RE: Thema: Aussprache

#61 von Topas , 18.04.2013 04:36

Zitat von Jurek im Beitrag #60
Hallo Topas,

Zitat
Allein in den Ausführungen zu den Fossilberichten von Junker/Scherer in ' Evolution - Ein kritisches Lehrbuch' ist abzulesen, daß du Scherer gründlich mißverstehst.

Ich habe mich nicht auf ein inzw. altes Buch von Junker & Co bezogen, sondern auf eine Minute eines Videos von Prof. Scherer, wo er dort m.E. deutliche Worte diesbezüglich gebrauchte, auf die ich mich bezog.
Was soll daran falsch zu verstehen sein? Welchen konkreten Satz habe ich da missverstanden? Hat er in der einen Minute was von gegnerischen Position gesprochen, die er so nicht teilt? Mit welchen konkreten Worten widersprach er diesen Aussagen dort?



Jurek,

du behauptest also damit, daß das 'Evolutionsbuch' Scherers aktuelle Meinung nicht mehr wieder gibt? Dabei macht er im Interview eigentlich nichts anderes, er stellt die Position der Evolution dar und zwar eines ihrer Argumente, welches aus seiner Sicht eines der besseren Argumente darstellt. Das macht er auch im Buch, natürlich ausführlicher, er stellt Evolutionsargumente vor und stellt daneben (in einem späteren Kapitel) die Sichtweisen der Bibel. Das er, wie es ja die Absicht des Buches und seines ganzen Wirkens, die Argumente der Evolution nicht als Grundlage für Schöpfungsglauben in langen Zeiträumen oder gar den Anscheinsbeweis des Fossilberichtes als bewiesen ansieht, wird jedem einsichtig, der seine Zeilen mitverfolgt. Also nochmal, lediglich die Anführung der Position einer gegnerischen Sichtweise bedeutet nicht, diese zu übernehmen und als Stütze einer Langzeitschöpfung zu betrachten.

Zitat von Jurek im Beitrag #60

Aber es ist ja jetzt egal… Man muss natürlich diese für mich oberflächliche Diskussion nicht weit und weiter fortführen, auch wenn mich das nur mal so interessierte mal das besser aus dem Video (welches ich auf DVD habe) zu verstehen.


Ich denke mal, auf der Suche nach Argumenten für eine lange Schöpfungszeit siehst du nicht den Zusammenhang in dem Scherer agiert und verkürzt seine Sichtweise, indem du argumentative Übereinstimmung zu verstehen meinst.

Zitat von Jurek im Beitrag #60

Zitat
Der Glaube an eine buchstäblich Schöpfung mit normaler Tageslänge einer Erdumdrehung ist kein Aberglaube! Dafür dürftest du mich meinetwegen beschimpfen oder als dumm ansehen, was mich stört ist einzig die Verunglimpfung, die sich daraus für den Schöpfungsbericht ergibt, indem du nur deine Deutung zulassen möchtest und den Schöpfungsbericht nur gemäß einer Schöpfungsperiode von langer Dauer als verstandesmäßig ansiehst.

Das missverstehst du doch!
Ich wiederhole mich, wenn ich hier schreibe, dass ich niemanden (also keine Person) hier nur ansatzweise oder gewollt beschimpfe (beschimpfen würde) oder als dumm ansehen würde!
Und ob ich hiermit den Schöpfungsbericht der Bibel verunglimpfe, das kann ich zumindest m.E. aus Mangel an sachlichen Beweisen nicht nachvollziehen. Denn wie auch erwähnt, es gibt auch viele andere Christen, die das auch anders sehen wie du und Schrat.

Aber jeder mag in seiner Überzeugung sozusagen selig werden. Ich will auch niemandem was "aufdrücken" oder sowas.

