RE: GOTT erschaft KEIN Böses!

#166 von Schrat , 08.06.2016 08:15

Lieber Jurek,

Du schlägst Dich tapfer! Mal ein Lob von mir, ich hätte es auch nicht anders gesagt.

Daß Gott das Böse im Form des Teufels geschaffen hätte, nur damit Menschen in Versuchung geraten und dann ihre Treue beweisen können, ist weder biblisch noch vernünftig.

Ihre Treue konnten sie auch auf andere Weise beweisen, z.B. indem sie die Anordnungen Gottes beachteten, angefangen mit der Anweisung, von einem bestimmten Baum im Garten Eden nicht zu essen.

Dazu bedurfte es nicht eines Teufels. In die Versuchung, von dem Baum, den Gott sich vorbehalten hat, zu essen, hätten sie auch ohne den Teufel kommen können, allein aus eigenem Antrieb.

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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RE: GOTT erschaft KEIN Böses!

#167 von Jurek , 08.06.2016 17:31

Ja, Schrat,
natürlich als
a) intelligente Wesen;
b) Eigenständige Persönlichkeiten mit eigenem Willen,

hätten sie natürlich auch selber sich bewahren/widerstehen können gegen ihr Neugier und andere Begierden, die doch jedes Geschöpf hat wenn der darüber nachdenkt! Dazu braucht man überhaupt nicht den Satan! (Aber weil der nun da war, hatte er auch da mitgespielt).
Deswegen konnten nicht nur die Menschen, sondern auch die Engel, d.h. der späterer Teufel und die Dämonen SELBER auch sündigen, weil sie keine willenlose Roboter sind!
Das ist doch Unsinn zu meinen, dass GOTT des Satan so erschaffen hat, der GOTT doch Tag und Nacht anklagt. Als ob GOTT eigenen Gegner brauchen würde! So ein Unsinn!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: GOTT erschaft nichts Böses!

#168 von Schrat , 08.06.2016 18:14

Lieber Jurek,

wenn wir einen Blick in Hesekiel 28 werfen, so wird deutlich, daß der Teufel ursprünglich kein Teufel war, sondern herrlich und untadelig von Gott geschaffen wurde.

In den Versen 1-10 wird zwar vom König von Tyrus gesprochen, aber ab 11 wird deutlich, daß auch und vorwiegend der Teufel gemeint sind, der König von Tyrus handelte ähnlich. Darin sind sich viele Exegeten einig.

So wie es ab Vers 11 beschrieben wird, kann nur der Teufel gemeint sein.

Zitat
11 Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach: 12 Du Menschenkind, mache eine Wehklage über den König zu Tyrus und sprich von Ihm: So spricht der Herr, HERR: Du bist ein reinliches Siegel, voller Weisheit und aus der Maßen schön. (Hesekiel 27.2) 13 Du bist im Lustgarten Gottes und mit allerlei Edelsteinen geschmückt: mit Sarder, Topas, Demant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Amethyst, Smaragd und Gold. Am Tage, da du geschaffen wurdest, mußten da bereitet sein bei dir deine Pauken und Pfeifen. 14 Du bist wie ein Cherub, der sich weit ausbreitet und decket; und ich habe dich auf den heiligen Berg Gottes gesetzt, daß du unter den feurigen Steinen wandelst. (Jesaja 14.14) 15 Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, da du geschaffen wurdest, bis sich deine Missetat gefunden hat. 16 Denn du bist inwendig voll Frevels geworden vor deiner großen Hantierung und hast dich versündigt. Darum will ich dich entheiligen von dem Berge Gottes und will dich ausgebreiteten Cherub aus den feurigen Steinen verstoßen. 17 Und weil sich dein Herz erhebt, daß du so schön bist, und hast dich deine Klugheit lassen betrügen in deiner Pracht, darum will ich dich zu Boden stürzen und ein Schauspiel aus dir machen vor den Königen. 18 Denn du hast dein Heiligtum verderbt mit deiner großen Missetat und unrechtem Handel. Darum will ich ein Feuer aus dir angehen lassen, das dich soll verzehren, und will dich zu Asche machen auf der Erde, daß alle Welt zusehen soll. 19 Alle, die dich kennen unter den Heiden, werden sich über dich entsetzen, daß du so plötzlich bist untergegangen und nimmermehr aufkommen kannst.




