16:18

#16 von Jurek , 05.09.2011 07:35

Auch ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und die Tore des Hạdes
War Petrus dieser FELS?


 
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RE: 16:18

#17 von Jurek , 05.09.2011 08:09

Die Bibel beinhaltet manchmal seltsame Ausdrucksweise, wie „sage dir heute“ (Luk 23:43) oder „Sohn, ein männlicher“ (Offb 12:5) etc.
Auch Matthäus 16:18 gehört dazu, wo es scheinbar sich JESUS auf den Petrus als FELSEN bezieht, auf dem die Gemeinde aufgebaut werden würde.

Grundlegend zu der Bedeutung des Wortes PETRUS:
Das Wort Petrus bedeutet „Felsstück“ und nie ein „Fels“.
Der männl. (maskuline) Begriff, welcher in seinem Namen verankert ist, umschreibt einen „Felsstück“, aber keinen massiven Felsen.
Jedoch FELS, ist eine weibl. (feminine) Bezeichnung, und im unterschied zum ersteren „Petros“ =(was sich auf Petrus bezog), bezeichnet es den „Petrai“ = „Felsmassiv“ bzw. „Felsen“.
Daher müsste Petrus in Hellenischer Sprache nicht als „Petros“ sondern „Petrai“ bezeichnet werden, wenn er der FELS hätte sein sollen…
Soviel nur nebenbai.

Was sagt aber allgemein im KONTEXT die Bibel dazu?
Wer war aber eigentlich dieser FELS, auf dem die Versammlung aufgebaut worden ist?

Solche Bibelstellen wie die nachfolgenden, müssten m. E. nicht mehr extra als geschehen kommentiert werden:
1.Kor 3:11; 10:4 bezieht sich auf den Felsen, den Moses schlug…, welcher aber CHRISTUS symbolisierte!; und der Petrus selber meint: 1.Pet 2:8, sich dabei nur auf JESUS beziehend!
JESUS ist der Fels, der aus einen Berg ausgehauen wurde und selber zu großen Felsmassiv oder Berg sein wird, der alle bösen Königreiche zerstören wird …


 
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25:40

#18 von Jurek , 07.09.2011 08:33

Im einen Gleichnis spricht JESUS von seinen Brüdern.
Wer sind nun aber JESU Brüder?
U. a. beantwortete JESUS diese Frage im Kap. 12 und V. 50.
Dass Er nur bestimmte von seinen Nachfolgern meinte, das geht m. E. gar nicht aus der Bibel hervor!


 
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Matthäus-Evangelium, Kapitel 19:

#19 von Georg , 08.10.2011 11:30

Kapitel 19 aus meiner Bibellesung:

Es gibt Menschen, die meinen, dass sich die Bibel widerspreche.
Ist das wirklich der Fall?
Zumindest ich konnte bis heute noch keinen echten Widerspruch in der Bibel entdecken.
Aber hier eine der Beispiele aus Matthäus-Evangelium, Kapitel 19:

Pharisäer wollten Jesus in seiner Rede fangen, indem sie Ihn fragten, ob man sich wegen einem beliebigen Grund von einer Frau scheiden lassen dürfe?
Jesus meinte dazu NEIN.
Aber was erlaubt sich hier Jesus, wenn doch selbst Gott Israels durch Moses gebot, einer Frau ein Scheidungsbrief zu geben?
Gott so und der Mensch Jesus anders?
Deswegen wurde Jesus verachtet, weil Er scheinbar andere ("..ihr habt gehört, doch ich sage euch..") Lehren aufbrachte als einst von dem Bundesgott Israels seinem Volk gegeben wurden.

Solche Fälle beziehen sich genauso auf die Beschneidung, Tempel etc. auch.

In unserem Fall erklärt Jesus selbst, dass Gott NIE wollte, dass sich ein Mann von seiner Frau scheiden lasse (ausgenommen Hurerei – wie zwischen dem Bundesvolk Israel und gegenüber Gott geschah).
Nur damit die Frau dann nicht wie eine Prostituierte dasteht und wieder heiraten kann (und somit versorgt wird), hat Gott diese Vorkehrung geschaffen, trotz der Herzenshärte dieser Juden, aber nicht, wie die Pharisäer meinten, dass das damit erlaubt gewesen wäre, weil Gott diesen Entlassungsbrief und somit Scheidung je erlaubt hätte.