Gruß



Deine Antwort ist wieder mal ein Beispiel, wie du etwas mißverstehst. Ich hatte in der Möglichkeitsform geschrieben, um deutlich zu machen, daß es mir nicht um mich geht.
Welche sachlichen Beweise brauchst du denn? 'Aberglauben' als Bezeichnung für die biblische Darstellung eines 24-Stunden Tages ist Verunglimpfung, da gibt es keine zwei Meinungen. Dies findet auch keine Berechtigung in der Anzahl derjenigen, die vielleicht deiner Meinung sein mögen.

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RE: Thema: Aussprache

#62 von Schrat , 18.04.2013 09:08

Lieber Topas, lieber Jurek,

ist dieses Scherer-Interview irgendwo im Internet abrufbar (z.B. Youtube)? Wäre es möglich, mal den Link dazu einzustellen? Ich würde mir gerne selbst ein Bild davon machen, was Scherer wirklich und in welchem Zusammenhang gesagt hat.

Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, daß Prof. Scherer solch eine Kehrtwende vollzogen hat!

Gruß
vom Schrat


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RE: Thema: Aussprache

#63 von Topas , 18.04.2013 09:30

Hallo Schrat,

hier das Video:

Bei ca 2:50 geht es los.

Wie gesagt, eine Erklärung bzw. Erwähnung über gute Argumente der Evolution, also solche, die im Rahmen evolutionstheoretischer Überlegungen gelten, bedeutet nicht die Übernahme einer solchen Ansicht.

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RE: Thema: Aussprache

#64 von Schrat , 18.04.2013 13:14

Lieber Topas,

vielen Dank für den Link! An sich hatte ich diesen Film auch schon gesehen und es wäre niemals in den Sinn gekommen, daß damit, daß Scherer die geologische Fossilienabfolge als eine theoretische Interpretationsmöglichkeit für Evolution anführt nun zu schlußfolgern, er habe damit auch die Evolution als Tatsache hingestellt.

Prof Scherer hat eine Fähigkeit, die Jurek wohl nicht hat, nämlich sich in die Gedankengänge eines anderen zu versetzen. Es ging Prof Scherer doch nur darum, auch mal Gegenargumente zu beleuchten. In der Folge zeigt er dann doch wiederum, daß er trotz dieser theoretischen Interpretationsmöglichkeit die wesentlichen Elemente für die Evolutionstheorie für nicht gegeben hält.
Ein wichtiger Punkt ist der Anfang der Enwicklung überhaupt für den es für ihn als Mikrobiologen immer noch keinen Hinweis gibt und dann die sogenannte "Makroevolution", für die es ebenso keinen Hinweis gibt - nur der Glaube das aus einer unheimlich langen Mikroevolution irgendwann mal eine Makroevolution wird. Nur dieser Glaube wird nicht durch die geologisichen Befunde der Vergangenheit und auch nicht durch die Befunde der Gegenwart gestützt.

Ich sehe es wie Du: Jurek mißversteht Prof. Scherer und wendet seine Gedankengänge falsch an. Wie ich schon sagte, wahrscheinlich, weil er längst von dem Gedanken der Evolution gefangengenommen ist.

Gruß
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RE: Thema: Aussprache

#65 von Jurek , 18.04.2013 17:08

Hallo Topas,

im Grunde wäre jetzt für mich persönlich die Sache abgeschlossen, weil sachliche Klärung zu dem Video etc. scheint dann nicht so möglich.
Mich hatte es dann noch so manches interessiert (auf ganz normaler Basis), aber ich möchte dann auch nicht den Eindruck erwecken, dass ich mich wie hier gut und euch schlecht darstellen will.
Mir ging es immer viel mehr um Sachen als um Personen.

Aber noch etwas zum besseren Verständnis:

Zitat
du behauptest also damit, daß das 'Evolutionsbuch' Scherers aktuelle Meinung nicht mehr wieder gibt?


Das habe ich so nicht geschrieben noch gemeint.
Ich meine, dass das Buch ist doch nicht das Buch Scherers (wie du das meinst), sondern das ist eine Gemeinschaftsausgabe mit R. Junker.
Ich meine, dass Junker und Scherer nicht alles miteinander verfasst hatten, sondern Scherer hatte dort auch einige Beiträge beigesteuert und das andere ist von Junker (der als erster Autor erscheint).
Was die Meinung Scherers ist (die beiden müssen doch nicht bei allem 100% gleiche Ansicht haben), hatte er eben auch verbal mitgeteilt, und deswegen wollte ich mich nur auf die eine Minute des Videos beziehen…
Aber sei es drum!

