RE: "Du hast Recht und ich habe meine Ruhe" = ?

#166 von Jurek , 30.10.2016 13:09

Hallo Topas,

Zitat
ehrlich, niemand weiß mehr was du geschrieben hattest, nachdem auch dieses Thema wieder mal verunglückt ist.


Ich hatte dich mal früher an Demut im Beispiel von Mat 18:3 oder auch Joh 6:60ff verwiesen.
Was machen kleine Kinder, an denen wir uns Beispiel nehmen sollten? …
Zu einer guten Kommunikation gehört eben auch mal zu FRAGEN, anstatt so zu tun als ob alles schon gewusst wird, was der andere alles so denkt.
Das ist DANN wirklich von Bedeutung, wenn es um wichtige Dinge geht und/oder wenn man andere kritisiert. Sonst ist man zu solcher einseitiger Sichtweise und Kritik nicht berechtigt!
Auch darüber sollte man bitte nachsinnen.

Zitat
Die Vorwürfe an Schrat sind falsch, warum das so ist, das zu erklären bin ich leid.


Mich (z. B. im Gegensatz zu Schrat) hätte schon interessiert, was da alles wirklich so falsch sein soll? Bis jetzt kann ich noch nichts wirklich erkennen. Und ich denke, da würden sich andere auch schwer bei solcher Argumentation tun.

Zitat
Deine dramatugische Enführung der 'Blutschuld' ist Fehl am Platze, denn die lebensrettenden Botschaften stehen in der Bibel, mit denen Menschen entweder konform gehen oder nicht.


So sehe ich das nicht, denn die Bibel wäre den meisten Menschen, bzw. in Europa ALLEN zugänglich. Wieso dann den Missionsbefehl JESU dann ernst nehmen von wegen „müssen“ und so? (Mak 13:10)
Wozu predigen gehen wenn sich jeder selber informieren kann? ……
Nein, so verstehe ich das Missionsbefehl JESU nicht.

Zitat
Deine persönliche Interpretation der lebensrettenden Boschaften kann diesbezüglich richtig oder falsch sein, bedeutet aber, das wir Eigenverantwortung haben, dies anhand der Bibel selber rauszufinden.


Deswegen schrieb ich es auch oft genug, dass jeder dann am Ende für sich selbst verantwortlich ist sich zu entscheiden, nachdem demjenigen das Evangelium verkündet worden ist.
Aber niemanden sollen Christen in Regen stehen lassen und meinen, dass jeder soll selber dann herausfinden was wer will (Beispiel: Äthiopischer Hofbeamte a Philippus u.d.g.)…

Zitat
Dies geschieht unabhängig( und vor allem schon vor langer Zeit) von Jurek biblischen Ansichten.


Aber auch der Jurek gehört zu dem Ganzen, was den Leib CHRISTI ausmacht.
Oder meinst du nicht?

Zitat
Was aber eine 'Blutschuld' auf deiner Seite impliziert, ist, deine Annahme, dass deine Ansicht absolut gültig sei.


Was meint Paulus z. B. in 1.Kor 9:16? = Wieso „wehe“ ihn?

Natürlich denkt jeder das von sich, dass seine Ansicht absolut „gültig“ (richtig) sei, sonst würde der das wohl nicht vertreten, oder? Aber dann kommt es darauf an, was man damit dann macht? Tritt man wie ein Dogmatiker auf (wie z. B. die WTG das tut, die keine abweichenden Meinungen duldet), oder bereit ist darüber zu diskutieren? Ich gehöre zu den Zweiteren.
Was soll bitterschön daran sooo schlecht sein?
Und ich schreib auch, wer es will… Wenn wer nicht will, dann eben nicht.

Zitat
Diese Rechthaberei ist ungültig, da du es deinen Brüdern zugestehen solltest, zu einem eigenem Urteil zu kommen.


Was hat das mit Rechthaberei zu tun? (s.o.).