Gruß
vom Schrat


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RE: GOTT erschaft nichts Böses!

#169 von Jurek , 08.06.2016 18:31

Danke für diesen Gedanken dazu.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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zwei widersprüchliche Schöpfungsberichte?

#170 von Jurek , 09.12.2016 06:31

Nachtrag für Hervé (aus einer anderen Stelle) über die zwei scheinbar widersprüchliche Schöpfungsberichte:
Siehe die Seiten 18-20 unter:
https://www.cbuch.de/leseproben/widerspr...0-leseprobe.pdf


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: zwei widersprüchliche Schöpfungsberichte?

#171 von Hervé Noir , 09.12.2016 16:13

Zitat von Jurek im Beitrag #170
Nachtrag für Hervé (aus einer anderen Stelle) über die zwei scheinbar widersprüchliche Schöpfungsberichte:
Siehe die Seiten 18-20 unter:
https://www.cbuch.de/leseproben/widerspr...0-leseprobe.pdf

Hallo Jurek!

Vielen Dank für die Empfehlung. Der Inhalt der Leseprobe hat mich so überzeugt, dass ich das Buch eben gerade gekauft habe.

Grüße

Hervé Noir  
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RE: zwei widersprüchliche Schöpfungsberichte?

#172 von Jurek , 09.12.2016 17:18

Schön Hervé. Ich habe mir heute dieses Buch sozusagen auch bestellt. Bis ich dieses bekomme dauert es eben noch einige Tage.

Gruß!


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RE: zwei widersprüchliche Schöpfungsberichte?

#173 von Schrat , 09.12.2016 17:50

Lieber Herve, lieber Jurek,

ich weiß nicht was in dem Buch drinsteht. Auf jeden Fall gibt es keine zwei widersprüchlichen Schöpfungsberichte! Sondern es verhält sich so, daß in der Genesis erst einmal ein allgemeiner Überblick über die Schöpfung in zeitlicher Abfolge gegeben, dann aber die spezielle Situation im Garten Eden noch einmal herausgegriffen wird!


http://www.wort-und-wissen.de/disk/d91/1/d91-1.pdf

Es sind zwei sich ergänzende Schilderungen vom Anfang der Welt und der Menschheitsgeschichte, die sich sinnvoll ergänzen.

Während es in Genesis 1 um die Schöpfung im Überblick geht, handelt Genesis 2 nur teilweise von Schöpfung. Es fehlen die Himmelskörper, die Erde und das Meer. Daher ist die oft vorgenommene Bezeichnung "2. Schöpfungsbericht" unsachgemäß oder zumindest fragwürdig. Man sollte in einem Schöpfungsbericht nicht erwarten, daß solche wesentlichen Teile fehlen. Eine so lückenhafte "Schöpfungserzählung" wäre in der altorientalischen Literatur ohne Parallele. Eine Reihe von Auslegern lehnt diese Kennzeichnung folgerichtig ab und spricht vom "Paradiesbericht".

Genesis 1 für sich alleine würde die Existenz des Übels in der Welt nicht erklären. Hier gibt Gen 2 mit der dazugehörenden Schilderung von der Übertretung des Gottesgebots und deren Folgen (Genesis 3) unverzichtbare Auskunft.

Bei Genesis 2 und 3 handelt es sich auch um eine Beschreibung der ersten Schritte der Menschen nach ihrer Erschaffung und (bei Gen 2) um eine Überleitung zur Sündenfallerzählung.

Der Unterschied im Schreibstil rechtfertigt nicht die Annahme, dass es sich um 2 verschiedene Autoren handelt.

Auch in anderen Bibelbüchern findet man unterschiedliche Schreibstile von offensichtlich demselben Autor.

Dort wird von manchen - vor allem von Ungläubigen - ein Widerspruch hineingelesen, der so nicht besteht.

Gruß
vom Schrat

P.S.
Ich habe im Nachhinein in die Vorschau des Buches geschaut und bin positiv überrascht, weil ich gedacht hatte, da wird wiedermal negative Bibelkritik geäußert. Aber das was, in dem Buch steht ist ja ganz auf der Linie von Wort und Wissen, wie ich es zuvor dargestellt habe. Ich wunderte mich schon, wieso Herve darauf zuschlägt.....


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RE: zwei widersprüchliche Schöpfungsberichte?

