Demut, eine wichtige Eigenschaft

#1 von Jurek , 25.12.2012 07:51

Eine sehr wichtige Eigenschaft ist neben der aufrichtigen (ungeheuchelten) LIEBE, auch die DEMUT.
So wie ohne Liebe kann KEINER ein wahrer Christ sein, so kann man auch ohne echter Demut auch kein wahrer Christ sein, da diese Eigenschaft eng mit Liebe verbunden ist.
Demut, ist zum Beispiel das, wenn man einen anderen höher achtet als sich selbst. (Phi 2:3; Kol 3:10,12)

Wie weit soll aber die Demut gehen?
Demut ist, sich auch eigener Grenzen bewusst zu sein und sich von anderen belehren zu lassen. Das ist unabdingbar in einer christlichen Versammlung (Heb 13:17) und unter Geschwistern im HERRN, wie auch sonst im Leben.
Diese Demut darf natürlich aber nicht über z.B. Apg 5:29; 17:11 gehen! (Röm 14:12).
Denn Demut ist eine Sache, liebe zur Wahrheit eine andere - wenn eine vermeintliche Lehre mit meinem christlichen Gewissen vor dem HERRN nicht vereinbar ist. (Eph 5:10)

Eine Einheit ist nur in Demut realisierbar, aber das bedeutet NICHT, dass man die Verantwortung und sein Gewissen vor GOTT (in wesentlichen Glaubenspunkten) einem anderen überträgt, sondern damit mit anderen trotz Verschiedenheiten, in Grundlehren eine Gemeinschaft hat. (2.Kor 1:24; Phi 3:15)

Es gibt Gemeinschaften (so u.a. auch die "ZJ"), die sich auf das AT-Beispiel des Mose berufen, wo der Weg GOTTES für das Volk davon abhängig war, dass man Moses Stimme genau gehorchte, weil mit ihm GOTT war, Der zum Volk sprach …
Interessant ist aber der deutliche Unterschied zu den verschiedenen autoritären Gemeinschaften von heute und Moses (oder irgend einer anderen Person in der Bibel, die im Auftrag GOTTES stand) festzustellen. Diese Personen der Bibel, die waren immer wirklich von GOTTES Geist geleitet und haben nie was falsches vom Volk verlangt! Das ist der Unterschied, bei Berufung auf GOTT. Ansonsten müssten die sterben! (5.Mo 18:20)

Es wird aber von solchen Gruppen darauf verwiesen, dass Moses sagte auch mal: "sollen WIR euch das Wasser geben" (4.Mo 20:10), weshalb sie auch Fehler machten und deswegen nicht in das verheißene Land einziehen konnten.
Ich habe aber aus der Bibel erkannt, dass das nicht das der primäre Grund war, warum Moses nicht in das verheißene Land seinen Fuß setzen durfte, sondern weil er mit dem Schlagen des Felsens (statt zu dem zu sprechen, wie es JHWH ihn explizit aufgetragen hatte - 4.Mo 20:8 [im Vergleich zum V.11]), dieses "prophetisch Bild" ("Vorschattung") GOTTES, kaputt machte. Denn der Fels symbolisierte den CHRISTUS - 1.Kor 10:4, und damit/deswegen (nicht wegen "sollen WIR") versündigte er sich im Vorsatz GOTTES. Das geschah deswegen, weil das "widerspenstige Volk" ihn sehr nervlich angesetzt hatte…
(Moses hätte sollen zu dem Felsen, welcher den CHRISTUS symbolisierte, sprechen, wir sollten das sicher auch machen. )

Also es lag nicht unbedingt nur an dem "WIR".
Ist also "WIR" eine hochmütige Aussage?
Das kommt auf die Umstände mal an…
Ich sehe in dem "WIR", auch eine sehr demütige Einstellung!
Z.B. wird von den autoritären Gruppen gesagt, dass deren Leitung sehr demütig ist und sagt nicht "wir", sondern die Ehre gibt sie GOTT. - Stimmt das immer?
Wenn sie viele falsche Aussagen machen (und aus Erfahrung das wissen sollten) und damit unterstellen sie GOTT, dass ER so und nicht anders das gesagt hat, dann versündigen sie sich mit ihrer falschen "Demut"! Denn wem korrigieren sie später? Nicht GOTT, der das einst gesagt haben soll?
Es ist m.E. in dem Zusammenhang besser sich einmal zu wenig auf GOTT zu berufen als einmal zuviel.

Demut heißt nach meinem Verständnis auch offen und ehrlich zu sagen: "WIR sagen das!". Denn wenn sich das als Irrtum erweisen sollte (wer irrt sich von uns nicht?), dann haben auch WIR und nicht GOTT oder die anderen sich geirrt … Das ist wahre Demut!