Liebe Grüße!
Georg


 
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Kap.19

#20 von Jurek , 08.10.2011 15:24

Deswegen sind bei der Bibelbetrachtung auch die Zusammenhänge so wichtig, weil nach bestimmten Aussagen könnte auch uns passieren, dass wir scheinbar eindeutige Aussagen falsch interpretieren (obwohl scheinbar so von GOTT direkt verheißen...).


 
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Matthäus 22:30 und 23:39.

#21 von Georg , 29.10.2011 11:11

Guten Tag!

Zusammenhang ist natürlich immer wichtig ;)

Interessant in unserer weiteren Bibellesung finde ich die Worte aus Matthäus 22:30 und 23:39.

Die erstere Aussage würde besagen, dass es für Gläubige eine himmlische Auferstehung gibt.-

Die zweite Aussage besagt im Grunde, dass die Oberschicht der Juden Jesus nicht als den Christus angesehen hatte (vgl. Matthäus 22:41-45), und daher werden sie Ihn nicht "sehen", bis sie dann Ihn wirklich als den Christus erkennen.
Die meisten Juden erkennen Jesus bis heute nicht wirklich als Christus, den wahrhaftigen Sohn Gottes an.

Liebe Grüße
Georg

 
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RE: Matthäus 22:30 und 23:39.

#22 von Jurek , 01.11.2011 19:52

Wie kann man dann sagen, dass Juden auch heute das auserwählte Volk GOTTES sind, wenn die eben den Messias nicht angenommen haben? …


 
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Matthäus 24

#23 von Georg , 05.11.2011 11:14

Guten Tag!

Und wieder hatten wir herrliche Bibelbetrachtung nach Matthäus-Evangelium, Kapitel 24.

Im Vers 3 geht es um die Frage, wann wird Jesus wiederkommen.
Manche Leute sprechen da von "Gegenwart", aber das kann es nicht sein, wenn wir ganz am Ende des Buches lesen, dass Jesus immer da bei den Jüngern gegenwärtig blieb.

Im Vers 14 geht es da um das Evangelium, welche auch falschen Propheten zu reden meinen, vor denen Jesus gewarnt hatte. Das wahre Evangelium können sie nicht verkünden, egal wie viel sie davon predigen.--

Ich verstehe auch bis zum Vers 22, einen Bezug auf das erste Jahrhundert.
Im Vers 22 (im Kontext) noch auf die Christen bezogen, die nach erster Belagerung Jerusalems durch Römer dann doch fliehen konnten, und ab dem Vers 23, ab dem ersten Jahrhundert bis zum Kommen Jesu.

Was mich auch so fasziniert daran, dass Jesus (ab Vers 15) Sachen voraussagt, die sonst kein Mensch so im Voraus sagen könnte, dass die Römer sich wieder zurückziehen würden.—

Liebe Grüße
Georg


 
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RE: Matthäus 24

#24 von Jurek , 05.11.2011 17:23

Ja, da war noch viel mehr Interessantes! ...
Vielen Dank, dass du einiges davon hier fleißig erwähnst.
Wenn man die Bibel IM KONTEXT unbeeinflusst liest, dann kann man sie zwar auch mal unterschiedlich verstehen, aber so weit auseinander, wie z.B. die WTG da auf die Endzeit ab 1914 kommt, das erschließt sich meiner Erkenntnis immer noch nicht.

Beste Grüße!


 
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Mat 24:5

#25 von Jurek , 29.11.2011 18:17

JESUS warnte oft davor, dass es falsche Christusse auftreten werden…
Was kann Er damit gemeint haben? Dass wirklich jemand kommt und sagt, dass er der „Jesus Christus“ sei?

