RE: Das Christsein

#121 von Jurek , 09.09.2016 06:26

Ein guter Gedanke von Schrat, das im Vergleich mit den Königen Israels.
Wenn ich z. B. den Vorfahren JESU, den König David hernehme, dann war der Luther samt seiner Rauheit und Judenhass und/oder was auch immer, immer noch ein "Engel" dem gegenüber was oft David tat. ...

Beim Christsein geht es mehr auch um das innere Bekehrt sein und das Zentrale des Evangeliums. Wenn der Kern des Evangeliums nicht passt, dann ist alles äußere penlichst genaue "Schriftgelehrtertum" ein Nichts!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Das Christsein

#122 von Topas , 09.09.2016 07:15

Hallo Jurek,

habe nur wenig Zeit, bin wieder für einige Zeit weg.
Auf Einzelheiten zu Luther einzugehen muß ich daher verschieben. Am Beispiel Luthers hatte ich nur zeigen wollen, welche Diskrepanz manchmal zwischen den Beurteilungen liegt und wenn es genehm ist, werden auch fragwürdige Personen überhöht dargestellt und idealisiert.

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Frauen in leitenden christlichen Funktionen

#123 von Schrat , 09.09.2016 07:52

Lieber Topas,

das kann ich verstehen und da kann ich Dir zustimmen! Die Vergangenheit verklärt häufig und auch Leute, die im Christentum führend vorangehen, hatten ihre Schwächen und sollten deshalb nicht vergöttert werden!

Ein Gedanke wert bzgl. Käßmann wäre m.E. auch, ob überhaupt eine Frau in der Christenversammlung eine führende und leitende STellung innhaben solllte. Ich meine, das widerspricht auch christlich-/biblischen Prinzipien. Nicht das die Frau weniger Wert wäre oder weniger intelligent wäre. Ich meine die Bibel zeigt, daß Frauen nur in Ausnahmefällen mal die Führung übsernehmen können, z.B. wenn kein fähiger Mann zur Verfügung steht. Die Frau ist gleichwertig, ist aber anders geschaffen und hat andere Aufgaben, für die sie besser geeignet ist wie im sozialen Bereich.

Die göttliche Ordnung hat schon seinen Sinn, daß die Frau dem Mann als Haupt untertan sein soll und dem würde widersprechen, wenn die Frau dann in der Versammlung eine führende und leitende Stellung inne hat. Insofern soll die Frau in der Versammlung "stille" sein (1. Kor. 14:34. 1. Tim 2:11,12). Insofern dürfte es keine "Bischöfinnen" geben..... Die Frau ist für ihre Aufgabe, Ehefrau und Mutter zu sein und für die Dinge des Haushalts zu sorgen und ihren Mann zu unterstützen wunderbar geschaffen, aber sie hat auch Eigenschaften, die sie m.E. für Führungs- und Leitungsaufgaben weniger geeignet erscheinen lässt. Es gibt Hinweise, daß Frauen z.B. schneller beeinflussbar sind. Werbestrategen wissen das und der Widersacher im Garten Eden wußte das wohl auch! Und deshalb führt Paulus das ja auch mit als einen Grund auf, warum Frauen keine Führungsposition inne haben sollten "...Eva wurde irregeführt....".

Es gibt sicher auch mutige Frauen, aber auch nach meiner Beobachtung im persönlichen Umfeld, sind Frauen leichter beeinflussbar und verlieren schneller ihren festen Stand, "knicken schneller ein" usw. Mut und Festigkeit sind mehr männliche Eigenschaften und lässt deshalb Männer mehr für Führungseigenschaften geeignet erscheinen. Im AT wird dieses bei einer Gelegenheit dann auch als Negativbeispiel angeführt, daß "Weiber" die Führung übernehmen. Jesaja 3:12 "...Weiber herrschen über sie...."

https://www.bibelkommentare.de/?page=qa&answer_id=644
http://www.gotquestions.org/Deutsch/weibliche-pastoren.html

Ich sehe es also auch schon als ein Abweichen von christlichen Prinzipien, wenn Frauen regelmäßig führende Positionen innerhalb der Christenversammlung haben.