Demut ist auch das Zulassen von begründeten Argumenten. Und bei Beurteilung dessen, sich objektiv und fair damit auseinander zu setzen, bevor man Vorwürfe macht. …


 
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RE: Demut, eine wichtige Eigenschaft

#2 von Isai , 25.12.2012 13:54

Lieber Jurek,

diese von Dir aufgeführten Punkte haben mir beesonders gut gefallen:

"Denn Demut ist eine Sache, liebe zur Wahrheit eine andere - wenn eine vermeintliche Lehre mit meinem christlichen Gewissen vor dem HERRN nicht vereinbar ist. (Eph 5:10)"

"Diese Personen der Bibel, die waren immer wirklich von GOTTES Geist geleitet und haben nie was falsches vom Volk verlangt! Das ist der Unterschied, bei Berufung auf GOTT. Ansonsten müssten die sterben! (5.Mo 18:20)"

absolut NEU für mich war dieses:

"...sondern weil er mit dem Schlagen des Felsens (statt zu dem zu sprechen, wie es JHWH ihn explizit aufgetragen hatte - 4.Mo 20:8 [im Vergleich zum V.11]), dieses "prophetisch Bild" ("Vorschattung") GOTTES, kaputt machte. Denn der Fels symbolisierte den CHRISTUS"

Nicht, dass CHRISTUS nicht den Felsen symbolisierte, aber dass das Entscheidende das Schlagen statt Sprechen war, in Verbindung mit dem FELS CHRISTUS. Denn man könnte vielleicht schon auf den Gedanken kommen, Mose Nerven waren blank, warum dann so ein "hartes" Urteil? Der Punkt war "Sollen WIR..." und das Schlagen.

Die Reaktion JHWHs ist auch vielsagend - zumindest habe ich den Eindruck - IHM gefällt das auch nicht, es muss aber sein (weil gerecht und heilig): "Und der HERR sprach zu mir: Lass es genug sein! Rede mir nicht mehr weiter von dieser Sache!" (5. Mose 3:26 Elberfelder)

Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben.
Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."

(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: Demut, eine wichtige Eigenschaft

#3 von Jurek , 25.12.2012 17:42

Hallo Isai,

ich fand deinen ergänzenden Satz gut:

Zitat
Denn man könnte vielleicht schon auf den Gedanken kommen, Mose Nerven waren blank, warum dann so ein "hartes" Urteil?


Ja, das alleine war es sicher nicht, wegen dem "wir". Es kommt auch immer auf die Betonung im Satz drauf an, wie der Moses gegenüber dem halsstarrigen Volk, welches ihn nervte, genau reagierte. … Denn er (und z.T. Aaron) war nun dafür zuständig den Auftrag GOTTES zu erfüllen und dem Volk das ersehnte Wasser zu geben…
Der besonderer Punkt wegen der Symbolik auf JESUS hin (der Fels, der das lebendige Wasser gibt) war vorwiegend der, dass statt zu sprechen zu dem Felsen, Moses diesen geschlagen hat. Ich meine, das was das Entscheidendste. Das mit "wir" kommt natürlich sekundär noch dazu.
Aber da sehen wir auch dabei, dass nicht das "Königreich" ist das rote Faden durch die Bibel, wie es die WTG meint, sondern JESUS CHRISTUS. Der ist darin (ab AT) öfter anzutreffen, als manche Hinweise der WTG drauf hindeuten…

Gruß


 
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RE: Demut, eine wichtige Eigenschaft

#4 von Isai , 25.12.2012 22:48

Lieber Jurek,

Zitat
"Aber da sehen wir auch dabei, dass nicht das "Königreich" ist das rote Faden durch die Bibel, wie es die WTG meint, sondern JESUS CHRISTUS."



Ja, das ist schon etwas anderes! Die Botschaft der Bibel ist im Grunde einfach (und doch größer) als man denkt...

Jetzt müsste man nur noch den unnötigen Ballast im Kopf loswerden (alte Lehrmeinungen, die nicht mit der Bibel übereinstimmen könnten) und mit reinem Wasser der Wahrheit füllen. "Verlangt stattdessen wie Neugeborene nach der unverfälschten Milch des Wortes Gottes, damit ihr durch sie heranwachst und das Ziel, eure endgültige Rettung, erreicht." (1. Timotheus 2:2)

DIE WIRKLICHKEIT GEHÖRT DEM CHRISTUS. "... Denn das alles sind nur Schattendinge von dem, was in Christus leibhaftige Wirklichkeit geworden ist." (Kolosser 2:16,17)

Eine gute Nacht euch allen,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben.
Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."

(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: Demut, eine wichtige Eigenschaft

#5 von Jurek , 26.12.2012 09:08

Hallo Isai!

