Leitende Körperschaft

#1 von Georg , 13.08.2011 08:15

Guten Tag!

Heute möchte ich darüber schreiben, ob die Bibel was von einer Zentralorganisierten "Leitenden Körperschaft" schreib.-

Gab es also im ersten Jahrhundert, in Jerusalem, eine "Leitende Körperschaft"?
Und besagt z.B. Mat 24:45-47 dass es die gab als eine zentrale Leitung über die ganzen Versammlungen?

Vorwiegend aus der Apostelgeschichte ("Taten der Apostel") erfahren wir einiges dazu (dort zum Beispiel im Kapitel 15).

Über einige Fragen im Vorfeld könnte man nachdenken:

• Ist im ersten Jahrhundert "technisch gesehen" (Beispielsweise: ein ständiger Kontakt mit den Versammlungen; gute Verbindungen und Austausch von organisatorischen Angelegenheiten; schnelle Erreichbarkeit aller Versammlungen etc.) möglich gewesen, eine überschaubare Leitung in weiten und weitesten Teilen des Landes dauernd zu unterhalten und zu koordinieren?

• Welche Aufgaben hatten die Apostel in speziellen darin zu erfüllen und wo finden wir das in der Bibel?

• War zum Beispiel der Apostel Paulus ein ständiger Bote dieser "Leitenden Körperschaft"? Oder wer?

• Warum wenn nicht wegen Verfolgung, sind die meisten Christen aus Jerusalem geflohen und nur Apostel (die einst bei Verhaftung Jesu Ihn verlassen hatten), jetzt nun in Jerusalem (im Untergrund) verblieben sind?

• Noch im ersten Jahrhundert starben auch alle Apostel als Märtyrer (bis auf Johannes). Wer übernahm dann diese Aufsicht und Leitung über all diese Versammlungen und einzelne Gruppen von Christen damals?

• Gibt es dafür Beweise, dass die ganzen Versammlungen von einem geographischen Punkt aus (Jerusalem) zentral bei allen wesentlichen Angelegenheiten geleitet wurden und dass aus Jerusalem das ganze Werk koordiniert wurde?

Über solche und weitere ähnliche Fragen könnte man nachdenken und das mit der Bibel überprüfen, wo sie davon spreche.-

Liebe Grüße
Georg


 
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RE: Leitende Körperschaft

#2 von Jurek , 13.08.2011 10:55

Sehr gute Fragen, die herausfordern…
Bis jetzt fand ich auch keine eindeutigen Aussagen in der Bibel, die bestätigen würden, dass es so wie bei der WTG, auch im 1. Jh. eine „Leitenden Körperschaft“ gegeben hat.
Die Versammlungen waren natürlich geleitet, durch den Hl.Geist und die Ältesten, wie auch unterstützt durch die Besuche anderer reifen Brüder wie des Paulus, Timotheus, Barnabas, Apollos u.s.w., aber nur in wenigen Fällen – eben speziell wegen Beschneidung (Apg.15) – direkt durch die Apostel und älteren Männer aus Jerusalem.
Zumal auch eben Paulus schreibt, dass nach Weggang dieser Apostel bedrückende Wölfe in die Versammlung eindringen werden… - warum wohl, wenn eine „Leitende Körperschaft“ immer noch aktiv sein würde?

Danke für diese anregende Fragen, die sich jeder aus der Bibel beantworten sollte.


 
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RE: Leitende Körperschaft

#3 von Jurek , 14.08.2011 10:44

Von wem wohl wurden auch die Missionare damals geleitet? Von einer L.K. aus Jerusalem die das ganze erst koordiniert hat?
Musste Paulus sich dort immer melden - also jedes Mal dort hinfahren um die Missionsziele zu erfragen? .....

Im heutigen Tagestext lesen wir auch indirekt dazu:

Zitat
Sie durchzogen aber Phrygien und die galatische Landschaft, nachdem sie von dem Heiligen Geist daran gehindert worden waren, das Wort in Asien zu reden; als sie aber gegen Mysien hin kamen, versuchten sie, nach Bithynien zu reisen, und der Geist Jesu erlaubte es ihnen nicht. Als sie aber an Mysien vorübergezogen waren, gingen sie nach Troas hinab. Und es erschien Paulus in der Nacht ein Gesicht: Ein gewisser mazedonischer Mann stand da und bat ihn und sprach: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! Als er aber das Gesicht gesehen hatte, suchten wir sogleich nach Mazedonien abzureisen, da wir schlossen, dass Gott uns gerufen habe, ihnen das Evangelium zu verkündigen.
Apostelgeschichte 16:6-10

