Caritative Zwecke á Mk 13:10

#16 von Jurek , 13.01.2015 05:34

Das sehe ich auch so ähnlich wie du Schrat.
Alles beide sollte Hand in Hand gehen, nicht aber nur predigen und wenn, dann primär nur eigenen Brüdern helfen und wenn was abfällt, dann auch anderen, bei denen man hofft ein gutes Bild damit hinterlassen zu haben.
Genauso sehe ich, dass wenn man sich mehr Caritativ als geistig beteiligt, dann was tut man da als Christ wirklich was Besonderes? Tun nicht auch die Heiden (wie „Ärzte ohne Grenzen“ und versch. Caritative Organisationen etc.) sich verausgaben für die Armen der Ärmsten?
Die „Mutter Theresa“ ist dafür bekannt gewesen, dass sie sich in Kalkutta und sonst mit ihrem Orden sehr aufopferungsvoll für die Ärmsten der Armen einsetzte und deswegen auch den Friedensnobelpreis erhielt (wenn ich mich nicht irre).
Auch Bill Gates (& Co. von den Superreichen), haben Stiftungen für humanitäre Zwecke und medizinische Forschung gegen Ebola, AIDS etc., in die sie Millionen von Dollar reinpumpen…

Zitat
Wenn wir jemand in Not sehen und helfen können, dann helfen wir natürlich, aber sich dermaßen intensiv nur oder fast nur solchen Hilfswerken zu widmen, könnte zum Hervorbringen von "Reischristen" führen und unseren eigentlichen Auftrag vernachlässigen.


Wieso hatte JESUS immer den Leuten die Er geheilt hat geboten, nichts davon anderen zu erzählen?
Ich denke, weil Er eben keine „Reischristen“ haben wollte, zumal die allermeisten Ihn gerade deswegen nachfolgten, weil sie materiell und körperlich was davon hatten und sich deswegen so einen als König wünschten… Als Er ihre Vorstellungen nicht erfüllte noch vorhatte die Römer aus Jerusalem zu vertreiben, hat der Mopp geschrien… = Mk 15:14. =(Er hatte für sie zu wenig Caritatives getan!)…

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Caritative Zwecke á Mk 13:10

#17 von Topas , 15.01.2015 10:38

Das Problem ist wohl, das man allzuleicht instrumentalisiert wird und gar nicht durchschaut wem und welchem Zweck man da dient. Wird man zum Erfüllungsgehilfen jener, die meinen jeder solle kommen dürfen?
Irgendwie habe ich das Gefühl, man wird immer auf irgendeine Art ausgenutzt und damit zu einem Faktor der eine bestimmte Politik befördern soll.


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RE: Caritative Zwecke á Mk 13:10

#18 von Jurek , 15.01.2015 16:23

Ich denke, dass etwas Gutes zu bewegen ist besser als über das Gute nur zu reden und/oder nur zu schreiben.

Bestimmte Organisationen nutzen einen oft aus. Das ist leider so. Aber wo man selber was aus Überzeugung machen kann, so wird es dieses Geben beglückender als Empfangen sein.
Nur das Gleichgewicht sollte dabei bewahrt werden. Weil nicht nur von Brot allein lebt der Mensch ...

Gruß


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RE: Caritative Zwecke á Mk 13:10

#19 von Topas , 15.01.2015 17:53

Hi Jurek,

ich hab mal bei einer kirchlichen Organisation gearbeitet. Ich möchte da keine Details preisgeben und es mit einem Wort umschreiben: Schrecklich!

Und ich weiß, das ging nicht nur mir so, die Mitarbeiter wurden schnell desillusioniert und die Bereitschaft zum Engagement weniger. So ist das halt, wenn man nach außen gut dastehen möchte und den Mitarbeitern alles dafür aufbürdet. Na ja, war ja fast eine biblische Umsetzung des Themas 'im Schweiße deines Angesichts...'

Gutes nur noch von Angesicht zu Angesicht und völlig privat. Hat Jesus ja auch gemacht, er hat den Menschen direkt geholfen und hat sich nicht vor einen caritativen Karren spannen lassen.

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RE: Caritative Zwecke á Mk 13:10

#20 von Jurek , 16.01.2015 03:56

Im Grunde genauso sehe ich das auch.
Mit vielem vermeintlich Gutem, können welche da (oder man sich selber) trotzdem in falscher Richtung bewegen.
Ich habe nur Sorge darüber, dass so manche „greifbar Aktive gute Taten am Nächsten“, auch langsam aber sicher vom Glaubensweg abbringen können.
Sich voll bei Caritativen Sachen ins Zeug zu legen (auch rein privat, unabhängig welcher Organisationen), aber geistig füreinander und miteinander mit-zu-wirken kaum, das kann m. E. kein gutes Verhältnis abgeben.