Zitat
Desweiteren ist dein Vorwurf der Destruktivität eine negative Sichtweise auf deinen Bruder, denn, ich erkenne darin Selbstschutz, welcher angebracht und notwendig ist.


„Selbstschutz“ von wem oder wegen was denn?
Schutz für die Destruktivität? ‚Wasche mich aber mach mich nicht nass’?

Zitat
Auch deine bemängelte Wortwahl (Sau vor sich hertreiben..) kann man getrost als Verzweiflung ansehen, noch Worte zu finden, die dir eingängig sind.


Welche meine? Und was habe ich dazu falsches geschrieben?
MICH jedenfalls interessiert das, aber auf vernünftiger Basis (fair, sachlich, konstruktiv).

Zitat
Immerhin ist das damit verbundene Bild durchaus zutreffend und sollte dich zum Nachdenken anregen.


Wirklich zum Denken anregen kann mich nur etwas, was ich wirklich verstehe! Das verstehe ich nicht! Und keinem kümmert es, ob ich das verstehe oder nicht?
Dazu bedarf es also einen Gesprächspartner, welcher bereit ist mir meine Fragen dazu zu erklären. Aber wer es nicht will, soll er nicht meinen: „Friss oder stirb“, ohne Interesse an anderen zu haben, aber dazu berechtigt zu sein anderen zu kritisieren. Das ist nicht richtig.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
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zuletzt bearbeitet 30.10.2016 | Top

RE: "Du hast Recht und ich habe meine Ruhe" = ?

#167 von Topas , 30.10.2016 13:54

Deine Antwort ist ein Paradebeispiel, wie du an der eigentlichen Thematik vorbeischreibst und dich in Allgemeinheiten verlierst oder direkt vorbeischreibst.

Da du wieder fragen wirst 'Wo denn', weise ich beispielsweise (um es nicht auszuweiten) auf mein 'nachdem' hin, welches unbedingt zu meiner vorhergehenden Aussage gehört.
Das überliest du einfach und fängst wieder mit deinen Belehrungen an, das man dich fragen müße. Aber darum ging es nicht. Das führt dann wieder zu den üblichen Konfusionen, die sich immer mehr ausbreiten, bis niemand mehr die Kurve zum eigentlichen Thema bekommt. Du zerredest alles, ohne nachzudenken. Deine Antworten ergeben einfach keinen Sinn zu dem was ich gesagt habe.

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RE: "Du hast Recht und ich habe meine Ruhe" = ?

#168 von Jurek , 30.10.2016 14:17

Hallo Topas,

Zitat
Deine Antwort ist ein Paradebeispiel, wie du an der eigentlichen Thematik vorbeischreibst und dich in Allgemeinheiten verlierst oder direkt vorbeischreibst.


Und du bist dir sicher, dass ich mit so einer (und nachfolgender) Aussage was wirklich anfangen kann?

Zitat
Da du wieder fragen wirst 'Wo denn', weise ich beispielsweise (um es nicht auszuweiten) auf mein 'nachdem' hin, welches unbedingt zu meiner vorhergehenden Aussage gehört.
Das überliest du einfach und fängst wieder mit deinen Belehrungen an, das man dich fragen müße.


Man sollte schon mal den anderen FRAGEN (auch wenn dir das lästig ist), ob man den anderen richtig verstanden hat, bevor man den kritisiert. Dir ist das zu lästig, aber nicht Kritik zu schreiben? Wie passt das zusammen, falls du konstruktiv sein möchtest?
Oder meinst du, dass du mich IMMER nur richtig verstehen kannst, womit auch immer deine Kritik berechtigt ist?

Zitat
Aber darum ging es nicht.


Aber um was geht es dir dann überhaupt, was wirklich dir wesentlich und wichtig wäre?
Komme mal zum eigentlichem Thema welches du meinst.

Zitat
Du zerredest alles, ohne nachzudenken.