Ich denke, dass das nicht immer alles so wörtlich (bei der Bildsprache JESU) zu verstehen sein muss.
JESUS hat in dem Zusammenhang nicht gesagt, dass jemand auftreten wird und sagen wird: „ich bin der Jesus!“. Nein, Er meinte, da wird jemand sagen: „ich bin der Christus!“.
Das Wort „Christus“ bedeutet in deutscher Sprache: „Gesalbter“.
Während z.B. bei den „ZJ“ sich nur bestimmte wenige Leute als Gesalbte bezeichnen, und andere gar nicht dazu gehören ‚sollen’, sind das auch diejenigen, vor denen man sich auch in Acht nehmen muss, wenn sie meinen, der KANAL JEHOVAS zu sein und dass nur sie diese Gesalbte sein können… Da muss man schon auch Eigenständigkeit und Unterscheidungsvermögen bewahren…

Auch in anderen religiösen Gruppen, angefangen bei der Katholischen Kirche mit dem Papst, wenn der „ex cathedra“ spricht, oder sonstige, die meinen „Stellvertreter Christi auf Erden zu sein“ oder in Zungen und Heilungen welche besondere Gaben und Erleuchtung zu haben meinen…

Warum wird z. B. bei den STA (Siebenten Tag Adventisten) die Ellen Gould White so sehr als Prophetin GOTTES verehrt und so beachtet, was sie schrieb, und was über sie von GOTT kam?
Interessanterweise, die glaubte aber nicht an die Trinität, während die STA haben sich später damit doch den Weltreligionen angenährt oder angepasst …


 
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RE: Mat 24:5

#26 von Georg , 04.12.2011 11:03

Guten Morgen!

Ein interessanter Gedanke, den ich so noch nicht gesehen hatte.

Liebe Grüße
Georg

 
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Mat 24:1-51

#27 von Jurek , 12.12.2011 09:17

In welcher Zeit leben wir?

Als Beispiel dient hier Kapitel 24, wo ich nach meinem Verständnis das hier im Telegrammstil darlegen möchte.
Aber davor möchte ich noch erwähnen, dass die Bibel MEHRERE Zeiten des Endes kennt!
Allein im Matthäus-Ev., Kap. 24 sind ZWEI Zeiten des Endes erwähnt, sowohl für das damalige jüdische System, wie auch für das kommende Ende dieses Weltsystems.

V.1: Jünger begeistert über die schönen Bauten des Tempels und Jerusalems…

V.2: JESUS: Das wird zerstört werden… und kein Stein auf dem anderen gelassen. (Geschichtsschreiber: Der Tempel war mit viel Gold verkleidet, welches schmolz und in die Spalten der Bausteine geronnen ist, dass sogar diese großen Steine umgewälzt wurden…);

V.3: Fragen der Jünger, die fast alle von uns hätten DAMALS das JESUS auch gefragt:
a) Wann wird das sein mit der Zerstörung?
b) Wann wirst Du (JESUS) wieder kommen? =(von „Gegenwart“ im direkten Gespräch mit JESUS wollten sie kaum was wissen! Schließlich auch später (letzter Vers von Mat.-Ev.) hat JESUS ihnen gesagt, dass Er immer gegenwärtig bei ihnen sein wird. Er hätte das auch jetzt gesagt, wenn das die Jünger gemeint hätten.
=Daher wann auch immer in den 2000 Jahren, gilt Mat 18:20, und nicht erst ab 1914.
Die Jünger wollten also nur wissen, an was werden SIE (damals) das merken können, kurz bevor JESUS wiederkommt? (Sie hegten auch Naherwartung).

V.4,5: JESUS beginnt seine Aussage mit einem ganz anderem Thema: einer Warnung vor falschen Propheten und Irrlehrern!

V.6: Er sagt, dass „IHR werdet…“, d.h. die Jünger. Sie werden von Kriegen und Kriegsberichten hören…, aber das zeichnet noch nicht das Ende.

