RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#31 von Jurek , 12.10.2014 07:49

Guten Morgen Topas,

Zitat
aber was soll 'individuell zunehmende Erkenntnis in den jeweiligen Zeitepochen ' anderes sein als eine Anpassung?


Anpassung an was?
Wenn ich meine früheren irrigen Ansichten mit inzw. besseren fundierten Erkenntnissen korrigiere (also der besseren Erkenntnis anpasse), dann ist das in Ordnung und soll auch so sein.
Und das Erkennen ist nicht bei jedem gleich und gleich schnell.

Zitat
Du benutzt Erkenntnisse aus der 'Wissenschaft', um die Bibel auszulegen. Ich sage, nein, das dürfen wir nicht.


Auf welcher Grundlage willst du das berechtigt verbieten?
Die Bibel wird durch fundierte Erkenntnisse bestätigt, oder auch manche Interpretationen davon werden damit widerlegt.
Am Ende muss immer die fundierte Wahrheit siegen und nicht irgendeine traditionelle und eingefleischte Auslegung, von denen es verschiedene gibt und auf rein menschlichen Vorstellungen basieren.

Zitat
Vielleicht ahnst du es nicht, aber du vertrittst Positionen einer theistischen Evolution, wenn ich dich richtig verstanden habe.


Ja genau: WENN…
Was ich bis jetzt vertreten habe, sind in Geologie und Paläontologie nachgewiesene Fakten, nix weiter.
Und wie erwähnt, ich gehe nicht daher und verteufle gleich alles, wovon ich keine Ahnung habe.

Zitat
Anscheinend weißt du nicht, dass die Bibel unverückbar Gottes Wort darstellt, welches eindeutig und klar von Schöpfungstagen und nicht von Schöpfungsperioden spricht.


Ja, anscheinend
Ich bin aber der Meinung, dass nicht alles was in der Bibel da und dort steht, immer wortwörtlich zu verstehen ist.
Genauso wie aus Offenbarung die „144000“ etc., etc.

Zitat
Schlaumeier ist man dann, wenn man meint die Worte der Bibel durch 'wissenschaftliche Erkenntnisse' vervollständigen zu müssen.


Ich meine das jedenfalls nicht. Denn wenn du das generell von mir meinen solltest, dann hast du mich missverstanden.
Ich denke aber, dass genauso als „Schlaumeier“ stellt sich auch die- u. derjenige dar, die meinen, alles richtig aus der Bibel zu verstehen und zu interpretieren und die anderen mit anderer Ansicht, müssen folglich nur irren.
Ich hatte meinen „Klassiker“ aus Joh.6 angeführt, wo die Leute auch meinten es ganz genau zu wissen, weil es doch so eindeutig(!) in der Bibel (AT) stand.
Einbildung ist keine richtige Art Bildung.

Zitat
Was sollte ich an deiner Position falsch verstanden haben?


Das alles, gegen was ich argumentiere.
Ich will weder die Bibel mit Wissenschaft ergänzen, ersetzen oder dergleichen, noch vertrete ich wirklich die Evolutionslehre, wenn du zuerst verstehen würdest, was ich alles unter „Evolution“ verstehe…

Zitat
Beim Götzenopferfleisch geht es um einen Gewissenskonflikt, der je nach Stärke des Glaubens beantwortet wird. […]
Die Aussage lautet also nicht, das im Ergebnis zwei unterschiedliche Auffassungen gültig sein können, sondern liegt bei der Entscheidung zwisdhen wahr oder falsch.


Sorry, aber deine Aussage in dem von mir angesprochenem Zusammenhang verstehe ich immer noch nicht. (Ich bin auch nicht der intelligenteste hier).
Für mich stellt sich 1.Kor 8 und 10:14ff so dar, dass es sehr wohl um zwei gegenteilige Betrachtungsweisen geht.
Für Paulus ist der Götze ein Nix. Alles was GOTT zu Speise gegeben hat, kann er auch völlig bedenkenlos essen.
Für einen Schwachen im Glauben, ist das Essen vom Götzengeopfertem eindeutig eine Teilhaberschaft an diesen und am Tisch der Dämonen.
Ergebnis: Wenn Paulus für sich ein Götzengeopfertes Fleisch ist, sündigt er nicht.
Wenn ein „Schwacher“ (bzw. mit anderem Verständnis an dieser Sache) dasselbe tut, sündigt er!
= Ein und dieselbe Sache, und bei einem ist das vor GOTT(!) eine Sünde, und bei anderen keine Sünde.
Oder irre ich mich da?