Gruß
vom Schrat


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Christsein

#124 von Jurek , 09.09.2016 08:49

Die Menschen beurteilen das Äußerliche nach ihrem Verständnis.
JESUS setzt oft andere Maßstäbe ... (Mt 21:31b; Mk 2:16 etc.)


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Göttliche Maßstäbe

#125 von Schrat , 09.09.2016 09:15

Lieber Jurek,

ich weiß nicht, wie Du das gemeint hast mit "....Gott setzt oft andere Maßstäbe...."

Das kann sich ja nur darauf beziehen, daß Gott Dinge sieht, die wir nicht sehen und Gott ein besseres Beurteilungsvermögen hat! Deshalb die Aussage, daß die Huren und Zöllner vor den Pharisäern in das Königreich Gottes einziehen. Natürlich müssen diese ihr Leben geändert haben und den göttlichen Normen entsprechen. Insofern wird Gott sicher auch Luther anders beurteilen, als Menschen, die nur das Negative bei ihm sehen und "aufspießen".

Gott wird auf jeden Fall keine anderen Maßstäbe anwenden, als die, die er selbst schon verkündet hat, denn Gott widerspricht sich nicht und sagt mal heute "Hü" und morgen "Hot", Gott kann nicht lügen.

Gruß
vom Schrat


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RE: Göttliche Maßstäbe

#126 von Jurek , 09.09.2016 11:22

Nun ja werter Schrat,
die Menschen beurteilen andere Menschen oft anders als GOTT JEHOVA oder Gott JESUS - siehe dazu auch 1. Sam 16:7.

JESUS wendet aber die GERECHTEN Maßstäbe an und auch individuelle, ohne alle durch gleiches Kamm pauschal zu scheren.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Das Christsein

#127 von Hervé Noir , 12.09.2016 18:32

Zitat von Jurek im Beitrag #117

- - -
Schreibe mir bitte Genaueres dazu, was du dazu meinst, was dar Fundament des Glaubens ist und aufgrund von was man gerettet wird. (Danke)
- - -


Hallo Jurek!

Ich gehe davon aus, dass die Geschichte von der Auferweckung der Tabita - eine einfache Näherin - auch deshalb in die Apostelgeschichte (9,36-42)aufgenommen wurde, um zu zeigen, aus welch einfachen Menschen sich die Ur-Gemeinde zusammensetzte.
Darauf weist Paulus auch in seinem ersten Brief an die Korinther hin:

1. Korinther 1,26-31 (Luther):

Zitat
Sehet an, liebe Brüder, eure Berufung: nicht viel Weise nach dem Fleisch, nicht viel Gewaltige, nicht viel Edle sind berufen.
27 Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, dass er die Weisen zu Schanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, dass er zu Schanden mache, was stark ist;
28 und das Unedle vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, und das da nichts ist, dass er zunichte mache, was etwas ist,
29 auf dass sich vor ihm kein Fleisch rühme.
30 Von ihm kommt auch ihr her in Christo Jesu, welcher uns gemacht ist von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung,
31 auf dass (wie geschrieben steht), "wer sich rühmt, der rühme sich des HERRN !"