Zitat
Dabei macht er im Interview eigentlich nichts anderes, er stellt die Position der Evolution dar und zwar eines ihrer Argumente, welches aus seiner Sicht eines der besseren Argumente darstellt.


Das sehe ich zwar auch so ähnlich, aber diese Sache mit der Fossilienanordnung, das ist ein Fakt, welchen er als das beste Argument der Evolutionisten darstellt. Er widerspricht an keiner Stelle dem in seinem Vortrag, was auch durch Geologie und Paläontologie durch Fossilien bewiesen wurde. Er sagt nur, dass trotz dessen, gibt es keine Zwischenglieder…
Und: Allein dass die Anordnung der Fossilien in Erdschichten belegt ist, besagt das nicht, dass die Evolution so abgelaufen ist wie man das oft darstellt…
Und: Es kommt auch nicht darauf an, ob Jurek da was missversteht, was Prof. Scherer meinte, sondern dass das doch ein belegbares Faktum ist, weil man das in Ausgrabungen auf der ganzen Welt so vorfindet.

Also wie ich meine, ich verstehe so manche Sachen anders als du und Schrat, aber deswegen brauchen wir daraus kein "Streitpunkt" zu machen, wie ich meine! (2.Tim 2:14)
Auch ob 24-Std oder nicht, ist m.E. nicht zu unserer Erlösung wirklich wichtig!
Für mich ist die Sache jetzt "gegessen"! (Röm 14:5)

Gruß


 
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RE: Thema: Aussprache

#66 von Topas , 18.04.2013 19:44

Jurek,

ich glaube bis 2006 war Scherer Vorsitzender bei Wort und Wissen, die sich ganz klar zu einer Kurzzeit-Schöpfung bekennen. Jetzt ist er immerhin noch im wissenschaftlichen Beirat von Wort und Wissen. In vielen seiner Videos wird deutlich, daß Makroevolution für ihn eine unbewiesene Sache ist. Der Knackpunkt auf den ich schon hinwies, ohne Makroevolution auch kein Beweis für den Fossilbericht. Ich meine, dieser Gedanke müßte doch einleuchten. Wie würdest du den Fossilbericht bzw. das, was du daraus ableitest, nämlich Höherentwicklung belegen? Laß dich ruhig mal auf diese Frage ein und du wirst zu den gleichen Schlüssen kommen wie wir oder Scherer. Es gibt nur die Behauptung und ansonsten nur Evolutionsgeschichten bestehend aus lauter Spekulationen.

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RE: Thema: Aussprache

#67 von Schrat , 18.04.2013 20:10

Lieber Jurek, lieber Topas,

über die andere Interpreationsmöglichkeit hatte ich ja längst informiert und halte sie plausibler und mehr durch die Tatsachen gestützt, als die evolutive Deutungsmöglichkeit.

Die Schichtabfolge mit den darin eingebetteten Fossilien erklärt sich plausibler durch das katastrophische Sintflutereignis und Nachfolgekatastrophen.

Gruß
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RE: Thema: Aussprache

#68 von Isai , 18.04.2013 20:17

Hallo Schrat,


Zitat
...eine Fähigkeit, die Jurek wohl nicht hat, nämlich sich in die Gedankengänge eines anderen zu versetzen.



Dem muss ich widersprechen.


Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: Thema: Aussprache

#69 von Schrat , 18.04.2013 21:15

Lieber Isai,

Jurek kann sich die Vorstellung anderer Christen über 24-Stunden-Schöpfung nur als "Aberglauben" vorstellen!