Die Route für ihre Missionsreise wird Paulus und seinen Gefährten nicht durch eine Missionsleitung vorgegeben. Paulus verbringt viel Zeit im Gebet mit Gott; er ist von seinem Auftrag erfüllt, und sein Herz schlägt für die Menschen, die das Evangelium noch nicht kennen. So bemüht er sich, seine Pläne mit Gott zu fassen, und bleibt zugleich immer offen für Korrekturen, sei es durch ein Wort von Gott oder durch die Umstände, die sich ergeben.
Auf dieser Reise führt der Heilige Geist den Apostel nicht so, wie dieser beabsichtigt hat, in die Provinzen Asien oder Bithynien (beide in der heutigen Türkei). Zwei "Türen" werden Paulus verschlossen. In Troas an der Ägäis aber hat er eine Vision: Er wird nach Mazedonien gerufen. Paulus und seine Gefährten erkennen darin die Weisung Gottes, das Evangelium nach Europa zu bringen.
Zu Paulus, Silas und Timotheus kommt nun auch Lukas hinzu, der Schreiber der Apostelgeschichte (vgl. das "wir" in Vers 10).


Damals gab es keine L.K. in Jerusalem noch sonst wo, sondern die Versammlungen (mit Ältesten und Diakonen) wurden örtlich geleitet und vor allem auch durch den versprochenen Hl. Geist und die Gegenwart JESU, der bis ans Ende dieser Welt bei ihnen war ... (Joh 14:26 auch nicht nur an die Apostel damals gerichtet, genauso wie Mat 28:20b).


 
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RE: Leitende Körperschaft

#4 von Jurek , 14.08.2011 10:59

Zitat
Und besagt z.B. Mat 24:45-47 dass es die gab als eine zentrale Leitung über die ganzen Versammlungen?


Auch das wird von so manchen Leuten falsch angewendet, weil dieses Gleichnis geht nicht nur bis zum Vers 47 sondern bis zum Vers 51! Es spricht von einem und denselben Knecht… und es spricht uns (Christen, die auch Evangelium weiterreichen) alle an!
Näheres dazu könnten wir nach Bedarf an einer passenderer Stelle erörtern.


 
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RE: Leitende Körperschaft

#5 von Matthäus , 22.08.2011 14:37

Zu dieser Frage gehört unbedingt eine andere zuvor geklärt:

Was bedeutet für dich die Aussage Jesu: „Nur EINER ist euer Lehrer!“

Jeder ZJ oder der davor steht es zu werden - steht früher oder später vor dieser Frage und damit vor einer wichtigen Entscheidung. Vor über 50 Jahren habe ich begonnen und versucht den Weg der Jüngerschaft Christi zu gehen. Erst in den letzten Jahren ist mir vieles klar geworden und mit diesen Zeilen möchte ich anderen helfen ebenso Klarheit zu bekommen und den richtigen Weg einzuschlagen.

Das persönliche Forschen und Prüfen des Wortes Gottes sollte jeder echte Christ nicht anderen überlassen! Edel ist der Christ, so stellte es Paulus fest, der wie die Beröer täglich forscht ob sich die gelehrten Dinge auch so verhalten.

Die Bibel gibt uns die Anregung, die Worte anderer zu prüfen, statt einfach alles sofort zu akzeptieren, was man uns erzählt. Kosten wir in der Regel nicht zuerst Nahrung, bevor wir sie hinunterschlucken? Ebenso sollten wir die Worte und die Handlungen anderer zunächst prüfen, bevor wir sie „schlucken“. Ein schottisches Sprichwort bestätigt, daß wir überprüfen sollten, ob etwas wahr ist. Es lautet: „Er, der mich einmal täuschet, Schande über ihn; täuschet er mich ein zweites Mal, Schande über mich.“ Der Apostel Paulus riet: „Prüft alles“ Zitat aus EW 8.2.96

Kürzlich habe in der Bibel einen interessanten Vers in 1.Kor. 12:1-3 gelesen. Die Aussage dieser Zeilen auf einen Satz reduziert besagt: „Niemand kann sagen: Jesus ist mein Herr, wenn nicht der Heilige Geist in ihm wirkt!“ Diese Aussage ist mir nie zuvor so aufgefallen und hat mich gleichzeitig irritiert und neugierig gemacht. Wie soll ich das verstehen wenn doch viele ZJ überzeugt sind dass man nur innerhalb der „Mitgliedschaft der Organisation der ZJ“ den Segen und Geist Gottes hat? Die Führerschaft von JZ – auch „treuer und verständige Sklave genannt“, haben in ihren Schriften schon oft die Aussage wie nachfolgend gemacht:

