Input

#16 von Jurek , 28.07.2012 18:56

Hallo Schrat,
aus Zeitgründen habe ich mich mit deinen Aussagen noch nicht beschäftigt, was ich noch nachholen möchte, aber über dein „put-put-kaputt“ habe ich richtig gegrinst
Danke erstmal!


 
Jurek
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RE: Input

#17 von Jurek , 30.07.2012 14:42

Hallo Schrat

Zitat
Trotzdem hast Du auch in Deinem neuen Statement nicht dargelegt, wieso die Erde nicht im Mittelpunkt der Erde befinden kann. Die Analogie zur Milchstraße beweist nicht, daß die Erde nicht im Mittelpunkt stehen könnte. Auch der Umstand, daß die Erde im Mittelpunkt der Schöpfung steht, ist durchaus ein Indiz (wenn auch kein Beweis) dafür, daß die Erde im Mittelpunkt stehen sollte.


Erde befindet sich da, wo sie sich befindet. Du meinst aber: Wieso die Erde sich nicht im Mittelpunkt des Universums befindet.?
Da man das ganze Universum wegen der unermesslichen Dimensionen und unserer Unfähigkeiten (keine Möglichkeiten, die vorhanden wären bis an die ‚Grenzen’ des Universums vorzustoßen) nicht kennen kann (so wie du auch geschrieben hast), kann man auch weder das eine noch das andere dazu behaupten, daher natürlich habe ich das offen gelassen. Hast du eine definitive Antwort darauf von mir erwarten?
Fakt ist jedenfalls aber, dass in unserer Galaxie, unser Sonnensystem sich nicht im Zentrum derer befindet.
Und soweit mir bekannt ist, ist die Bibel kein wissenschaftliches Buch, um darauf mit einer Antwort aufzuwarten, oder?
Daher kann auch keiner begründet behaupten, dass sich die Erde im Mittelpunkt des Universums befindet.
(Übrigens der Vergleich mit dem „Spagettimonster“, das stand im Vergleich zu dem Thema, nicht zum Vergleich mit GOTT).

Was die Lichtgeschwindigkeit betrifft, hatte ich es geschrieben, dass sie nicht überall konstant ist.
Und ob jetzt „Vacuum“ oder nicht, es geht um Luftleeren Raum.

Zitat
…daß das Weltall nicht viel älter als 6000 Jahre ist, was mit den Zeitangaben, die wir gemäß der Bibel ermitteln können, in Harmonie ist.


Es gibt auch viele Christen, die auch wie Dr. Gitt Wissenschaftler sind, die sind da einer anderen Meinung.
Dass die Bibel von 24-Std-Schöpfungstagen spricht, das glauben offiziell nicht einmal die „ZJ“!

Zitat
Mathematik ist die perfekte Methode, sich selbst an der Nase herum zu führen...


Das denke ich auch. Denn auch so manche Wahrscheinlichkeitsberechnung erscheint mir auch stark überzogen zu sein…

Gruß


 
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RE: Input

#18 von Schrat , 30.07.2012 21:12

Lieber Jurek,

langsam nähern sich unsere Auffassungen.

Die Lichtgeschwindiekeit, die Einstein als eine Konstante betrachtet, ist nur unter bestimmten Bedingungen eine Konstante. Sie kann, wie Experimente bewiesen haben, langsamer sein - je nach Medium und Strömungsgeschwindigkeit des Mediums - aber auch schneller. Letzteres wurde bei sogenannten "Tunnelungen" herausgefunden. Oder auch "Neutrinos schneller als Licht"
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=fa...cd-27208979d505

Bei Tunnelungen wird Licht ähnlich wie Wasser in einer Röhre durch eine plötzliche Verengung dazu gezwungen, in diesem Bereich schneller durchzuströmen.

Aber ich will Einstein auch nicht zu sehr "in die Pfanne haun". Unter den jetzt zu beobachtenden Umständen kann tatsächlich Masse oder an Masse gebundenes Licht nicht schneller als Lichtgeschwindigkeit sein, weil dies das Medium "Äther" nicht zulässt, genauso wie Schall auch in dem Medium Luft eine bestimmte Geschwindigkeit überschreiten kann, und wenn doch, gibt es den etwas unangenehmen allseits bekannten Schallmauerdurchbruch.

Nur weshalb ich mich damit so intensiv auseinandersetze, ist die Behauptung vieler, daß wir mit den Zeitangaben, die wir aufgrund der Bibel und da besonders Genesis ermitteln können aufgrund der Lichtgeschwindikeit und der darauf beruhenden Berechnungen von Entfernungen im All nicht mehr hinkommen. Auch die Wachtturmgesellschaft argumentiert so in ihrem "Unterredungsbuch".

Wir wissen nämlich nicht, wie Gott dabei vorgegangen ist. Deswegen sagt ja Gott auch zu Hiob: "Warst Du dabei als ich...." (Hiob 38:4). Ohne diesen Äther oder wenn er andere Eigenschaften bei der Schöpfung hatte, konnten sich also die Gestirne oder auch das Licht viel schneller ausbreiten bzw. es war ganz anders, nämlich daß aus dem überall vorhandenen "Äther" oder auch Licht jeweils die einzelnen Objekte des Alls an Ort und Stelle entstanden sind, also garnicht dort hingelangen mußten.

Auch das die Ausbreitung des Lichts jetzt anbelangt, wird es offensichtlich auf dem Weg durchs All durch Gravitation/Äther gebremst. Die Rotlichtverschiebung muß daher nicht die Entfernung anzeigen, sondern kann auch durch diese Bremswirkung erklärt werden.

Leider ist es auf diesem Gebiet so ähnlich wie bei der Evolutionstheorie. So wie dort systematisch Wissenschaftler und andere mit Sachkenntnis ausgegrenzt werden, ist es auch bezüglich der Relativitäts- und Urknalltheorie. Es ist sogar noch schlimmer, weil systematisch versucht wird, die Menschen überhaupt darüber in Unkenntnis zu lassen, daß es auch andere gut begründete Deutungen gibt. Es soll also nur eine Sicht durchgedrückt werden. Und da bin ich immer sehr skeptisch. Es ist eine Art Zensur. Wahrheit und damit auch Erkenntnisse der Wissenschaft müssen sich aber im freien Spiel der Kräfte durchsetzen, alles andere ist eigentlich wissenschaftsfeindlich und hemmt wahre Erkenntnis.

Um auf das Thema Äther zurückzukommen: Der Versuch von Sagnac im Jahre 1925 hat den Äther nachgewiesen. Auf diesen Versuch beruhen dann die Kreiselapparate in Flugzeugen und Raketen, mit deren Hilfe dort ein navigieren ohne Kompaß möglich ist. Diese Sache wid manchmal zu Unrecht Albert Einstein zugeschrieben.