#174 von Hervé Noir , 09.12.2016 19:19

Zitat von Schrat im Beitrag #173

- - -
P.S.
Ich habe im Nachhinein in die Vorschau des Buches geschaut und bin positiv überrascht, weil ich gedacht hatte, da wird wiedermal negative Bibelkritik geäußert. Aber das was, in dem Buch steht ist ja ganz auf der Linie von Wort und Wissen, wie ich es zuvor dargestellt habe. Ich wunderte mich schon, wieso Herve darauf zuschlägt.....


Hallo Schrat!

Vielen Dank für Deine Klarstellung. Natürlich versucht ein jeder, der an der Überzeugung festhalten möchte, dass der Schöpfungsbericht von Gott stammt, vermeintliche Widersprüche zu klären. Je mehr man die Übereinstimmung von Genesis 1 und 2 bestätigt bekommt, eben auch durch Worte wie die Deinen, um so mehr vertraut man den übrigen Teilen der Schrift.

Doch machen wir uns nichts vor: Obwohl in den Grundannahmen übereinstimmend, verbleiben Bereiche, die unterschiedlich gedeutet werden. Man denke nur mal an die Vorhersagen...

Grüße

Hervé Noir  
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zwei widersprüchliche Schöpfungsberichte? Nein.

#175 von Jurek , 10.12.2016 07:04

Hallo Hervé,

Zitat
Je mehr man die Übereinstimmung von Genesis 1 und 2 bestätigt bekommt, eben auch durch Worte wie die Deinen, um so mehr vertraut man den übrigen Teilen der Schrift.


Die ganze Bibel ist in Übereinstimmung. Für mich umso mehr, wenn man da nicht was reininterpretiert was da nicht wirklich im Gesamtkontext dazu passt, ohne nur auf einzelne Worte und Sätze zu schauen und daraus ein Glaubensgebäude zu konstruieren, bei was sich aber dann im Gesamtblick unbeantwortete Fragen ergeben…

Zitat
Doch machen wir uns nichts vor: Obwohl in den Grundannahmen übereinstimmend, verbleiben Bereiche, die unterschiedlich gedeutet werden. Man denke nur mal an die Vorhersagen...


Heißt es nicht schon im Anfang der Bibel (schon im 1. Mosebuch) dass die Deutungen Sache GOTTES sind? Und heißt es nicht an JESU Nachfolger dass nicht unsere Sache ist über Voraussagen zu spekulieren? Wir sollten das bitterschön unterlassen!
Jegliche Spekulationen der Menschen über die Zukunft sind schon von vorne herein FALSCH, weil es wird ganz anders kommen! = Mat 24:44.

Abgesehen davon ist das genauso (wie die Länge der Schöpfungstage) völlig irrelevant für wahres Christentum und unsere Errettung! Das führt eher von wichtigeren Dingen ab mit denen man sich beschäftigen sollte!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
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RE: zwei widersprüchliche Schöpfungsberichte? Nein.

#176 von Hervé Noir , 10.12.2016 17:32

Zitat von Jurek im Beitrag #175

- - -

Zitat
Je mehr man die Übereinstimmung von Genesis 1 und 2 bestätigt bekommt, eben auch durch Worte wie die Deinen, um so mehr vertraut man den übrigen Teilen der Schrift.

Die ganze Bibel ist in Übereinstimmung. Für mich umso mehr, wenn man da nicht was reininterpretiert was da nicht wirklich im Gesamtkontext dazu passt, ohne nur auf einzelne Worte und Sätze zu schauen und daraus ein Glaubensgebäude zu konstruieren, bei was sich aber dann im Gesamtblick unbeantwortete Fragen ergeben


Hallo Jurek!

Ich weiß recht gut, wie die meisten Christen zur Übereinstimmung gelangen. Nämlich, indem sie einen Großteil der Schriften des Alten Bundes im Sinne des allgegenwärtigen Naturalismus “umdeuten”. Genauer: der göttliche Ursprung der Schrift wird geleugnet. Nur wenige Gläubige akzeptieren den biblischen Zeitrahmen.

Zitat von Jurek im Beitrag #175

Zitat
Doch machen wir uns nichts vor: Obwohl in den Grundannahmen übereinstimmend, verbleiben Bereiche, die unterschiedlich gedeutet werden. Man denke nur mal an die Vorhersagen...

