständiger Einfalt nur noch das Wort 'heilsnotwendig'. Das wirkt schon unangenehm zwanghaft.

Ein echter Christ weiß wo er steht und muß dies nicht ständig nach außen tragen. Schon gar nicht unter seinesgleichen. Man hat den Eindruck, deine Errettung möchtest du dir verdienen, indem du deine Kategorie 'heilsnotwendig' als einzig zulässiges Gesprächsthema ansiehst und auch andere darauf einschwören möchtest.
Wenn wir das nicht möchten, weil auch andere Themen wichtig sind und beispielsweise versuchen, die Bibel gegen das Eindringen unbiblischer Inhalte zu verteidigen, dann hat das doch auch seine volle Berechtigung.
Warum kannst du das nicht akzeptieren?

Wenn dir ein Thema nicht schmeckt, dann halt dich doch raus, ohne Unterstellungen, Verdächtigungen oder sonstigen Störmanövern. Mach einfach Pause, wenn du thematisch nicht dabei sein möchtest. Geht das?


Topas
zuletzt bearbeitet 16.11.2016 08:26 | Top

RE: Apologetik

#200 von Schrat , 16.11.2016 09:41

Lieber Topas,

vortrefflich ausgedrückt: "....die Bibel gegen das Eindringen unbiblischer Inhalte zu verteidigen....."

Passender Bibeltext dazu:

Zitat
8 Sehet zu, daß euch niemand beraube durch die Philosophie und leeren Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Grundsätzen der Welt und nicht nach Christus.



Evolutionstheorie, Urknalltheorie, Heliozentrismus, Psychoanalyse nach Freud, Historisch-kritische Methode sind so einiige der herausragenden weltlichen Philosophien, die "fälschlich sogenannte Erkenntnis" das alles sind Köder des Widersachers Gottes, bei denen einige "Christen" angebissen haben und als Beute weggeführt wurden.

Gruß
vom Schrat


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RE: Apologetik

#201 von Hervé Noir , 16.11.2016 12:12

Zitat von Jurek im Beitrag #197

- - -

Zitat
Du aber, mein guter Jurek, behauptest, dass die Schrift eine Sammlung Großteils belangloser Texte darstellt.

Ich kenne dich nicht. Bist du schon mal an der Universität gewesen, oder so?
Wenn du mal dort einen Aufsatz so schlampig recherchiert vorgebracht hättest wie diesen nur einen Satz, dann müsstest du den Semester wiederholen!
Hatte ich irgendwo so einen Satz in solchem wirkendem Sinn geäußert?
Beschäftige dich bitte lieber Hervé mit Bedeutung von Aussagen, damit du diese auch richtig wiedergeben kannst, bevor hier wem was unterstellt wird was nie so geäußert noch pauschal geschrieben wurde.

Zitat
Diese Abwertung der einschlägigen Schriftstellen, was gleichzeitig die Akzeptanz des Naturalismus bedeutet, ist in hohem Maße mit ursächlich für die Nichtbeachtung biblischer Vorhersagen.


Was haben biblische Vorhersagen mit längst vergangener Geschichte der Geochronologie / Geologie im Spiegel der Bibel damit zu tun?
Bitte bleibe beim Thema!
- - -



Mein lieber Jurek!

Hast Du Dich auch nur ein einziges Mal etwas intensiver über die vom Schrat oder von Topas ins Forum gebrachten Argumente nachgedacht? Diese richten sich zwar weitgehend gegen die mit Hundersttausenden Bänden vertretene naturalistisch indoktrinierte “Wissenschaft”. Aber das ist nicht weiter verwunderlich, steht das Glaubensleben eines Nachfolgers Jesus der Schrift zufolge doch unablässig unter Beschuss. Wie könnte der Souverän auch die Tötung von Milliarden Menschen rechtfertigen, wenn diese sich redlich um die Wahrheit bemüht hätten? Bei den meisten Menschen verpuffen die eindeutigen Warnungen der Schrift nicht zuletzt deshalb, weil Battalione von “Wissenschaftlern” denn Menschen weismachen, dass bereits die ersten Worten des Buches Genesis nicht wörtlich zu verstehen seien. Fast die gesamte Natur- und Geschichtswissenschaft ist darauf ausgerichtet, dem Menschen das Vertrauen in die Schrift zu zerstören.