Ich wäre froh wenn du mal alles "zerreden" (genauer betrachten) würdest und über alles nachdenken würdest, dann würde nicht zu so vielen Missverständnissen kommen.

Zitat
Deine Antworten ergeben einfach keinen Sinn zu dem was ich gesagt habe.


Und welchen Sinn geben die deine zu dem, was ich schrieb?
Ich meine, dass eine gute Kommunikation würde oft weiter helfen.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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RE: "Du hast Recht und ich habe meine Ruhe" = ?

#169 von Topas , 30.10.2016 14:19

Zitat
Und du bist dir sicher, dass ich mit so einer (und nachfolgender) Aussage was wirklich anfangen kann?



Nein

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Fazit

#170 von Topas , 30.10.2016 16:23

Aber tröste dich, Jurek. Flüchtlinge und aktuelle Weltpolitik ist sowieso ein ein schwieriges, emotionales Thema.

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RE: Fazit

#171 von Jurek , 30.10.2016 17:34

Die Frage ist: aus welcher Perspektive eben!

(Politisieren ist nicht mein Thema, wenn es um thematische Prioritäten geht. DESWEGEN kommen wir m. E. nicht zusammen)…

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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RE: Fazit

#172 von Topas , 30.10.2016 17:40

Hat mit politisieren nichts zu tun. Das Thema Christen und Musik hat auch nichts mit musizieren zu tun. Nur als Beispiel

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RE: Fazit

#173 von Jurek , 30.10.2016 18:07

Dann was soll soo schwer sein anhand (zuerst für die Basis der Beurteilung) der BIBEL sich mit dem Thema auseinander zu setzen?
Mal erstmal nur BIBLISCH, ohne welchen Bezug eben auf Politik, Emigranten oder doch nur Auswanderer, ISIS etc. ...


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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Ist jeder Bettler wirklich hilfsbedürftig?

#174 von Schrat , 30.10.2016 19:00

Lieber Jurek,

das wäre genauso als wenn die die Hilfsbedürftigkeit Straßenbettlern gegenüber davon abhängig machen würdest, daß wir keine Hinweise beachten dürfen, ob diese vielleicht garnicht arm und bemitleidenswert sind, sondern von gewissen Leuten, die später dann "abkassieren", vorgeschickt werden!

Das kann man im Prinzip auf die jetzige Flüchtlingspolitik anwenden!

Ab das wirst Du nicht begreifen, weil Du es nicht begreifen willst

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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Ist jeder Bettler wirklich hilfsbedürftig? = Nein. Aber Pauschalierung ist falsch!

#175 von Jurek , 30.10.2016 19:27

Ist dir Schrat zu schwer das eine zu verstehen:
Erstmal eine CHRISTLICHE GRUNDLAGE zur Beurteilung gemeinsam zu erarbeiten und dazu Übersicht erstmal nur aus der BIBEL zu bekommen?
Erst wenn man dazu was wirklich weiß (d.h. sich eingehender und nicht so oberflächlich im echten gemeinsamen Dialog ausgetauscht hat), dann erst kann man weiter gehen und auch DANN ERST noch andere Faktoren beachten, die man aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse aus der Bibel beurteilt.
Weil wenn ich welchen Gedanken bringe, wird nicht einmal dazu eingegangen!
Denn was macht wem zum Christen, der nur all das berücksichtigt was ihr schon lang und breit dazu ausgebreitet habt? (Als ob ich jemals schrieb, dass ALLE sollen kommen und Wirtschaftsauswanderer bleiben können o.d.g.). Ihr verdreht oft dir Dinge was ich angeblich da nach Mund anderer Leute meine und solche Dinge, die gar nicht stimmen, weshalb oft Missverständnisse zwischen uns gibt. Leider.

