RE: willkommen zurück!

#31 von Topas , 05.09.2017 14:01

Vielen Dank, Schrat. Vor allem diese Zustände zwischen Bangen und Hoffen sind aufreibend.
Na ja, irgendwann dann wird es uns auch erwischen wenn der liebe Gott sich nicht beeilt :-)

Topas  
Topas
Beiträge: 1.549
Registriert am: 13.11.2012


RE: willkommen zurück!

#32 von Hervé Noir , 05.09.2017 14:14

Zitat von Topas im Beitrag #31

Na ja, irgendwann dann wird es uns auch erwischen wenn der liebe Gott sich nicht beeilt :-)

Wenn sich die Verhältnisse wie vorhergesagt entwickeln, wird es in naher Zukunft eine Menge Menschen "erwischen"...

Hervé Noir  
Hervé Noir
Beiträge: 490
Registriert am: 25.03.2015


RE: willkommen zurück!

#33 von Jurek , 05.09.2017 17:23

Hallo Topas,

ich möchte mich auch den abschließenden Wünschen Schrats anschließen.
Wünsche dir vom Herzen viel Kraft und Ausdauer, wie auch GOTTES Hilfe!

Liebe Grüße!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
Beiträge: 5.851
Registriert am: 03.10.2009


RE: willkommen zurück!

#34 von Topas , 05.09.2017 17:31

Danke!

Werde ja mit dem Laptop unterwegs sein und zumindest abends ins Forum sehen. :-)

Topas  
Topas
Beiträge: 1.549
Registriert am: 13.11.2012


RE: willkommen zurück!

#35 von Topas , 27.09.2017 03:47

Das Leben ist endlich und leider nicht nur das, es geht auch schnell vorbei. Mitte 80 und doch manche Erlebnisse als wäre es gestern. Es ist nun soweit, mein Vater tritt die letzte Reise an. Wir hoffen, es geht schnell und einigermaßen sanft.
Bin dann erstmal weg.

Bis demnächst und bleibt gesund.

Topas

Topas  
Topas
Beiträge: 1.549
Registriert am: 13.11.2012


Das Kommen und Gehen ...

#36 von Jurek , 27.09.2017 05:13

Das ist eine traurige Nachricht werter Topas!

Aber es ist nun mal den Menschen so bestimmt zu sterben, aber danach die Auferstehung und Gericht (Apg 24:15; Heb 9:27).
Die Zeit ist eben sehr kurz. Im älter man wird, umso schneller scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen. …
Wenn der Mensch gläubig ist, hat er wenigstens eine Hoffnung, dass mit diesem Leben nicht alles vorbei ist. Ich hoffe, dass dein Vater diese Hoffnung hat.
Eine wunderbare Hoffnung, welche Trost und Ruhe schenkt.

Sei tapfer werter Topas, diesen unliebsamen Weg der Trauer zu gehen. Ich habe diesen noch in unbestimmter Zeit vor mir.
Wünsche euch, dass es so sein wird wie du schreibst.

Wir freuen uns dann (danke für die Mitteilung) zu gegebener Zeit wieder von dir zu lesen!

Beste Grüße und Wünsche!
Jurek


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
Beiträge: 5.851
Registriert am: 03.10.2009


Das Unausweichliche, dem keiner entgehen kann

#37 von Schrat , 27.09.2017 07:59

Lieber Topas,

ich hatte die gleichen Gedanken wie Jurek und schließe mich ihm an!

Der Glaube ist ein großer Trost! Aber es gibt auch einen kleinen Trost. Ich habe mir dann immer gesagt "Er/sie hat wenigstens 'ihre Tage erfüllt'",
wenn denn wenigstens so in etwa ein Alter erreicht wurde, welches wir normalerweise in dieser Weltzeit erwarten können. Wenistens 80 Jahre.
Meine Mutter als auch meine Schwiegermutter wurden 93 Jahre alt.

Natürlich wünscht man sich selbst in diesem Alter, daß es irgendwie noch weitergeht.

Schlimm ist es allemal aber noch schlimmer ist es, wenn es einen jungen Menschen trifft.

Nach meiner Erfahrung haben gläubige und gottergebene Menschen meistens einen nicht so schlimmen Tod. Während Verbrecher, wie Stalin, wie vielfach berichtet wird, einen schlimmen Tod haben. Man sagt ja, das Leben geht dann bei den Sterbenden wie ein Film noch mal an ihrem geistigen Auge vorbei. Manche versuchen auch kurz vorher noch,ihr Gewissen zu erleichtern.