Als ich noch im Berufsleben stand hatte ich auch mit Rechtsangelegenheiten zu tun. Da konnte man auch "Widerspruch" einlegen, aber den sollte man dann auch begründen oder zumindest später die Begründung zu dem Widerspruch nachreichen. Nach allem, was Jurek bisher hinsichtlich des kontroversen Themas gesagt hatte, konnte ich keineswegs Einfühlungsvemögen in andere Gedankengänge feststellen.

Gruß
vom Schrat


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RE: Thema: Aussprache

#70 von Isai , 18.04.2013 21:41

Hallo Schrat,


Zitat
Als ich noch im Berufsleben stand hatte ich auch mit Rechtsangelegenheiten zu tun. Da konnte man auch "Widerspruch" einlegen, aber den sollte man dann auch begründen oder zumindest später die Begründung zu dem Widerspruch nachreichen.



Nun, die Begründung (die hier eigentlich nicht notwendig ist) wird dich nicht zufriedenstellen, denn sie zeigt meine persönliche Erkenntnis, die in von Jurek habe. Und es ist ein Charakterzug, der hier mit dem Thema, das ich nur am Rande verfolge, nichts zu tun hat.

Allgemein kann es schnell passieren, dass man die eigenen Fehler im anderen sieht und ihnen dies zum Vorwurf macht.
Wir sind alle nicht "besser" / "schlechter" oder?


Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: Thema: Aussprache

#71 von Jurek , 19.04.2013 08:28

Um nur des (hoffendlich) friedlichen zueinander finden (wollen?) etwas zu Klarstellung:

Zitat
Jurek kann sich die Vorstellung anderer Christen über 24-Stunden-Schöpfung nur als "Aberglauben" vorstellen!


Das ist eben nicht so ganz richtig was du da schreibst!
Ich unterstellte niemanden einen Aberglauben, sondern meine persönliche Meinung war und ist die, dass manche Ideen =(und da geht es nach wie vor um Vorstellungen und nicht um Menschen, die ihre Meinung haben) basieren auf m.E. rein willkürlichen Vorstellungen, die für mich persönlich den unrealistischen ("abergläubischen") Charakter haben, da sie wider jeden Beweis als Tatsache ausgegeben werden, aber anderen (z.B. Naturforschern) vorwerfen (aufgrund m.E. mangelnden objektiver Erkenntnis), dass sie keine Beweise für ihre "Hypothesen" haben.
Ich bin nicht in der Politik, wo man durch unglücklich gewähltes Wort dann gleich seinen Posten räumen muss!
Ich hatte mich auch entschuldigt für diesen unglücklich gewählten Wort, welches die anderen (Topas+Schrat) irgendwie belasten. Ich hatte auch nochmals und nochmals erklärt, dass ich dabei keine Personen meine und dem das so zuschreibe (wie man mir das unterstellt, was ich aber nicht so meinte), wie ich dann in meinen Aussagen uminterpretiert m.E. falsch dargestellt werde.
Ich bin der Ansicht, dass solche Christen wie Scherer (wie ich aus ihren Aussagen entnehme) der ein Langzeitkreationist ist und der Junker, welcher Kurzzeitkreationist ist, dass man kann trotzdem gut und im Frieden miteinander leben und für den Glauben wirken. Und Langzeitkreationismus hat noch lange nichts mit dem zutun, dass man damit automatisch die Abiogenese und allg. Evolutionstheorie ohne einem Intelligenten Schöpfer befürworten würde!
Denn ob buchstäblich 24-Std oder nicht, das ändert nichts an der gemeinsamen Ansicht, dass ein Schöpfer das alles ins Dasein brachte und nicht eine Kette von unendlich langen Zufällen!

Zitat
Als ich noch im Berufsleben stand hatte ich auch mit Rechtsangelegenheiten zu tun. Da konnte man auch "Widerspruch" einlegen, aber den sollte man dann auch begründen oder zumindest später die Begründung zu dem Widerspruch nachreichen. Nach allem, was Jurek bisher hinsichtlich des kontroversen Themas gesagt hatte, konnte ich keineswegs Einfühlungsvemögen in andere Gedankengänge feststellen.