Heißt es nicht schon im Anfang der Bibel (schon im 1. Mosebuch) dass die Deutungen Sache GOTTES sind? Und heißt es nicht an JESU Nachfolger dass nicht unsere Sache ist über Voraussagen zu spekulieren? Wir sollten das bitterschön unterlassen!
Jegliche Spekulationen der Menschen über die Zukunft sind schon von vorne herein FALSCH, weil es wird ganz anders kommen! = Mat 24:44.


Meinst Du nicht auch, mein lieber Jurek, dass man die von Jesus selbst übermittelten Vorhersagen zumindest zur Kenntnis nehmen sollte?

Dass damit eine Menge an irrlichternden Sehern nicht zu recht kamen und kommen, wissen wir aus der Geschichte und den aktuellen Deutungsversuchen. Das aber darf kein Hindernisgrund sein, sich weiter um das Verständnis der Vorhersagen zu bemühen. Im Gegenteil: Wer das nicht tut, muss mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen.

Besonders heute nicht die Vorhersagen mit größtem Ernst zu studieren, ist verantwortungslos, übrigens auch gegenüber den Mitmenschen. Noch schlimmer: Es ist Missachtung der göttlichen Autorität. Paulus nannte die Thessalonicher nicht “Spekulanten”, als sie ihn nach bestimmten vorhergesagten Ereignissen fragten. Jesus selbst ermahnte Seine Nachfolger, auf gewisse Entwicklungen zu achten.

Zitat von Jurek im Beitrag #175

Abgesehen davon ist das genauso (wie die Länge der Schöpfungstage) völlig irrelevant für wahres Christentum und unsere Errettung! Das führt eher von wichtigeren Dingen ab mit denen man sich beschäftigen sollte!
- - -


Hebräer 11,3 (Luther):

Zitat
Durch den Glauben merken wir, dass die Welt durch Gottes Wort fertig ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.



Wie lange brauchte Gott, um die Welt “aus nichts” zu schaffen?

2. Mose 20,11 (Luther):

Zitat
Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.


Ist Gott aber dazu nicht imstande, wie sollte man glauben, dass er vor Tausenden von Jahren verstorbene Menschen wieder zum Leben auferwecken könne?

Vielleicht wird Dir langsam etwas bewusster, wie sehr der Glaube an die in sechs Tagen vollzogene Schöpfung mit der Hoffnung auf ewiges Leben zusammenhängt.

Grüße

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#177 von Jurek , 11.12.2016 07:27

Hallo Hervé,

Zitat
Ich weiß recht gut, wie die meisten Christen zur Übereinstimmung gelangen. Nämlich, indem sie einen Großteil der Schriften des Alten Bundes im Sinne des allgegenwärtigen Naturalismus “umdeuten”. Genauer: der göttliche Ursprung der Schrift wird geleugnet.


Na dann kannst du froh sein, dass ich nicht zu denen gehöre, die den "göttlichen Ursprung der Schrift" leugnen.

Zitat
Nur wenige Gläubige akzeptieren den biblischen Zeitrahmen.


Welchen Zeitrahmen? Und wozu ist dieser und für was konkret wichtig?
Erkläre es mir bitte. Sonst hat dann deine Aussage keine Bedeutung wenn sie nicht verstanden wird.

Zitat
Meinst Du nicht auch, mein lieber Jurek, dass man die von Jesus selbst übermittelten Vorhersagen zumindest zur Kenntnis nehmen sollte?


Aber selbstverständlich werter Hervé!
Wie du schreibst: "zur Kenntnis nehmen", aber nicht damit rumspekulieren und wider JESU Worten handeln!

Zitat
Dass damit eine Menge an irrlichternden Sehern nicht zu recht kamen und kommen, wissen wir aus der Geschichte und den aktuellen Deutungsversuchen.


Aber was nützt es das zu wissen, wenn man es denen nachmacht?

Zitat
Das aber darf kein Hindernisgrund sein, sich weiter um das Verständnis der Vorhersagen zu bemühen.


Aufgrund von WAS?
Aufgrund von Apg 1:7 vielleicht, oder aufgrund von was denn?

Zitat
Im Gegenteil: Wer das nicht tut, muss mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen.


Mach doch bitte nicht so spannend!
Mit welchen denn? Denn ohne Begründung hat deine Aussage auch wieder keine Bedeutung.
(Belege das bitte mit der BIBEL. Danke).