Wie die Prophezeiungen der Bibel auf den Messias hindeuteten, weisen sie uns auf die festgefügte Körperschaft gesalbter christlicher Zeugen hin, die heute als der treue und verständige Sklave dienen. Dank ihrer Hilfe können wir das Wort Gottes verstehen. Alle, die die Bibel verstehen möchten, sollten anerkennen, daß „die überaus mannigfaltige Weisheit Gottes“ nur durch den Mitteilungskanal Jehovas, den treuen und verständigen Sklaven, bekannt werden kann WT 1.10.1994, Seite 8

Das ist ein hoher Anspruch und damit groß die Verantwortung! Aufgrund obiger Behauptung habe ich mit Spannung im Lehrbuch für JZ „Einsichten über die hl. Schriften“ für diesen Bibelvers eine Erklärung gesucht! Auf nahezu 3.000 Seiten umfangreicher Auslegung gibt es nicht eine Bezugnahme oder Erklärung! Warum ?

Ein 2. Versuch mittels der noch umfangreicheren CD Rom WT Library, die auf 40 Jahre der biblischen Belehrung zurück greifen kann, die gleiche Erfahrung – keine Erklärung oder Bestätigung für die einfachen Worte des Paulus – jeder der Jesus als seinen Herrn annimmt, kann sich des Geistes Gottes sicher sein.

WARUM? Dies läst nur einen Schluss zu: Die WTG und ihrer Führer will eine einfache Wahrheit des WORTES GOTTES leugnen. Du denkst dies sei eine boshafte Unterstellung?

Zu obiger Feststellung des Paulus an die Korinther, lies weitere Bibelverse wie:

Römer 3: 27,28 - 27 Bleibt uns denn nichts, womit wir uns vor Gott rühmen können? — Nein, gar nichts! … das unsere eigene Leistung verlangt? Nein! Nur durch den Glauben, der uns geschenkt ist. 28 Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten werde ich von meiner Schuld freigesprochen, sondern erst, wenn ich mein Vertrauen allein auf Jesus Christus setze.

Titus 3:5,6 - 5 Er rettete uns — nicht, weil wir etwas geleistet hätten, womit wir seine Liebe verdienten; nein, seine Barmherzigkeit hat uns …. zu neuen Menschen gemacht. Das wirkte der Heilige Geist, 6 den Gott uns durch unseren Retter Jesus Christus in reichem Maße geschenkt hat.

Epheser 2:8,9 - 8 Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Dies alles ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk.

Aussagen die also belegen das ein Mensch NUR durch Glaube an den Herrn Jesus und NICHT durch Werke gerettet wird. Suche diese Verse im obigen Nachschlagewerk – Ergebnis: NICHTS !!!

Darauf habe ich die Aussage aus Römer 3:28 in der umfangreicheren CD Rom gesucht – 44 Treffer; die Aussage des Jakobus 2:26 (Glaube ohne Werke ist tot) 177 Treffer, hier wird klar was JZ wichtiger erscheint.

Das Wertvollste – SEIN Loskauf durch seinen Tod - für unser sündiges Dasein - und damit die wichtigste Botschaft Jesu an die Welt: Johannes 6:48-56 ! JEDER der sein „Blut trinkt und sein Fleisch isst“, wird ewiges Leben bekommen. Warum wird jedem ZJ der nicht zu den Gesalbten (144 000) sich zählen darf, „untersagt“ von diesem Brot zu essen und dieses Blut zu trinken?

In der Leserfrage zu obigen Vers im Johannesevangelium hat man auf sonderbare Weise im WT 15. 2. 86 die Aufforderung Jesu sein „Fleisch zu essen“ bzw. sein „Blut zu trinken“ damit erklärt dass diese Aussage über ein Jahr vor der Einführung des Abendmahl mit seinen Apostel geäußert wurde. Folglich konnten sie damit noch nicht wirklich etwas anfangen. Man räumt zwar ein dass das Blut für alle vergossen wurde, jedoch eine befriedigende Erklärung der Worte Jesu, und seine Aufforderung sein „Blut zu trinken – sein Fleisch zu essen“, werden vermisst.