Also „Wie geht's?“ = ich denke GEISTIG leider nicht so gut, wenn die geistigen Dinge an zweite Stelle im Leben abrutschen.

Gruß


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RE: was gibt es Neues?

#21 von Hervé Noir , 11.05.2015 18:25

Zitat von Schrat im Beitrag #15

- - -
Bei Jehovas Zeugen wird.mE. die Verkündigung überbetont, obwohl wir bei Jesus beides finden. Wenn er Menschen in Not sah, hat er ihnen spontan geholfen, nicht nur um ein Vorbild zu schaffen, wie Jehovas Zeugen gerne erklären.
- - -



Hallo Schrat!

Wenn die WTG ihre "Verkündigung" umgehend einstellen und sich für ihre Irrlehren öffentlich entschuldigen würde, könnte das weitere Schäden vermeiden helfen...

Grüße

Hervé

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RE: was gibt es Neues?

#22 von Georg , 16.08.2015 11:56

Lieber Schrat,

schön dass du wieder da bist. Erzähle mal,wie war der Urlaub?

Liebe Grüße von Georg;)


 
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RE: was gibt es Neues?

#23 von Schrat , 16.08.2015 12:18

Lieber Georg,

wir waren in Heringsdorf, welches ja zu den 3-Kaiserbändern (Bansin, Heringsdorf, Ahlbek) gehört. In der ersten Woche wunderbares Wetter und ich konnte in der Ostsee baden. Meistens Wind, so daß eine Brandung entstand. Während der ganzen Zeit keine Quallen. Die tun einem zwar meistens nichts, aber ich finde die so eklig. Die übrigen Bäder auf der zweitgrößten Insel Deutschlands nennt man "Bernsteinbäder".Die sind auch ganz nett, z.B. Zinnowitz.

Dann sind meine Frau und ich meistens mittags essen gegangen und wie es sich für die Gegend "gehört" meistens Fisch, Scholle, Kabeljau, Seehecht, Makrele.....

Es gab viel zu sehen. Es waren neben dem "Kaiserwetter" in den "Kaiserbädern" auch noch die "Kaiserwochen". Kaiser Wilhelm der II. besuchte gerne die Kaiserbäder und da hat man eine Tradition daraus gemacht, das nachzustellen. Dazu allerlei lustige Einlagen. Eine Militärkapelle aus der Zeit. Belustigungen aus der Zeit. Karusselle und Schiffsschaukeln ebenso aus Kaiser Wilhelms Tagen. Die alte Bäder-Architektur ist wirklich sehenswert, ganz anders als die modernen Bauten, denen ich nichts abgewinnen kann. Früher gab es vielmehr Liebe zum Detail und und ein Streben nach Harmonie und Schönheit. Jedes Haus eine "Perle".

Natürlich auch ein Schiffsausflug mit einem relativ kleinem und flachen Boot und diesen Umstand bekamen wir auf der Rückfahrt von Swinemünde zu spüren. Der Wind hatte aufgefrischt und das kleine Schiff begann mächtig zu "rollen". Mal vorne und mal hinten runter, dann seitwärts, daß man dachte, es kippt gleich um und die Wellen schlugen an die Fenster. Ich staunte, wie der Koch es schaffte, alles in den Töpfen und Pfannen zu halten. Eine Frau wurde erst blass und dann grün und mußte schnell zur Toilette fliehn. Ein kleines Mädchen, welches die Unruhe unter den Fahrgästen bemerkte, meinte "....was haben die? Das ist doch ganz lustig...."

Der Kapitän hatte Mühe das Schiff ohne Schaden an den Schiffsanleger zu bringen, aber es hat schließlich geklappt und wir haben alles gut überstanden. Aber so eine Seefahrt, die ist lustig, hollahie....

Was brauchen wir die Südsee, wenn wir die schöne Ostsee haben - jedenfalls bei schönem Wetter.

Eigentlich wollten wir Sonnabend abreisen, sind dann aber schon Freitag am späten Nachmittag abgereist. Obwohl es relativ warm war, hatte der Wind mächtig zugenommen und für Sonnabend war Unwetter angesagt. Außerdem ist Sonnabend Bettwecheltag und ein erhöhtes Touriste-Reiseaufkommen. Es waren so hohe Wellen, daß die Flagge für Badeverbot hochgezogen wurde und alle Badegäste aus dem Wasser gescheucht wurden.

Gruß
vom Schrat


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RE: was gibt es Neues?