Auch wenn ich weiß, dass sich Christen für die biblischen Vorhersagen schämen wie die Bett-Nässer (liegt wohl u.a. an den zahllosen falschen Interpretationen der Vorhersagen), dennoch eine nachweisbare Behauptung: Um trotz während den in Kürze beginnenden Attacken geduldig ausharren zu können, sind Detailkenntnisse über dem Ablauf der letzten dreieinhalb Jahre des gegenwärtigen Systems äußerst notwendig. Denn wird ein Nachfolger Jesu schwach, gehört zumindest nicht zur ersten Kategorie...

Übrigens: Ich habe einen akademische Ausbildung mit Abschluss wie fast alle Angehörigen meiner Familie.

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Bitte beim Thema Geochronologie zu bleiben!

#202 von Jurek , 16.11.2016 19:11

Werte Mitschreiber,

es wäre gut wenn ihr beim Thema bleibt.
Diskussionen die z. T. weit über das Thema hinausgehen, sollten bitte weiter unter dem Thema Allgemeine Fragen (6) bitte geführt werden!
Mir ist leider nicht möglich einzelne Beiträge oder Teile der Antworten zu verschieben.
Bitte zur Kenntnis zu nehmen, dass weitere Beiträge die außerhalb des Themas hier liegen, werden gelöscht und/oder auch im obengenannten Thema kopiert, damit sie dort ggf. weiter diskutiert werden können.
Helft mir bitte hier halbwegs Ordnung zu erhalten.
D a n k e .

Gruß, Jurek


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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lange Zeiträume (längere Zeiträume)

#203 von Topas ( gelöscht ) , 17.11.2016 11:19

Diese Seite beantwort die Frage, warum die Leute gerne wollen, dass es sich bei den Tagen der Bibel um längere Zeiträume handelt:

Zitat
Warum wollen die Leute, daß die Tage längere Zeiträume bedeuten?

Nach jahrelanger Erfahrung und nachdem ich zu Tausenden von Menschen gesprochen habe, Hunderte von Gemeinden und auch christliche Institute und Schulen besucht habe, bin ich überzeugt, daß der Hauptgrund, warum viele Christen die Tage in 1. MOSE nicht als richtige Tage akzeptieren, der ist, daß sie glauben, die Wissenschaftler hätten bewiesen, daß die Erde Milliarden Jahre alt ist. ICR-Wissenschaftler haben jedoch eindeutig gezeigt, daß die Methoden, die für den "Beweis", daß die Erde Milliarden Jahre alt ist, angewandt werden, viele Probleme aufwerfen. Es wurde nachgewiesen, daß viele der Vermutungen, die hinter diesen Methoden stecken, bestenfalls sehr zweifelhaft sind. Oft kann man für dieselbe Ablagerung Daten erhalten, die Millionen Jahre voneinander abweichen.

Das Traurige an dieser Sache ist, daß Christen als Basis für die Interpretation der Schrift fehlbare Worte von fehlbaren Menschen nehmen, die fehlbare Methoden benutzen und in der Vergangenheit nicht dabei waren, weshalb sie nicht alles über die Vergangenheit wissen. Mit anderen Worten, der fehlbare, sündige Mensch wird zur Autorität gemacht - und nicht Gott, Der alles weiß und schon immer dagewesen ist.

Ich werde niemals den Pastor vergessen, der in einer Versammlung zu mir kam, nachdem er den erstaunlichen Beweis vom Mount St. Helens gesehen hatte, welcher uns zu erkennen hilft, daß zur Bildung mehrerer Schichten von Sedimentgestein keine Millionen Jahre nötig sind! Der Pastor meinte: "Wow! Ich brauche nicht an Millionen Jahre zu glauben. Ich muß die Tage nicht zu langen Zeiträumen machen! Wow! Dieses Material über den Mount St. Helens ist phantastisch. Warum hat uns der Herr das nicht schon vor Jahren gezeigt? Dann hätte ich keine Kompromisse machen müssen."