Steht hier das Einfühlungsvermögen zusammen mit einer sachlichen Begründung von Thematischen Fakten in Verbindung?
Fakt ist für mich, dass du nur mit deiner Sintfluttheorie das belegen willst, was weltweit vorzufinden ist: Überall gleichmäßige Anordnung der Fossilien (in älteren Schichten beginnend von NUR Einzellern bis zu den jüngeren Schichten bei voll komplexen Lebewesen. Und alles davon ist in einer Reihenfolge angeordnet, die Zoologisch und Anatomisch voraussagbar ist.
Meinst du aber deinerseits, dass die Evolutionisten voll Idioten sind, die sich nur was rein theoretisch ausgedacht haben aber keinerlei Indizien haben? …
Durch Sintflut würde sowas nie entstehen! Das ist m.E. ein kläglicher Versuch der Kurzzeitkreationisten die Fakten, die auch hier sachlich niemand widerlegt hat, wegzudiskutieren und zu "verheimlichen", dass das so ist, wie es ist. Auch diese klägliche Erklärungen über das Alte der Erdschichten…
Es gibt durchaus Zufälle, die sowas entstehen lassen, aber doch nicht weltweit in einer einheitlichen Weise! Denn Sintflut durchwirbelt eher wenn, dann die Erdschichten… Daher müsste doch irgendwo was anderes zu finden sein als Beweis gegen diese Aussage! Aber wo ist dieser Beweis? Deswegen schrieb ich, dass in Kambrium, der sog. "kambrischen Explosion", sucht man vergebens nach komplexeren Wesen wie z.B. dem Karnickel! Das wurde sachlich nie mit Beweisen widerlegt, sondern nur mit Hypothesen in Bezug auf die Sintflut. Was soll das, wenn du schon meinst objektiv (?) mit Rechtsangelegenheiten und Begründungen was zutun gehabt zu haben, mein lieber Freund Schrat?
Und wie kann man überhaupt von Kambrium, Kreide etc. sprechen, wenn für dich sowieso alles zusammen vermischt ist durch die Sintflut! Für dich gibt es ja überhaupt weder die "kambrische Explosion" noch sonst etwas geologisch geordnetes, wo du echte geologische Beweise statt nur Hypothesen vorbringen würdest und dich damit als Verteidiger des Schöpfungsberichtes darstellen tust, als ob ich gegen die Schöpfung (ID) wäre! …
Also wenn du wirklich in Rechtsangelegenheiten auf welche (objektive und faire?) Begründungen wert legen würdest, dann zumindest in dem Fall solltest du einfach dann doch aus Mangel an Beweisen (Theorien alleine sind keine Beweise, wie es uns z.B. die Geologie liefern kann) nur die Meinung eines anderen so stehen lassen. Denn wirklich sachlich widerlegt hast du nichts, als nur Veits Argumente (oder wie der heißt) vorgebracht, und andere zu zitieren, mit ihren oft z.T. sonderbaren Ansichten, die ich persönlich z.T. rein von der Idee her (deswegen möchte ich nicht die Menschen kritisieren!) eher als "abergläubisch" ansehe, da sie viele belegte Fakten einfach übergehen …
Da ich auch vieles nicht verstehe, bzw. missverstehe, sind meine Ansichten dann in gewissen Punkten auch ohne erwiesenen Fundament und damit auch im Bereich des "Aberglaubens". Aber das habe ich in keinem Punkt wie negativ auf Menschen selbst oder gar die Bibel bezogen, wie man mir hier unterstellte, ohne sich zuvor zu vergewissern, bevor man daraus große Sache macht (Joh 6:60ff)

Aber wie erwähnt, was hat das mit Einfühlungsvermögen oder nicht Einfühlungsvermögen zutun, wenn du schon im Ansatz nicht verstanden hast, als ob ich irgendwo euch destruktiv als "abergläubische" bezeichnet hätte? …
Unser aller Erkennen ist ein Stückwerk! (1.Kor 13:9,12)
Lass es einfach dann die Sache mal ruhen, ohne gleich andere als "ohne Einfühlungsvermögen" zu bezeichnen, wenn du m.E. die Zusammenhänge nicht wirklich verstanden hast, was ich tatsächlich meinte und was nicht, um daraus wie eine große Sache gegen deinem Nächsten zu machen! Da könntest du mal praktischen Beispiel von Einfühlungsvermögen zeigen
Kol 3:13f