Zitat
Besonders heute nicht die Vorhersagen mit größtem Ernst zu studieren, ist verantwortungslos, übrigens auch gegenüber den Mitmenschen. Noch schlimmer: Es ist Missachtung der göttlichen Autorität.


Du schreibst was, aber erklären tust du leider nichts.
Welche Bedeutung hat nachher deine Aussage auch hier?
Wieso soll das Spekulieren über die Zukunft verantwortungslos sein, auch gegenüber den Mitmenschen? Bitte dazu NICHT deine persönliche Meinung die ja klar ist und nach der ich nicht frage, sondern Bezug auf die Bibel nehmen. Und zeige mir auch die Bibelstelle/n wo es steht, dass das auch "Missachtung der göttlichen Autorität" wäre.

Zitat
Paulus nannte die Thessalonicher nicht “Spekulanten”, als sie ihn nach bestimmten vorhergesagten Ereignissen fragten. Jesus selbst ermahnte Seine Nachfolger, auf gewisse Entwicklungen zu achten.


Hast du zu diesen Aussagen keine konkreten Bibelstellen, damit wir nicht aneinander vorbeischreiben?
Du kannst doch nicht hier von "göttlichem Ursprung der Schrift" schreiben, wenn du nicht konkret daraus deine Aussagen begründen tust.
Und die BIBEL ist hier wichtiger als welche Aussagen, bei denen man fragen muss, worauf konkret du dich da beziehst, nur weil du das eben nicht schreibst.
Auf welche Bibelstelle/n beziehst du dich also bei Thessalonichern?
Und was JESUS angeht, auf WELCHE KONKRETEN Entwicklungen "ermahnte"(?) Er seine Jünger zu achten? Komm raus damit, erkläre es konkreter bitte, auf welche Zeit sich das bezog etc. (Hier ist ein Bibelforum, und hauptsächlich darum sollte sich das Thema drehen. Und ihr könnt euch nicht so auf die Bibel beziehen, dass das irgendwo steht, was euren Aussagen entspricht. Das möchte ich doch mal sehen).

Ich schrieb auch, dass die Spekulationen über die Zukunft von gar keinem Nutzen sind!
Du dazu zitierst Heb 11:3 nach der Lutherübersetzung:
"Durch den Glauben merken wir, dass die Welt durch Gottes Wort fertig ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist."
WAS bitterschön hat diese Bibelstelle mit Spekulationen über die Zukunft zu tun?
Dass GOTT Erschaffer ist, ist doch uns hier klar!
Ich kann aber eine andere Bibelstelle als Warnung hier zitieren, die sehr wohl mit Spekulationen über die Zukunft was zu tun hat (1.Pet 4:1 NeÜ):
"Ihr Lieben, glaubt nicht jedem, der behauptet, er sei mit Gottes Geist erfüllt, sondern prüft, was er sagt, ob es wirklich von Gott kommt. Denn viele falsche Propheten verbreiten ihre Lehren in der Welt.".
Was sagt dir diese Aussage denn?

Zitat
Ist Gott aber dazu nicht imstande, wie sollte man glauben, dass er vor Tausenden von Jahren verstorbene Menschen wieder zum Leben auferwecken könne?


Dann hast du nicht aufgepasst. Nicht GOTT, sondern der Mensch ist nicht dazu imstande, was es alles am 6.ten "Tag" alles geschah! …
Aber abgesehen davon. Dies braucht man auch absolut NICHT dazu, um zu glauben, dass JESUS vor knapp zweitausend Jahren Menschen auferweckte, ja Er selber wurde von JEHOVA auferweckt, und in der Zukunft werden noch große Auferweckungen stattfinden!
Wo soll ein Hindernis sein (so für mich) nicht daran zu glauben, wenn du verstanden hättest was ich in dem Zusammenhang meinte, ohne speziell darauf dann einzugehen?

Zitat
Vielleicht wird Dir langsam etwas bewusster, wie sehr der Glaube an die in sechs Tagen vollzogene Schöpfung mit der Hoffnung auf ewiges Leben zusammenhängt.


Nein. Das was in dem Evangelium im NT steht, steht nicht im Zusammenhang mit der Deutung von der Länge der Schöpfungstagen zusammen, sondern mit JESUS CHRISTUS, von Dem du hier am wenigsten zu schreiben tust, obwohl das am wichtigsten wäre.