Meine Antwort auf diese Aussage war: "Aber Sie hatten doch das Wort Gottes. War das denn nicht genug?"



https://www.cai.org/de/bibelstudien/sind...lich-so-wichtig


Dieser Glaube an die Beweisbarkeit langer Zeiträume erzeugt nicht nur im Denken einen Konflikt, sondern auch im Gefühl. Der Mensch neigt nun dazu solche gefühlten Dissonanzen unbewußt aufzulösen. Die Mechanismen bestehen dabei aus Anpassung an eine Mehrheitsmeinung (soziale Komponente) und Veränderung durch Neuinterpetation dessen, was diesen Konflikt verursacht (kognitive Komponente). Geradezu klassisch auf dieses Thema anwendbar. Kompromißbereitschaft aufgrund widersprüchlicher Auffassungen führt zu Harmonierungsversuchen, selbst unter der Voraussetzung, dass eindeutige Aussagen nun einen ganz anderen Charakter bekommen. So kann sich selbst aus einer Wahrheit mit der Zeit eine Lüge entwickeln, die absolut fest geglaubt und verinnerlicht wird. Heilsnotwendig ist dann, dies wieder ins Bewußtsein zu rücken und immer wieder darauf hinzuweisen. Mit biblischen Worten bedeutet dies, den, der im Glauben abgeirrt ist, wieder mit der Wahrheit vertraut machen. So wie es in dem obigen Beispiel mit dem Pfarrer passiert ist.

Topas

RE: lange Zeiträume (längere Zeiträume)

#204 von Schrat , 17.11.2016 11:41

Lieber Topas,

die Wahrheit ist erfrischend und lässt mich wieder neuen Mut fassen! Auch das man merkt, man ist nicht alleine mit seineer Sicht. Uns Christen, die wir für die Wahrheit der Bibel eifern, geht es manchmal wie dem Elia. Wir denken, wir stehen ganz alleine da, aber da sind noch 7000, die dem Baal nicht die Nie gebeugt haben....Wenn wir mal von 7 Millionen Israeliten damals ausgehen, dann kommt trotz alledem nur einer auf 1000.

Gruß
vom Schrat


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zuletzt bearbeitet 17.11.2016 | Top

RE: lange Zeiträume (längere Zeiträume)

#205 von Topas ( gelöscht ) , 17.11.2016 14:29

Hallo Schrat,

allgemein kann man ja feststellen, dass die Wahrheit es schwer hat. Sie ist wie ein Molekül in einem Meer der Lügen, um mal ein poetisches Bild zu bemühen.

Sehr schön werden auf der von mir zitierten Seite auch zwei Gründe genannt, warum das buchstäbliche Verständnis einer Schöpfung so wichtig ist.

Zitat
1. Wir sollten niemals zulassen, daß fehlbare Theorien von sündigen Menschen bestimmen, was Worte in der Bibel bedeuten. Es ist äußerst wichtig, daß wir Gott bei Seinem Wort nehmen. Wenn die Bedeutung von den Worten und dem Kontext her offensichtlich ist, dann ist es unbedingt erforderlich, daß wir das so akzeptieren und nicht versuchen, etwas auf der Basis der sogenannten "Wissenschaft" zu interpretieren. Wenn die Bibel das inspirierte und unfehlbare Wort des lebendigen Gottes ist, dann ist es entweder von Abfang bis Ende wahr, oder wir können gar nichts davon akzeptieren. Wenn wir die Tage in Frage stellen, wo es doch von der Sprache her so eindeutig ist, was sie bedeuten, warum dann nicht auch die Wiederauferstehung in Frage stellen? Leider war das für viele, die 1. MOSE in Frage gestellt haben, das logische Resultat.