Zitat
Du kannst nicht den Zustand 'gegenteiliger Meinung sein' bei dem einen Punkt, einfach in einen anderen Zusammenhang übertragen und so tun, als könne das Ergebnis auf beide angewendet werden. Wer sowas nicht erkennt, besitzt leider keine analytischen Fähigkeiten und sollte solche Vergleiche meiden. Ich muß das mal in aller Deutlichkeit erwähnen, weil deine Argumentation schon weh tut.


Das Forum ist dazu da, dass man (primär) über Glauben und die Bibel diskutiert und sich gegenseitig hilft im besseren Verständnis.
Von daher möchte ich deine Aussagen als Herausforderung verstehen, sich damit zu beschäftigen.
Denn nach meinem bisherigen Erkenntnis ist es so, dass das GEWISSEN jedes einzelnen, könnte auch aufgrund der Erkenntnis und Erfahrung unterschiedlich die gleichen Dinge beurteilen. Und das wäre (als Beispiel mit den Götzenopferfleisch) durchaus mit manchen anderen Dingen vergleichbar. – Warum nicht?

Zitat
Du forderst für dich und deinen Ansichten Toleranz durch deine Argumentation. Ständig sagst du, man solle unterschiedliche Ansichten nebeneinander bestehen lassen.


Das sind wieder nur DEINE Worte.
Nein, ich FORDERE nichts und von niemanden hier was!
Was ich mache, dass ich meine Ansichten kundtue (das darf ich doch, oder?), wo ich aber dabei nicht erwarte, dass andere das auch so tun müssen wie ich! Ich habe immer betonnt (das steht auch in Forenregeln so ähnlich drinnen), dass (auch) meine Aussagen für andere nicht verbindlich sind, weil es meine persönliche Aussagen und Ansichten sind, die auch korrigiert werden können, wenn ich was dann richtiger erkenne.
Ich habe auch nicht ständig geschrieben (geschweige gesagt), dass man unterschiedliche Ansichten nebeneinander bestehen lassen sollte (weil dann müsste man auch definieren welche und nicht egal welche), sondern dass es um Freiheit von Christen geht (1.Kor 8-10), wo man auch je nach Fortschritt und Erkenntnis aus der Heiligen Schrift etc. als Christ, individuelles Verständnis in nicht heilsnotwendigen Dingen zulassen muss, und nicht so tun darf wie Autoritäre Sekten, die das ihren Gliedern verbieten.
Was soll daran bitte falsch sein?

Zitat
Im Prinzip ist das eine Forderung, weil du dazu aufforderst, sich deiner Position anzuschließen.


Das ist falsch und nur deine Interpretation, weil ich habe außer meinen Gedanken über von mir genannten Dingen, nie wen zu was aufgefordert, geschweige, aufgefordert sich MEINER Position anzuschließen!
Des Nachweises von dieser deiner interpretativen Aussage bist du mir schuldig.
Denn Fakt ist (trotz dass ich mich wiederhole, aber anscheinend ist das immer noch nicht angekommen), dass ich geschrieben habe, dass ich weiß auch nicht alles richtig, und man soll Apg 5:29 u.ä. beachten und nicht blind Menschen oder Organisationen nachfolgen!
Ich halte nach wie vor an dieser Aussage fest und sehe nichts Falsches darin. Und du?
NIEMAND aber muss sich meiner Position anschließen, auch wenn ich mir erlaube auch eine Meinung zu haben.

Zitat
Wenn es um Heilsnotwendigkeit geht, verengst du plötzlich die Definitionsmenge, wenn es um Stützung deiner Argumente geht, kannst du gar nicht genug verallgemeinern.