Nun ja, ihr müsst natürlich gar nix… War nur meine Meinung dazu, wie man das nach meiner Überzeugung aus christlicher Sicht besser machen sollte, nicht nur könnte.
Aber entscheiden muss sich eben jeder dann vor CHRISTUS für sich selbst. …

Gruß zu späteren Zeit als gestern. Winterzeit!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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RE: Ist jeder Bettler wirklich hilfsbedürftig? = Nein. Aber Pauschalierung ist falsch!

#176 von Topas , 30.10.2016 19:36

Zitat
gemeinsam zu erarbeiten und dazu Übersicht erstmal nur aus der BIBEL zu bekommen



Nö. Weil jeder hier kennt die Bibel. Wenn es eine andere biblische Auffassung zu deiner gibt, dann ist das so, das kann man nicht ändern.
Aber natürlich meinst du, du siehst das als einziger richtig und andere müßten sich deinem Verständnis anpassen.
Kurzform: Jurek=biblisch, alle anderen unbiblisch und damit verloren. Dies Credo zieht sich durch alle deine Postings.

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RE: Ist jeder Bettler wirklich hilfsbedürftig? = Nein. Aber Pauschalierung ist falsch!

#177 von Jurek , 31.10.2016 05:52

Guten Morgen Topas,

Zitat
Weil jeder hier kennt die Bibel.


Aber nur allzu unterschiedlich! Ich habe schon deine Aussagen dazu bewundern können, was alles JESUS……, ohne welchen sachlichen Hintergrund als nur eine kurze Monologmeinung, ohne geringsten Willen darüber gemeinsam zu diskutieren. Soll das (nicht nur mich, sondern auch fair und objektiv denkende andere Mitleser) schon überzeugen, die keine voreiligen Schlussfolgerungen ziehen?
Ich schrieb schon: Hier ist ein BIBEL-orientiertes Forum. Das hätte also die Priorität.

Zitat
Wenn es eine andere biblische Auffassung zu deiner gibt, dann ist das so, das kann man nicht ändern.


Kann man nicht, oder willst du nicht? Das zweite trifft zu, aufgrund Vermeidung meiner Fragen und Verdrehung meiner Absichten…

Ein Beispiel von Verdrehung von Fakten lieferst du auch hier gleich mit:

Zitat
Aber natürlich meinst du, du siehst das als einziger richtig und andere müßten sich deinem Verständnis anpassen.
Kurzform: Jurek=biblisch, alle anderen unbiblisch und damit verloren. Dies Credo zieht sich durch alle deine Postings.


Richtig wäre, dass der Jurek NIE für sich dogmatisch was beansprucht als Wahrheit (wie z. B. das die WTG macht und manche autoritäre Sekten)!
Richtig ist auch, dass der Jurek bereit ist manche eigene Punkte sachlich mit anderen zu untersuchen, und dazu stellt er auch konkrete Fragen und bittet um Stellungnahme, die ihn aber leider versagen bleibt.
Richtig ist ebenso, dass der Jurek in erster Linie auf BIBEL hinweist, um sich zuerst GEMEINSAM damit fair auseinander zu setzen, und kein – wie du S.g. andeutest – Eingebildeter ist, der das was du schreibst meinen würde.

Da eurerseits aus Mangel an Willen sich genauer und ausführlicher mit mir mit der Bibel zu beschäftigen besteht, soll eben jeder für sich seiner Verantwortung vor CHRISTUS dann tragen, wie wer was selber meint…

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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Nächstenliebe nicht als Klischee behandeln

#178 von Topas , 31.10.2016 08:41

Zitat von Jurek im Beitrag #177
Guten Morgen Topas,

Zitat
Weil jeder hier kennt die Bibel.

Aber nur allzu unterschiedlich! Ich habe schon deine Aussagen dazu bewundern können, was alles JESUS……, ohne welchen sachlichen Hintergrund als nur eine kurze Monologmeinung, ohne geringsten Willen darüber gemeinsam zu diskutieren. Soll das (nicht nur mich, sondern auch fair und objektiv denkende andere Mitleser) schon überzeugen, die keine voreiligen Schlussfolgerungen ziehen?
Ich schrieb schon: Hier ist ein BIBEL-orientiertes Forum. Das hätte also die Priorität.