Jesus verlangt dieses „Essen und trinken“ als Zeichen des Glaubens und Grundlage für das ewige Leben als unabdingbar! Er spricht im Vers 53 mit Nachdruck – würde jemand sein Fleisch/Blut nicht essen/trinken, könne er kein Leben bekommen. Auch hier erneut im umfangreichen Lehrbuch wie oben – KEINE Erklärung! Warum? Weil es mit der eigenen Lehre nicht in Übereinstimmung zu bringen ist. In welcher Lehre bleibst Du? Welche ist für Dich wichtiger – die Lehre Christi oder die von Menschen? Was lehrt die WTG im Buch für Heimbibelstudien?

Es wird nur eine Organisation ... geben, die die schnell herannahende „große Drangsal“ überleben wird. Wenn du mit ewigem Leben gesegnet werden möchtest, mußt du zu Jehovas Organisation gehören ….! Zitat aus dem Buch was mit 100.000en studiert wurde: Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben

Wozu ermahnt Johannes:
1.Johannes 4:1 Meine Lieben! Glaubt nicht jedem, der behauptet, dass er Gottes Geist hat. Prüft vielmehr genau, ob er wirklich von Gottes Geist erfüllt ist. Es hat in dieser Welt schon viele falsche Propheten gegeben.

Angesichts dieser deutlichen Mahnung ist eine Aussage ja Forderung des „Sklaven“ im Königreichsdienst (Fragekasten von 9/2007) mehr als nur bedenklich! Da will „dieser Führer“ tatsächlich einer Aufforderung des Johannes (und auch des Paulus w.o. im Zusammenhang mit den Beröern) für NICHTIG erklären.
KD 9/2007: Billigt es „der treue und verständige Sklave“, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun, um biblische Themen zu untersuchen und zu debattieren? (Mat. 24:45, 47).

Nein.....Gottes Volk erhält in den Versammlungszusammenkünften und auf Kongressen sowie durch die Veröffentlichungen der Organisation Jehovas überall auf der Welt reichlich biblische Schulung und Ermunterung.

Wer sich noch eingehender mit der Bibel beschäftigen möchte, könnte sich mit den Büchern Einsichten über die Heilige Schrift oder Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich befassen oder mit anderen unserer Veröffentlichungen, ... Sie enthalten für das Bibelstudium und zum Nachdenken mehr als genug Stoff, durch den wir ‘in aller Weisheit und in geistigem Verständnis mit der genauen Erkenntnis seines [Gottes] Willens erfüllt werden, damit wir Jehovas würdig wandeln, um ihm völlig zu gefallen, während wir fortfahren, in jedem guten Werk Frucht zu tragen und an der genauen Erkenntnis Gottes zuzunehmen’

Und damit schließt sich der Kreis – diese selbsternannten Führer und Lehrer, die zumindest in solchen Fragen nicht vom Geist Gottes geleitet werden, wollen Ansichten einfordern, die Jesus oder Paulus anders gelehrt hat. Oder sie ignorieren einfach Aussagen die dem Geist Gottes und damit der Bibel entspringen.

Auch Petrus mahnt sicher nicht ohne Grund:

2. Petr. 3:15 Erkennt doch: Der Herr bringt euch so viel Geduld entgegen, damit ihr gerettet werdet! ….das hat unser lieber Bruder Paulus gesagt, dem Gott in all diesen Fragen viel Weisheit geschenkt hat. 16 Er schreibt in seinen Briefen mehrfach darüber. Allerdings ist manches davon nur schwer zu verstehen. Und deshalb haben Leute, die entweder unwissend oder im Glauben noch nicht gefestigt sind, vieles verdreht und verfälscht. So machen sie es ja auch mit den anderen Heiligen Schriften und stürzen sich damit selbst ins Verderben. 17 Ihr aber, meine Lieben, wisst nun, wie gefährlich diese Irrlehrer sind. Hütet euch vor ihnen! Lasst euch nicht von eurem festen Glauben abbringen, und geht nicht mit ihnen in die Irre. 18 Ich wünsche euch vielmehr, dass ihr in eurem Leben immer mehr die unverdiente Liebe unseres Herrn und Retters Jesus Christus erfahrt und ihn immer besser kennen lernt. Denn ihm allein gehört alle Ehre — jetzt und in Ewigkeit! Amen.

Warum hat wohl Jesus einmal die Worte geäußert: EINER ist euer Lehrer – Ihr alle seid Brüder.
EINER ist euer Führer! Der Größte, der Erster sein will – soll euer Diener sein!

So wie dieser „treue und verständige Sklave“ – schon das Wort Sklave sollte alles aussagen – jedoch über die Gläubigen herrscht, findet sicher nicht die Billigung des einen HERRN und Führer. Wohin sollten Menschen geführt werden?