Mehr dazu unter http://www.mahag.com/srt/sagnac.php

Unter www.mahag.com auch Hinweise, wie andere Sichtweisen systematisch unterdrückt werden und kompetente Leute in einem Rundschreiben an Medien und einflußreiche Leute im öffentlichen Leben auf diesen Sachverhalt hingewiesen wurden.

Zur Zeit Albert Einsteins wurde die theoretische Physik sehr beliebt. Vorher hat man mehr praktische Physik betrieben. Daß heißt man hat Versuche gemacht und daraus Dinge abgeleitet und "Gesetze" definiert. Mit Beginn der theoretischn Physik war es umgekehrt. Man hat sich mit allelei "Gedankenexperimenten" - Einstein war ein Meister darin - beschäftigt und oft erst nach langer Zeit versucht, diese durch praktische Versuche zu "beweisen". Doch bei diesen Beweisen ist man häufig auch Fehlinterpretationen erliegen.

Allgemeine Relativitätstheorie stimmt nicht
http://www.youtube.com/watch?v=HMxAJukt9P4

Dort wird detailliert dargelegt, wie man die Ablenkung von Licht bei einer Sonnenfinsternis falsch im Sinne der Allgemeinen Relativitätstheorie gedeutet hat. Die Ablenkung des Lichts geschah in Wirklichkeit nicht durch eine sogenannte "Raumzeitkrümmung" sondern war durch das Sonnenplasma bewirkt. Deswegen hat man diesen Effekt dann auch nur bei der Sonne und nicht ferneren Bereichen des Weltalls beobachtet.

Raumzeitkrümmung, Zeitdillatation (Zeiterweiterung), Längenkontraktion (Längenverkürzung) und Zeitreisen gibt es also nicht, sondern sind Fehlinterpretationen und falsche Berechnungen.

Auch wenn wir gewöhnliche Menschen sind und meistens keine Mathematik-Experten, können wir doch aus den Ergebnissen erkennen, daß am Rechenweg etwas nicht stimmen kann. Zum Beispiel würde eine "Zeitreise" die Kausalität außer Kraft setzen, wenn wir in der Vergangenheit ankommen, bevor unser Großvater geboren wurde.... Rechenexperten haben gezeigt, wo die Rechenfehler von Einstein liegen.
z.B. Christoph Mettenheim unter http://www.christoph.mettenheim.de/einst...echenfehler.pdf. Aber um das zu verstehen, muß schon recht gut in Mathematik sein.

Gruß
vom Schrat


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RE: Input

#19 von Jurek , 31.07.2012 15:26

H a l l o ,

Zitat
Nur weshalb ich mich damit so intensiv auseinandersetze, ist die Behauptung vieler, daß wir mit den Zeitangaben, die wir aufgrund der Bibel und da besonders Genesis ermitteln können aufgrund der Lichtgeschwindikeit und der darauf beruhenden Berechnungen von Entfernungen im All nicht mehr hinkommen. Auch die Wachtturmgesellschaft argumentiert so in ihrem "Unterredungsbuch".


Nun aber folgendes: Zwischen MILLIARDEN von Jahren und nur einer buchstäblicher Woche, ist so ein kolossaler Unterschied, dass man das wissenschaftlich, inkl. Irrtümer, nicht wie zusammenführen kann um zu meinen, dass man sich dabei geirrt hat.
Angefangen von der Erde selbst bis hin zu der Überdimension(!) des Universums, können doch nicht bloß 6000 Jahre vergangen sein! … Sonst müssten auch Objekte sehr sehr viel schneller sein als Licht!

Zitat
…oder auch Licht jeweils die einzelnen Objekte des Alls an Ort und Stelle entstanden sind, also garnicht dort hingelangen mußten.


Ich weiß dazu zu wenig, aber laut der Wissenschaft, entfernen sich die meisten Sterne und Planeten im Umlauf ihrer Galaxien jeweils weiter voneinander, mit gewisser Geschwindigkeit, die die Lichtgeschwindigkeit eben bei weitem nicht überschreitet. Das ist auch nicht möglich, so dass ‚wir’ das normal beobachten könnten.
Und dass sich alles wie aus einem Punkt entfernt (daher die Urknalltheorie), wäre in dem Fall sehr sonderbar, wenn GOTT das jeweils an ihrer Stelle erschaffen hätte, und sich das erst dann doch in Strahlbewegung voneinander entfernt…
Viele offene und ungelöste Fragen würden entstehen, die man nicht mit den Beobachtungen vereinbaren könnte…

Zitat
Auch das die Ausbreitung des Lichts jetzt anbelangt, wird es offensichtlich auf dem Weg durchs All durch Gravitation/Äther gebremst. Die Rotlichtverschiebung muß daher nicht die Entfernung anzeigen, sondern kann auch durch diese Bremswirkung erklärt werden.


Die Rotlichtverschiebung zeigt in der Physik sich entfernende Objekte. Es gibt mitunter auch die Blauverschiebung, der sich nähernden Objekte. Und dieses Verhältnis zueinander kann man auch im Weltall beobachten, ohne auf Hypothesen angewiesen zu sein.

Zitat
… Und da bin ich immer sehr skeptisch.


Gewisse Skepsis zu besitzen und nicht gleich alles zu glauben, was einem gesagt wird, ohne sich dessen zu vergewissern, das ist gut. Aber was m.E. nicht so gut ist, dass ist das, dass man anfängt zu philosophieren wider besseres Wissen…
Ich bin jedenfalls hier ein völlig Unwissender, und eher „angewiesen“ auf manche Aussagen der Wissenschaft, die auch die Mittel zur Beobachtung hat. Und dafür reicht weder mein „Wissen“ noch ein Fernrohr von Lidl

Zitat
Dort wird detailliert dargelegt, wie man die Ablenkung von Licht bei einer Sonnenfinsternis falsch im Sinne der Allgemeinen Relativitätstheorie gedeutet hat. Die Ablenkung des Lichts geschah in Wirklichkeit nicht durch eine sogenannte "Raumzeitkrümmung" sondern war durch das Sonnenplasma bewirkt. Deswegen hat man diesen Effekt dann auch nur bei der Sonne und nicht ferneren Bereichen des Weltalls beobachtet.


„Dort“ ist für mich dann ziemlich mühsam alles zu lesen…
Aber sonst geht es um eine Veranschaulichung mit einer Gummimatte und Kugeln (…), die bei schweren Objekten (wie die Sonne) die Gravitation stärker ist als bei nicht solchen Objekten…

Zitat
Auch wenn wir gewöhnliche Menschen sind und meistens keine Mathematik-Experten, können wir doch aus den Ergebnissen erkennen, daß am Rechenweg etwas nicht stimmen kann. Zum Beispiel würde eine "Zeitreise" die Kausalität außer Kraft setzen, wenn wir in der Vergangenheit ankommen, bevor unser Großvater geboren wurde....