Aber selbst diese einfachen Menschen mussten sich gegen der Schrift widersprechende Lehren zur Wehr setzen. Dass zu Paulus Zeit längst die “Theorie der uniformen Evolution” die Köpfe verwirrte, zeigt Römer 1,18-32 (Luther):

Zitat
18 Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart über alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten.
19 Denn was man von Gott weiß, ist ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart,
20 damit dass Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man des wahrnimmt, an den Werken, nämlich an der Schöpfung der Welt; also dass sie keine Entschuldigung haben,
21 dieweil sie wußten, dass ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott noch ihm gedankt, sondern sind in ihrem Dichten eitel geworden, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.
22 Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden
23 und haben verwandelt die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in ein Bild gleich dem vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere.
24 Darum hat sie auch Gott dahingegeben in ihrer Herzen Gelüste, in Unreinigkeit, zu schänden ihre eigenen Leiber an sich selbst,
25 sie, die Gottes Wahrheit haben verwandelt in die Lüge und haben geehrt und gedient dem Geschöpfe mehr denn dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen.
26 Darum hat sie auch Gott dahingegeben in schändliche Lüste: denn ihre Weiber haben verwandelt den natürlichen Brauch in den unnatürlichen;
27 desgleichen auch die Männer haben verlassen den natürlichen Brauch des Weibes und sind aneinander erhitzt in ihren Lüsten und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihres Irrtums (wie es denn sein sollte) an sich selbst empfangen.
28 Und gleichwie sie nicht geachtet haben, dass sie Gott erkenneten, hat sie Gott auch dahingegeben in verkehrten Sinn, zu tun, was nicht taugt,
29 voll alles Ungerechten, Hurerei, Schalkheit, Geizes, Bosheit, voll Neides, Mordes, Haders, List, giftig, Ohrenbläser,
30 Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hoffärtig, ruhmredig, Schädliche, den Eltern ungehorsam,
31 Unvernünftige, Treulose, Lieblose, unversöhnlich, unbarmherzig.
32 Sie wissen Gottes Gerechtigkeit, dass, die 2es tun, des Todes würdig sind, und tun es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.



Heute jedoch gibt es weit mehr “Theorien”, die gegen das Weltbild der Schrift gerichtet sind. Durch diese weltweiten Irrlehren gelangen sehr viele Menschen nicht zum Glauben an den wahren Messias Jesus.

Viele Mitmenschen fragen sich auch, wie Gott einen seit Jahrtausenden toten Menschen zum Leben erwecken, gar ewiges Leben geben könne, wenn dieser Gott zur Erschaffung der Arten den - wie behauptet - brutalen Prozess der Evolution benötigte. Wie unbegründet die den Glauben zerstörende Frage ist, darauf weisen Schrat und Topas in vielen Beiträgen hin.

Grüße

Hervé

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RE: Das Christsein

#128 von Jurek , 12.09.2016 19:18

Hallo Hervé,

auf meine einfache Frage:

Zitat von Jurek
Schreibe mir bitte Genaueres dazu, was du dazu meinst, was der Fundament des Glaubens ist und aufgrund von was man gerettet wird. (Danke)


schreibst du, dass GOTT sich den einfachen Menschen geoffenbart hatte.
Das ist durchaus eine wunderbare Sache, dass eben einfache Menschen Christen werden können, ohne dass sie Theologie an einer Universität studieren müssten, was sie erst dazu berechtigen würde.
Aber das ist keine Antwort auf meine Frage.

Dann schreibst du, dass diese einfachen Menschen mussten sich gegen der Schrift widersprechende Lehren zur Wehr setzen.
Ja, auch das ist wichtig und gut so.

Aber das eine (einfache Menschen) und das andere (Korrekturen und Verteidigung der Heiligen Schrift) macht doch aus solchen Menschen immer noch keine Christen!

Zitat von Hervé
Viele Mitmenschen fragen sich auch, wie Gott einen seit Jahrtausenden toten Menschen zum Leben erwecken, gar ewiges Leben geben könne, wenn dieser Gott zur Erschaffung der Arten den - wie behauptet - brutalen Prozess der Evolution benötigte. Wie unbegründet die den Glauben zerstörende Frage ist, darauf weisen Schrat und Topas in vielen Beiträgen hin.


Aber wenn sie darauf hinwiesen, macht alleine das aus denen schon Christen?
Oder wenn sie wegen ihrer Einfachheit sich da nicht auskennen würden und nichts dazu gesagt hätten, würde das aus denen keine Christen machen?