„Plötzlich“?
Ich mache mir jetzt nicht Mühe im Forum zu suchen, aber diese Einstellung von Heilsnotwendigen Dingen, die auch extra ein Thema von mir einal war mit dem Schächer…, das ist nicht etwas, was jetzt auf einmal plötzlich als was neues von mir kommt.
Wann hatte ich eine andere Ansicht darüber?
Ansonsten weiß ich nicht wirklich, um was es dir dabei geht, bei was ich dann was falsch mache.

Zitat
Das wird dir nicht auffallen, dennoch macht es eine Diskussion schwammig und kompliziert, weil du damit nach allen Seiten ausweichen kannst.


Eben, das fehlt mir gar nicht auf.
Also was KONKRET von deiner Seite aus (ohne schwammiger Aussagen) ist so problematisch bei der Diskussion mit mir?
Und wenn ich zu welchen Aussagen schreibe, dass ich es nicht weiß, soll das ein Ausweichen meinerseits sein? Oder was meinst du da?

Zitat
Der Schöpfungsbericht ist fundamental für alles weitere Verstehen in der Bibel. Sie baut darauf auf. Hier einen Fehler zu machen, zerstört das Verständnis für viele weitere Lehren der Bibel.


Das sind nur deine persönlichen und sehr allgemeinen (oder wie du davor ausdrücktest: „schwammigen“) Aussagen, ohne wirklich für mich was Konkretes zu besagen.
Dass Schöpfungsbericht fundamental ist, wer zweifelt hier daran? Ich?
Aber es ging konkret darin um die Länge der Schöpfungstage! Und dass das fundamental sein soll, „für alles weitere Verstehen in der Bibel“, das solltest du mir näher erklären.
Aufgrund dessen, konkret welches „Verständnis für viele weitere Lehren der Bibel“ wird damit zerstört?

Zitat
Du dividierst die Bibel in zwei Teile, ein Teil der wahr, inspiriert und heilsentscheidend ist und ein Teil der nicht so ist, wie er dasteht, sondern im Lichte einer evolutiven 'Wissenschaft' verstanden werden soll und behauptest, dies dürfe man so machen.


Ich akzeptiere diese deine Ansicht dazu, auch wenn ich selber das ganz anders sehe.
Für mich ist die GANZE Bibel von GOTT inspiriert und wahr. Nicht alle Aussagen darin sind aber Heilsentscheidend, aufgrund dessen man gerettet werden könnte. Dazu zählen z. B. die Genealogielisten und sonstige Erzählungen etc. Das ist oft wichtig bei gewissen Zusammenhangbetrachtungen, aber nicht heilsentscheidend.
Darüber hinaus auch nicht alles, was in der Bibel drinnen steht, ist wortwörtlich zu verstehen. Und das sollte aus dem Zusammenhang erkennbar sein.
= Das ich mich damit irre, das denke ich nicht.

Wenn ich geschrieben habe:
Wer über die Länge der Schöpfungstage von „Hier kann es nur wahr oder falsch geben“ schreiben würde, der kann u. U. mit seiner Auslegung darüber auch irren …
Niemand versteht die ganze Bibel immer richtig (gerade in solchen Dingen).


meinst du dazu:

Zitat
Genau wie ich feststellte, du belegst dein Argument mit einer Verallgemeinerung. Sicher versteht niemand die Bibel immer richtig, aber nicht in diesem speziellen Punkt. Dort hast du nur die Wahl, die Bibel wörtlich zu nehmen oder nicht. Aus dieser Logik kannst du dich nicht verabschieden.


Was heißt „Verallgemeinerung“? Ich bin doch in zahlreichen Postings mit verschiedenen Argumenten auf die Thematik konkret eingegangen.
Außerdem verstehe ich auch nicht, warum ich bei der Dauer der Schöpfungstage keine andere Wahl hätte als das nur so zu verstehen wie du? Ich hatte ja meine logischen Gründe vielfach konkret benannt, warum ich das aus der Bibel (unabhängig welcher Wissenschaften!) anders verstehe als du. Und du musst keinesfalls meine Antworten als Aufforderung sehen.
Hier geht es mir lediglich und vorwiegend um das Thema: „allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?“ welches damit auch keine Forderung oder sowas ist! (Dazu zum Schluss noch mehr).