Welchen Einfluss hat nur die (mögliche) Zeitreise selber auf die Vergangenheit? Doch keinen! …
Immer wieder kehrende Hypothese, dass man in die Vergangenheit reist um seinen Großvater zu töten.. und daher wäre auch die Zeitreise nicht möglich…, aber ich meine, dass das ein Denkfehler ist.
Wenn man eine Zeitreise unternimmt, entreißt man sich doch aus dem jeweiligen Verlauf der „Gegenwart“, aus der man gestartet ist.
Zeitreisen (gäbe sie), sind doch von Vergangenheit wie auch Zukunft unabhängig, denn wenn die Abhängigkeit bestände, dann wären eben auch diese Zeitreisen für diese Leute unmöglich. So meine Hypothese dazu.

Zitat
Rechenexperten haben gezeigt, wo die Rechenfehler von Einstein liegen.
z.B. Christoph Mettenheim unter http://www.christoph.mettenheim.de/einst...echenfehler.pdf. Aber um das zu verstehen, muß schon recht gut in Mathematik sein.


Ich bin der Ansicht, dass Mathematik, wie es angewendet wird, auch irren kann, da es von fehlerhaften Menschen in gewisser weise angewendet wird.
Sonderbarer weise die Methode, mit der man die Wahrscheinlichkeiten von schwarzen Löchern & Co in Wissenschaft nutzt, diese kann auch GOTTES Existenz „nachweisen“ Also was taugt dann solche Methode? Oder doch? …

Gruß


 
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RE: Input

#20 von Schrat , 31.07.2012 21:35

Lieber Jurek,

hinsichtlich der angeblichen Milliarden Jahre und auf der anderen Seite der relativ kurzen Zeitangaben, die wir aufgrund der Bibel ermitteln können, klafft zwar ein riesiger Unterschied. Deine Argumente sind aber nur gefühlsmäßiger Natur.

In Wirklichkeit beruhen die Zeitangaben über angeblich Millionen oder Milliarden Jahren auf vielen Hypothesen und Annahmen und können tatsächlich auf die Zeitangaben der Bibel schrumpfen.

Außerdem sollten wir nicht nur die unsicheren radiometrischen Zeitangaben berücksichtigen, sondern auch sogenannte "empirische" und die kommen interessanterweise nicht über die Zeitangaben,die wir aufgdrund der Bibel ermitteln könen.

Hinweise dazu von Hansruedi Stutz in dem Film "Die Millionen fehlen"

http://www.youtube.com/watch?v=B99B3mZvnkw

Die Rotverschiebung, und ich nehme an, damit auch die Blauverschiebung, kann auch nach der anerkannten Wissenschaft verschiedene Gründe haben. Außerdem gibt es stichhaltige Gründe, die daraus resultierenden Entfernungs- und Altersangaben anzuzweifeln.

Aus http://www.christliche-autoren.de/weltal...-jahre-alt.html

Zitat
8. Abgestufte Rotverschiebung

In diesem Abschnitt soll lediglich noch einmal aufgezeigt werden, dass die kosmologische Theorie vom Urknall keineswegs abgesichert und unumstritten ist (wie es in den Medien allerdings dargestellt wird), und dass das Weltall immer noch Geheimnisse bereithält, die von Menschen möglicherweise nie aufgeklärt werden.

Stellen Sie sich vor, die „Polizei ist dabei, in einer Stadt eine Geschwindigkeitskontrolle über Radarmessungen durchzuführen. (Sie funktionieren übrigens ebenso über Rot- bzw. Blauverschiebung des Spektrums). Als Ergebnis stellt sich heraus, dass alle Autos genau 40, 50 oder 60 km/h fahren. Es kommt keine andere Geschwindigkeit vor, also kein Zwischenwert. Jedes Auto, das gerade beschleunigt, ändert seine Geschwindigkeit sprunghaft von z.B. 50 km/h auf 60 km/h, ohne auf eine dazwischen liegende Geschwindigkeit zu kommen ...“ (41)

Ein ähnlich verblüffendes Phänomen hat man im Zusammenhang mit der Rotverschiebung der Galaxien festgestellt. Erinnern wir uns an folgende Regel der Urknalltheorie: Alle Galaxien entfernen sich voneinander. Je weiter weg sie sich von uns befinden, desto höher ist ihre Fluchtgeschwindigkeit. Die Galaxienflucht hat mit dem Urknall begonnen, als alle Materie des Universums mit zunehmender Geschwindwindigkeit auseinander strebte. Dabei handelt es sich um eine kontinuierliche Steigerung der Fluchtgeschwindigkeit. Doch die Realität sieht anders aus.

Im Jahr 1967 berichteten z.B. Margaret und Geoffrey Burbidge, dass sich die Rotverschiebung von Quasaren (das sind Galaxien ähnliche Objekte außerhalb unserer Milchstraße) bei dem Wert z = 1,95 besonders häuften. (42) „Der Schwede K. G. Karlsson stellte jedoch bei seinen Untersuchungen in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts fest, dass besonders viele Quasare nicht nur bei z = 1,96 auftraten, sondern auch bei anderen Rotverschiebungen: 0,30 , 0,60 , 0,96 , 1,41 sowie 2,64 ...Die Abfolge dieser Maxima konnte er sogar durch eine mathematische Formel beschreiben.“ (43)

Wie bei dem Vergleich mit der Geschwindigkeitskontrolle von Autos verläuft die Steigerung der Rotverschiebung und damit der Fluchtgeschwindigkeit bei Galaxien nicht kontinuierlich sondern stufenweise, ähnlich den Sprossen einer Leiter.

Glauben Sie, dass Autos ihre Geschwindigkeit stufenweise erhöhen, etwa immer um 10 oder 20 km/h? Die Erfahrung lehrt uns anderes, und dieses Phänomen bei den Galaxien weist darauf hin, dass mit der Theorie von der Rotverschiebung und damit der ganzen Urknalltheorie etwas nicht stimmt.