Nochmals meine Frage: Was ist der Fundament des christlichen Glaubens und aufgrund von was wird man gerettet?
Du hast in deinem Beitrag auf diese Frage noch keine Antwort gegeben, auch wenn ich mich auf die Antwort dazu sehr gefreut hätte bzw. immer noch freuen würde.
Was konkret macht also aus jemanden einen wahren Christen? Was meinst du?
Denn das was du geschrieben hast, das alleine macht aus niemanden schon einen Christen.

Würde mich freuen wenn du auf meine Frage/n eine Antwort schreiben könntest, bevor man dann weiter gehen könnten. Alles zuerst nach der Reihe.

Danke und Grüße!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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War Martin Luther ein Christ?

#129 von Jurek , 25.09.2016 07:29

Hallo Topas, und werte Mitlesenden,

wer wirklich ein Christ ist, wird oft kontrovers diskutiert, weil alle Gruppen die sich für christlich halten, behaupten das speziell von sich und oft was anderes von anderen. Aber (logischerweise) nicht alles davon kann so stimmen.
Besonders die WTG behauptet, dass NUR SIE sind wahre Christen und niemand anderer, welcher falsche Lehren verbreitet… (als ob sie keine falsche Lehren verbreiten würden wie ihre falsche Chronologie mit der "überlappenden Generation" die nie vergehen will; Absolutheitsanspruch des irdischen "Kanals"; Zweiklassenlehre, etc.).

Martin Luther war ein Protestant, dagegen die "ZJ" eben (leider!/?) nicht.

Zu den Beiträgen von Topas: #118 und #122, möchte ich mal anführen, dass es wichtig ist die Geschichte unverfälscht zu betrachten. Und wo die Quellen das nicht hergeben, nicht wie (falsch) was dazu zu deuten.

In Falle Luthers kann man viel an ihn aussetzen, und damit beschäftigt sich z. B. die Internetseite http://www.theologe.de/500-jahre_reforma...ilaeum_2017.htm
= Sind aber die Argumente dort alle richtig recherchiert und wurden sie richtig interpretiert?
Denn oft hängt das eben schon mit dem zusammen, wie wer wo was dazu interpretiert.

Was macht also aus jemanden einen Christen? War Luther deswegen kein Christ, weil er zum Teil falsche Sicht vertrat und gewaltätig wirkte? Oder sind z. B. die "ZJ", die sich als die einzig wahren Christen bezeichnen, die wahren Christen, weil nach ihren Taten sie versuchen nur Gutes zu tun?

Nur mal drei Punkte dazu:

1) Luther erkannte und glaubte das, was der Kern des Christlichen Glaubens betrifft, die "ZJ" nicht.

2) Luther meinte in entscheidendem Abschnitt seines Lebens (Gericht zu Worms):
"Wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift und klare Vernunftgründe überzeugt werde; denn weder dem Papst noch den Konzilien allein glaube ich, da es feststeht, daß sie öfter geirrt und sich selbst widersprochen haben, so bin ich durch die Stellen der heiligen Schrift, die ich angeführt habe, überwunden in meinem Gewissen und gefangen in dem Worte Gottes. Daher kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Gott helfe mir, Amen!"
Also er war auf die BIBEL fixiert! Wann kann z. B. ein "ZJ" so etwas sagen, wenn er in manchen Punkten anderer Meinung ist als die wandelbaren "Wahrheiten" der WTG, und damit mit Geist und Wahrheit aus Überzeugung vor JEHOVA GOTT zu stehen? (Apg 5:29).

