Leitung durch wen oder was?

#1 von Jurek , 29.10.2011 08:54

Von wem waren die Urchristlichen Versammlungen und Missionare des 1. Jh. geleitet?

Zitat
[WT-Tagestext vom] Samstag, 29. Oktober [2011]

Der Geist und die Braut sagen fortwährend: „Komm!“ (Offb. 22:17).

Der Geist lässt diese Einladung, Wasser des Lebens zu nehmen, durch die Gesalbten, die Klasse der Braut Christi, ergehen. Wenn du zu denen gehörst, die die Einladung „Komm!“ angenommen haben, willst du sie dann auch unbedingt an andere weitergeben? Schließlich dürfen wir bei einem Werk mitmachen, durch das so viele Menschenleben gerettet werden! Dieses wichtige Werk findet unter der Leitung des heiligen Geistes statt. In der Apostelgeschichte lesen wir, welche Rolle der heilige Geist im ersten Jahrhundert dabei spielte, Missionare in neue Gebiete zu schicken. Dem Apostel Paulus und seinen Mitarbeitern wurde „vom heiligen Geist verwehrt . . ., das Wort in dem Bezirk Asien zu reden“. Auch nach Bithynien ließ der Geist sie nicht gehen. Wie der heilige Geist sie davon abhielt, wissen wir nicht genau. Aber klar ist, dass er Paulus in das riesige Gebiet von Europa führte. Paulus erhielt eine Vision, in der ihn ein Mazedonier um Hilfe anflehte (Apg. 16:6-10). Heute wird das Predigen der guten Botschaft in aller Welt ebenfalls vom heiligen Geist gelenkt. w10 15. 3. 2:10-12


Daraus entnehme ich, dass nicht die „Leitende Körperschaft“ in Jerusalem damals diese christlichen Aktivitäten „Weltweit“ geleitet und organisiert hat (was damals aus versch. Gründen kaum möglich wäre wie heute), sondern der Heilige Geist hat die Versammlungen und Missionare geleitet, der uns als die Leitung zugesichert wurde.
Natürlich die Brüder in Jerusalem schwiegen nicht.., und natürlich auch Paulus, Silas, Timotheus & Co. schwiegen nicht. Aber das ist nicht zu vergleichen mit dem, was Manche Leute in der leitenden Positionen für sich in Anspruch nehmen, was alles schön und gut wäre, würde alles so stimmen, was sie in Namen GOTTES lehren...


 
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RE: Leitung durch wen oder was?

#2 von Schrat , 20.04.2012 09:23

Lieber Jurek,

vordergründig hört sich das logisch und vernünftig an, daß Gott eine "Organisation" haben müsse. Für mich ergibt sich allerdings dann die Frage, welche denn die wirklich von Gott gebrauchte Organisation ist. Und dann beginnen die Probleme. Viele christliche Organisationen behaupten von sich, daß nur sie die wahre Versammlung Gottes sind.

Es wäre wirklich schön und für uns Menschen einfacher, wenn es wirklich so wäre. Aber es ist nicht so.
Gott hat zwar in der Vergangenheit mit einem bestimmten organisierten Volk gehandelt, also "eine Organisation", doch die Verhältnisse haben sich geändert. Nunmehr handelt er mit einem "Volk", dessen Wirkungsort nicht auf ein bestimmtes Staatsgebiet beschränkt ist.

Es besteht schon auch eine "Organisation", doch sie ist anderer Art als nach dem AT. Wir sind nicht ohne Führung und Leitung. Gott ist kein Gott der Unordnung. Die Führung und Leitung besteht durch den von Christus verheißenen Heiligen Geist und durch die Heilige Schrift. Auf dieser Basis kommen alle wahren Christen zu einer Einheit. Lothar Gassmann hat es in einem seiner Bücher meines Erachtens vortrefflich auf den Punkt gebracht "Kirche ist überall dort, wo Gottes Wort gelehrt wird". Das ist der "Leib Christi", die einzig wahre Organisation Gottes nach dem NT.