Die stufenweise Erhöhung der Geschwindigkeit der Galaxien kann mit der Urknalltheorie nicht erklärt werden. Deshalb sind diese Beobachtungsergebnisse auch lange Zeit von den Astronomen ignoriert worden. Auf jeden Fall ist sicher, dass die Vorstellungen der Kosmologen über die Entstehung und Entwicklung des Weltalls bei weitem nicht abgesichert sind. „Aus der Sicht der Schöpfungsforschung darf man gespannt sein, wie die Diskussion weitergeht. Möglicherweise ist das Universum noch viel komplexer und weniger verstanden, als bisher vermutet wurde.“ (44)

Schlussfolgerung

Planeten, die in wenigen Jahrhunderten entstehen, statt in Milliarden Jahren, eine Erde, die nicht Milliarden Jahre alt sein kann, weil das Leben auf ihr schon längst durch Klimakatastrophen vernichtet worden wäre, ein Planetensystem, das nicht Milliarden Jahre alt sein kann, weil sonst das Reservoir an Kometen längst ausgeregnet wäre usw.

Was hilft das uns Christen?

Dass Gott das Weltall und das Leben auf der Erde erschaffen hat, können wir nicht beweisen – das werden wir erst begreifen, wenn wir vom Glauben zum Schauen gelangen.

Aber seit der Aufklärung gilt die Bibel den meisten Menschen als Märchenbuch; nicht weil irgendjemand sie widerlegt hätte sondern weil der „moderne Mensch“ sich über Gott erhoben hat und die angeblich alles erklären könnende Fähigkeit der (Natur-) Wissenschaften als den hinreichenden Grund dafür ansieht, dass wir Gott nicht brauchen.

Diese angebliche Fähigkeit der Naturwissenschaften, alles erklären zu können, wird uns täglich von den Medien präsentiert. Und deshalb glauben die meisten Menschen daran.
Diesen Nimbus der Naturwissenschaft sollte dieser Aufsatz etwas ankratzen: Wenn man hinter die Kulissen schaut sieht man, dass sich diese angeblich alles erklären könnende Wissenschaft in Widersprüche verstrickt. Ein Grund, um dies weiterzusagen, auch nichtgläubigen Menschen; denn viele von ihnen lehnen schon allein deshalb die Existenz Gottes ab, weil sie dem Wissenschaftler und seinen Theorien alles zutrauen – zu Unrecht.



Noch ein interessanter Ansatz, die angeblichen Milliarden Jahre in Einklang mit den 6000 Jahren gemäß der Bibel in Einklang zu bringen:

http://www.bibelkommentare.de/index.php?...article_id=1706

Zitat
Um ChrisianAnswers.net zu zitieren:

„Der Physiker Dr. Russell Humphreys hat eine interessante Möglichkeit vorgestellt. Er weist darauf hin, dass die richtige Fragestellung lauten muss, wie weit weg die Galaxien waren, als das Licht sich auf seine Reise begab. Die Bibel spricht davon, dass Gott die Himmel weitete oder auseinander zog. (Jes 42,5; 45,12; 51,13; Jer 10,12). Da diese Himmel (in diesem Zusammenhang auch die „himmlischen Heerscharen" genannt) vor den Sternen und Planeten geschaffen wurden, bezieht sich dieses Auseinanderziehen des Himmels wahrscheinlich auf die Ursubstanz der Schöpfung. Gemäß Dr. Humphrey existiert eine Lösung zu Einsteins Gleichungen, die eine sehr schnelle Ausbreitung von Raum und Zeit erlaubt, und von der alle darin enthaltenen Objekte betroffen sind. Dr. Humphreys Theorie ermöglicht die Vorstellung, dass das Universum sich zu seiner jetzigen Größe in weniger als 6000 Jahren aufblähte. Dementsprechend begann das Licht seine Reise zu einer Zeit, als die Galaxien viel dichter beieinander waren (also auch viel kleiner und weniger energetisch als heute waren). So eine Ausbreitung würde alle Materie symmetrisch betreffen und wäre nicht „im Inneren" der Galaxis zu entdecken. Jedoch könnte es der Grund für die beobachtete Rotlichtverschiebung des Lichtes sein." 8



Also lieber Jurek, warst Du oder die "Wissenschaftler", die die 6-Tage Schöpfung (buchstäblich verstanden) ablehnen dabei, als Gott die Erde schuf? Hast Du beobachtet, welche Methoden er dabei anwandte?

Hiob 38:4 Wo befandest du dich, als ich die Erde gründete?
Teil [es mir] mit, wenn du Verständnisvermögen hast.
Hiob 38:33 Hast du die Satzungen der Himmel erkannt,
Oder könntest du seine Autorität auf die Erde setzen?

Gruß
vom Schrat


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RE: Input

#21 von Jurek , 01.08.2012 03:09

Hallo,

ja, was bedeutet in dem Zusammenhang „Empirisch“?
Unter „Empirisch“ verstehe ich, dass es unter Laborbedingungen nachweisbar und durch Tests wiederholbar wäre.
Dass man von der Erdsubstanz mit Bergen und allem drum und dran nur von 6000 Jahren ausgehen kann, daran zweifle ich (noch).
Ich habe aber auch ein Buch „Die Millionen fehlen“. Ich teile so einige Argumente, aber eben nicht alle.

Auch geht es m.E. nicht nur um Rot- u. Blauverschiebung, sondern auch durch Beobachtung der Galaxien und Berechnung derer Bewegungen zueinander, und anderer Faktoren … Also nicht allein Spektrahlverschiebung!

Fakt ist für mich (u.a. aus der christl. Zeitschrift: „Factum“ o.ä.), dass es auch unter Christen Diskussionen gibt, wo es auch gute Argumente dafür gibt, dass die Schöpfungstage keine 24-Std-Tage sind. GOTT soll man auch nicht „zwingen“ vor Erschaffung der „Lichter“ nach Menschenweise die Tage zu zählen, bei dem 1000 Jahre wie der gestrige Tag sind! (Ps 90:4)
Und das Ganze hat auch nichts damit zutun, dass manche die Bibel als Märchenbuch betrachten (wie es in deinem Zitat heißt), sondern es liegt schon vielmehr auch an der Interpretation dieser …
Natürlich kann man verschiedene Sachen auch anders deuten, wie bei den „Verschwörungstheorien“ (als Beispiel), aber ich denke, man soll kein Dogmatiker sein und was behaupten (darunter: Erde ist Zentrum des Universums), was wir nicht eindeutig „empirisch“ aus der Bibel her haben, sondern wo auch eine (andere) Auslegung möglich wäre.

Ich schließe dabei nicht aus, dass etliche Leute und darunter Wissenschaftler, die Schöpfungsgläubig sind, auch gewisse Meinungen und Hypothesen zum Gunsten ihres Verständnisses der Bibel interpretieren, was ja nicht gerade einer „empirischen“ Betrachtungsweise entspricht.

Deine abschließenden Gedanken sind irrelevant, denn du warst auch nicht dabei.

Gruß


 
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RE: Input

#22 von Schrat , 01.08.2012 21:40

Lieber Jurek,

empirisch bedeutet "aus Erfahrung gewonnen" (siehe Wiktionary) oder auch "herkömmlich" im Gegensatz zu theoretischen und "modernen" Zeitberechnungsmethoden (z.B. radiometrischer Natur).