Du meinst also, du kennst die Bibel besser als ich? Das ist ja mal ein starkes und überzeugendes Argument

Wie du sicher wissen wirst, müssen viele heutige Begebenheiten, Verhaltensweisen und Situationen aus biblischen Grundsätzen abgeleitet werden, weil sie keine direkte biblische Entsprechung haben. Mit anderen Worten, es gibt nicht immer 1:1 einen Bibelvers an dem man erkennen könnte, wie etwas gehandhabt werden soll. Das sollte jedem einleuchten, aber trotzdem noch ein Beispiel. Wie würde man das Thema Christ und Autofahren bewerten? Damals gab es keine Autos, also muß ein biblisches Verständnis darüber aus allgemeinen Grundsätzen der Bibel eruiert werden. Das gilt natürlich auch, wenn es darum geht das Verhalten Jesu bezüglich heutiger Problematiken zu beurteilen. Da hilft dann keine klischeehafte Parole wie Nächstenliebe, wenn deutlich wird, das Beispiele wie 'Samariter' oder blinde 'Liebe' gar nicht zutreffen können. Man muß schon differenzieren, analysieren und ableiten können, wenn man die Bibel auf heutige Verhältnisse richtig anwenden möchte.

Zitat von Jurek im Beitrag #177

Zitat
Wenn es eine andere biblische Auffassung zu deiner gibt, dann ist das so, das kann man nicht ändern.

Kann man nicht, oder willst du nicht? Das zweite trifft zu, aufgrund Vermeidung meiner Fragen und Verdrehung meiner Absichten…



Deine Fragen waren irrelevant, weil sie nur ein Klischee, ein Verhaltensmuster beantworten würden, welches der Thematik nicht gerecht worden wäre. Eine Gegendarstellung ist keine Verdrehung deiner Absichten, sondern einfach eine andere Ansicht, die sich auf andere Beurteilungsmaßstäbe (eine umfassendere Sicht der Bibel) gründet.

Zitat von Jurek im Beitrag #177

Ein Beispiel von Verdrehung von Fakten lieferst du auch hier gleich mit:

Zitat
Aber natürlich meinst du, du siehst das als einziger richtig und andere müßten sich deinem Verständnis anpassen.
Kurzform: Jurek=biblisch, alle anderen unbiblisch und damit verloren. Dies Credo zieht sich durch alle deine Postings.

Richtig wäre, dass der Jurek NIE für sich dogmatisch was beansprucht als Wahrheit (wie z. B. das die WTG macht und manche autoritäre Sekten)!
Richtig ist auch, dass der Jurek bereit ist manche eigene Punkte sachlich mit anderen zu untersuchen, und dazu stellt er auch konkrete Fragen und bittet um Stellungnahme, die ihn aber leider versagen bleibt.
Richtig ist ebenso, dass der Jurek in erster Linie auf BIBEL hinweist, um sich zuerst GEMEINSAM damit fair auseinander zu setzen, und kein – wie du S.g. andeutest – Eingebildeter ist, der das was du schreibst meinen würde.



Richtig ist, das der Jurek hier irrt! Und ich weiß wieder mal nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Du stellst dich zu sehr in den Mittelpunkt. Es geht nicht immer nur um Jurek. Jurek möchte dies bewiesen haben, Jurek möchte dies und das. Sieh es doch einfach als Gedankenaustausch ohne deine Missionierungsabsichten.