Zitat
Folge ich deinem Gedankenspiel, ergibt sich folgendens Bild, glaube ich an eine wörtliche Genesis, dann befinde ich mich in guter Gesellschaft derjenigen historischen Persönlichkeiten, Gläubigen, Aposteln und Jüngern, die nichts anderes kannten als eine buchstäbliche Schöpfung.


Ich weiß zwar nicht (das teilst du auch nicht als Begründung mit), auf welche NT-Bibelstellen du dich wegen der Apostel beziehst, die nichts anderes kannten als eine buchstäbliche Schöpfung = wobei das sollte konkretisiert werden, weil ich glaube auch an eine buchstäbliche Schöpfung… (nur die genauen Hintergründe dazu sind mir unbekannt), aber was soll das an was ändern?

Zitat
Sollte dies eine Mißverständnis sein, geht es zu Lasten Gottes, da wir ihm wörtlich geglaubt haben.


Und dann ist GOTT daran schuld, oder was?!?
Nochmals mein „Standartbeispiel“ aus Joh 6:66ff = WER war dort schuld? Bitte um konkrete Antwort darauf, für die ich im Voraus danke.

Zitat
Umgekehrt sieht es nicht so günstig aus, die Begleitpersonen sind Atheisten, Bibelablehner und Glaubensfeinde, denn diese sind es, die lange Zeiträume postulieren und eine wörtliche Bedeutung für absurd erklären.


Und was möchtest du mit dieser Pauschalierung im Grunde aussagen? Dass ich auch so bin oder wie?

Zitat
Im Schlepptau haben sie dann diejenigen Christen, die eine Harmonisierung mit der sog. wissenschaftlichen Evolution anstreben, um eine Bibelakzeptanz zu erhalten. Der Preis ist hoch, aber das scheint niemanden zu beunruhigen, der diesen Weg geht.


Ich kann nur dazu (wiederholt) schreiben, dass es mag ganz anders sein, wie du dir das vorstellst.
Ich bin der Ansicht, dass bewiesene Fakten sollen Fakten sein und bleiben, und unbewiesene Sachen, gehören nicht dazu.
Wer sich nur nach den Fakten orientiert, begeht m. E. keinen Fehler, wenn man diese Infos auch versucht richtig anzuwenden und zu verwenden.

Zitat
Welche Fakten brauchst du denn um glauben zu können? Fakten, die dir eine atheistische Wissenschaft liefert?


Zum Beispiel.
Denn wenn atheistische Wissenschaft wirklich Fakten liefert, muss es deswegen das nicht gleich eine Lüge sein, weil es von atheistischer Wissenschaft kommt!
Fakten sind Fakten, unabhängig dessen, woher die kommen.
Aber ich denke, dass du da was in dem Zusammenhang mit mir missverstehst.
Für mich tun die verschiedenen Spaten der Wissenschaft oft die Bibel bestätigen und erwiesene Sachen aufzeigen, von der die Bibel nicht berichtet (ohne dass man da gleich was hineininterpretiert).
Ist das automatisch und deswegen alles falsch? Oder wie weit fair und objektiv darf ein Christ sein?

Zitat
Wenn du um die Grundlagen so mancher Wissenschaft wüßtest, dann würdest du anders reden.


Noch einmal: Ich glaube (mit meiner minderwertigen Erkenntnis) nicht alles, was die Wissenschaft sagt.
Aber trotzdem interessant, dass ich eine recht ähnliche Ansicht mit Prof. Scherer schon hatte, bevor ich über seine Ansichten auf seiner Website gelesen hatte. Und zumindest er wird schon was von Grundlagen so mancher Wissenschaft was verstehen. Ich denke sogar, mehr als du.

Zitat
Theoriegeleitete Fakten werden benutzt, um Aussagen der Bibel zu hinterfragen und zu korrigieren. Herzlichen Glückwunsch, kann man da nur noch sagen.


Und was hat das mit mir zu tun?
Soll ich mich noch paar Mal widerholen mit dem, was ich zu solchen Aussagen schon mehrmals geschrieben hatte?

Zitat
Sicher sind Menschen irrtumsanfällig, die einen mehr als die anderen.