Wenn das Universum mehr als ca 10000 Jahre alt wäre, dann könnte es keine kurzlebigen Kometen geben. Die wären längst erloschen. Es sei denn, es gibt eine Quelle, die immer wieder neue schafft. Die wurde aber noch nicht gefunden, nur vermutet. Das soll die "Oortsche Wolke" sein, die gibt es aber nur theoretisch und die können aus bestimmten Gründen nicht von dort her kommen siehe " http://www.christliche-autoren.de/weltal...-jahre-alt.html"

Auch das ist ein Hinweis, daß das Universum nicht Millionen oder Milliarden Jahre, sondern um die 6000 Jahre alt ist.

Mehr dazu uner http://www.christliche-autoren.de/weltal...-jahre-alt.html
Dort werden auch einige physikalische Tatbestnde aufgezeigt, die anzeigen, daß die Millionen oder Milliarden - ersteinmal auf die Erde bezogen - nicht stimmen können (Strahlungshöfe, Heliumgehalte usw).

In dieser Sache bin ich dogmatisch und muß ich dogmatisch sein, weil die Definition von Tag in der Genesis eindeutig 24-Stunden-Tag bedeutet. Ich muß Gott glauben und beim Wort nehmen können. Es ist für mich unerheblich, ob andere Christen das irrtümlicherweise anders sehen. Ich richte sie deswegen zwar nicht, denn Gott wird sicher diesen Irrtum verzeihen, wenn sie ansonsten ein gutes Herz haben und an Jesus Christus glauben.

Auch die Natur zeigt uns, daß zwischen der Erschaffung der Pflanzen und der Tiere kein langer Zeitraum gewesen sein kann, da beide Lebensformen in Abhängigkeit voneinander sind und erschaffen wurden.
Auch das ist ein Hinweis auf 24-Stunden-Tage.

Wenn im <Psalm 33:9> gesagt wird " Denn er selbst sprach, und es wurde; Er selbst gebot, und es stand dann da." so zeigt dies doch offensichtlich die Augenblicklichkeit des Handeln
Gottes an und nicht lange Zeiträume. Hier Milliarden Jahre anzunehmen entehrt Gott. Gott ist in der Lage augenblicklich zu schaffen, wie die Wunder Jesu zeigen, die in der Macht und im Auftrag Gottes gewirkt wurden. Hiermit wird Gott nicht "gezwungen" sondern im Gegenteil seine Macht anerkannt und geehrt. Andernfalls müßte es heissen "Gott sprach und nach tausenden (oder Millionen) von Jahren wurde es". Übrigens enthält diese Bibelstelle in der NWÜ einen Hinweis auf <1. Mos 1:3>.

Die meisten Erforscher der Bibel erkennen an, dass hier vom Kontext und der Bedeutung des Wortes "yom" in der Genesis bei den Schöpfungstagen nur ein buchstäblicher 24-Std-Tag gemeint sein kann. Dieser Tag besteht aus "Abend" und aus "Morgen". In anderen Zusammenhängen kann dieses Wort allerdings auch einen längeren Zeitraum bedeuten.

Besonders 1. Mose 1:3 - 5 zeigen es deutlich, daß ein 24-Stunden-tag gemeint war:

"Und Gott sprache dann: "Es werde Licht" Da wurde es Licht" 4 Danach sah Gott, daß das Licht gut war, und Gott führte ine Scheidung zwischen dem Licht und der Finsternis herbei 5 Und Gott begann das Licht Tag zu nennen, die Finsternis aber nannte er Nacht. Und es wurde Abend und es wurde Morgen, ein erster Tag"

Gruß
von EternalTruth


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RE: 24-Stunden-Tag-Schöpfung

#23 von Schrat , 02.08.2012 10:35

Lieber Jurek,

ein guter Freund hat mir eine Zitatesammlung zugesandt mit Aussprüchen führender Theologen.

Hier ein "Bonbon" daraus:

„Meine Zweifel am christlichen Glauben sind während des Theologiestudiums gewachsen. Dort habe ich gelernt, dass die Welt nicht in sieben Tagen und Adam nicht als Erdenkloß erschaffen wurde. Nach dem Studium konnte ich keinen Satz des Glaubensbekenntnisses mehr sprechen.“
(Christian Nürnberger, idea 23/2011).

Der Unglaube beginnt im 1. Buch Mose, vielleicht nicht bei allen, aber bei Vielen! Wehret den Anfängen!
Wenn ich das eine nicht so nehmen kann, wie es da steht und der Zusammenhang es aufzeigt, dann kann ich ja auch mal die übrigen biblischen Aussagen überdenken und neu interpretieren...

Gruß
vom Schrat


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24-Stunden-Schöpfung-Tag?

#24 von Jurek , 02.08.2012 19:22

Hallo Schrat,

was meinst du mit „kurzlebigen Kometen“?

Es gibt genug Geröll, was in ‚Unendlichkeit’ des Universum unheimlich lange herumschwirrt. Deswegen haben manche Leute auch Angst, dass „Harmagedon“ wird bald kommen und so aussehen, dass z.B. im Dezember ein großer Meteor die Erde treffen wird und…
Und dieses Geröll im Universum ist natürlich unterschiedlich groß. Und die Brocken fallen manchmal auf die Erde, meistens aber in kleinen Stücken, die in der Atmosphäre verglühen. (Ich habe ein Stück eines Meteoriten, - eines echten „Außerirdischen“).
Nicht desto trotz, können solche Gesteine im Weltall schon sehr viel mehr als 10000 Jahre alt sein. Die entstehen immer wieder auch durch Kolisionen….
Der Mond zeigt uns immer seine eine „Backe“ und die andere hält er für uns auch als Schirm gegen so manche „Geschosse“, die uns öfter treffen würden wenn es ihm nicht gebe …

Zitat
In dieser Sache bin ich dogmatisch und muß ich dogmatisch sein, weil die Definition von Tag in der Genesis eindeutig 24-Stunden-Tag bedeutet.


Ich denke, dass ist so eine Argumentation, wie die von Udo Jürgens mit seinem Lied aus dem Jahr 1988 „Gehet hin und vermehret euch“, wo er einerseits andeutet, dass 5 Milliarden Menschen genug wären auf der Erde…, aber andererseits, dass „der Schöpfer wird zum Vernichter, wenn er so weiter macht…“ (Titel 4:40+ Min). Der übersieht dabei aber völlig, dass es bei solchen Aussagen darum geht, das auch richtig zu Interpretieren, indem man beachtet
1) WER sagt es;
2) WAS wird gesagt;
3) WEM wird gesagt;
4) WANN wurde das gesagt;
5) WARUM wird das gesagt;
6) WIE ist das anzuwenden…

Das sind alles Punkte, die man in dem Zusammenhang wissen muss um das richtig zu interpretieren, und nicht einfach daher nur was meinen, was da eindeutig drinnen steht! Das hatte Udo nicht gemacht (geschweige etwas weiter zitiert, wo es um Füllen und nicht Überfüllen geht..), und m.E. du auch nicht.