Grüße


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: bitte Prioritäten beachten!

#178 von Topas , 11.12.2016 08:52

Die Heilsgeschichte der Bibel hat einen Anfang und ein zukünftiges Ende. Der Weg dahin wird von den Grundlagen (Schöpfungsbericht) bis zur Erfüllung endzeitlicher Prophetie beschrieben.
Immer gibt es einen Bezug zur gegenständlichen Welt und so können die biblischen Botschaften nicht unabhängig von den Geschehnissen formuliert werden, auf die sie sich beziehen.
Das macht nur Sinn in einem wortwörtlichen Zusammenhang. Daher ist es irrig anzunehmen, es käme nur auf den Inhalt geistlicher Wahrheiten an, nicht aber auf das Fundament, auf dem etwas steht. Das Fundament ist nun mal der buchstäbliche Bericht mit der Erklärungsabsicht auch die daraus folgenden Schritte zur Heilung zu verstehen. Wer der Meinung ist, der Schöpfungsbericht sei historisch nicht so zu verstehen, wie er aufgeschrieben wurde, sagt nichts anderes als das die Bibel ein falsches Weltbild propagieren würde. Damit stehen auch die sich darauf gründenden Aussagen zur Disposition. Eine solche Bibelkritik muß ein echter Christ ablehnen und an der wahrheitsgemäßen Aussage der Bibel festhalten.
Eine Priorität besteht also nicht darin, einen Teil der Bibel für ungültig oder korrigierbar zu erklären, sondern sie in ihrer Einheit zu bewahren.


@Jurek, du hast fehlgeleitete Ansichten, die du mit viel Sinnverdreherei propagierst. Eine Diskussion ist daher nicht zielführend, da es sich im Grunde um fundamentale Bibelkritik handelt, die du betreibst.

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RE: bitte Prioritäten beachten!

#179 von Jurek , 11.12.2016 10:55

Hallo Topas,

Zitat
Die Heilsgeschichte der Bibel hat einen Anfang und ein zukünftiges Ende.


Richtig. Aber dieser beginnt nicht mit der Dauer der Schöpfung des Universums.
Würde das wichtig sein, würde das im NT gelehrt werden.

Zitat
Der Weg dahin wird von den Grundlagen (Schöpfungsbericht) bis zur Erfüllung endzeitlicher Prophetie beschrieben.


Du solltest auch erklären, aufgrund von was wurde einer der Verbrecher neben JESUS am Holz, in seinen letzten Minuten seines Lebens erlöst?
Brauchte er Erkenntnisse über die Genesis dazu (speziell der Länge der Schöpfungstage)?
Oder der Kerkermeister welche Paulus und andere Christen im Kerker einsperrte, aber sich später doch bekehrte. Ist der aufgrund von Genesis und der ganzen Geschichte gerettet worden, oder was war notwendig ("was muss ich tun um gerettet zu werden?") für das was er tat und glaubte?

Ihr tut m. E. so, als ob ohne spezieller Auslegung von Genesis-Schöpfungstagen niemand gerettet werden könnte!

Zitat
Immer gibt es einen Bezug zur gegenständlichen Welt und so können die biblischen Botschaften nicht unabhängig von den Geschehnissen formuliert werden, auf die sie sich beziehen.


Auf was beziehst du dich hierbei mein lieber Freund?
Meinst du im ernst, dass die Heilsbotschaft abhängig von Länge der Schöpfungstage ist, ohne das biblisch begründen zu können?
Es gibt Wichtigeres als das.

Zitat
Das macht nur Sinn in einem wortwörtlichen Zusammenhang. Daher ist es irrig anzunehmen, es käme nur auf den Inhalt geistlicher Wahrheiten an, nicht aber auf das Fundament, auf dem etwas steht.


Das ist eben DEINE Meinung. Biblisch hast du mir auf meine Bitten keine Antwort gegeben. Von daher was soll ich mit so einer deinen Aussagen machen?

Zitat
Das Fundament ist nun mal der buchstäbliche Bericht mit der Erklärungsabsicht auch die daraus folgenden Schritte zur Heilung zu verstehen.


"DARAUS"? Das ist mir neu.

Zitat
Wer der Meinung ist, der Schöpfungsbericht sei historisch nicht so zu verstehen, wie er aufgeschrieben wurde, sagt nichts anderes als das die Bibel ein falsches Weltbild propagieren würde.