2. In anderen Artikeln haben wir darüber gesprochen, daß die Bibel lehrt, daß physischer Tod und Blutvergießen (von Tieren und Menschen) erst in die Welt kamen, nachdem Adam gesündigt hatte (RÖMER 5:12, 1. KORINTHER 15:21-22 usw.). Wenn man versucht, die Tage in 1. MOSE mit Millionen von Jahren oder geologischen Zeitaltern gleichzusetzen, dann muß der Tod schon existiert haben, bevor Adam gesündigt hatte. Der Grund dafür ist, daß die Idee von den Millionen Jahren von dem Glauben herrührt, daß die Schichten von Fossilien (toter Materie) Millionen Jahre zur Ablagerung brauchten, bevor sich der Mensch entwickelte. Wenn der Tod existierte, bevor Adam sündigte, dann wird damit die gesamte Grundlage des Evangeliums vernichtet. In HEBRÄER 9:22 wird uns berichtet, daß es ohne Blutvergießen keine Vergebung der Sünden geben kann. Gott führte Tod und Blutvergießen (sowohl von Tieren als auch Menschen) als Basis für die Erlösung erst ein, nachdem Adam gesündigt hatte.



Eine weltliche 'Chronologie' erzählt eine andere Geschichte als die biblische. Das läßt sich nicht vereinen, ohne der Bibel Gewalt anzutun. Wird die Bibel in einem Punkt in Frage gestellt, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass dies auch in anderen Punkten so sein wird. Früher oder später. Für viele ist ein Glaubenszeugnis der Schöpfung in kurzer Zeit eine zu große Hürde, die sie nicht bewältigen können. So wird auf vorgebliches 'Wissen' ausgewichen, das Gewissen wird beruhigt und der Verstand ist zufrieden, da er nicht mehr nur einfach glauben muß.

Topas

Versuch des Verständnisses für Langzeitkreationisten

#206 von Schrat , 18.11.2016 20:32

Lieber Topas,

ich versuche mich mal so in die Gedankenwelt der Langzeit-Kreationisten hineinzudenken.

Obwohl ich es nicht so sehe und an tatsächliche 24-Stunden-Tage glaube, könnte man schon solche Gedankengänge bekommen. Wir sprechen von Gott, daß er von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt und deswegen schon Ewigkeiten gelebt haben muß. Und darauf aufbauend könnte man sagen: "Gott hat doch "alle Zeit der Welt, er braucht doch nichts überstürzen....". Manche argumentieren dann ja auch, Gott wäre nicht an Zeit gebunden. Genau genommen bezeichnet "Tag" in der Genesis und manchmal auch später nur den hellen Teil des Tages gefolgt von der nächtlichen Dunkelheit. Der Zeitraum nach Sonnenuntergang zählte nicht mehr zum Tag. Das kann man z.B. bei den Wanderungen der Israeliten in der Wüste nach dem Auszug aus Ägypten in Verbindung mit dem Sabbat-Gebot erkennen.

Aber das ist meines Erachtens zu kurz gedacht, mal ganz abgesehen davon, daß Gott es selber so in der Genesis sagt und der Kontext keinen Zweifel daran lässt, daß tatsächliche Tage gemeint sind, wie wir sie kennen, mit Morgen und Abend mit Licht und Finsternis.

Wir wissen nicht, was Gott im Himmel vorher alles gemacht hat und Jesus sagte einmal, daß sein himmlischer Vater fortwährend wirkt.
Mein Gedanke ist auch der, daß Gott, wenn er die materielle Welt auch in relativ kurzer Zeit hervorgebracht hat, er ja Ewigkeiten Zeit hatte, vorher alles zu planen und zu durchdenken.....Das ist so meine private Vorstellung. Als Veranschaulichung können die "Wochenendwunder" der Zeugen Jehovas bei ihren Königreichssaalbauten dienen. Dort wurde auch in einem längerem Zeitraum vorher alles vorbereitet, aber dann in einer relativ kurzen Zeit aufgebaut, so daß selbst Außenstehende sich das ganze verwundert anschauten.