Genauso mit der Dauer der Schöpfungstage.
Wenn man logisch das analysiert, dann kann man sich auch da nicht nur auf bestimmte Wörter blind versteifen.
Prinzipiell muss man klären, wer der Schöpfer ist!?
Der Schöpfer ist JHWH und nicht der vormenschliche JESUS (wo du nicht einmal an Präexistenz JESU glaubst!), der doch von seinem Initiator, der „Werkmeister“ war.
Hat also JHWH es nötig nach 24-Studen-Tag sich dann auszuruhen, wenn es Abend und dann nächster Tag wurde? Oder wann gab es den Abend und Morgen (wegen der Zeitzonen und so..)?? Denn JHWH ist überall, und seine Wohnstätte ist sowieso nicht die Erde und Himmel kennt keinen 24-Std-Tag. …
Wann begann eben der erste Tag? Denn die Lichter wurden auf der Erde später sichtbar und zwar nur jeweils auf einem TEIL der Erde…

Diese und viele andere Fragen zeigen, dass diese Schöpfungsgeschichte kein wissenschaftlicher Bericht ist, sondern eine Erzählung FÜR den MENSCHEN, und die machen diese von Menschen aus gesehene Zeiträume (obwohl es keinen Menschen damals gab um das zu beobachten), macht das nicht zum Dogma, was du zum Dogma machst mit den 24-Std-Tagen.

Zitat
Ich muß Gott glauben und beim Wort nehmen können.


Auch im möchte und tue GOTT glauben und Ihn beim Wort nehmen. Aber die Bibel ist nicht wortwörtlich immer so zu verstehen, weil das geistige Dinge sind, und diese Dinge werden nur von geistigen Menschen auch geistig beurteilt … (1.Kor 2:14).
Auch JESUS sprach in Gleichnissen, aber nicht, damit Ihn alle verstehen! …

Zitat
Auch die Natur zeigt uns, daß zwischen der Erschaffung der Pflanzen und der Tiere kein langer Zeitraum gewesen sein kann, da beide Lebensformen in Abhängigkeit voneinander sind und erschaffen wurden.


Das ist m.E. nicht ganz richtig. Zuerst wurden Pflanzen, dann Tiere erschaffen.
Bestäubung funktionierte davor auch durch Wind…
Es war ein Schöpfungsprozess, welcher nicht abgeschlossen war, so dass am Ende neue Arten und Möglichkeiten dazu kamen.

Zitat
Wenn im <Psalm 33:9> gesagt wird " Denn er selbst sprach, und es wurde; Er selbst gebot, und es stand dann da." so zeigt dies doch offensichtlich die Augenblicklichkeit des Handeln
Gottes an und nicht lange Zeiträume.


Also wie schnell? -------------
Wie erwähnt, wenn nach Psalm 90:4 für GOTT 1000 Jahre des Menschen, wie der gestrige Tag ist, dann kann das sehr wohl mehr Zeitraum als „paar Sekunden“ gedauert haben…
(JESU Wunder beschränkten sich jeweils nur auf einzelne Bereiche aber nicht in Größen von universellem Ausmaß).

Gruß


 
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zuletzt bearbeitet 03.08.2012 | Top

RE: 24-Stunden-Schöpfung-Tag?

#25 von Schrat , 05.08.2012 17:13

Lieber Jurek,

ob etwas buchstäblich oder symbolisch zu verstehen ist, ergibt sich aus dem Kontext. Ich hatte Dir anhand der Genesis gezeigt, daß dort in Vers 5 der helle Teil des Tages mit "Tag" und der dunkle Teil des Tages mit "Nacht" bezeichnet wurde. Damit zeigt der Kontext ganz klar, daß die Tage in der Genesis nicht symbolisch, sondern buchstäblich zu nehmen sind. Tag meint in der Bibel erst einmal den hellen Tag des 24-Stunden-Tages (Begründung siehe unten in dem Link von "Wort- und Wissen). Dieser Tag wird abgeschlossen durch die Dämmerung/Nacht/Morgendämmerung bis es wieder ein neuer heller Tag ist.
Deswegen "es wurde Abend und es wurde Morgen: ein ... Tag"

Aber das habe ich auch bei anderen immer wieder erlebt, daß man sich bei solchen Diskussionen im Kreise dreht, weil gewisse biblische Argumente oder auch andere Argumente, die man bringt, dann einfach übersehen werden.

Wenn in der Bibel gesagt wird, daß Gott am 7. Tag "ruhte", so muß dies nicht bedeuten, daß er völlig kaputt und geschafft von der schweren Arbeit war.... Dieses Ruhen kann man damit vergleichen, daß jemand ähnlich wie Gott irgend etwas Schönes schafft - sagen wir einen Garten - und nachdem der fertig ist, ruht man in dem Sinne, daß man mit dieser Arbeit fertig ist, sich zurücklehnt und zufrieden sein vollendetes Werk betrachtet. Vielleicht noch Freunde und Bekannte einlädt und ein kleines Fest feiert.

Dieses "ruhte" ist übrigens in der Vergangenheitsform in der Bibel. Es ist also eine abgeschlossene und nicht noch andauernde Angelegenheit, wie Jehovas Zeugen oder andere lehren, die meinen, daß der 7. Tag größer wäre und noch andauere, indem sie diese Sache mit Hebräer 4 in Verbindung bringen. Das erschien mir auch lange Zeit logisch, jetzt allerdings nicht mehr.

Unter http://www.wort-und-wissen.de/index2.php...06/3/d06-3.html ist eine sehr gründliche Ausarbeitung über die Frage, ob man die Tage in der Genesis als 24-Stunden-Tage verstehen muß.

Es ist zwar wahr, daß Petrus sagt, daß ein Tag bei Gott wie tausend Jahre sind, dies kann sich aber aus den erwähnten Gründen nicht auf die Schöpfungstage beziehen. Die von den Christen sehnlichst erwartete Wiederkehr Chrdisti schien sich zu verzögern und so mahnte Petrus mit diesen Worten zur Geduld. Die Tage seit der Schöpfung sind für Gott so wie für uns Menschen 24-Stunden-Tage.