#24 von Georg , 16.08.2015 15:45

Lieber Schrat,
vielen lieben Dank für Deine interessante Erfahrungen und Erlebnisse die du aus deinem Urlaubsort mitgebracht hast.:)
Mal ein Tapetenwechsel tut uns allen wohl ab und zu sicher gut und man konnte was schönes erleben, an was man sich dann oft gerne erinnert. Hast du auch Fotos gemacht?
Man kann da oft schön die Sonne für schlechtere Tage auftanken,da jetzt die schlechtere Wetterzeit (also nicht mehr so heiß wie bis jetzt und auch regnerisch) soll laut Vorhersagekommen. Ich hoffe, dass die Wetterfrösche sich irren, da ich liebe schöne Sommertage, aber Gesundheitsbedingt kann ich nirgendwo mehr groß verreisen.

Liebe Grüße von georg


 
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RE: was gibt es Neues?

#25 von Schrat , 16.08.2015 15:51

Lieber Georg,

natürich habe ich Fotos gemacht. Mal sehen, vielleicht lade ich unter Bilder mal ein paar hoch. Nicht alle, daß wäre zuviel des Guten, aber mal so ein paar interessante Sachen.

Die digitalen Fotoapparate mit der immensen Speicherkapazität und der sofortigen Verfügbarkeit sind eine konfortable Sache.
Was mich allerdings bei meiner DigiCam ärrgert ist, daß man durch ein Display schauen muß und vielfach die Blendung durch die Sonne von hinten so groß ist, daß man überhaupt nicht sieht,w as man fotografiert.

Manchmal wünsche ich mir die gute alte "Zieharmonika"-Kamera von '"Photo-Porst" aus den 60'er Jahren zurück. Damit konnte man auch exzellente Bilder machen, weil sie für damalige Zeit schon gehobene technische Merkmale hatte mit Blenden- und Zeiteinstellung usw. Also nicht so ein einfaches Ding, wie sie damals auch zu haben war.

Gruß


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RE: was gibt es Neues?

#26 von Georg , 16.08.2015 16:30

Lieber Schrat,

ich freue mich schon darauf auch etwas von deinen visuellen Erlebnissen zu sehen.
Also bis bald.!

Liebe Grüße von Georg


 
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Fotoapparate einst und jetzt

#27 von Jurek , 16.08.2015 16:48

Hallo Schrat,

ich habe auch ein älteres Modell der Pocket-Digitalkamera, wie auch ganz neues (Spiegelreflexkamera), und dabei ist sowohl der Monitor drauf als auch das Okular (wie bei alten Fotoapparaten). Kein Problem wahlweise das eine oder andere zu gebrauchen.

Die uralten "Ziehharmonika" Apparate, so was habe ich auch, aber nur als Dekoration!


Gruß


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willkommen zurück!

#28 von Jurek , 05.09.2017 07:05

Hallo Topas!

Schön wieder was von dir zu lesen!
Was ist passiert dass du so lange weg warst? Ich hoffe, dass alles bei dir in Ordnung ist. (?)
Wir haben dich vermisst!
Ich freue mich, dass du da bist!

Gruß


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RE: willkommen zurück!

#29 von Topas , 05.09.2017 09:31

Danke, danke. Ein wenig Auszeit, kranke Eltern, viel Arbeit. Ich will nicht zuviel jammern, weil persönlich geht es mir gut, aber Leiden und Siechtum mitzuerleben ist schon nervernaufreibend. Auch morgen muß ich wieder los, um die Eltern zu versorgen, da bleibt keine Zeit und auch keine Kraft für andere Dinge. Vor allem nervt mich die lange Fahrtzeit, egal ob mit Auto oder Bahn. Aber es ist, wie es ist und seiner Verantwortung entkommt man nicht.

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RE: willkommen zurück!

#30 von Schrat , 05.09.2017 11:15

Lieber Topas,

ich kann das nachempfinden! Im vergangenen Jahr ist meine Schwiegermutter mit 93 Jahren verstorben. und dann ein halbes Jahr später mein Bruder mit 76. Bis zu ihrem Tod hatten wir für sie in unserer Wohnung gesorgt, was oft nicht einfach war. Dann haben meine Schwäger und Schwägerinnen Geld gesammelt, damit wir als Belohnung mal einen Urlaub in Bad Bellingen machen konnten. Derweil war sie in einem Pflegeheim in der Nähe eines Schwagers untergebracht. Nach einer Woche kam dann die Nachricht, daß unsere Schwiegermutter verstorben war und wir mußten unseren Urlaub abbrechen.

Ja das muß dann alles irgendwie "wegstecken", aber es zehrt doch an der Kraft und an den Nerven. Das perlt auch nicht einfach so wie Wasser an einem ab.

Ich wünsch Dir weiterhin trotz allem Gottes Segen und Gottes Kraft, mit dieser schwierigen Situation fertig zu werden.

Gruß
vom Schrat


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