Und ich denke mal, daß auch das Ineinandergreifen der verschiedenen Schöpfungsabschnitte eine relativ kurze Zeit erforderte, z.B. das Zusammenspiel von Pflanzen- und Tierwelt. Da konnten dann ja keine Riesenzeiträume dazwischen liegen, denn die Pflanzen mußten ja von Tieren - und seien es Insekten aber in Ausnahmefällen auch von anderen Tieren - bestäubt werden.

Gruß
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Man sollte nicht nur was versuchen sondern sich objektiv damit wirklich beschäftigen, d.h. auch hinterfragen/prüfen/nachdenken.

#207 von Jurek , 19.11.2016 05:40

Das was hier zuletzt betrachtet wird ist nur ein sehr kleiner Randgebiet von Geochronologie.
Solche Diskussionen gehören eigentlich in Sollte man die Genesis wörtlich nehmen?. Alternativ in Schöpfung oder Evolution? oder Auslegung der Bibel.
Das Thema „Geochronologie“ (falls wem unklar sein sollte was das überhaupt ist, weil man von ganz was anderem hier schreibt) beschäftigt sich primär mit der Erdgeschichte und sekundär über die Entstehungszeit von Gesteinen und Sedimenten. Also kurz um auch mit der Frage: Wie alt ist diese Erde. Dabei ist kein Thema von dem, seit wann es Pflanzen oder Tiere/Menschen gibt (sprich: von Schöpfungstagen an sich). Dafür gibt es andere (s.o.) Themenbereiche.

Und unter diesem Unterthema steht das Hauptthema: Wissenschaft und Bibel.
Es geht also hier darum, welche Argumente die Wissenschaft über das Alter der Erde angibt und wieso, und in welchem Zusammenhang man NUR das alter der Erde (nix anderes) mit biblischem Bericht zusammenbringen kann oder nicht.

Wissenschaft sagt aufgrund vieler u. a. Geologischer und versch. Messdaten Zeugnisse, dass die Erde in kosmischem Zeitalter relativ jung ist, mit nur ca. 4,5 Milliarden Jahren (http://www.waschke.de/twaschke/artikel/alter/alter_1.htm), während das Alter des Universums wird datiert auf ca. 13,8 Milliarden Jahre.
Das sind natürlich relativ fiktive Zeitangaben aufgrund nur von verschiedenen Berechnungen, Beobachtungen und Vermessungen etc., aber Fakt ist und bleibt, dass die Menschen nicht am (buchstäblich) Tag 6 direkt nach der existentieller Entstehung der Erde (also quasi die Erde wäre seit ihrer Existenz erst nur ca. buchstäbliche 125 Stunden Jung! – das ist schon ein starker Tobak) ins Dasein kommen konnten.
Hier kann man sich auch getrost die ganzen Milliarden von Jahren in Hut stecken, aber zu behaupten, dass das GESAMTE UNIVERSUM mit Billiarden von Planeten und Sternen, in nur vielleicht 8 Stunden entstanden sind, aber GOTT für die Pflanzen gleichviel Zeit benötigte, dann für die Tiere (aber auch nicht alle auf einmal) je ebenso, ist schon sehr bedenklich, angesichts dessen, dass die Bibel selbst (also wenn man auch völlig die Wissenschaft mit Geologischen Zeugnissen etc. ausblendet!) schon etliche sehr logische Gründe angibt (die ich in Vergangenheit hier benannt hatte), warum in Genesis keine buchstäbliche Tage von nur WENIGEN STUNDEN gemeint sein können.