Es richtig, daß man zum Verständnis der Bibel geistige Verbindungen ziehen müssen, doch das müssen richtige Verbindungen ziehen. Man kann auch falsche Verbindungen ziehen und dann zu falschen Lehren und Schlußfolgerungen kommen.

Es mag schon sein, daß da so allerlei Brocken aus dem Weltraum herumfliegen und manchmal auch als Meteoriten auf die Erde fallen. Doch was die Kurzzeitkometen anbelangt, so ist ganz klar, daß das Weltall nicht Millionen oder Milliarden Jahre existieren konnte, weil sie dann längst verglüht wären. Die Kurzzeitkometen kreisen in unserem Sonnensystem!!!

Lieber Jurek, Du magst Dich wundern, weshalb ich mich mit diesem Thema so intensiv beschäftige, dabei gibt es doch so viele andere Themen und Du hast ja einen extra Thread mit diesen Themen aufgemacht. Zu diesen werde ich sicher so nach und nach auch Stellung nehmen, sofern ich das nicht sowieso schon hier und dort gemacht habe.

Zitat
Meine wissenschaftliche Arbeit wird durch
ein unwiderstehliches Verlangen
vorangetrieben, die Geheimnisse der Natur
zu verstehen, und durch nichts sonst. -
(Albert Einstein)



Dasselbe treibt mich auch an, aber noch zusätzlich, Irrtum und Lüge aufzudecken, die es Menschen erschweren oder unmöglich machen, an Gott und seinem Wort zu glauben.

Zu den neuzeitlichen Irreführungen des Teufels zähle ich nicht zur die Evolutionstheorie, sondern auch die Urknalltheorie. Diese wiederum beruht auf einer Fehlinterpretation der sogenannen "Rotverschiebung". Der Entdecker diese Phänomens Hubble hat selber darauf hingewiesen und sogar ein Buch darüber geschrieben, daß er als wahrscheinlichste Erklärung dafür nicht den Dopplereffekt und die darauf gegründete angebliche Entfernung ferner Galaxien (Raum-Expansansion), sondern vielmehr eine Ermüdung des Lichts bei seiner Reise durchs Weltall zählt. Trotzdem wird immer wieder Hubble zitiert, als habe dieser die Expansion des Weltraums "bewiesen". Man geht also wie bei der Evolutionstheorie nur von einer möglichen Interpretation eines Sachfverhaltes aus und verschweigt die andere oder bekämpft sie sogar.

Das Universum ist stationär und expandiert nicht! Mehr dazu unter http://uwebus.de/F/StationaeresUniversum.htm

Ferner gilt es zu beachten, daß eine Rotverschiebung des Lichts auch im Plasma geschieht und 99,9 % des Universums bestehen aus Plasma! Diese Verschiebung wird als Camton-Effekt, wenn ferne Galasien betroffen sind und auch als Raman-Effekt beschrieben. Diese Effekte sind physikalisch-experimentell nachgewiesen insofern besser als all die theoretischen Überlegungen und Gedankenexperimente, die oft vorn und hinten nicht passen und angeblich eine Expansion des Universums anzeigen.

So wie mich die Behauptung, Galaxien würden sich je weiter sie sind, um so schneller entfernen, mißtrauisch gemacht haben, ist es auch anderen ergangen. Wenn das wahr wäre, könnten da ja fast unendliche Geschwindigkeiten herauskommen, Irgendetwas stimmt da nicht, das Gefühl hatte ich schon lange.
Unter http://www.bookbys.de/index.php?option=c...ask=view&id=291 ist ein Buchauszug veröffentlicht, wo die selben Bedenken noch etwas gründlicher behandelt werden. Interessanterweise gibt es die angeblichen Fluchtbewegungen nicht innerhalb der Galaxien, auch nicht in der unsrigen. Die Galaxien also sind "stationär" ohne Raumausdehnung.

Tiefergehende Begründung http://www.youtube.com/watch?v=xbLoBkmBj0Y einschließlich unsachlicher Kritik und Bespöttelung von Prof. Lesch im bayrischen Fernsehen.

Unsinn des Urknalls
http://www.youtube.com/watch?v=xbLoBkmBj0Y
http://www.youtube.com/watch?v=4IQEFbc0gdg
http://www.youtube.com/watch?v=z8KSN6uGSro

Es ist also nicht nur Ironie und Spott meinerseits, wenn ich sage, daß die Idee vom Urknall ziemlich durchgeknallt ist, sondern es stecken auch handfeste sachliche Begründungen dahinter.

Gruß
vom Schrat


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RE: 24-Stunden-Schöpfung-Tag?

#26 von Jurek , 05.08.2012 17:44

Ich verstehe eben nicht - wie vieles andere auch nicht, von dem ich keine Ahnung habe -, warum GOTT musste sich bei der Erschaffung des Universums(!) und der Erde, mit allem drum und dran, sich ausgerechnet nach je ganz genau 24 Stundenplan halten, wenn es für IHN so was eigentlich nicht gibt noch ER auf der Erde lebt?

Gruß

P.S.
Ja, mich wird es auch freuen, wenn du auch zu meinen anderen biblischen Themen Stellung nimmst, die m.E. auch wichtiger wären.
Denn ich weiß auch nicht, was es bei unserer Erlösung dann ändert, ob es sich um 24-Std-Tage handelte oder nicht...


 
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RE: 24-Stunden-Schöpfung-Tag?

#27 von Schrat , 05.08.2012 22:08

Lieber Jurek,

die Wahrheit an sich ist ein hohes Gut, auch wenn wir vielleicht nicht erkennen "für was das gut sein soll...."

Daß es 24-Stunden-Tage gewesen sein müssen, habe ich dargelegt.

Es geht auch um die Glaubwürdigkeit der Bibel und Gottes! Denn darauf bauen doch dann die Gegner Gottes und der Bibel auf, indem sie sagen:"Seht, das stimmt ja garnicht, was in der Bibel steht! Das waren ja garkeine 24-Stunden-Tage! Also sind Gott und die Bibel unglaubwürdig" Und genau das sieht man doch in der Christenheit, sowohl bei den Führern (siehe mein Zitat aus Idea) als auch beim Volk. So der Herr so das Gescherr...

Und wenn ich das eine nicht so nehme, wie es da steht und vom Kontext her auch so nehmen muß, bin ich ja frei auch am Übrigen in der Bibel rumzudeuteln und genauso geschieht es denn ja auch!

Gruß
vom Schrat


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RE: 24-Stunden-Schöpfung-Tag?

#28 von Jurek , 06.08.2012 19:19

Hallo,

wieso „müssen“? … Hängt unser Heil davon ab?

und wieso „um die Glaubwürdigkeit der Bibel und Gottes!“? Zweifle ich (und andere Christen) daran?

