RE: Wie lange dauerte je ein Schöpfungstag? Wissen wir das so genau?

#16 von Schrat , 31.08.2012 22:00

Lieber Jurek,

eine interessante Übersetzung von Psalm 33:9 (Einheitsübersetzung)

6 Durch das Wort des Herrn wurden die Himmel geschaffen, /
ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes.
7 Wie in einem Schlauch fasst er das Wasser des Meeres, /
verschließt die Urflut in Kammern.
8 Alle Welt fürchte den Herrn; /
vor ihm sollen alle beben, die den Erdkreis bewohnen.
9 Denn der Herr sprach und s o g l e i c h geschah es; /
er gebot und alles war da.


Ich glaube dem inspirierten Psalmenschreiber mehr als den menschlichen
Theoretikern!

Allein der Gedanke, daß sich die Masse des gesamten Universums in einem Punkt
so groß wie ein Fliegensch... versammelt haben soll, ist schon schwachsinnig genug.
Man kann Extrapolationen nicht beliebig vorwärts oder rückwärts laufen lassen, ohne
an physikalische Grenzen zu stoßen. Außerdem beruht die Extrapolation rückwärts
auf der falschen Annahme, daß die Rotverschiebung eine Ausdehnung des Alls anzeigt.
Da das All sich nicht ausdehnt, weil die Rotverschiebung des Lichts durch Lichter-
müdung oder andere Faktoren bedingt ist, dann ist auch aus dieser Sicht eine
Rückrechnung auf einen Punkt so groß wie ein Fliegensch... nicht möglich.

http://hauptplatz.unipohl.de/Wissenschaft/Hintergruende.htm

Zitat
Die Urknallsingularität
Die als Folge dieses Grundgedankens immer stärker in die Wissenschaft eingeführte Urknallsingularität als Ausgangspunkt des Universums ist wissenschaftlich ein sehr umstrittenes Objekt. Es ist nicht akzeptierbar und widerspricht der Vernunft, einen Punkt anzunehmen, in dem es keine Naturgesetzte gegeben haben soll, und in dem auch die Existenz der Raumzeit bestritten wird. Deshalb kann zum Beispiel auch die Zeitspanne unterhalb von 10-43 s (der Planck-Ära) nach einem vermeintlichen Anfang nicht faßbar beschrieben werden. Der Zustand der Materie, der in der Planck-Ära bestanden haben soll, ist nicht beschreibbar. Will man aber die Urknallhypothese aufrechterhalten, soll also das Universum einen Anfang gehabt haben, muß man zweifellos eine solche Singularität voraussetzen und ihr einen Inhalt geben, der im wesentlichen von Vermutungen getragen wird, nicht beweisbar ist und durch Beobachtungen nicht belegt werden kann, auch nicht mit Hilfe von Laborsimulationen.



Durch einen Wissenschaftler namens Halton Arp wurde die Urknallhypothese widerlegt.
Link dazu: http://www.der-graue-brief.de/html/38-08-dgbrief.html

Zitat
Diese Hypothese (Anm. Schrat "der Weltraumausdehnung") wurde nun durch die Entdeckung der „Quasare“ erschüttert. Das sind elektrisch aufgeladene Sterne, die den höchsten Grad an „Rotverschiebung“ aufweisen. Ihre „Rotverschiebung“ ist so stark, dass sie sich nach der Skala der Astronomen am äußersten Rand des Universums befinden müssten. Zudem müsste es sich um gigantische Sterne handeln. Jetzt hat sich herausgestellt, dass sie sich in nicht weit entfernten Galaxien befinden. Halton Arp. führende Autorität auf dem Gebiet der Galaxien, trug in fünf Jahren das Beweismaterial dafür zusammen, dass sich das Universum nicht ausdehnt und es demnach auch den „Urknall“ nie gegeben hat.



Nun hat man dem Halton Arp verweigert, weiterhin das Weltraumteleskop zu benutzen.....

Tja, irgendwie blöd gelaufen für die in den Urknall verknallten Wissenschaftler, da helfen nur noch Gewaltmaßnahmen.

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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Antwort

#17 von Jurek , 01.09.2012 08:28

Hallo Schrat,

das Thema wegen der Länge der Schöpfungstage spaltet sich hier im Forum, weil wir eigentlich auch schon unter dem Thema der „Schöpfungstage“ angefangen hatten darüber zu diskutieren.
Hier geht es eigentlich nur um das Thema, wer ein Kreationist ist und wie man auch mit diesem Wort umgeht, d.h. was man dem zumisst.
Natürlich glaube ich, dass GOTT die Welt und alles, was Sein Werk ist, erschaffen hat, also dem Wort alleine nach bin ich auch ein Kreationist. Aber ich distanziere mich von so manchen Christen, die allzu wörtlich alles in Bezug auf den Schöpfungsbericht aus der Bibel auslegen, was oft nicht so wörtlich m.E. drin gemeint ist.
Also da geht es auch NICHT darum, ob ich nun dem Wort GOTTES glaube (glauben will) oder lieber der Wissenschaft oder so, sondern darum, ob wir das Wort GOTTES wirklich immer richtig deuten! Das Wort GOTTES, welches „Geist“ ist und die Dinge geistig beurteilt werden sollten.
Wie ich schon auch in Bezug auf Vergangenheit erwähnte, glaubte die Kirche, dass in der Bibel steht, dass die Erde das Zentrum des Universums ist, um die sich alles dreht. Aber wo steht das wirklich drinnen, außer der Deutung?

Du bist daher in Betrachtung der Argumente dazu, eigentlich hier falsch am Platz (dafür wurde eben wo anders die Diskussion eröffnet), sondern hier geht es allgemein nur um das Thema der Trennung zwischen den klassischen Kreationisten mit wörtlicher Auslegung des Schöpfungsberichtes, und den anderen Christen (zu denen ich mich zähle), die das auch anders verstehen, aufgrund bestimmter Indizien -(wie erwähnt – an anderer Stelle).

Gruß

P.S.
Nach meinem Dafürhalten (Betrachtung des Grundtextes aus der Interlinear & Co.) fehlt im Psalm 33:9 das Wort „sogleich“.
Da ist schon auch die NWÜ an der Stelle besser übersetzt.


 
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