Gruß


 
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RE: Thema: Aussprache

#72 von Schrat , 19.04.2013 09:47

Lieber Jurek,

Zitat
Und: Es kommt auch nicht darauf an, ob Jurek da was missversteht, was Prof. Scherer meinte, sondern dass das doch ein belegbares Faktum ist, weil man das in Ausgrabungen auf der ganzen Welt so vorfindet.





...belegbares Faktum....

Das ist genau das, was Topas und ich wiederholt angesprochen haben und was Du einfach nicht erkennen willst. Fakt ist, daß es verschiedene Schichten gibt und darin eingebettet verschiedene Fossilien. Das ist der einzigste F a k t ! Alles andere ist D e u t u n g !
Und die evolutionistische Deutung weist zahlreiche Mängel auf. Die kreationistische Deutung, daß diese Schichten und Fossilien das Ergebnis einer weltweiten Sintflut und Nachfolgekatastrophen sind, ist stichhaltiger.

Insofern passt alles in eine 24-Stunden-Tage-Schöpfung. Die Schichten und Fossilien haben im übrigen nichts mit den Schöpfungstagen sondern mit der Sintflutkatastrophe und Nachfolgeereignisse und Nachfolgekatastrophen zu tun.

Und was Junker und Scherer anbelangt, die nun beide auseinanderdevidieren zu wollen, geht doch auch an der Sache vorbei.
Der Vortrag von Scherer allein zeigt, daß er ebenso wie Junker nicht an die Evolution glaubt, weil wesentliche Grundlagen fehlen wie allein der Anfang des Lebens überhaupt und dann die sogenannte "Makroevolution".

Gruß
vom Schrat


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RE: Thema: Aussprache

#73 von Topas , 19.04.2013 09:49

Hallo Jurek,

wenn es um die Personen ginge wäre es ja nicht so schlimm, aber ich fürchte du belastest die Bibel indem du die eindeutige Lesart, daß Gott direkt und unmittelbar erschuf, einfach nicht gelten lassen möchtest. Und dies nicht mal aus theologischen Gründen, sondern aus weltanschaulichen. Leider bist du evolutionsgläubig geworden, ein großes Dilemma, wie ich finde. Vor allem weil du nicht mehr selber suchst, sondern Erklärungsversuche nur noch abblockst. Unabhängig von unseren Bemühungen (die ja noch kaum begonnen hatten) könntest du dich auf vielen Seiten über die Unmöglichkeit der Evolution informieren. Auch über die Unmöglichkeit einer Harmonisierung zwischen Evolution und Schöpfung in theologischer Hinsicht gibt es hervorragende Gedanken, die man nur einmal nachvollziehen muß. Es ist also nicht so, daß wir dir etwas beweisen müßten, das müssen wir nicht, wir können nur Hinweise geben, damit du selber überlegst. Dazu wäre es aber unabdingbar einen offenen Geist zu haben und sich auf Fragen und Details einzulassen. Etwas, was du bisher strikt verweigerst und immer nur auf angebliche Fakten verweist, die gar keine sind. Hättest du Scherer in einem seiner Videos aufmerksam zugehört, wäre schon längst klar, daß sich Evolution gar nicht beweisen läßt. Evolution im Sinne einer Entwicklungstheorie und Abstammung ist eine Weltanschauung und in dem Moment wo du sog. 'Fakten' dieser Anschauung übernimmst und als gültig erklärst, mußt du Gott, um einen weiteren Glauben an eine 'Schöpfung' zu rechtfertigen, die Rolle eines Experimentators zuweisen, der nur dort auftritt, wo Lücken der Erklärung in naturwissenschaftlicher Hinsicht auftreten. Allerdings fürchte ich, diese Ausführungen werden dich sowieso nicht erreichen, denn deine Meinung steht felsenfest und bedarf keiner Zweifel.