Denn ich las von etlichen Christen, zu denen auch ich gehöre, die nicht an die buchstäblichen 24-Std-Schöpfungstage glauben.
Das hat jetzt doch in dem von mir angesprochenem Zusammenhang absolut nichts mit „Gegnern Gottes“ zutun!

Ich sehe gerade die Sache umgekehrt als du:
Mit den 24-Std-Schöpfungstagen macht man GOTT zu einem womöglich alten Mann mit langem weißem Bart, der vielleicht im Mesopotamien (also buchstäblich als Person, die sich sonst kaum weit von Fleck rührt) da anfängt sein Schöpfungswerk zu tun – wie man das auf alten Miniaturen und Kupferstichen sehen kann.

Ich denke, dass eigentlich 24-Std-Schöpfungstage sind eher eine „GOTTES-Lästerung“, indem man GOTT vermenschlicht und degradiert unter dem Einfluss seiner Schöpfung und Naturgesetze, sich den nur regionalen Bereichen auf der Erde mit den Tagen anzupassen!
Denn in Wirklichkeit gibt es 24-Std Tag auf der Erde (ich meine jetzt nicht den Polarkreis..), wenn man sie von einer Seite aus anderer Perspektive betrachtet…
WIESO also degradiert man JEHOVA unter Zeitbegrenzungen hier auf der Erde und Ort, obwohl ER außerhalb unserer Zeit und Raum existiert?

Deswegen wird auch die Bibel nicht unglaubwürdiger, weil bekanntlich FÜR die MENSCHEN wurden diese etliche bildhafte Beschreibungen darin dargestellt und keine wissenschaftliche Erklärungen dargelegt. Und das ist doch nicht einmalig in der Bibel!
Die Bibel ist auch voller Symbolik und Bilder, und man soll sie nicht immer wortwörtlich auffassen, wie z.B. auch ein kritisches Beispiel aus Joh 6b zeigt, wo die Leute meinen sehr genau die Bedeutung der Worte zu verstehen.
Die Bibel wurde für geistige Menschen geschrieben (wie ich schon schrieb), und nicht für fleischliche! (1.Kor 2:14; Mat 13:10-15).
Wer nur fleischlich und buchstäblich das alles betrachtet, wird es nicht erkennen, wie einst die Juden, die sich auch auf buchstäblichen Tempel JHWHs (als Seiner Gegenwart bei ihnen) beriefen, aber JESUS kritisierten, weil sie nach der Thora meinten, dass Er etliche GÖTTLICHE Gebote gebrochen hatte, weil da eben eindeutig drin stand………

Zitat
Und wenn ich das eine nicht so nehme, wie es da steht und vom Kontext her auch so nehmen muß, bin ich ja frei auch am Übrigen in der Bibel rumzudeuteln und genauso geschieht es denn ja auch!


Diese Aussage ist so m.E. nicht ganz richtig, weil man sollte die Bibel im Gesamtkontext betrachten, und eben nicht so wie du hierbei (denn „der Buchstabe tötet“), und sich da an bestimmten Wortbedeutungen aufhängen.

Aber wie erwähnt, ich will da nicht dogmatisch sein und für mich ist das eigentlich auch nicht entscheidend.
Mir persönlich ist das deswegen von nicht so einer Bedeutung, weil das m. E. im keinen Zusammenhang mit unserer Erlösung steht, ob ich daran glauben würde, dass sich dabei um buchstäbliche, je ganz genau auf Minute 24-Std-Tage handelt (dass nur wurde FÜR den MENSCHEN geschrieben, wegen dem Sabbatgebot, wo es um buchstäbliche 24-Std-Zeitperioden ging…), oder ob ich glaube, dass diese „Tage“ länger dauerten.

Gruß


 
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RE: 24-Stunden-Schöpfung-Tag?

#29 von Schrat , 08.08.2012 19:05

Nagut, Jurek,

nun jeder das gesagt, was er meint zu dem Thema sagen zu müssen. Ich habe meinen Erklärungen eigentlich nichts hinzuzufügen.

Es als Gotteslästerung zu betrachten, Gott beim Wort zu nehmen, und die Schöpfungstage als 24-Stunden-Tage
zu betrachten, halte ich aber doch für eine reichlich überzogene Aussage deinerseits. Diesen Glauben hatten die meisten Christen seit Christus, erst in der Neuzeit ist aufgrund der angeblichen Erkenntnisse der sogenannten "Wissenschaft" der Gedanke aufgekommen, es könnten auch längere Zeitabschnitte sein.

Statt am Worte Gottes treu festzuhalten, hat man sich menschlicher Weisheit angepaßt. Ich halte es da mehr mit Walter Gitt, der sagt, Ausgangspunkt für die Beurteilung von Fragen kann für einen gott- und bibelgläubigen Christen nur die Bibel sein. Das ist für einen Christen erst einmal Fakt und man sollte nicht versuchen die Bibel in menschliche, vergängliche Weisheit hineinzupressen.

Wie vergänglich und manipulieert menschliche Weisheit sein kann, zeigt ja am deutlichsten die Evolutionstheorie, die von den meisten als "Tatsache" angesehen ist, obwohl sie bei genauer Betrachtung alles andere als eine Tatsache ist.

Dasselbe trifft auf die Standartmodelle der Entstehung des Universums und die damit zusammenhängenden Zeitberechnungsmethoden zu, die keineswegs besser begründet sind als die Evolutionstheorie

Gruß
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RE: 24-Stunden-Schöpfung-Tag?

#30 von Jurek , 08.08.2012 19:44

Hallo Schrat,

ich möchte mich zu dieser Zeit nicht mehr zu der Thematik äußern, aber zu einer Klarstellung bezüglich deiner Aussage:

Zitat
Es als Gotteslästerung zu betrachten, Gott beim Wort zu nehmen, und die Schöpfungstage als 24-Stunden-Tage
zu betrachten, halte ich aber doch für eine reichlich überzogene Aussage deinerseits.


Diese Aussage ist nicht richtig! Man sollte bitte im Kontext dessen, was ich dazu geschrieben habe sehen (wollen) und sich vergewissern, was ich da als GOTTES-Lästerung gemeint hatte.
Und dazu gehört eben NICHT, GOTT nicht beim Wort nehmen zu wollen! Im Gegenteil!
Aber die Bibel ist nach meiner Überzeugung nicht immer wortwörtlich so zu verstehen, wie es einst den Menschen aufgrund gewisser (schon genannter) Richtlinien gegeben wurde, wo mit guten Grund die einen es früher, die anderen später das erfassen, wieder andere gar nicht.
Vieles wurde auch nicht umsonst in der Bibel in bildhafter Sprache geschrieben, sondern hat schon seine Bedeutung warum so und nicht anders.

Gruß


 
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