Im KD wird regelmäßig dazu aufgefordert – in den letzten Jahren mehr als 100 mal wie z.B.
INTERESSIERTE ZUR ORGANISATION FÜHREN

3 Der Fortschritt des Studierenden ist untrennbar damit verknüpft, daß er Jehovas Organisation anerkennt. Zu unserer Verantwortung als Lehrer gehört es daher, das Interesse des Studierenden auf Gottes Organisation zu lenken.

1 Korinther 15:1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet. 2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht. 3 Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste …!

2 Korinther 4: 1 Weil Gott uns in seiner Barmherzigkeit die Aufgabe übertragen hat, seine Botschaft überall zu verkünden, verlieren wir nicht den Mut. 2 Wir halten uns fern von allen Heimlichkeiten, über die wir uns schämen müssten, wir täuschen niemanden und verfälschen auch nicht Gottes Botschaft. Im Gegenteil, wir sind Gott verantwortlich und verkünden frei und unverfälscht seine Wahrheit. Das ist unsere Selbstempfehlung! Jeder, der ehrlich ist zu sich selbst, wird mir Recht geben. 4 ….. das helle Licht dieser Botschaft und die Herrlichkeit Christi nicht sehen können. Und doch erkennen wir Gott selbst nur durch Christus, weil Christus Gottes Ebenbild ist. 5 Nicht wir sind der Mittelpunkt unserer Predigt, sondern Christus, der Herr!

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RE: Leitende Körperschaft

#6 von Jurek , 24.08.2011 18:22

Herausfordernde Fragen und Aussagen, die speziell an die „ZJ“ gerichtet sind.
Wiewohl alle Christen und christl. Guppierungen könnten sich da und dort auch mal überprüfen, wieweit ihre Kirche/Gemeinde über das Gewissen Einzelner bestimmt .......


 
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RE: Leitende Körperschaft

#7 von Jurek , 18.12.2014 07:38

Eine alte (also über 3000 Jahre alt) Anekdote von jemanden, den wir mal hier „Samuel“ nennen könnten.
Es wird also diese Geschichte von diesem Samuel berichtet (Ri.9), wonach es mal Bäume gab, die unbedingt einen König über sich haben wollten. Und so fragten sie zunächst den Olivenbaum, ob nicht dieser mal ihr König sein könnte? Dieser aber lehnte dieses Angebot mit seiner Begründung ab: „Sollte ich meine Fettigkeit aufgeben, die Götter und Menschen an mir so preisen, und sollte ich hingehen, um über euch zu schweben?“.
(Der Olivenbaum wusste natürlich warum und wovon der sprach. Gestern hatte ich im TV die Sendung „Im Reich der Pflanzen“ gesehen, wie der Olivenbaum sich durch Öl sein eigenes Revier sichert.)
Also es war dieser Olivenbaum dazu nicht zu überreden.

Dann wandten sich diese Bäume an den Feigenbaum, ob der so eine große Ehre über sie zu herrschen annehmen würde? Aber dieser lehnte ihr Angebot - wie der Olivenbaum – auch kategorisch ab.

Dann wandten sich die Bäume an die etwas weiter niedrigere Art, den Feigenbaum, aber auch hier war ihr Bemühen vergebens, diesen als ihren Herrscher zu gewinnen.

Dann wandten sich die großen Bäume auch an den Weinstock, aber auch dieser lehnte dieses Angebot mit ähnlichen Argumenten ab wie die vor ihm.

Warum weigerten sich also diese anderen Bäume über sie zu herrschen? Weil sie ihren von GOTT gegebenen Platz der Fruchtbarkeit und des Segens treu ausfüllen wollten.

Aber was sollen die Bäume jetzt sonst noch tun? Die wollten doch unbedingt einen Regenten über sich, der über sie herrscht!
Verzweifelt wandten sie sich dann an einen Dornstrauch mit ihrer Bitte. Und diese hat endlich ihrer Bitte zugewilligt.

Aber worin lagt das des Dornstrauchs die Qualifikation für diese Aufgabe? Es war lediglich in Bildung von Dornen, die jeden verletzen, der es wagt, ihn zu nahe zu kommen.
ABER(!) dieser kleine Dornstrauch verheißt den Bäumen Zuflucht unter seinem Schatten! Und das war schon mal was! Und er droht allen mit Feuer, die ihn die Gefolgschaft verweigern!

Was kann man aus dieser Erzählgeschichte lernen?

(JESUS hatte da ganz andere Sichtweise: Luk 22:27).


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Leitende Körperschaft

#8 von Schrat , 18.12.2014 09:29

Lieber Jurek,

schön, daß du mal den Fokus auf diese biblische Begebenheit gelenkt hast.