Auf Dauer benötigen wir die Gemeinschaft mit unseren anderen christlichen Brüdern, also einer "Organisation". Gott hat es zugelassen, daß sich Christen zusammentun und Organisationen bilden. Doch diese sind nicht direkt von Gott. Sie sind gleichsam das Netz, mit welchem Gott durch die Engel Menschen "einfängt". Und dieses Netz wird, wenn es seinen Zweck erfüllt hat, zur Seite gelegt. Dieses "Netz" - sprich die jeweilige Orgnisation" sollte man nicht veröttern und an Stelle Gottes oder Jesu Christi setzen. Im Millenium wird dann durch die Engel die Trennung der "guten Fische" von den "schlechten Fischen" vorgenommen. Jehovas Zeugen wenden dieses Gleichnis vorzeitig auf ihre Orgnisation an.


Meine Sicht der Dinge ist, dass es sich bei christlichen "Organisationen" nicht viel anders verhält, als wie mit Einzelpersonen. Da gibt es überall Plus und Minus, die vollkommene Organisation gibt es nicht (Römer 3:23). Und wer die sucht, wird vergeblich suchen. Und diese sind es, die sich dann schliesslich keiner christlichen Organisation anschliessen.

Ich sehe die in der Offenbarung genannten Gemeinden als ein Musterbeispiel für alle "Gemeinden" hier auf der Erde seit dem ersten Jahrhundert, wobei ich das Wort "Gemeinde" mal etwas größer anwende, als die einzelne Ortsversammlung, also z.b. die "Adventisten-"Gemeinde, die Zeugen-Jehovas-"Gemeinde" usw. Unser lieber E.F. hatte da mal einen grundsätzlichen Artikel, wo er das auch so sieht, nämlich dass das "Feld" die Welt ist und auf diesem Feld gibt es verschiedene Ecken, eine katholische, eine evangelische, freikirchliche, Adventisten und a u c h Zeugen Jehovas. Nur diese Organisationen sind alle menschliche Gebilde und können nicht den Anspruch erheben, göttlich zu sein. Bei diesen Organisationen zieht auf der einen Seite Gottes Geist auf der anderen Seite auch der Geist des Widersachers (vgl. Offb. die Gemeinde Thyatira).

Überall können wir mit Christen zusammen sein, die wirklich "Christus in sich haben".

Morgengrüße
vom Schrat


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RE: Leitung durch wen oder was?

#3 von Jurek , 20.04.2012 11:55

Guten Tag lieber Schrat!

Was ich noch zu deinen guten Ausführungen, denen ich zustimme, noch dazu schreiben möchte, ist folgendes:
Ja, GOTT ist GOTT der Ordnung und des Friedens.
Bei GOTT herrscht eine Hierarchie, weshalb alles von Groß bis Klein richtig funktionieren kann. (1.Kor 11:3).
Auch die Versammlung als solche, ist eine organisatorische Gemeinschaft von Menschen (Röm 12:4ff) und kein Durcheinander. Versammlung(en), die aber nicht das Recht hat bzw. haben so sein zu dürfen, wie andere von Menschen gegründete Organisationen, Versammlungen, Vereine, wie z.B. der Fußballverein; Imker- oder Philatelistenverein etc., oder sonstige Organisationen. Denn bei diesen bestimmen die Menschen die (alle) Regeln!
Wenn man aber schon von GOTTES Organisation spricht, dann dürfen da keine zu dem Willen GOTTES bestehenden Regeln gelten, sondern diese bestimmt eben GOTT / JESUS. Erst dann ist das auch diese Organisation GOTTES.
Konkrete Beispiele die das belegen, dass Menschengebote als GOTTES-Gebote ausgegeben und dogmatisch durchgesetzt werden(!), gibt es (leider) viele!

Es gibt aber Menschen (Ex. „ZJ“), die soo sehr allergisch gegen diesem Wort „Organisation“ sind, dass sie das absolut verneinen und nicht bereit sind das neu überdenken zu wollen.
Sonderbar aber ist dann, wenn gerade diese Menschen (das ist nur als Beispiel) solche Aussagen äußern wie: „Weder das BI-Team noch andere Trinitätsgegner ziehen sich diese Aussage aus der Nase.“. Denn auch wenn man gegen eine Organisation ist, spricht im Grunde Organisatorisches, vertraut man aber oft recht leichtgläubig darauf, dass eine doch organisierte Gruppe alles wirklich begründet darlegt, wie es was „wirklich“ ist…
DORT liegt es eben m.E. das Problem! Nicht an der ORGANISATION als solches, sondern an dem oft nahezu blindem Vertrauen in manche Aussagen mancher Menschen, die eine organisierte Gruppe darstellen… Zumal im Voraus (ohne es verstanden zu haben, um was es eigentlich da wirklich gegangen ist) man da gegen solche Menschen reagiert, die gegen manche Behauptungen auftreten, anstatt das zuerst zu überprüfen!
Und nur weil was „zum Erbrechen behandelt wurde“, bedeutet es nicht, dass man das schon alles richtig verstanden hat! …