Und das kann dir 100% nicht passieren bei z. B. der Länge der Schöpfungstage? Und falls ja, dann ist GOTT schuld? …

Zitat
Scherer bleibt, was seine eigene Ansicht angeht, für meinen Geschmack sehr indifferent. In meinen Augen irrt Scherer in seinen paläontologischen Befunden und den Voraussetzungen, die zu den Annahmen langer Zeiträume führen, genau wie du, wenn du ihn zum Muster deines Glaubens an die Schöpfung nimmst.


Noch einmal: Ich nehme nicht Prof. Scherer zum Muster meines Glaubens, sondern ich führte ihn aus paar Gründen an:
1) Bevor ich ihn kannte, vertritt er auch sehr ähnliche Gedanken wie ich schon davor;
2) Ich habe von „Drei-Linden-Filmproduktion“ Filme auch mit ihn und seinem Vortrag und Interviews;
3) Ich habe auch sein Buch von „Wort-und-Wissen“ und kenne halbwegs, wie dort Christen miteinander mit sowas umgehen (können).

Du schreibst zwar hier, dass Scherer ist für dein „Geschmack sehr indifferent“… und „Das sollte dich nachdenklich stimmen“, aber ihn wirklich sachlich wiederlegen, kannst du wohl nicht (dazu müsstest du auch die Thematik und seine Einstellungen in Zusammenhängen besser verstehen). Und das kann eben auch mich nicht überzeugen, denn wie denn?
Jeder soll (für sich) in seinem aufrichtigen Glauben wachsen, wie mit seinem Gewissen vor dem HERRN gut ist (Rö14).

Zitat
Deine letzte Frage ist unverständlich formuliert, ich weiß nicht, was du meinst.


Zu meiner Überschriftfrage: „Allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?“
Da meine ich damit, dass wir haben unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie welche Aussagen der Bibel zu verstehen seien. Die Frage ist, wie geht man damit um? Soll eigenes (Miss-)Verstehen als Vorgabe für alle anderen gelten (es gibt allzu genug negative Beispiele dazu!), oder ohne Dogmatismus anderen gegenüber, tun wir uns damit für uns selbst so entscheiden (zumal in einigen Dingen könnten wir uns irren!)?
Ich denke, dass jeder wird individuell für sich selbst Rechenschaft abgeben… (Rö14:12)

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#32 von Topas ( gelöscht ) , 12.10.2014 11:28

Jurek,

ich denke, die Tragweite und die Problematik dieser Angelegenheit bleibt dir verborgen.
Auch Scherer, dein geistiger Guru in dieser Sache, hat sich entschieden und damit den Evidenzbeweisen einer Evolution hingegeben.
Das hat weniger mit Wissen um die Grundlagen (auch der metatheoretischen Art) zu tun, sondern mehr mit einem Fürwahrhalten spezifischer Deutungen.
An anderer Stelle habe ich schon mal angedeutet, Befunde werden axiomatisch eingeordnet und können daher keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit besitzen.
Scherer ist sich wenigstens darüber bewußt, wenn er auf seiner Seite "......denn wissenschaftliche Daten sind häufig auf unterschiedliche Weise deutbar" schreibt.
Ich fürchte, da mußt du nachbessern und dein Wissen über Fakten, um die Dimension der Deutungsvielfalt erweitern. Ihre Güligkeit innerhalb eines Axioms macht sie eben nicht zu Fakten mit Absolutheitsanspruch.
Aber wozu schreibe ich das, ich könnte ebensogut zu den Blättern an einem Baum sprechen, ich fürchte, es ist umsonst.


Topas
zuletzt bearbeitet 12.10.2014 11:28 | Top

RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#33 von Jurek , 12.10.2014 11:35

Hallo Topas,

Prof. Scherer ist nicht mein geistiger Guru. Ich habe geschrieben, dass ich solche ähnliche Gedanken hatte, bevor ich Scherer Meinung kannte.

Das hat schon was auch mit Wissen um die Grundlagen zu tun. Denn wenn man es nicht weiß, dann ist das Ergebnis davon auch entsprechend…

Mir geht es bei erwiesenen Fakten wirklich um Fakten und nicht um Deutungen.