Eigentlich sollte Jehova der König über die Israeliten sein und sie brauchten keinen menschlichen König, wie die Nationen ringsum.
Jehova hat die Israeliten dann ja auch dafür getadelt, aber trotzdem ihrem Wunsch entsprochen und so konnten sie aus Erfahrung lernen, was es bedeutet, einen menschlihen König über sich zu haben.

Auch ohne menschlichen König wäre nicht alles im Chaos versunken und eine Ordnung da gewesen. Die natürliche Ordnung, wie sie in der Stammenordnung nun mal gegeben war und auch ohne Gesetz waren sie keineswegs. Alles was Jehova geboten hat und auch sein beispielhaftes Handeln sind für wahre Diener Gottes "Gesetz". Auch schon vor den 10 Geboten sprach Gott von den Geboten, die Abraham befolgt hat. Also waren Diener Gottes nie ohne Anleitung, auch schon bevor das Gesetz der 10 Gebote in feierlicher Form als Teil des Alten Bundes den Israeliten gegeben wurde. Das wird manchmal mißverstanden, als wenn die Menschen vor den 10 Geboten ohne Anleitung gewesen wären.

Man kann diesen Wunsch, einen König über sich zu haben, auf christliche Organisationen anwenden, die wie die WTG meinen, außer Jehova Gott und Jesus Christus als "König" bräuchten sie noch einen weiteren "König", ansonsten würde alles im Chaos versinken. Das ist ebenso nicht richtig, weil wir auch ohne leitende Körperschaft Anleitung durch Gott, Christus und Gottes Wort haben. Bei vielen freikirchlichen Gemeinden ist die Gemeinde autark und sie haben keine höhere Organisationsstruktur, abgesehen von von koordinierenden Zusammenschlüssen, die aber keine geistliche Gewalt über die Gemeinden haben.

Man kann dieses alte Gleichnis von den Bäumen, die einen König über sich haben wollen, natürlich auch noch auf andere Situtaionen anwenden, z.B. politisch.

Unter
http://www.bibelstudium.de/index.php?art...+-+Adolf+Hitler

ist eine schöne Zusammenfassung, wie sich Gewaltherrscher wie Hitler auch als solch eine Art "Dornenstrauch" erwiesen haben.
Aktuell würde ich obama darunter einordnen, der sich wie Hitler jetzt mit dem Akt 758 dazu hat ermächtigen lassen, auch ohne Genehmigung durch das Parlament kriege zu führen. Eine Art "Ermächtigungsgesetz" wie bei Hitler. Der könnte sich noch als einen Dornenstrauch für die ganze Welt eerweisen, wenn wir an die vorsätzlich und künstlich erzeugte Spannung gegenüber Russland denken mit der Ukraine als Vorwand. Die Hoffnung, die viele auf Obama gesetzt haben, haben sich nicht nur nicht erfüllt, sondern sich vielfach sogar ins Gegenteil verkehrt. Auch die Rechte der Schwarzen werden nach wie vor brutal mit Füßen getreten, wie jüngste Ereignisse zeigen.

In dem Link wird auch die eigentliche Erfüllung des Gleichnisses damals beschrieben. Abimelech war so ein Gewaltherrscher, der sich wie ein Dornenstrauch erwies. Auch seine Familiengeschichte wies viel Negatives auf, wie bei Hitler.

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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RE: Leitende Körperschaft

#9 von Jurek , 19.12.2014 10:14

Hallo Schrat,

ja, es ist sonderbar, dass die Leute so auf einen Herrscher über sich aus sind, welcher ihnen sagt, was, wann und wie sie was tun sollen oder nicht – aber am liebsten so, dass es auch ihre Ohren kitzelt und sie ihre Bestätigung darin finden.
Der Mensch ist ein Gesellschaftsindividuum.
Schlimm erweist sich, wenn diese Leitung ‚Stacheln‘ hat.

Es ist auch so wie du schreibst, dass ursprünglich war doch JEHOVA der König über Israel, aber sie wollten doch lieber jemanden zum Angreifen, wie es auch andere Nationen solche hatten.
Da sind sie aber damit oft auf die Nase gefallen! …

Braucht man also menschliche Leitung, die uns zum CHRISTUS führt (Der wiederum uns den Weg zum VATER ebnet)?

Natürlich ist so eine Leitung von Hirten wichtig, damit es eine gewisse Ordnung herrscht und gewisse Irrlehren in der Versammlung nicht Fuß fassen und sie wie mit ein wenig Sauerteig, (fast oder) gänzlich durchsäuert werden.
Bei GOTT sind nicht alle gleich. Weder im Himmel noch auf der Erde.