Schon dein letzter Satz in diesem Posting entlarvt deine vorhergehenden Ansagen:

Zitat von Jurek im Beitrag #177

Da eurerseits aus Mangel an Willen sich genauer und ausführlicher mit mir mit der Bibel zu beschäftigen besteht, soll eben jeder für sich seiner Verantwortung vor CHRISTUS dann tragen, wie wer was selber meint…

Gruß


Die Gründe liegen nicht aus 'Mangel an Willen', aber das Interessante an deiner Aussage lautet: Wer sich mit Jurek nicht biblisch auseinandersetzen möchte (wobei Jurek die Kriterien für biblisch vorgibt) wird mit der Drohung entlassen, dann vor Christus mit dem zu stehen was er selber meint. Also nicht was Jurek meint, sondern was er selber meint. Gemerkt? Jurek tritt damit als Korrektor der Meinung anderer auf, aber wenn diese nicht wollen, haben sie selber schuld.
Mit diesem Satz hast du deine tiefste Motivation kenntlich gemacht, ohne es selber wahrscheinlich bemerkt zu haben. Du vertrittst die Wahrheit (natürlich in Wirklichkeit nur deine subjektive Wahrheit) und wenn andere sich nur ausführlich mit der Bibel beschäftigen würden, müßten sie zur gleichen Wahrheit (Jureks subjektive Wahrheit) kommen. Dieser Anspruch durchzieht jede Diskussion und macht damit konstruktive Gespräche zunichte, denn in Wahrheit kann niemand deinen Vorstellungen genügen, wenn sie nicht identisch mit deinen sind.

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Nächstenliebe nicht als Klischee behandeln, aber deswegen nicht auch vernachlässigen!

#179 von Jurek , 31.10.2016 17:45

Hallo Topas,

Zitat
Du meinst also, du kennst die Bibel besser als ich? Das ist ja mal ein starkes und überzeugendes Argument


Es geht doch nicht so sehr darum wer die Bibel besser kennt oder nicht (als ob es um ein Wettbewerb oder Prahlerei dabei ginge), sondern: Wer von der Bibel Gebrauch macht (machen möchte) um anderen Menschen und Mitdiskutanten damit zu dienen oder sich auch nur an biblischen Gesprächen einfach zu beteiligen, bei denen Bibel verwendet wird und dazu dann Meinungen ausgetauscht werden. Ganz friedlich und geordnet.
Besonders traurig ist, wenn du meinst es dann die Bibel besser zu kennen als ich, aber auf einfache Fragen zur Bibel, kannst oder willst du keine Antworten daraus geben…

Zitat
Wie du sicher wissen wirst, müssen viele heutige Begebenheiten, Verhaltensweisen und Situationen aus biblischen Grundsätzen abgeleitet werden, weil sie keine direkte biblische Entsprechung haben. Mit anderen Worten, es gibt nicht immer 1:1 einen Bibelvers an dem man erkennen könnte, wie etwas gehandhabt werden soll.


Ja, so sehe ich das auch.
Dennoch gibt es zusammenhängende Aussagen dazu, ob man z. B. rauchen oder Rauschgift einnehmen kann oder nicht. Das kann man sehr wohl aus der Bibel ableiten.

Zitat
Wie würde man das Thema Christ und Autofahren bewerten? Damals gab es keine Autos, also muß ein biblisches Verständnis darüber aus allgemeinen Grundsätzen der Bibel eruiert werden.


Das kann man m. E. nur dann machen, wenn man auch dazu bereit ist auch auf Nachfragen (was eine Diskussion erst ermöglicht), diese allgemeine Grundsätze aus der Bibel zu zeigen, auf die man sich gedanklich bezieht.
Denn bekanntlich nicht jeder versteht und kennt das, was der andere kennt oder meint zu kennen.

Zitat
Da hilft dann keine klischeehafte Parole wie Nächstenliebe, wenn deutlich wird, das Beispiele wie 'Samariter' oder blinde 'Liebe' gar nicht zutreffen können.


Dazu die Frage: Warum nicht? Und wer schrieb hier was von JEDEM und ALLEN? Ich NICHT!

Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk10/30ff) besagt, dass anscheinend ein Jude (Juden für gewöhnlich verkehrten nicht mit Samaritern) sieht einen von Juden (besonders Priester und Levit u. a.) verachteten Samariter, von dem er gar nichts weiß noch mit ihn reden konnte, geschweige von ihn was erwartete!
Er transportiert ihn zu einer Herberge und verwendet sein schwerverdientes eigenes Geld für diesen Unbekannten auf und sagt noch, dass beim Zurückkehren wird er noch kommen und wenn das mehr kostet, wird er noch dafür aus eigener Tasche aufkommen. Einfach so! …
Damit möchte JESUS dem Zuhörer welcher von sich eh meint dass der ach so gerecht ist (!) und fragt, wer sein Nächster ist, musste er was erfahren, was er so nicht kannte.
Was kann man also aus diesem Gleichnis für uns lernen, wenn man das auch auf irgendwelche Fremden anwendet die in echter Not sind?
Wer ist unser Nächster? (Schrat: Familie und Landsleute..) =?

Zitat
Man muß schon differenzieren, analysieren und ableiten können, wenn man die Bibel auf heutige Verhältnisse richtig anwenden möchte.


Richtig. Deswegen darf man nicht pauschalieren, und mich hier damit auch falsch darstellen.
Deswegen ist besonders dann ein Dialog erforderlich, bevor man wem anderen was falsches unterstellt. Dazu muss eine Aussprache möglich sein.
Hat man dafür keine Zeit oder Lust, dann soll man auch für die Unterstellungen und Kritik an anderen auch keine Zeit oder Lust haben!

Zitat
Deine Fragen waren irrelevant, weil sie nur ein Klischee, ein Verhaltensmuster beantworten würden, welches der Thematik nicht gerecht worden wäre.


Also Fragen zur Bibel (die ich stellte) und deine Antworten dazu hältst du für irrelevant?
Du bist da voreingenommen, mein lieber Freund, was auch deine nachfolgenden Gedanken zeigen.

Zitat
Eine Gegendarstellung ist keine Verdrehung deiner Absichten, sondern einfach eine andere Ansicht, die sich auf andere Beurteilungsmaßstäbe (eine umfassendere Sicht der Bibel) gründet.


Welcher meiner Absichten?
Ich fragte nur was um deiner Meinung und Erklärungen aus der Bibel zu erfahren! Ich stellte auch einfach Fragen! Ist das sooo schlimm?
Was hat das mit irgendwelchen schlechten Absichten zu tun, wenn du auf biblische Themen eingehst?
Deine „umfassendere Sicht der Bibel“ solltest du auf Anfrage auch versuchen biblisch zu begründen, sonst hat deine „umfassendere Sicht der Bibel“ für mich nichts mit Bibel zu tun, als nur bloß mit deiner Meinung/Vermutung.

Zitat von Jurek
Richtig wäre, dass der Jurek NIE für sich dogmatisch was beansprucht als Wahrheit (wie z. B. das die WTG macht und manche autoritäre Sekten)!
Richtig ist auch, dass der Jurek bereit ist manche eigene Punkte sachlich mit anderen zu untersuchen, und dazu stellt er auch konkrete Fragen und bittet um Stellungnahme, die ihn aber leider versagen bleibt.
Richtig ist ebenso, dass der Jurek in erster Linie auf BIBEL hinweist, um sich zuerst GEMEINSAM damit fair auseinander zu setzen, und kein – wie du S.g. andeutest – Eingebildeter ist, der das was du schreibst meinen würde.

Zitat von Topas
Richtig ist, das der Jurek hier irrt! Und ich weiß wieder mal nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Du stellst dich zu sehr in den Mittelpunkt. Es geht nicht immer nur um Jurek. Jurek möchte dies bewiesen haben, Jurek möchte dies und das. Sieh es doch einfach als Gedankenaustausch ohne deine Missionierungsabsichten.