Gruß
und viel Kraft wünscht
der Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
Schrat
Beiträge: 3.216
Registriert am: 31.03.2012


RE: Das Unausweichliche, dem keiner entgehen kann

#38 von Jurek , 01.10.2017 17:04

Hallo Topas,

wie geht es? Gibt es was Neues und Besseres wegen deinem Vater zu berichten?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
Beiträge: 5.851
Registriert am: 03.10.2009


RE: Das Unausweichliche, dem keiner entgehen kann

#39 von Topas , 01.10.2017 17:25

Hallo Jurek,

der Verfall ist deutlich sichtbar. Wir suchen gerade ein Sterbehospiz, aber die Plätze sind begrenzt. Eine intensive Pflege ist auf Dauer zu Hause nicht machbar. Jedenfalls nicht die, die nötig wäre.
Morgen will die Ärztin einen Vorschlag unterbreiten, mal sehen, inwieweit sie eine Palliativbetreuung organisieren kann. Glücklicherweise gibt es wenigstens wirksame Schmerzmittel. Aber es ist schon ein Wahnsinn, was einem als Mensch so passieren kann.

Topas  
Topas
Beiträge: 1.549
Registriert am: 13.11.2012


RE: Das Unausweichliche, dem keiner entgehen kann

#40 von Jurek , 01.10.2017 18:14

Nun ja..... Möchte ich das Beste hoffen, dass deinem Vater dann doch dann außerhalb der eigenen vier Wände halbwegs gut mit den passenden Schmerzmitteln und Fürsorge geholfen wird, noch sein restliches Leben möglichst noch wie zu erdulden.
Ich hoffe, dass er auch Glauben hat.

Wenn ich darüber nachdenke, dass in der Schweiz und sonst wo man in nur bestimmten Situationen auch legal sein Leben freiwillig früher beenden kann / darf .... Es gibt Pro und Contra dazu.

Ich mag nicht mal darüber wirklich nachdenken........

Alles Gute!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
Beiträge: 5.851
Registriert am: 03.10.2009


RE: Das Unausweichliche, dem keiner entgehen kann

#41 von Topas , 02.10.2017 07:02

Jurek, Schrat,

danke noch mal für eure guten Worte.

Der Tod ist ja im Grunde ein ständiger Begleiter, auch wenn uns das normalerweise nicht so bewußt wird oder wir es erfolgreich verdrängen, denn das Sterben wird als unnatürlich empfunden. Ich las mal, das Gehirn kennt den Zustand der Nichtexistenz nicht und daher bleibt der Tod etwas völlig Abstraktes. Was wir erfahren, wenn es soweit ist, ist die Trennung und das ist schmerzhaft. Und natürlich die Frage nach dem Warum. Selbst wenn man die Antwort weiß, bleibt ein Gefühl des Nichtverstehenwollens und der Sinnlosigkeit.

Topas  
Topas
Beiträge: 1.549
Registriert am: 13.11.2012


Der letzte Weg

#42 von Schrat , 02.10.2017 08:43

Lieber Topas,

und das Gefühl der Ohnmacht. Erst denkt man, ja der Betreffende ist ja im Krankenhaus und die Ärzte werden es schaffen. Schlließlich haben wir ja moderne Medizin. Aber gegen den Tod ist auch bei denen kein Kraut gewachsen.

Ich hatte in letzter Zeit 5 Todesfälle in der Familie. Und überall stirbt die Hoffnung zuletzt.

Und in Todesanzeigen steht dann des öfteren "Wir haben gekämpft und verloren".

Oft entstand dann die Frage, wie soll man gegenüber den Angehörigen, die offensichtlich den letzten Weg gehen, handeln, obwohl man weiß oder ahnt, daß es wohl der letzte Weg ist? Ich meine man solltte ihnen trotzdem gegenüber versuchen zuversichtlich zu sein. Ich halte das nicht für Heuchelei oder Lüge, denn den Ausgang kennen wir ja nicht, auch wenn wir ihn ahnen. Auf jeden Fall hat es bei ihnen erst einmal eine beruhigende Wirkung und auch bei uns selbst.

Was für die Angehörigen irgendwie auch tröstlich ist, wenn der Betreffende seinem eigenen Tod mit einer gewissen Gelassenheit entgegensieht, vielleicht, weil er ein gläubiger Mensch ist. Mein Großvater z.B. sprach davon, daß er bald "zur großen Armee" müßte. Er erkannte, es ist unabwendbar und alle müssen letztendlich zu dieser "großen Armee". Da kam seine Prägung bei der kaiserlichen Marine zum Vorschein.

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
Schrat
Beiträge: 3.216
Registriert am: 31.03.2012

zuletzt bearbeitet 02.10.2017 | Top

RE: Der letzte Weg

#43 von Hervé Noir , 02.10.2017 12:19

Auch ich wurde die vergangenen Tage an das Los des Menschen erinnert.