An keiner Stelle!
Sondern damit besagt wird, dass DEINE Interpretation von der Länge der Schöpfungstagen "ein falsches Weltbild propagieren würde". Und das ist eben ganz was anderes als wenn man das auf die Bibel beziehen würde.

Zitat
Damit stehen auch die sich darauf gründenden Aussagen zur Disposition. Eine solche Bibelkritik muß ein echter Christ ablehnen und an der wahrheitsgemäßen Aussage der Bibel festhalten.


Tue das!
(Ich tue das auch).
Wenn jeder sich bemüht eben doch nach besten Wissen und Gewissen nach dem Wort GOTTES zu leben, dann wird das gut sein.

Zitat
Eine Priorität besteht also nicht darin, einen Teil der Bibel für ungültig oder korrigierbar zu erklären,


Wer macht das denn hier?
Was "ungültig" und "korrigierbar" für mich persönlich wäre, ist doch nicht die Bibel, sondern die Interpretationen der Kurzzeitkreationisten, welche ich nicht übernehmen brauche, wenn ich mich nach der Bibel orientiere.
Aber ist das wirklich so ein wichtiges Thema, um damit vom wirklich wichtigen Themen abzulenken?

Zitat
du hast fehlgeleitete Ansichten, die du mit viel Sinnverdreherei propagierst.


Aber dann sind das MEINE und nicht deine Ansichten.
Jeder sollte sich also um SEINE EIGENE Ansichten kümmern, mit was wer JESUS gefallen kann und durch was wir konkret gerechtfertigt im Glauben sein werden, ohne miteinander zu vergleichen.
Jeder muss für sich selbst vor GOTT Rechenschaft abgeben.

Zitat
Eine Diskussion ist daher nicht zielführend, da es sich im Grunde um fundamentale Bibelkritik handelt, die du betreibst.


Wenn du das annimmst, dann beziehst sich das nur auf die Länge der Schöpfungstage, oder? Wenn es nur das ist! (als ob nichts wichtigeres gebe als das…).
Ich kenne KEINEN, der aufgrund solcher Thematik ein wahrer Christ wurde und deswegen gerettet wird! Und du schon?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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RE: bitte Prioritäten beachten!

#180 von Hervé Noir , 11.12.2016 12:06

Zitat von Jurek im Beitrag #179

- - -

Zitat
Die Heilsgeschichte der Bibel hat einen Anfang und ein zukünftiges Ende.

Richtig. Aber dieser beginnt nicht mit der Dauer der Schöpfung des Universums.
Würde das wichtig sein, würde das im NT gelehrt werden.


Das war zu Jesu Erdendasein Allgemeingut. Paulus aber ging in seinem Brief an die Römer und im Hebräerbrief näher auf die Schöpfung ein.

Zitat von Jurek im Beitrag #179

Zitat
Der Weg dahin wird von den Grundlagen (Schöpfungsbericht) bis zur Erfüllung endzeitlicher Prophetie beschrieben.

Du solltest auch erklären, aufgrund von was wurde einer der Verbrecher neben JESUS am Holz, in seinen letzten Minuten seines Lebens erlöst?
Brauchte er Erkenntnisse über die Genesis dazu (speziell der Länge der Schöpfungstage)?
Oder der Kerkermeister welche Paulus und andere Christen im Kerker einsperrte, aber sich später doch bekehrte. Ist der aufgrund von Genesis und der ganzen Geschichte gerettet worden, oder was war notwendig ("was muss ich tun um gerettet zu werden?") für das was er tat und glaubte?


Du wirfst damit Gott vor, dass ER unnötig viele Worte mache. Hast Du auch gar keine Furcht vor Gott?
Nur noch ein kleiner Hinweis: Der mit Jesus hingerichtete Verbrecher nimmt an der ersten Auferstehung nicht teil...

Zitat von Jurek im Beitrag #179

Ihr tut m. E. so, als ob ohne spezieller Auslegung von Genesis-Schöpfungstagen niemand gerettet werden könnte!


Du weißt gut genug, dass der weltweit dominierende Naturalismus dem Glauben an die Existenz des biblischen Gottes die Grundlage raubt. Jesus selbst empfahl solchen Gegnern den Suizid...

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Gottesbeweise?
Sollte man die Genesis wörtlich nehmen?

Joh 3:16
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