Gedankenaustausch bei so einem komplexen Thema erfordert nun mal das man was Überzeugendes aus der BIBEL schreibt, was dem anderen wirklich was sagt, anstatt nur selber was da rein zu schreiben, weil das für jeden ernsthaften und interessierten Betrachter der Bibel im Grunde inhaltslos ist, wenn man nur seine Gedanken schreibt, aber das biblisch nicht halbwegs begründet.

Zitat
Die Gründe liegen nicht aus 'Mangel an Willen', aber das Interessante an deiner Aussage lautet: Wer sich mit Jurek nicht biblisch auseinandersetzen möchte (wobei Jurek die Kriterien für biblisch vorgibt) wird mit der Drohung entlassen, dann vor Christus mit dem zu stehen was er selber meint. Also nicht was Jurek meint, sondern was er selber meint. Gemerkt?


Nein, nicht gemerkt, weil das Verdrehung von Tatsachen ist.
Wenn die Gründe also nicht aus 'Mangel an Willen' liegen, dann an was? Solchen unbegründeten Vorurteilen? Denn deine Analyse ist ja falsch.
Es geht überhaupt NICHT darum (woher hast du denn das?!?), dass wer sich mit Jurek =(das stellst DU ins Zentrum!) nicht beschäftigen will, wird sich dann quasi dafür vor CHRISTUS rechtfertigen müssen mit ……
Fakt ist aber: Es spielt doch kaum eine Rolle, ob sich wer mit Jurek und seinen Argumenten auseinander setzt oder nicht, und dass das welche Folgen wegen JUREK für euch vor CHRISTUS hätte, oder so ähnlich. Es geht um das Thema und unser Verhalten zu unseren Nächsten!
Ich meinte nur dann, dass schlussendlich muss sich dann jeder selber am Ende vor CHRISTUS mit seinem Handeln und Denken gegenüber anderen verantworten, wie er eben gegenüber anderen handelte oder nicht handelte.
Jurek ist dabei nur eine Randfigur, die aber insofern nicht ganz unbedeutend ist, wenn es nur um den Austausch von Gedanken zu Bibel geht, weil eben BIBEL das wichtige und bedeutende ist.
Gemerkt was?

Zitat
Jurek tritt damit als Korrektor der Meinung anderer auf, aber wenn diese nicht wollen, haben sie selber schuld.


Auch diese Aussage ist völlig falsch!
Mit was willst du wirklich diese Aussage begründen? NUR durch DEINE INTERPRETATION aber eben nicht durch einen Verständigungsdialog?

Zitat
Mit diesem Satz hast du deine tiefste Motivation kenntlich gemacht, ohne es selber wahrscheinlich bemerkt zu haben.


Meine nicht, dass du es bemerkt hast!

Zitat
Du vertrittst die Wahrheit (natürlich in Wirklichkeit nur deine subjektive Wahrheit) und wenn andere sich nur ausführlich mit der Bibel beschäftigen würden, müßten sie zur gleichen Wahrheit (Jureks subjektive Wahrheit) kommen.


Auch das ist völlig falsch!
Machst du das absichtlich? Zumal du meinst dazu besonderen Überblick zu haben. (sonst würde ich von „absichtlich“ nicht schreiben).

Zitat
Dieser Anspruch durchzieht jede Diskussion und macht damit konstruktive Gespräche zunichte, denn in Wahrheit kann niemand deinen Vorstellungen genügen, wenn sie nicht identisch mit deinen sind.


Und wer erwartet dass diese identisch mit meinen sind?
Du meinst leider dass du das alles überschaust, aber bist du wirklich aus erster Hand daran interessiert ob das so wirklich stimmt?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Kritikunfähig

#180 von Topas , 01.11.2016 13:11

Jurek,

du fragst immer, wo es denn hakt und wo die Schwierigkeiten liegen. Man möge es dir erklären. Wenn man dem dann nachkommt sind es Vorurteile oder man würde dich falsch verstehen.

Ich denke wir lassen das und wenden uns besseren Dingen zu.

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