Ja, es stimmt (zumindest AUCH aus meiner Erfahrung kann ich das bestätigen was du schreibst), dass
Viele christliche Organisationen behaupten von sich, daß nur sie die wahre Versammlung Gottes sind.“.
Eben! Und an was soll sich da ein ganz einfacher Mensch dann noch orientieren? – mag man sich da fragen.
Wobei da im Vorfeld möchte ich aber was Grundsätzliches schreiben (bzw. wiederholen): Die Frage lautet nicht: „WOHIN sollen wir gehen?“ (wie es Luther falsch das aus Joh 6:68 übersetzte), sondern die Frage lautet: „Zu WEM sollen wir gehen? DU [JESUS] hast die Worte ewigen Lebens!
Überall, wo möglichst nah an dem Evangelium der Bibel, JESUS und VATER gepredigt werden, da wäre die Gemeinschaft von Gläubigen, denen wir uns anschließen könnten. Das ist ganz was anderes als zu behaupten, dass „NUR WIR haben recht und sind die Richtigen!“…
Und vorweg: Auch im ersten Jahrhundert gab es dann keine perfekte Versammlungen! … Daher dein Verweis in Verbindung damit auf Röm 3:23, dem braucht man auch nichts mehr hinzuzufügen, denn das hatte sich seit damals bis heute an absolut nichts geändert und an seiner Gültigkeit was verloren!
Versammlungen, in denen keine falsche Einheit herrscht, im Missverständnis der Worte aus 1.Kor 1:10.
Gal 5:13 etc. weisen auf die Freiheit und nicht Versklavung unter Menschen, die Herren über Glauben anderer sind, denn die Liebe ist dieser Band der Einheit und Vollkommenheit, nicht sanktionierte Anpassung aller Meinungen an die jeweiligen „Wahrheiten“ seitens menschlicher Leitung, die später dann korrigiert wird…!

Ich kann auch diese deine Worte unterstreichen: „Die Führung und Leitung besteht durch den von Christus verheißenen Heiligen Geist und durch die Heilige Schrift. Auf dieser Basis kommen alle wahren Christen zu einer Einheit.“.

Und dazu (Organisation) schreibst du auch:

Zitat
Und wer die sucht, wird vergeblich suchen. Und diese sind es, die sich dann schliesslich keiner christlichen Organisation anschliessen.


Genau da sehe ich das Problem!
Organisierte Versammlung von Gläubigen ist sehr wichtig! Aber vor lauter Fehlersuchen und allerlei „Allergien“ etc., wird man diese nicht finden (auch im ersten Jh. nicht!), wenn man nach perfekter (in eigenem Sinn/Verständnis) Versammlung sucht.

Jedenfalls hast du lieber Schrat einen echt guten Beitrag hier geschrieben, den ich hier mit meinen Worten noch kommentieren und etwas ergänzen wollte.

Am Ende ist es eben so (auch nach dem Beispiel der nicht perfekten Versammlungen aus Offb.):

Zitat
Überall können wir mit Christen zusammen sein, die wirklich "Christus in sich haben".



Dank und beste Grüße!


 
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Entscheidungshilfe

#4 von Jurek , 15.03.2013 14:35


 
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RE: Entscheidungshilfe

#5 von Schrat , 20.03.2013 10:42

Liebe Forumsmitglieder,

ich will heute mal den Gedanken der Leitung weiter fortspinnen. Bisher ging es ja um die zentrale Leitung, aber aufgrund des heutigen Tagestextes, möchte ich gerne mal die örtliche Leitung einer Versammlung ansprechen.