Nicht umsonst schreibt Paulus (1.Kor 1:10; Heb 13:7 etc.), dass man sich der Ältestenschaft auch unterordnen soll.

Aber wie weit und bei was, warum, wann etc., soll diese Unterordnung sein, unter der von Menschen geführten Leitenden Körperschaft?

Was meinst du/ihr dazu?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Leitende Körperschaft

#10 von Jurek , 29.04.2016 08:47

Bekanntlich ähnlich dem "goldenen Kalb" wird bei den "ZJ" die "Organisation" bzw. der "t.u.v.S." von den "ZJ" verehrt, wie ihnen das eingeschärft wurde und immer wieder wird.
Dagegen wuchtig klingt eine Ansprache des Vizepräsidenten der WTG aus dem historischen Jahr 1975:
https://www.youtube.com/watch?v=bRL_wBavFfs
Schlüsselaussagen werden dort dann mit Ton und gezeichneten Fragezeichen gekennzeichnet.
(Leider ist die Hintergrundstimme m. E. zu laut und die des Übersetzers eher zu leise und undeutlich).

Also welche Rolle spielte denn im ersten Jahrhundert die so genannte "Leitende Körperschaft" in Jerusalem?
(Nicht nur) meine Antwort: Absolut eine andere als die der heutigen "Leitenden Körperschaft der 'ZJ'" in Warwick (USA).

Damals waren die Versammlungen "Autonom", die wie wo anders auch, durch Einfluss des Heiligen Geistes über die Ältestenschaft jeweiliger Versammlung geleitet wurden. Diese Versammlungen wurden unterstützt durch andere Brüder mit Briefen und Besuchen… Aber nicht durch welche "Leitende Körperschaft" die das ganze Werk einheitlich koordiniert hätte. So etwas war damals unbekannt.

Der meist aktive Paulus zum Beispiel war einst nur einmal in Jerusalem bei den Apostel wegen der Beschneidungsfrage. Aber im Grunde das war es auch schon in Bezug auf welche Anleitung.
Erst nach sage und schreibe 14 Jahren (!) ist er nach Jerusalem gegangen (Gal 2:1) und zwar nicht um von dort Anweisungen für sein Missionsdienst oder so was abzuholen, sondern denen von seinen Missionen genauso wie anderen Versammlungen zur Ermunterung zu berichten.
Und er geht dort, weil der Heiliger Geist ihn auch dort geführt hat, wie sonst auch zu anderen Stätten (Apg 19:21).
(Manche andere Reisenvorhaben des Apostels hat der Heilige Geist ihn verwehrt).

Wie einst so auch heute ist es so, dass nicht die nur "Glorreichen 7" aus Amerika wem im Dienst für JEHOVA zentral leiten, weil nur diese als dieser "Kanal" in Verbindung mit JEHOVA sein können, sondern der Heiliger Geist, welcher doch extra dazu ausgesandt worden ist. (1.Joh 2:27; 1.Kor 2:10 u. a.).
Durch die "Zweiklassenlehre" der WTG wird den allermeisten der "ZJ" die Entscheidungsfreiheit abgenommen…

Wer meint, dass sich der Franz (siehe oben) falsch ausgedrückt hat oder (nicht nur ich) diesen völlig falsch verstanden habe, oder auch die Aussagen der Bibel dazu wurden von mir falsch verstanden, dem bitte ich höflichst mir anhand der Bibel das zu zeigen und genau zu erklären, was an meinen Aussagen hier falsch ist.
D a n k e .


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Leitende Körperschaft

#11 von Topas , 29.04.2016 09:11

Jurek auf dem Kriegspfad.

Hast du schon mal an die Leitende Körperschaft geschrieben und ihnen deine Ansicht mitgeteilt?

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RE: Leitende Körperschaft

#12 von Jurek , 29.04.2016 09:13

Meine Ansicht werter Topas?
Das war die Ansicht des Vizepräsidenten der WTG! (Schau dir das Video mal genau an).

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Leitende Körperschaft

#13 von Topas , 29.04.2016 09:20

Du scheinst ja der gleichen Ansicht zu sein oder hast sie übernommen.
Das Video ist zu nervig mit der Hintergrundmusik und den Geräuschen, das tue ich mir nicht an.

Man kann doch vom Organisationsgrad früher nicht mit heute vergleichen.