V.7,8: Kriege, Erdbeben, Hungersnöte…, alles Zeichen von ANFANG der Wehen über die Menschen, die auch die Jünger erlebten… D.h. es muss damit weiter gehen!
Aber nach dem ersten und zweiten Weltkrieg, gab es (außer der „Spanischen Grippe“), kaum welche großen Seuchen! Heutzutage wurde die „Vogelgrippe“ (einst wohl diese „Spanische Grippe“) radikal ausgemerzt. Heute gibt es keine Ausbreitung der Seuchen, wie einst der „Schwarze Tod“ (Pest) des Mittelalters, welches eher gleich Viertel der Weltbevölkerung verschlang…
Heute gibt es auch weniger Kriege… Einst (vor dem ersten Weltkrieg) erlebte jede Generation selber einen Krieg. Auch einst den Dreißigjährigen Krieg und andere große Kriege. Heute gibt es seit einer Generation Europaweit keinen Krieg.
Erdbeben und sonstige Naturkatastrophen: Nach Auskunft von Geologen, gibt es heute von der Zahl her nicht mehr Erdbeben als früher (vor 1914)! Der Unterschied ist nur, dass bis 18./19. Jh. lebten bis dato nur ca. 1 Milliarde Menschen auf dem Planeten, und seit dem 20. Jh. viele Milliarden (damit auch mehr Betroffene).
Heute bei 7 Milliarden Menschen auf dem Planeten, drängen sich oft viele Menschen in Zentren, wo die Erdplatten einander stoßen und sich erupieren (sich bewegen)…
Heute (übertrieben ausgedrückt), wenn sich der Prinz von England in den Finger schneidet, davon wird auf der ganzen Welt berichtet! Und auch nur heute erfährt man auch viel mehr vom Geschehen auf der Welt als früher, weshalb die Menschen auch mehr mit solchen Nachrichten konfrontiert werden, die aber der Zahl nach gegenüber vor 1914, nicht mehr geworden sind, auch wegen dem sehr starken Bevölkerungszuwachs, oft mehr Erdbebenopfer gibt.
Und wie auch immer. inkl. mir, ich habe noch keinen einzigen Menschen gefunden, der lieber im Mittelalter oder sonst in der Weltgeschichte lieber leben würde, als HEUTE! Also, laut der WTG, HEUTE, angeblich der schrecklichsten Zeit der Weltgeschichte! … Sonderbar, oder?

V.9-12: Da ist immer noch die Rede davon, dass „IHR…“, also im ersten Jahrhundert, und nicht 20gsten! Deswegen WIEDER die Warnung vor falschen Propheten = V.11, wo sich JESUS wieder damit wiederholt, weil das von Bedeutung ist!

V.13,14: Lieblingstext der „ZJ“: Es ging aber um das Ende des Jüdischen Systems im Jahr 70! Auch damals wurde das Evangelium in damaliger Welt verkündet (aber ein anderes als heute von der WTG, vom 1914 aufgerichteten Königreich).

V.15-20: Da wird auch nicht das 20gste Jh. angesprochen, auch nicht das 21.gste seit dem 11.Sept. (was hätte die Jünger interessiert, was erst in 2000 Jahren sein wird!?!), sondern die Belagerung Jerusalems durch die Römer im Jahr 66.
Da sollen die Christen, wenn sie das DANN beobachten, aus Jerusalem zu fliehen beginnen, als zunächst dann durch einen Rückzug der Römer das ermöglicht wurde.

V.21,22: Da geht es immer noch um die zweite Hälfte des ersten Jahrhunderts.
Römer waren nicht dumm. Die wollten auch so wenig als möglich eigene Soldaten gefährden. Die Taktik war: Belagerung und aushungern lassen und erst dann angreifen… (Geschichtsschreiber über die Zurückgebliebenen: Mütter aßen ihre Kinder und es war so schrecklich, wie noch nie davor [auch danach nicht] erlebt worden).
Die erste Belagerung war schon schrecklich genug, wobei sich dann die Möglichkeit zu fliehen ergab. Aber die zweite Belagerung und Zerstörung im Jahr 70, umso mehr schrecklicher.

V.23ff Und wieder warnt JESUS vor falschen Propheten und Lehrern, die sich als „CHISTUS“ (nur bestimmte Gesalbte…) oder „Kanal“ (Nebenvermittler)… ausgeben… Denn hier spricht Er jetzt auch eine Zeit an (genauso wie mit anderen Problemen), die bis unsere Tage andauert.

V.27: Beschreibt das Kommen JESU.

V.28,29: Abschließendes Endzeitbeginn…

V.30: JESU Kommen wird offensichtlich für alle sein.

V.32,33: Zeichen der Zeit, sowohl für die Jünger im ersten Jahrhundert wie für uns, sind dann deutlich zu beobachten. Wer hat das seit 1914 deutlich „beobachten“ können (mit Falschprognosen), als NUR welche Kleingruppierungen auf ihre Weise?
Für die Jüngerschaft JESU = durch die Belagerung Jerusalems durch die Römer; und für uns = durch diese versch. Phänomene. Und was das für ein „Zeichen am Himmel“ sein wird, das kann heute keiner wirklich genau sagen.