Hier noch ein aufschlussreicher Link, der aufzeigt, daß der Fossilbericht viel deutlicher zu einer Schöpfung passt:

Fossilien


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RE: Thema: Aussprache

#74 von Jurek , 19.04.2013 11:14

Hallo Topas,

ich wollte eigentlich die Sache dann begraben, besonders wenn m.E. darin keine Übereinkunft wirklich zu finden ist.
Aber vielleicht hilft es zum besserem Verständnis untereinander, wenn ich auch einige Antworten dir mal schreibe.

Zitat
wenn es um die Personen ginge wäre es ja nicht so schlimm, aber ich fürchte du belastest die Bibel indem du die eindeutige Lesart, daß Gott direkt und unmittelbar erschuf, einfach nicht gelten lassen möchtest.


Das ist so auch nicht richtig!
Ich hatte auch als warnendes Beispiel Joh 6 angeführt und noch einige andere Punkte, und du meintest, dass das nicht das Thema ist. Aber daraus (siehe früheren Beitrag/Beiträge) ginge hervor, dass nicht alles was so scheinbar eindeutig wörtlich erscheint (wie eben der Beispiel aus Joh 6 und etliche andere Reden JESU), muss immer wortwörtlich gemeint und verstanden werden.
Das hat m.E. also nichts mit "Belastung der Bibel" meinerseits zutun (sonst würden weitere Tausende von Christen das auch tun), denn die Bibel wird nicht aufgrund eigener Vorstellungen ausgelegt, sondern in ihrem Zusammenhang und besonders in solchen Punkten auch mit der nachvollziehbaren Wirklichkeit in der Weltgeschichte. Denn gerade die Weltgeschichte bestätigt die Bibel in ihren Aussagen als wahr.
Genauso wenn z.B. eine Prophezeiung aus der Bibel falsch ausgelegt wird, dann nicht deswegen wird sie falsch, sondern weil die Menschen die falsch in ihren Vorstellungen und Tradition auslegen und jeglichen geschichtlichen Hintergrund dazu missachten, weil sie meinen sie damit zu verteidigen (in Wirklichkeit für ihre Vorstellungen). Also die traditionelle Idee, der sich manche Menschen anschließen, erweist sich aufgrund von Archäologie, Geologie etc. oft als falsch.
Was hat das dann mit dem zutun, dass ich damit die Bibel belaste (wie du meinst) oder sowas, wenn ich sie (wie viele Tausend andere Christen auch) aufgrund bestimmter Zusammenhänge nicht immer wortwörtlich deute?
Und das nicht aus traditionellen Gründen, sondern aus logischen und belegbaren Gründen (und nicht "weltanschaulichen", sondern "welt"erwiesenen).

Ich bin auch nicht evolutionsgläubig geworden, weil du das so interpretierst!

Zitat
Vor allem weil du nicht mehr selber suchst, sondern Erklärungsversuche nur noch abblockst.


Dir kann das natürlich nicht passieren?

Zitat
Unabhängig von unseren Bemühungen (die ja noch kaum begonnen hatten) könntest du dich auf vielen Seiten über die Unmöglichkeit der Evolution informieren.


Warum sollte ich gerade jetzt das tun (was ich bis jetzt tat), als ob ich ein Atheist wäre?
Meinst du nicht, dass ich auch etliche kreationistische Bücher zu dem Thema habe?

Zitat
Es ist also nicht so, daß wir dir etwas beweisen müßten,


Ich denke schon, dass es dann MÜSSTE so sein, wenn ihr so stark gegen meine von euch nicht wirklich verstandene Ansichten MÜSSTET protestiert.
Bis heute hatte keiner von euch wirklich sachlich das widerlegt, was ich geschrieben habe. Wobei ich beharre ja nicht drauf, sondern das so nebenbei erwähnen möchte.
Also natürlich muss das auch niemand, aber dann muss das auch niemand mich so angehen, als ob ich vom biblischen Glauben abgefallen wäre, weil ich nicht an buchst. 24-Std-Schöpfungstage glaube. …

Zitat
Dazu wäre es aber unabdingbar einen offenen Geist zu haben und sich auf Fragen und Details einzulassen.