Zitat
Jetzt müsste man nur noch den unnötigen Ballast im Kopf loswerden


Dazu ist die Gemeinschaft wichtig, zur gemeinsamen Unterstützung und Erbauung.
"Wie ihr nun Christus Jesus, den Herrn, angenommen habt, so wandelt in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm und befestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und darin überfließend in Danksagung."
(Kol 2:6,7)

Gruß - Jurek


 
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RE: Demut, eine wichtige Eigenschaft

#6 von Jurek , 10.05.2015 05:07

DEMUT ist vielfältig und nie für sich selbst.
Demut alleine ist schlecht (ängstlich, zurückgezogen, ohne Initiative noch Unterscheidung…).
DEMUT muss gepaart sein mit anderen Eigenschaften wie Liebe an anderen und zur Wahrheit; Initiativbereitschaft und Zielorientiertheit etc.
Beispiel: Demut bedeutet nicht, dass man sich so zurückzieht und jegliche Autoritäten über sich anerkennt, dass man nicht dann durch besseres Wissen nur schweigt und alles über sich ergehen lässt und wartet, bis vielleicht jemand anderer was tun würde, welcher mehr Kompetenz hätte oder so!
Demut traut sich auch was gar über eigene Person hervorzuheben, auch wenn solche Aussagen wie in 2.Kor 11:22-29 darstellt, bei oberflächlicher Teilbetrachtung, das als eine hochmütige Angeberei missverstanden werden könnte.
Demut verwendet auch keinen verschiedenen Zweierleimaß bei Beurteilung = Beispiel:
Wie kann ein einfacher Mensch im Stande sein, beeinflusst durch eine andere Kirche, sich selber über die studierten Köpfe der Theologen etc., hinwegzusetzen und dieser einen Kirche den Rücken kehren? Aber in einem anderen Fall wäre dieser (angeblich) dazu nicht fähig bei der Kirche, die ihn dazu gebracht hat? Denn entweder ist dieser so sehr „demütig“ und erhebt sich nicht über die ursprüngliche Kirche, oder dieser ist doch im Stande auch richtige Entscheidungen zu treffen.

Demut hätte auch mit Achtung vor anderen Menschen was zu tun, dass nicht alle soweit sein können wie ich selber, oder auch – ich bin noch nicht so weit wie die anderen.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Wahre und falsche Demut

#7 von Schrat , 10.05.2015 09:27

Lieber Jurek,

Deinen Ausführungen kann ich zustimmen!

Selbst von Gott wird gesagt, daß er demütig ist, und zwar deshalb, weil er sich zu uns Menschen herabneigt (Klagelieder 3:20). Er stellt also nicht andauernd seine Größe und Macht heraus, besonders Menschen gegenüber, die er liebt und die er wegen ihrer Demut und Treue in sein Herz geschlossen hat. Moses und Elia z.B. hatten Visionen der Gegenwart Gottes und dem Elia z.B. erschien er nicht wie in einem starken Sturm, sondern wie ein sanfter angenehmer Wind....

Es gibt natürlich auch falsche Demut, so wie Du es ansprichst. Es war kein Hochmut, als Mordochai sich nicht dem bösen Haman unterordnete. Das Gleiche gilt für Jesus den Pharisäern und Schriftgelehrten gegenüber, die ihm widerstanden. Da wäre Demut fehl am Platze gewesen.

Es wäre auch falsche Demut, sich der vergötterten Wissenschaft oder der "gelehrten Theologie" gegenüber unterzuordnen auf Kosten der Wahrheit. Manche versuchen dann treue Christen dann auch als hochmütig und nicht demütig einzuordnen, weil sie sich diesen weltlich-weisen Menschen mit ihrer fälschlich sogenannten Erkenntnis nicht unterordnen. Manche "christliche" Organisationen fordern von ihren Mitgliedern diese falsche Demut ein.. Auf einem Kreiskongress wurde mal in Bezug auf Personen, die sich nicht von der Organisation vorschreiben lassen wollen, was sie zu glauben haben, als ".... Küken die schlauer sein wollen als die Hennen....". bezeichnet.

Dann gibt es natürlich auch noch die falsche Demut in der Form, daß Demut zur vorgetäuscht wird, eine Art Scheinheiligkeit und Kriechertum. Als ich noch im Arbeitsleben war, warnte jemand vor einem anderen, der solch ein Kriechertum offenbarte, man solle aufpassen, daß man nicht auf seiner Schleimspur ausrutscht.....
Das ist nicht wahre Demut, sondern da will jemand durch solch ein "devotes" Verhalten irgendwie Gunst erlangen oder behalten.