Aber sind auch meine Gedanken um sonst?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#34 von Topas ( gelöscht ) , 12.10.2014 11:55

Jurek,

du kannst bei einer solchen Thematik Begrifflichkeiten und deren Bedeutung auf verschiedenen Ebenen nicht einfach durch deine persönliche Auffassung ersetzen.
Mit anderen Worten, die Auffassung darüber, was Fakten sind und welche Bedeutung sie haben, kann nicht nach Belieben festgesetzt werden.
In der historischen Geologie (nicht nur dort) handlelt es bei Fakten um Deutungsinhalte, die im Rahmen einer axiomatischen Modellbildung ihren Sinn bekommen.
Nur in diesem Rahmen erhalten sie ihre Gültigkeit, die eben nicht absolut sein kann. 'Erwiesene Fakten' sind damit eine Illusion für andere Modellbildungen und verlieren ihre Verbindlichkeit.
Dies führt wieder zum Ausgangspunkt, glaube ich einem Offenbarungswissen, wie in der Bibel festgehalten oder glaube ich einem von Menschen erdachtem Modell?


Topas
zuletzt bearbeitet 12.10.2014 11:56 | Top

RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#35 von Jurek , 12.10.2014 12:13

an erdachte Modelle (Deutungsversuche) glaube ich auch nicht.
Deswegen fällt mir manchmal so schwer (auch hier) manchen Sachen zu folgen ...


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#36 von Topas ( gelöscht ) , 12.10.2014 12:23

War das jetzt ein Witz?

Jurek,spezifische Modellbildung ist wesentliches Instrument und Methodik der Wissenschaft. Aber ich hoffe, es war nur ein Scherz.

Topas

RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#37 von Jurek , 12.10.2014 12:44

nein, Witz war es nicht. Denn ich kann wiederholen, dass ich an erdachte Modelle (Deutungsversuche) auch nicht glaube.
Mir geht es nur um Fakten, keine Modellbildungen und Deutungen ...
Die Wissenschaft schafft auch Wissen und Fakten, nicht bloß Theorien und welche (mehr oder weniger fiktive) Modelle.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#38 von Topas ( gelöscht ) , 12.10.2014 12:59

Jurek,

ich fürchte, du weißt gar nicht worüber du diskutierst.

Evolution ist ein Modell (es gibt hier verschiedene Ausprägungen)
Erdentstehung ist ein Modell
Urknall ist ein Modell
usw.

auch in anderen Disziplinen sind Modelle die einzigen Ausprägungen wissenschaftlicher Denkweise

Modelle haben axiomatische Grundlagen, beispielsweise die Annahme, das ausschließlich natürliche Faktoren für eine Entstehung des Lebens herangezogen werden können.

Topas

RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#39 von Jurek , 12.10.2014 15:56

Hallo Topas,

Zitat
ich fürchte, du weißt gar nicht worüber du diskutierst.


Zumindest mir kommt es so vor, als ob ich (in der Veranschaulichung dieser Situation das hier sehr einfach ausgedrückt) daher kommen würde und davon schreiben würde, dass man sollte aus einem bestimmten Teich kein Wasser trinken, weil die Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass das Wasser in dem Teich durch giftige Stoffe und tödliche Bakterien stark verseucht ist.
Dann kommen die „Verteidiger der Schöpfung“ und meinen, dass ich weiß nicht woher ich da schreibe, weil in der Bibel es doch deutlich heißt, dass GOTT alles erschaffen hat (auch die Bakterien) und es war alles sehr gut! Also ist diese „Wissenschaftsgläubigkeit“ von mir nicht richtig! Schluss und Basta!
Nun ja, was soll man noch dazu entgegnen? –(trotz, dass man auch an Genesis glaubt und dass GOTT alles gut erschaffen hat)…

Zitat
Evolution ist ein Modell (es gibt hier verschiedene Ausprägungen)