3) Alles was man dem Martin Luther an Schlechtigkeit vorwirft um ihn nicht als Christen anzusehen, ist lächerlich gegenüber auch solchen (interpretativen) Argumenten, die man über das GOTTES Volk Israel vorführt.
Dazu (falls man in der Lage ist die Massaker sich anzusehen und anzuhören!) könnte man sich dieses Doku mal ansehen: Legendäre Schlachten: David und Goliath - ZDFinfo Doku
Dazu die Frage: JESUS kommt aus dieser Davidischen Linie!? War David von JEHOVA GOTT als sein Diener erwählt und angenommen und dieser hatte berechtigte Hoffnung auf seine Auferstehung und ewiges Leben. = JA oder NEIN? …
Topas: "…werden auch fragwürdige Personen überhöht dargestellt und idealisiert."?

Bei dem Video könnte man sich z. B. die Stelle nach 7:30Min, oder mal aus 20:10-20:30Min anschauen und sich fragen, was für ein Unterschied besteht da zu heutiger Handlungsweisen der IS, die man so sehr (fast) weltweit verachtet?

Ich möchte keineswegs hier einen falschen Eindruck vermitteln, als ob das Handeln für das Christsein nicht so wichtig wäre! Im Gegenteil!
Aber was auf alle Fälle fundamental wichtig ist, ist nicht bloß gutes Handeln!
Man muss zuerst das richtige verstehen und glauben! Und da hatte der M. Luther m. E. größere Nähe zum wahren Christsein trotz seiner Rauheit (…), als die alleinseligmachende WT-Organisation, die sich soo bemüht einheitlich gutes Verhalten an den Tag zu legen, aber inhaltlich nicht wirklich mit wahren Christsein was zu tun hat.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: War Martin Luther ein Christ?

#130 von Hervé Noir , 25.09.2016 10:49

Zitat von Jurek im Beitrag #129

- - -
Ich möchte keineswegs hier einen falschen Eindruck vermitteln, als ob das Handeln für das Christsein nicht so wichtig wäre! Im Gegenteil!
Aber was auf alle Fälle fundamental wichtig ist, ist nicht bloß gutes Handeln!
Man muss zuerst das richtige verstehen und glauben! Und da hatte der M. Luther m. E. größere Nähe zum wahren Christsein trotz seiner Rauheit (…), als die alleinseligmachende WT-Organisation, die sich soo bemüht einheitlich gutes Verhalten an den Tag zu legen, aber inhaltlich nicht wirklich mit wahren Christsein was zu tun hat.
- - -


Hallo Jurek!

Gemessen an 1. Johannes 3,4.8 (Elberfelder):

Zitat
Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.

Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang. Hierzu ist der Sohn Gottes geoffenbart worden, auf daß er die Werke des Teufels vernichte.



vertrat Luther mit dem Grundsatz “sola fide” eine gefährliche Irr-Lehre. Er bezog sich in seinen Schriften zwar immer wieder auf die Zehn Gebote, forderte jedoch nicht in der gebotenen Strenge deren Beachtung. Dass Luther von der Existenz des biblischen Gottes ausging, kann ich fast nicht glauben.

Moderner, aber auch schlimmer sind die Lehren der WTG. Sie werden vielen ihrer Mitglieder während der uns wahrscheinlich unmittelbar bevorstehenden Geschichtsphase den leiblichen Tod bringen.

Grüße

Hervé

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RE: War Martin Luther ein Christ?

#131 von Jurek , 25.09.2016 15:43

Hallo Hervé,

fein wäre es, wenn du zuerst auf das an dich gerichtete Posting (#128) eingehen würdest.
Weil es sonderbar ist, wenn meine dort (fettgedruckte) Frage oft so nebensächlich und oberflächlich "beantwortet" wird, oder auch nicht…
Wie soll man dann über andere Punkte in Verbindung mit dem Thema diskutieren?

Konkret: Was meinst du, was macht aus dich einen wahren Christen und wovon hängt das ab? Nur weil du die "10 Gebote" beachtest und an JESUS glaubst? Reicht das? Oder was genau hängt damit alles zusammen?
Gehe mal zuerst bitte darauf ein.