Mittwoch, 20 März
Wir bitten euch, die zu respektieren, die unter euch hart arbeiten und die euch vorstehen im Herrn und euch ernstlich ermahnen (1. Thes. 5:12)

Kommentar der WTG dazu:
Älteste, die der Versammlung gut vorstehen, besprechen gemeinsam, was die Versammlung benötigt und was zu tun ist. Es wäre vielleicht effizienter, wenn e i n Ältester alles entscheiden würde. Doch die heutigen Ältestenschaften folgen dem Beispiel der leitenden Körperschaft im ersten Jahrhundert. Sie besprechen Angelegenheiten der Versammlung offen und richten sich dabei nach der Bibel aus. Es ist ihr Wunsch, bei allem nach biblischen Grundsätzen vorzugehen. Am besten gelingt ihnen das, wenn sich alle auf die Ältestensitzungen vorbereiten und dabei die Bibel und die Anleitung des treuen und verständigen Sklaven berücksichtigen. Das kostet natürlich Zeit. Gehen die Meinungen auseinander — wie im ersten Jahrhundert, als sich die leitende Körperschaft mit der Beschneidungsfrage befasste —, könnte sogar noch mehr Zeit und Mühe nötig sein, um zu einer biblisch begründeten Entscheidung zu kommen (Apg. 15:2, 6, 7, 12-14, 28). w11 15. 6. 4:11, 13

An den dort angesprochenen Grundsätzen ist im allgemeinen nach meinem Urteil kaum was zu bemängeln, mal abgesehen von "der Anleitung des treuen und verständigne Sklaven", soweit diese Anleitung vielleicht biblischen Aussagen widerspricht.

Mir geht es um die Leitung an sich. Grundsätzlich ist Jesus Christus unser "Führer" und doch kommt die örtliche Versammlung nicht ohne "Leiter" oder "Vorsteher" (Aufseher, Hirten) aus, sie sind Unterhirten unter den großen Oberhirten Jehova und Jesus Christus. Ihnen sollte man folgen, soweit sie selbst der Führung Gottes durch sein Wort folgen. So gesehen sind es eigentlich Gott und Christus, die uns führen.

Nur in der Praxis sieht es, was die Umsetzung anbelangt unterschiedlich aus. Es soll Brüdergemeinden geben, die überhaupt keien Organisationsstruktur haben, weil sie sich darauf berufen, daß Jesus sagte: "ihr seid alle Brüder". In den meisten Christengemeinden ist es so, daß ein einzelner als "Pastor" oder Hirte dient. Es mag zwar noch einen Ältestenrat geben, aber nach meiner Kennntnis der Angelegenheit, beschäftigen die sich in der evangelischen und katholischen Kirche mehr mit Verwaltungsaufgaben als mit der geistlichen Leitung der Gemeinde.

Grundsätzlich kann man nicht leugnen, daß die Christenversammlung durch eine Ältestenschaft geleitet werden sollte. Dafür gibt es viele Belege. Bei Jehovas Zeugen war es bis zur Zeit Rutherfords auch so, bis dieser eine "Theokratische Ordnung" einführte und die Gesellschaft einfach einen Versammlungsleiter bestimmte und auf diese Weise die örtlichen Ältesten überging, die eigentlich nach Prüfung, wer den biblischen Grundsätzen entspricht, Älteste ernennen sollten. In der Anfangszeit des Christentums geschah dies durch Paulus und seinen Beauftragten, z.B. den Timotheus. Sicher haben sie bei dieser Ernennung sich vorher über den Betreffenden in der Versammlung erkundigt, welchen Ruf diese hatten.

Als ich Z.J. wurde gab es den "Versammlungsdiener", dem ein "Hilfsversammlungsdiener" als Vertreter zur Seite stand und dann verschiedene Dienstamtgehilfen. Später wurde die Ältestenvorkehrung eingerichtet, wobei jeder der Ältesten in einem tournusmäßigen Wechsel als Versammlungsdiener wirkte. Im Moment gibt es einen "Koordinator" und man möchte, daß dieser nur "koordiniert", aber nicht irgendwie die Führung übernimmt oder sozusagen "den Chef" spielt.