Demut zeigt man z.B. wenn man seine eigene Gedanken, Ziele und Pläne, denen anderer um des Friedens und der Einheit Willen unterordnet,, solange keine Grundsätze Gottes betroffen sind. Auf diese Weise war Abraham gegenüber Lot demütig, obwohl er der Ältere war. Auf diese Weise können christliche Ehefrauen demütig sein, indem sie sich der Führung und den Plänen ihres Mannes unterordnen. Vergleichbar mit der Lenkung eines Autos. Es kann immer nur einer zur Zeit lenken, was nicht heißt, daß nicht auch die Ehefrau ein Auto gut fahren kann, also gute Gedanken hat. Ein Ehemann wiederum kann dadurch Demut zeigen, daß er bevor er endgültige Entscheidungen trifft, seine Frau und Familie mit beraten lässt. Selbst Jehova hat das getan, wie uns ein Blick in den Himmel zeigt, wo einmal eine Versammlung im Himmel beschrieben wird und Jehova die Engel um ihre Meinung fragte, wie in einer bestimmten Situation zu handeln wäre.

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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RE: Wahre und falsche Demut

#8 von Jurek , 10.05.2015 13:07

Danke Schrat für deine zahlreichen Gedanken zu dem Thema.

Ich möchte auf zwei davon eingehen:

Zitat
Manche "christliche" Organisationen fordern von ihren Mitgliedern diese falsche Demut ein.
Auf einem Kreiskongress wurde mal in Bezug auf Personen, die sich nicht von der Organisation vorschreiben lassen wollen, was sie zu glauben haben, als ".... Küken die schlauer sein wollen als die Hennen....". bezeichnet.


Jeder der einer Gemeinschaft oder Organisation untersteht, sollte sich m. E. fragen, welchen Stellenwert diese für ihn als Christen einnimmt oder gar (nach der Bibel) einnehmen darf. Und wer ist diese Organisation? Und ob berechtigte Kritiken darin richtig wären oder nicht.
Ich finde es sehr bedauerlich, dass besonders bei der WTG ist die WT-Organisation für die „ZJ“ im Grunde ein „Stellvertreter Christi auf Erden“. [WT-„JZiGV149]
Wenn also (wie du schreibst) die WTO meint, dass es nicht oder gar nie angebracht ist: „Küken die schlauer sein wollen als die Hennen.“, dann müsste ich zurückfragen, ob die von den „ZJ“ angesprochenen (z.B.) Katholiken, ob das da in Ordnung ist, dass die kath. „Küken die schlauer sein wollen als die Hennen.“, die über die studierten Köpfe der Kirche entscheiden wollen, was richtig und was falsch ist, und dass die nicht demütig warten können bis der Vatikan mal dann was ändert…?

Demut, bedeutet durchaus nicht, dass man solche Bibelstellen nicht wirklich praktisch, selbständig und objektiv anwenden darf: Apg 5:29; 17:11; Eph 5:10; 1.Thes 5:21; Phi 1:10; 1.Joh 4:1 u.d.g.

Zitat
Demut zeigt man z.B. wenn man seine eigene Gedanken, Ziele und Pläne, denen anderer um des Friedens und der Einheit Willen unterordnet,, solange keine Grundsätze Gottes betroffen sind.


Ja, der Frieden und Einheit sollten bei wichtigen Dingen nicht auf Kosten der Wahrheit sein, wo JEDER dazu verpflichtet wäre es zu prüfen*, noch durch eine erzwungene „Wahrheit“ durch eine Organisation im Missbrauch einer „Einheit“ durchsetzt werden, wie ich das verstehe.
Natürlich kann dabei niemand machen was wer will, aber nicht alles ist auch Heilsnotwendigt.

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* in der WTG-Broschüre „Der Ursprung des Lebens“ (2010), heißt es auf der Seite 3, Abs.2:
„Schon die Bibel warnt davor, irgendetwas blind zu glauben. In Sprüche 14:15 heißt es: „Ein Unerfahrener glaubt jedem Wort, aber der Kluge achtet auf seine Schritte“. Die Bibel fordert auch dazu auf, mit „Vernunft“ an eine Sache heranzugehen und sich selbst zu überzeugen, bevor man etwas glaubt (Römer 12:1, 2).“
Was für wahren Worte! Aber als Theorie, wie wenig diese aus einer Scheindemut („Küken nicht größe als die Henne“) und „Einheit“ werden diese bei der WTG und allgemein bei den „ZJ“ praktisch angewendet! Denn wehe dem, der als GETAUFTER sowas wirklich wagt in die Praxis anzuwenden und da oder dort zu einem anderen Ergebnis kommt, zumal sein Wissen und Erkennen mit seiner Taufe nicht gestoppt hat. = Wäre das hochmütig?
Ich denke, dass die WTG selber sehr hochmütig ist, um von anderen mehr Demut zu erwarten.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
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