"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht."
1. Johannes 5:11,12.
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- fiktive Unterhaltung zwischen Elon Musk und einem Universitätsprofessor:
"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht."
1. Johannes 5:11,12.
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Warum ich denke, dass Atheismus mehr „Glauben“ erfordert als Theismus, auch wenn dieses von vielen als Hirngespinst belächelt und abgetan wird?
Wenn ich mir die Komplexität des Universums, der Naturgesetze und des Lebens selbst anschaue, scheint es mir gerade hierbei fast unglaublich, dass all das aus einer reinen Abfolge zufälliger Ereignisse entstanden sein soll, bzw. praktisch könnte, ohne irgendeine lenkende Intelligenz dahinter.
Das hat m. E. also im Grunde weniger an was nur zu glauben, weil dann kann man genauso an den grünen Spagettimonster auch glauben… (denn weder das eine noch das andere kann man rein Wissenschaftlich [empirisch] beweisen, auch wenn Wissenschaft sich nicht auf geistige, sondern materielle Dinge beschränkt), sondern mit der Wahrscheinlichkeit was zu tun.
Ich vergleiche das manches mal mit folgendem Szenario:
Stell dir vor, du gewinnst 10x hintereinander den Lottojackpot, ganz regulär, ohne welche Tricks, mit jeweils nur einem Lottoschein. =(Denn in der Natur der Zufälle, wenn alles von alleine entstehen würde, darf die Kette nicht unterbrochen werden, sonst müsste das von Anfang wieder anfangen…).
Die Wahrscheinlichkeit für nur einen Lottogewinn liegt bei etwa 1 zu 14 Millionen (je nach Lotterie). Zwei Gewinne hintereinander sind schon statistisch fast ausgeschlossen, auch wenn nicht absolut unmöglich (Chance: etwa 1 zu 10^14 – also 1 zu 100 Billionen, als irgend mal wann nach laaaanger Zeit möglich).
Das ist aber ungefähr so, als würde man gleichzeitig vom Blitz getroffen werden und dabei gleichzeitig den Jackpot knacken. Und das ist immerhin theoretisch denkbar – aber 10x hintereinander? Rein rechnerisch (10x nacheinander) liegt das im Bereich von 1 zu 10^140 = (1 mit 140 Nullen, wenn eben nichts Störendes dazwischenkommt, denn bei komplexen Zufällen ist der störende Faktor sehr häufig vorkommend, also hier noch großzügig gerechnet). Solche Zahlen sind astronomisch klein für reinen Zufall, praktisch null.
Aber zumindest kleine Zufälle mit nur 2x-Hauptgewinn gibt es.
Solche dokumentierte erstaunliche Zufälle wären zum Beispiel:
Bill Morgan (Australien): Überlebte einen Unfall, und zum Feier des Tages kaufte er sich ein Rubbellos und gewann ein Auto. Und als ein TV-Sender die Szene für eine Reportage nachstellen wollte, kaufte er dazu nochmals einen Rubbellos und rubbelte live vor der Kamera (!) erneut einen Hauptgewinn – diesmal 250.000 AUD (Australische Dollar).
Oder ein anderer Fall:
Evelyn Adams (USA): Gewann zweimal in 2 Jahren den Lottojackpot in New Jersey – insgesamt über 5,4 Millionen US-Dollar. Aber das war nicht so spektakulär, weil nicht direkt nacheinander. Aber trotzdem sehr selten, dass jemand 2x in 2 Jahren einen Lottojackpot knacken konnte.
Solche Geschichten sind extrem selten, aber sie passieren. Doch sie sind kein Beweis für den Zufall als schöpferisches Prinzip, welcher angeblich ohne Informationen (Zufälle sind keine intelligente Steuerung) aus sich selbst heraus was enorm Komplexes ergeben könnten.
Daraus ergibt sich für mich die Frage nach dem Ursprung:
Wenn aber selbst so etwas Seltenes wie doppelter Lottogewinn schon fast unglaublich wirkt, wie viel unwahrscheinlicher ist dann erst ein ganzes Universum voller Ordnung, Naturgesetze, Feinabstimmungen und bewusstem Leben? Wie wahrscheinlich ist nacheinander also der 10fach Treffer im Lottogewinn?
Physiker sprechen z. B. von der „Feinabstimmung der Naturkonstanten“, bei denen nur allerkleinste Abweichungen in physikalischen Grundwerten wie der Gravitationskonstante oder der elektrischen Ladung würden ein lebensfreundliches Universum unmöglich machen.
Praktisch ist dann die Hypothese von Multiversen, dass es Milliarden Universen gibt und wir sind gerade genau in dem einen, wo das möglich war… Aber das betreffe nur das Universum selbst! Was ist dann mit dem Leben auf der Erde? Wenn sogar Wissenschaft zweifelt daran, dass das Leben wirklich so hier nur auf dem Planeten entstehen konnte, sondern kam mit den Asteroiden, Kometen, Meteoriten oder sonst wie aus dem All auf die Erde (zumindest die molekularen Bausteine des Lebens)… Da hat man verschiedene Hypothesen aber wissen tun sie m.W. dazu auch nix. Denn wie das Leben aus unbelebter Materie rein zufällig entstehen kann, weiß man nach wie vor nicht (wissenschaftlich-empirisch).
Der bekannte Physiker Roger Penrose (und der war kein religiöser Fundamentalist! Also der hat nichts in die religiöse Richtung argumentiert) bezifferte die Wahrscheinlichkeit für die niedrige Entropie des Urknalls mit 1 zu 10^10^123 – eine Zahl so hoch in der Unwahrscheinlichkeit, dass sie jeden Lottovergleich absolut lächerlich erscheinen lässt.
Aus meiner Sicht stellt sich das also so dar, dass wenn ein Atheist sagt: „Das alles ist halt so durch Zufall passiert, mit genug Zeit ist alles möglich“, dann frage ich mich: Erfordert das nicht einen größeren GLAUBEN als meinen, der hier annimmt, dass ein intelligenter Ursprung (GOTT) hinter dem Ganzen steht?
Also Atheisten sind ohne Glauben? Das glaube ich nicht! Die haben größeren Glauben als ich (wenn es sich dabei um denkende Menschen in dieser Hinsicht handelt und keine „blinden Mitläufer“, welche nur „glauben was sie sehen“ ohne zu wissen, was das bedeutet, denn Luft können sie nicht sehen…).
Nicht der Glaube an GOTT ist naiv, sondern die Vorstellung, dass sehr komplexe, hochstrukturierte Systeme, Bewusstsein und Sinnhaftigkeit ohne irgendeine lenkende Idee entstehen könnten – einfach so, aus dem Nichts, durch Nichts, für Nichts = das halte ich pers. für naiven GLAUBEN.
Ich kann natürlich keinen Wissenschaftlich haltbaren Argument für die Existenz GOTTES liefern (zumal ich nur einfacher gläubiger Christ bin). Aber ich möchte hiermit zumindest einen starken rationalen Hinweis bringen, dass reiner Zufall keine tragfähige Erklärung für alles ist und sein kann. Und dass es intellektuell durchaus legitim ist, einen intelligenten Ursprung für unser Dasein anzunehmen, zumal auch bedeutende Wissenschaftler und Analysten, welche nicht auf den Kopf gefallen sind, sind auch gläubige Christen.
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