Nur ich weiß aus eigener Erfahrung, daß das nicht gut ist. Die Bibel sagt nicht umsonst in Sprüche 11:14 " Wenn keine geschickte Lenkung da ist, kommt das Volk zu Fall; aber Rettung gibt es bei der Menge der Ratgeber". Also sowohl Lenkung als auch Ratgeber für denjenigen, der lenkt. Natürlich dienen auch die Ratgeber dann insgesamt als "Lenkung".

Wenn keine geschickte Lenkung da ist, dann geht es mehr nach dem Spruch "viele Köche verderben den Brei". Ich habe es erlebt, wie sich Ältestenbesprechungen bis Mitternacht hinzogen, weil der Vorsitzende meinte, er dürfe nicht führen, sondern das müsse aus der Ältestenschaft kommen. Sicher soll der Vorsitzende nicht den andern seine Meinung aufdrücken, aber eine gewisse Leitung ist schon erforderlich, um der Besprechung eine Forum und Richtung zu geben, in dem Zusammenfassungen gemacht werden, Vegleiche mit dem biblischen Rat gezogen werden und dann zu festen Entschlüssen gekommen wird. Ansonsten schleicht sich die menschliche Mentalität ein "Hannemann geh Du voran, Du hast die größten Siefel an....".

Und deswegen meine ich schon, daß es sowohl erforderlich als auch biblisch gedeckt ist, daß einer als "Vorsitzführender Aufseher" oder auch als "Pastor" gemäß der traditionellen Bezeichnung eine gewisse Führung übernimmt, wobei er sich immer bewußt ist, daß die eigentlichen Führer Gott und Jesus Christus sind. Bei dem Apostelkonzil übernahm auch einer die "Führung" und das war der Jakobus. Auch die Offenbarung des Johannes gibt uns einen Hinweis, indem von dem "Engel der Versammlung..." die Rede ist, was sich offensichtlich auf den Gemeindeleiter bezog. Auch die Geschichte außerhalb der Bibel berichtet darüber, daß neben den Versammlungsältesten einer als Vorsitzender diente.

Einen Hinweis gibt auch Jesus Christus, wenn er sagt, daß derjenige, der der "Erste" sein wolle, der Diener aller sein. In gewisser Weise "Primus inter pares", also der Erste unter gleichen.

Gruß
vom Schrat


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Ältestenschaft und Leitung

#6 von Jurek , 20.03.2013 17:38

Hallo Schrat!

Ich sehe das ganz ähnlich.
Ich bin auch dafür, dass zu einer Versammlung gehören natürlich auch Älteste und Diakone, und dann auch ein "Vorsitzführender" Bruder, der sich nicht als der Boss aufspielt (wie du schreibst), sondern "der Erste unter gleichen" ist.

Unterordnung unter Ältestenschaft finde ich richtig und gut! (Heb 13:17).
Nur aber soll dabei das zutreffen, was auch du anfangs dazu geschrieben hast. Sie sollten wirklich nach den Maßstäben der BIBEL, und nicht nach eigenen, bzw. nach den wandelbaren einer Organisation vorgehen!
In der Bibel suche ich vergebens nach vergleichbaren Beispielen zu den "ZJ" dazu, in so manchen Fällen…
Da (Bibel) hatte niemand sich auf GOTT berufen und später JEHOVA durch "helleres Licht" korrigiert!
Oder aufgrund welcher "Wahrheiten" (die keine Wahrheit sind) jemanden exkommuniziert oder sowas!

Gruß


 
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Second-Hand-Glaube

#7 von Isai , 16.07.2013 15:45

Hallo


jemand sagte mal, wenn wir Traditionen der Religionen / Denominationen folgen, ist das ein Second-Hand-Glaube (Glaube aus zweiter Hand, kein eigener). Traditionen ersticken den wachsenden Glauben und binden.

Besser ist es, um ein aufnahmebereites Herz wie ein kleines Kind zu beten (ggf. Augensalbe JESU zu bekommen, lt. Offenbarung) und die Bitte das Bibelwort durch den Heiligen Geist (neu) verstehen zu können.

Und: Hebräer 12:2, auf JESUS CHRISTUS schauen.


Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
Isai
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GOTT im AT vs. NT - Unterschied?
Welche Gruppe gehört zu den wahren Christen?

Joh 3:16
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