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RE: Leitende Körperschaft

#14 von Jurek , 29.04.2016 10:45

Hallo Topas,

Zitat
Man kann doch vom Organisationsgrad früher nicht mit heute vergleichen.


Ich meine, dass es geht doch nicht um Organisationsgrad sondern um Struktur. Im ersten jahrhundert war das ganz anders und es gab KEINE irgendwie zentralbasierte "leitende Körperschaft", wie das die WTG behauptet. Das hat also nichts mit Grad zu tun!

Der Hintergrund bei der WTG: Praktische Entmündigung aller "ZJ" und Unterstellung unter jeweils die wechselnden Ansichten von NUR der "Glorreichen 7" aus Amerika. 0 Zulassung von eigener Überzeugung nach besten Wissen und Gewissen des Einzelnen, Angesicht auch der vorkommenden Fehler der WTG, bei denen man laut Verordnung mit Missdeutung der Bibel bezüglich "Einheit", blind folge leisten muss (Menschennachfolge), womit man sind da mitschuldig macht. Oder nicht?

Dabei im ersten Jahrhundert gab es so was gar nicht, sondern die Versammlungen (wie erwähnt) waren "autonom" und diese haben sich immer nach den Weisungen durch den Heiligen Geist, Bibel und die dafür eingesetzte Ältestenschaft ausgerichtet, von der NICHTS bekannt ist, dass die was von anderen Gliedern der Versammlung in Namen GOTTES und Androhung des Ausschlusses verlangten, was dann nicht zutraf.
Damals konnten auch einzelne Christen für sich persönlich eine auch abweichende Entscheidung treffen, was bei den "ZJ" nicht möglich ist. Wieso aber nicht? Wieso muss ein "ZJ", der früher als der sog. "Kanal" was erkennt, auf den "Kanal" warten, bis der sich korrigiert, um erst dann sich zu korrigieren darf? (Einheit ist doch nicht erzwungene Gleichschaltung aller Meinungen!).
Selbst Paulus (!) schrieb zum Beispiel an die Versammlung in Philippi (3:15), dass wenn wer in mancher Hinsicht anders gesinnt ist.., so wird GOTT ihn die nötige Erkenntnis dazu geben.
Es gab keine Gleichschaltungen von allen Gedanken im ersten Jahrhundert, wie das bei den "ZJ" unter dem Vorwand von der von ihrer Leitung missverstandener "Einheit" auf breiter Linie geschieht, unter der Oberschirmherrschaft der "Glorreichen 7" aus Amerika.
Oder sehe ich das falsch?

Wenn heute ein "ZJ" zum Beispiel an der Lehre der WTG von der neueren "erweiterten Generation" von 1914* zweifelt und im Grunde auch aus Gewissensgründen und Verantwortung vor JEHOVA an der Grundlehre der WTG von 1914, dann was meinst du, was mit solchen in Namen "Jehovas" geschehen wird?
Der wird in Namen der Liebe, die keiner so hat wie nur die "ZJ", von denen dafür verachtet und verdammt und wie die Pest gemieden - alles angeblich für und in Namen "Jehovas"???
Wann war ansatzweise so was im ersten Jahrhundert die Praxis unter Christen?

Also warum schreibst du was nur vom Grad, wenn damals total was anderes war als heute? Das hat mit Grad nichts mehr zu tun, wie ich meine, mein lieber Freund.

Sollte man damit also nicht zum Ursprung zurückkehren? Ich meine, dass man das sollte.
Würde also die WTG Leitung mal Demut erlernen und das auf eigene Kappe nehmen statt GOTT etwas zu unterstellen, was sie sich aber selber ausgedacht haben, dann würde das wohl besser verlaufen, auch wenn damit an der Autorität des "Kanals" Brüche entstehen würden. Das wäre es aber wert, wie ich meine! Oder nicht?

Gruß

_____________
* Siehe dieses Video sich dazu an: https://www.youtube.com/watch?v=N1nqpxEOZL4, wer da 10 Minuten früher oder später geboren wurde.. (da die Leute die bewusst 1914 wahrnahmen sterben aus… - zumal das eben keine biblische Grundlage hat, weshalb die Lehre in sich brüchig ist). Und daran MUSS wer glauben (was auch weltweit in Namen GOTTES verkündet wird!), wenn der die Konsequenzen der WTG nicht verspüren möchte?


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
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zuletzt bearbeitet 29.04.2016 | Top

RE: Leitende Körperschaft

#15 von Topas , 29.04.2016 18:22

Jurek,

auch früher gab es Autoritäten mit Leitungsfunktion in den Gemeinden die über die wahre Lehre wachten.

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