Zitat
vertrat Luther mit dem Grundsatz “sola fide” eine gefährliche Irr-Lehre. Er bezog sich in seinen Schriften zwar immer wieder auf die Zehn Gebote, forderte jedoch nicht in der gebotenen Strenge deren Beachtung.


Epheser 2:8, 9 spricht da eine deutliche Sprache gegenüber dem, was Luther in der katholischen Kirche vielfach praktisch erlebte. Diese Lehre die Luther aus der Bibel vertrat, war damals (nicht nur) dem einfachen Volk neu. (Etlichen heute anscheinend auch).
Was soll an dem eine "gefährliche Irrlehre" sein?

Zitat
Dass Luther von der Existenz des biblischen Gottes ausging, kann ich fast nicht glauben.


Nicht? Meinst du, dass der, der die Bibel ins Deutsche übersetzte und sich so sehr für sie (unter Lebensgefahren!) einsetzte, dass der nicht wirklich an die Existenz des biblischen GOTTES glaubte, oder nur davon ausging dass es IHN gibt?
Bringst du da nicht was durcheinander?

Aber eben, über solche Dinge zu diskutieren, da sollte man zuerst über das diskutieren, was aus jemanden wirklich einen wahren Christen aus-macht. Auf meine Fragen gehst du dazu leider nicht genau sachlich und biblisch ein.
Vielleicht jetzt dann in Folge?

Grüße


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: War Martin Luther ein Christ?

#132 von Topas , 25.09.2016 15:49

Diese Christen hier kommen zu dem Schluss, dass Martin Luther ein Irrlehrer war: Martin Luthers Lehren

Und letztlich kann man folgenden Gedanken hinzufügen: Wer schlechte Frucht hervorbringt, zeigt, dass er sich zwar Christ nennen mag, aber nach biblischer Beurteilung nicht zu Gott gehört.

Das ist dann auch der Unterschied zu den Zeugen, die versuchen, gute Früchte hervorzubringen. Über die Falschheit der Lehren mag man streiten und unterschiedlicher Meinung sein, was letzlich zählt ist das Hervorbringen der Früchte, an denen sich zeigt, wie die Geistes- und Herzenshaltung aussieht.

Luther und sein Gebaren beschönigen zu wollen und gleichzeitig die ZJ verfluchen passt nicht zueinander und weist keine klare Sicht auf diese Dinge auf.


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RE: War Martin Luther ein Christ?

#133 von Jurek , 25.09.2016 16:17

Hallo Topas,

Zitat
Diese Christen hier kommen zu dem Schluss, dass Martin Luther ein Irrlehrer war: Martin Luthers Lehren


Irrlehrer?
Welcher Mensch spricht oder schreibt IMMER nur die absolute Wahrheit? -(speziell am Anfang seines neuen Glaubens).
Sind wir also dann nicht ALLE Irrlehrer, wenn man diesen Maßstab ansetzt?

Zitat
Und letztlich kann man folgenden Gedanken hinzufügen: Wer schlechte Frucht hervorbringt, zeigt, dass er sich zwar Christ nennen mag, aber nach biblischer Beurteilung nicht zu Gott gehört.


Dann solltest du bitte meine Frage/n dazu aus dem Beitrag an dich zuerst beantworten, dann kann ich dich vielleicht dann besser darin verstehen, was du dazu meinst.

Zitat
Das ist dann auch der Unterschied zu den Zeugen, die versuchen, gute Früchte hervorzubringen.


Aber was nützen dann irgendwelche "guten Früchte hervorzubringen", wenn der ZENTRALE Inhalt des Glaubens nicht richtig ist? Wem werden diese "guten Werke" denn retten?

Zitat
Über die Falschheit der Lehren mag man streiten und unterschiedlicher Meinung sein, was letzlich zählt ist das Hervorbringen der Früchte, an denen sich zeigt, wie die Geistes- und Herzenshaltung aussieht.