V.34: JESUS spricht von der schlechten Generation (Generationen), die so lange da sein werden, bis JESUS wieder kommt. (Bezogen auf das erste Jahrhundert, ereigneten sich die Vorhersagen JESU buchstäblich innerhalb einer Generation).

V.36: Aber Er sagt auch, dass auf die Frage der Jünger nach dem konkretem WANN?, dass Er das nicht weiß. Das liegt nur in der Macht GOTTES (Apg 1:7). Damit kann Er auch keine konkreteren Details nennen, wie Er das zu den im ersten Jahrhundert Geschehen gemacht hatte, was damals kein Mensch so alles genau vorhersehen konnte.

V.43,44: JESUS mahnt uns alle (sowohl damalige Jünger wie auch inzw. uns), dass weil wir es nicht wissen können (auch nicht genau im welchem Jahr) sollen wir alle bereit sein immer zu wachen! Denn dieses Kommen des Endes, wird BALD kommen!
= „Bald“ im Sinn eigentlich des Menschenalters. Nicht länger. Denn egal ob vor 2000, 1000, 100 Jahren oder 1 Jahr gestorben, dazwischen steht die Zeit still für die Betreffenden! Wem JESUS ruft, der/die macht die Augen auf und die Zeit dazwischen gab es nicht und erscheint immer gleichlang = Nur Augen zu und wieder auf.

V.45-51: Wieder einer der Gleichnisse JESU, die zeigen sollen, dass beim Ankunft des HERRN, soll der Knecht beschäftigt sein, d.h. immer, weil er nicht weiß (wissen kann), wann der HERR wirklich kommt. Wenn aber dieser Knecht nicht wacht und andere Mitknechte „schlägt“, dann wird für den unerwartet der HERR kommen und diesen Knecht bestrafen.
Deshalb sollen wir nur die erste Vorgangsweise dieses Knechtes nachahmen, damit wir bereit sind, wenn der HERR wiederkommt. Besonders auch die Ältestenschaft…


 
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RE: 5:5

#28 von Schrat , 05.06.2012 12:52

Lieber Jurek,

Du fragst, wie sich der Gedanke, daß die Mildgesinnten die Erde ererben werden mit Römer 8:16,17 vereinbart.

Das vereinbart sich sehr gut, wenn man die unlogische und unbiblische Trennung in zwei Bereiche, was die Erfüllung der Hoffnung von Christen anbelangt, aufgibt.

Die Hoffnung der Christen wird sich für alle, egal, ob sie einmal als Könige und Priester regieren oder nicht,
hier auf der Erde erfüllen!

Unter "Truth or Tradition" findest Du viele gute biblische Ausarbeitungen, die uns zeigen daß die weit verbreitete traitionelle Ansicht, daß die Hoffnung eines Christen "im Himmel" sich erfüllen wird, falsch ist.

Jesus wird wiederkommen, um von Jerusalem aus zusammen mit den "Heiligen" zu regieren.

Du kannst also Jesu Worte in Matthäus 5:5 so nehmen, wie sie da stehen! Die Mildgesinnten werden tatsächlich die Erde ererben!

Gruß
vom Schrat


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RE: 16:18

#29 von Schrat , 05.06.2012 13:01

Lieber Jurek,

Deinen Ausführungen in der Sache stimme ich zu. Bei biblischen Aussagen mit rückbezüglicher Redeweise muß man immer den direkten aber auch den weiteren biblischen Zusammenhang beachten, um zu einer vernünftigen Bibelauslegung zu kommen.

Die Bibel wird sich doch nicht selbst widersprechen. Paulus sagt, daß die Kirche auf den Felsen "Christus" gebaut ist, das ist die Grundlage und nicht Petrus! Jesus gebrauchte den Namen Petrus nur für ein Wortspiel, als einen "Aufhänger", um eine wichtige Aussage zu machen.

Gruß
vom Schrat


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Am Rande

#30 von Jurek , 05.06.2012 15:46

Ich müsste dich „enttäuschen“, wegen dem „Truth or Tradition“, da ich Englisch nicht kann…
In der Schule musste ich einst Russisch (für die Lehrerin) lernen…

Ich kann aber die deutschsprachige BIBEL lesen!

Gruß!

P.S.
Wäre dir möglich eventuell auch meine unbeantwortete Fragen noch zu beantworten, z.B. unter: Philemon; 2.Tim.; Gal., Kol. oder 3.Joh. …?


 
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