Aber wenn Schrat neben etlichen Verschwörungstheorien auch noch meint, dass die Bibel auch davon berichtet, dass die Erde das Zentrum des gesamten unermesslich großen Universums bildet um die sich die Sonne und das gesamte Universum dreht, und dann auch anderes sonderbares Zeug was er da meint (DA sollte man dagegen vorgehen und nicht wegen Heilsnotwendige Dinge die uns retten und hier so vernachlässigt werden!), dann wem soll es wundern wenn viele die von Bibel nichts wissen und so was hören/lesen, nur Kopf schütteln und die Bibel voreilig (unberechtigt! Nur wegen solcher „Ausleger“!) als Märchenbuch voller Mythen ablehnen!
Und so was nennt ihr Verteidigung der Bibel? Das ist doch das Gegenteil davon!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Analyse

#208 von Topas ( gelöscht ) , 19.11.2016 08:07

Schöpfung, also Erdgeschichte aus biblischer Sicht, gehört natürlich zur Geochronologie. Man kann die einzelnen Aspekte, die einer Diskussion darüber aufkommen, nicht künstlich trennen.

Es gibt zwei Punkte, die sich aus der Schlussfolgerung einer alten Erde für Christen ergeben, die ich ausdrücklich noch mal aufzeigen möchte.

1. Die Darstellung einer alten Erde käme der Behauptung gleich, Gläubige könnten den Sinn-Gehalt der biblischen Texte nicht unabhängig vom jeweiligen Stand der weltlichen Wissenschaft begreifen.

2. Die zulässige Interpretation richtet sich nicht nur nach Auffassungsvermögen der jeweiligen Personen, sondern auch nach deren subjektiven Denk-und Gefühlszuständen.

In beiden Fällen erfolgt eine Anpassung, indem man 'unzumutbare' biblische Inhalte wegläßt (als nicht wichtig deklariert) oder derart uminterpretiert, das eine leichte Kost entsteht, die niemandem wehtut.

Die Frage, um die es sich also nach Entkleidung aller inhaltlichen Details dreht, lautet: Wie gehe ich mit der Boschaft der Bibel um? Ist es erlaubt sie modern auszulegen und dem jeweiligen Verständnis der Menschen in ihrer Zeitepoche anzupassen?

Topas

RE: Analyse

#209 von Topas ( gelöscht ) , 19.11.2016 08:29

Hallo Schrat,

Gott braucht nichts überstürzen, das wohl richtig, doch kann man getrost antworten, dass er das auch nicht getan hat, sondern lediglich alle Dinge gemäß ihrer endogenen Rhythmik gemacht und angepasst hat. Das, was für den Menschen und seiner Umwelt an zyklischen Prozessen nötig war, hat er auch so eingerichtet. Einiges sollen wir erkennen und uns danach richten, anderes ist uns noch verborgen.
Aber das wäre ein weitreichendes Thema, welches nähere Erklärungen nötige machen würde. Der Grundgedanke ist aber, das Gott nicht Zeit 'benötigte', sondern die nötige Zeit für eine Funktionalität der Schöpfung auf-und hineinbrachte.

Die Schöpferkraft Gottes ist für uns nicht vorstellbar und doch meinen Langzeitkreationisten, hier einen menschlichen Maßstab, der lediglich auf menschliche Erfahrungen basiert, anlegen zu können. Gott ist außerhalb jeglicher Zeit und doch arbeitet er mit der Zeit sowie sein Wirken innerhalb eines Raum-Zeit-Gefüges abläuft. Sowie sich Materie als Gedanke Gottes materialisierte, lief die Uhr. Die Schöpfung selber zeigt eine Harmonie (Schwingung) in allen ihren Bereichen, die von Gott nach seinen Vorstellungen aufgeprägt wurde. Diesem Zeitmuster sollen wir folgen und sind diesem auch angepasst.


Topas
zuletzt bearbeitet 19.11.2016 08:32 | Top

Dem Griechen ein Grieche werden...

#210 von Schrat , 19.11.2016 08:47

Lieber Topas,

ich sehe es ja auch so! Meine Motivation war "Dem Griechen ein Grieche werden", nicht indem ich deren Gedankengänge gutheiße, sondern indem ich mich in deren Gedankenwelt versuche hineinzuversetzen, um ihnen dann vielleicht besser helfen zu können, aus ihrem Irrweg hinauszukommen.

Gruß
vom Schrat


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