Ein wahres Wort, welcher nur dann im fairer Diskussion funktioniert, wenn sich beide Seiten daran halten.

Zitat
Etwas, was du bisher strikt verweigerst und immer nur auf angebliche Fakten verweist, die gar keine sind. Hättest du Scherer in einem seiner Videos aufmerksam zugehört, wäre schon längst klar, daß sich Evolution gar nicht beweisen läßt.


Hättest du auch meine Ausführungen aufmerksam gelesen, dann wäre dir schon längst klar, dass ich eine Evolution ohne GOTT auch nie beweisen wollte.

Zitat
Evolution im Sinne einer Entwicklungstheorie und Abstammung ist eine Weltanschauung…


Eine Weltanschauung kann richtig oder falsch sein, genauso wie unsere. Die Frage bleibt die, was wirklich durch was belegt ist oder auch nicht.

Zitat
… diese Ausführungen werden dich sowieso nicht erreichen, denn deine Meinung steht felsenfest und bedarf keiner Zweifel.


Etwas kann nur für mich "felsenfest" feststehen, wenn das für mich objektiv glaubhaft belegbar ist.
Das kann nur mit den für mich nachvollziehbaren und glaubhaften sachlichen Beweisen widerlegt werden…

Zitat
Hier noch ein aufschlussreicher Link, der aufzeigt, daß der Fossilbericht viel deutlicher zu einer Schöpfung passt:


Dieses Bild mit "Bullfrosch" ("Bullog"), welches auch Schrat verwendete, der spricht aber ganz eindeutig gegen die richtige Interpretation der Evolutionstheorie! Dies mag dort wohl allerdings eher als "Synonymbild" dafür verwendet worden sein, dass es keine Zwischenglieder gefunden wurden… (?) Wer was von Evolution versteht, weiß, dass solche Vorstellungen wie das Bild darstellt, der Evolutionstheorie widersprechen.
Da wird aber doch davon gesprochen, dass "In der vorkambrischen Zeit finden sich hauptsächlich Einzeller und weniger komplexe Baupläne." Also auch nichts anderes, als ich bis jetzt geschrieben habe, was aber du in Verbindung mit Scherer wieder anders auslegst…
Wer sich überhaupt auf Vorkambrium und Nachkambrium bezieht, der tut annerkennen (im Gegensatz zu Schrat), dass da Zeitepochen des Aufkommens von Lebewesen gab, die man zeitlich unterteilt (was mit Sintflut nicht "erklärt" werden kann!), und zwar nicht an einer Stelle wo bei einer Ausgrabung sowas vorkommt, sondern auf der ganzen Erde so ein Bild vorherrscht, wie von mir oft beschrieben.
Wenn du also an sachlichen Fakten interessiert bist, dann zitiere bitte mal daraus nur einen einzigen Satz und einen von mir dazu, wo da ein krasser Unterschied dazu vorlege! Vielleicht kommst du dann darauf zu verstehen, was ich gemeint hatte.

Außerdem mir ging es hier um Aussprache wegen Differenzen.., aber wenn du an sachlicher und fairer Diskussion zum Thema EVOLUTION schreiben möchtest, dann bitte an passender Stelle dazu.

Beste Grüße!


 
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RE: Thema: Aussprache

#75 von Topas , 19.04.2013 13:51

Lassen wir es Jurek, es hat keinen Sinn weiterzudiskutieren.

Du willst eine Höherentwicklung sehen und damit eine evolutionistische Position einnehmen. Eine alternative Deutung der Fakten kommt also nicht in Frage. Damit sind weitere Ausführungen sowieso hinfällig.
Belassen wir es also dabei, daß jeder es so verstehen möge, wie er es für richtig hält.


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