Am Montag letzter Woche besuchte ich zusammen mit meiner Frau in einer Klinik einen ihrer Verwandten. Als wir ihn vor wenigen Monaten das letzte Mal trafen, ging er aufrecht, war vielleicht ein bisschen müde. Nun aber lag er zwar mit offenen Augen im Krankenbett, nahm uns aber wahrscheinlich nicht mehr wahr. Als ich ihn versuchte anzusprechen, faltete er die Hände und hob sie gen Himmel. Vermutlich hatte ihm kurz zuvor eine katholischer Geistlicher die “letzte Ölung” erteilt. Ich selbst verabschiedete mich von ihm mit den Worten: Wir sehen uns wieder, drückte ihm die Hand.

Wir fragten eine Pflegerin nach den Aussichten. Sie meinte, dass er wohl nur noch ein paar Wochen zu leben habe. Ich dagegen ging höchstens von Tagen aus.

Am vergangene Freitag besuchten wir ihn nochmal. Sein Zustand hatte sich merklich verschlechtert. Ich erwartete seinen Tod noch während unserer Anwesenheit. Am Samstag Morgen erhielten wir die Mitteilung, dass er nachts um zwei Uhr gestorben sei.

Hervé Noir  
Hervé Noir
Beiträge: 490
Registriert am: 25.03.2015


RE: Der letzte Weg

#44 von Jurek , 02.10.2017 17:01

Ich habe mal einen Mediziner im TV gehört, der hat die moderne Medizin kritisiert, die bemüht ist manches mal das Leben der Sterbenden doch etwas zu verlängern.
Diese TV Sendung beschäftigte sich auch mit Scheintod und derer Berichten vom „Jenseits“.

Er beschrieb das recht gut (ich kann das aber natürlich nicht mehr wiedergeben, die Sendung ist schon lange her gewesen), wie das natürliche Sterben aussieht (dieser Arzt soll aus dem Fach gewesen sein…) und dass da langsam sich zuerst bestimmte Organe „abschalten“ und man tut sanft und ruhig sozusagen dahin hingleitet bis zum „endgültigen Einschlafen“, was in Normalfall soll das also doch rel. gut für den Sterbenden ablaufen.
Da kommen anscheinend Prozesse in verschiedener Reihenfolge im Gang, die viele anscheinend positive Empfindungen und „schöne Traumwelten“ dem Sterbenden verleihen. … (?)
Aber (so wurde kritisiert) da kommt die Medizin daher und versucht noch das und jenes in Aktivität zu halten und bringt damit das ganze natürliche System durcheinander und der Sterbende hat damit noch schwereren los.

Zumindest so in der Richtung habe ich das verstanden gehabt.
Vielleicht da und dort irre ich mich (da die Sendung schon vielleicht vor gut einem Jahr lief), aber „Einzuschlafen“ in der Endphase soll (wie ich das verstanden habe) schön sein, weil dann setzen auch natürliche Prozesse in Gang, wo der Sterbende zum Schluss auch keine Schmerzen mehr wahrnehmen kann und stattdessen wie in Droge mit sanfteren Gefühlen gleitet der in den Tod.

Was anderes ist bei Leuten, die recht schnell sterben und ihr Gewissen belastet ist …… (?)


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
Beiträge: 5.851
Registriert am: 03.10.2009


RE: Der letzte Weg

#45 von Topas , 02.10.2017 17:21

Hi Jurek,

es kommt wohl besonders darauf an, ob der Sterbeprozess wirklich natürlich ist, d.h., aus Altersschwäche geschieht oder ob ein Krankheitsprozess den Körper befällt. Es gibt Menschen die ersticken regelrecht aufgrund ihrer Krankheit oder haben Schmerzen, die nicht auszuhalten sind. Dort wird die Medizin eingreifen und das Nötige tun, um solche dramatischen Folgen zu lindern. Wer könnte auch dabei zusehen, wenn ein Mensch qualvoll zugrunde geht? Sicher wird man dabei in den 'natürlichen' Sterbeprozess eingreifen, aber ist Krankheit als Ursache wirklich natürlich, darf man dann fragen. Nur wenigen ist der Sekundentod oder das buchstäbliche Einschlafen vergönnt, leider. Vor dem Leiden besteht große Angst und wohl auch deshalb plädieren manche für eine Sterbehilfe.

Topas  
Topas
Beiträge: 1.549
Registriert am: 13.11.2012


   

Allgemeine Diskussionen
Beschwerde

Joh 3:16
Xobor Ein Kostenloses Forum | Einfach ein Forum erstellen