Deine Aussagen bestätigen meine vorherige Veranschaulichung für mich sehr deutlich, zumal wir aneinander vorbeischreiben, weil du nicht wirklich auf das eingehst was ich meine, sondern auf das, was ich nicht meine.
Ich hatte dir vorgeschlagen dann zu lesen, was Prof. Scherer geschrieben hat, weil der das besser formulieren kann als ich, aber scheinbar ist das auch nicht angekommen, weil du wieder gegen was anderes argumentierst.
Zuerst müsste man m. E. genau wissen, ob wir von demselben schreiben! (Ich meine: Nein).
Das was ich meine, sind nachweisbare Tatsachen. Was du anscheinend meinst, ist was anderes, was ich gar nicht angeschnitten noch gemeint hatte…
MIR geht es nicht um welche hypothetischen Evolutionsmodelle!
Wenn du Prof. Scherer besser kennen würdest, bzw. seine Aussagen, dann hättest du das auch erkannt.
Aber egal.
Ich denke trotzdem (um beim Thema zu bleiben), dass man eigenes Verständnis einer Bibelauslegung (Joh 6:66ff, auf was du vermieden hast einzugehen, ist genauso eine Auslegung!) nicht von anderen erwarten sollte, dass die gleich denken, weil man ja selber immer richtig denkt…

Aber ich kann dich beruhigen, dass ich nicht minder als du an GOTT glaube, wie auch an seine Schöpfung, und dass der Vorsatz GOTTES auch eines Tages zum Segen aller Kinder GOTTES verwirklicht wird und keiner wird der alten Zeiten nachtrauen noch dessen gedenken!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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1. Johannes 5:11,12.

 
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zuletzt bearbeitet 13.10.2014 | Top

RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#40 von Topas ( gelöscht ) , 12.10.2014 17:44

Jurek,

versuch lieber deinen Glauben mit eigenen Worten zu vermitteln.

Gläubig abzüglich direkte Schöpfung zieht Gottes Aussagen dann doch in Zweifel.

Einführung

Topas

RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#41 von Topas ( gelöscht ) , 12.10.2014 18:54

Leider ein falscher Link im vorherigen Posting.

Wissenschaftstheorie

Topas

RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#42 von Topas ( gelöscht ) , 13.10.2014 09:16

Jurek,

Johannes 6:66ff, worauf soll ich da eingehen? Ich verstehe nicht, warum du das anführst und um welchen Zusammenhang es gehen soll.


Topas
zuletzt bearbeitet 13.10.2014 09:20 | Top

RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#43 von Jurek , 13.10.2014 10:22

Joh 6:66ff ist (neben zahlreichen anderen Beispielen aus der Bibel) „mein besonderer Klassiker“, wenn es um die Fragen geht:
1) Ist alles aus der Bibel so zu verstehen, wie es drinnen steht, oder nicht alles? (Joh 6:63b 1.Kor 2:14b);
2) Stehen manche Aussagen tatsächlich im Widerspruch zueinander, wenn man Gesamtkontext betrachtet?

Ich meine, dass man nicht fleischlich wie Menschen aus dieser Welt ihre Tageszeitung die Bibel betrachten darf, sondern geistig im Gesamtkontext der Heiligen Schrift. Denn so sind die geistigen Dinge aus der Bibel zu beurteilen.
Weil das vielen Leuten auch schon zu JESU Zeit nicht zu eigen war (und ist), deswegen haben sie JESUS verlassen (zu hochmütig und eingebildet von sich selbst) oder gar Ihn umgebracht, weil Er ihrer Meinung nach GOTTES Gebote außer Acht ließ oder verändert hatte, gar meinte mit seinem „aber ich sage euch …“ sich selber an stelle GOTTES zu setzen…
Auch heute wird oft auch nur aneinander vorbeigeredet oder geschrieben.

Nicht alles in der Bibel was fleischliche Menschen als gegeben und eindeutig betrachten, ist so wirklich zu verstehen wie das für fleischliche Menschen drin eindeutig steht, weil man muss diese Dinge im Gesamten auch geistig beurteilen.

So ist meine Meinung dazu, mit der Veranschaulichung aus Joh 6.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#44 von Topas ( gelöscht ) , 13.10.2014 10:25

Jurek,

ich verstehe keine Wort davon, was du meinst. Ehrlich, ich sehe da keinen Zusammenhang.

Topas

RE: allerlei Auslegung der Bibel als Vorgabe an alle?

#45 von Jurek , 13.10.2014 10:27

Da warst du auch sehr schnell mit deiner Antwort!
Wenn du dir etwas länger Zeit lässt, die Bibelstellen nachliest und nochmals nachdenkst, vielleicht wirst du es dann erkennen, um was es mir geht?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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