So? Dann warum hatte JESUS die Pharisäer und Schriftgelehrten kritisiert, obwohl sie sich sehr bemühten GOTTES Gesetze zu befolgen? Oder haben sie sich nicht bemüht?

Zitat
Luther und sein Gebaren beschönigen zu wollen und gleichzeitig die ZJ verfluchen passt nicht zueinander und weist keine klare Sicht auf diese Dinge auf.


Weil du solltest m. E. bitte dazu verstehen, dass es eben auf den KERN des christlichen Glaubens primär ankommt (etwas was hier vermieden wird mit mir ausführlich darüber zu schreiben) als nach den Äußerlichkeiten zu schauen (1.Sam 16:7), die manche wie z. B. der Verbrecher am Holz neben JESUS in seinen letzten Minuten seines Lebens nicht vollbringen konnte, aber dennoch wird der gerettet werden. Also aufgrund von was?
Aufgrund von was werden WIR gerettet werden? Allein aufgrund von guten Werken?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: War Martin Luther ein Christ?

#134 von Hervé Noir , 25.09.2016 17:10

Zitat von Jurek im Beitrag #131

- - -
fein wäre es, wenn du zuerst auf das an dich gerichtete Posting (#128) eingehen würdest.
Weil es sonderbar ist, wenn meine dort (fettgedruckte) Frage oft so nebensächlich und oberflächlich "beantwortet" wird, oder auch nicht…
Wie soll man dann über andere Punkte in Verbindung mit dem Thema diskutieren?

Konkret: Was meinst du, was macht aus dich einen wahren Christen und wovon hängt das ab? Nur weil du die "10 Gebote" beachtest und an JESUS glaubst? Reicht das? Oder was genau hängt damit alles zusammen?
Gehe mal zuerst bitte darauf ein.
- - -


Hallo Jurek!

Ich meine schon einige Male darauf näher eingegangen zu sein. Entsprechend meiner Gewohnheit hole ich meist etwas weiter aus, fange als mit dem Schöpfungsbericht an.

Danach erschuf Gott den Mensch “Ihm zu Bilde”, also nicht Gott-gleich. Jesus nannte Menschen “Götter” (Johannes 10.34-36). Gott schuf also Götter, um den Kreis der Götter durch Söhne zu vergrößern. Aber während Gott unsterblich ist, war der Mensch von Anfang sterblich. Doch die Menschen starben erst, als die sich Gottes Weisung widersetztem. Zwar wurden die Menschen bis zur großen Flut z.T. knapp tausend Jahre alt. Später jedoch sank das Lebensalter rapide. Überhaupt schien der Mensch viel öfter mit dem Tod konfrontiert. Die Beachtung des Mosaischen Gesetzes garantierte zwar ein Leben in Fülle, aber kein ewiges Leben. Zumindest einige zeitgleich mit Jesus lebenden Menschen wussten, dass nur ein Opfer völlig anderer Qualität als Tieropfer den Menschen von der angehäuften Schuld befreien konnte. Es bedurfte die Selbstopferung einer göttlichen Person.

Apostelgeschichte 2,36-38 (Luther):

Zitat
So wisse nun das ganze Haus Israel gewiß, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zu einem HERRN und Christus gemacht hat.
Da sie aber das hörten, ging's ihnen durchs Herz, und fragten Petrus und die andern Apostel: Ihr Männer, was sollen wir tun ?
Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.



Die Hörer glaubten offenbar an die Messias-Eigenschaft Jesu, wussten auch, wovon sie umkehren mussten, weil sie die Definition der Sünde kannten. Ihnen war klar geworden, dass sie Jesus Opfer zur Begleichung der im Laufe ihres Lebens angehäuften Schuld in Anspruch nehmen mussten, um ewiges Leben zu erlangen. Damit wurde ihnen aber keineswegs die Nichtbeachtung der Bestimmungen des Alten Bundes gestattet. Sünde war und ist nach wie vor jeder Verstoß gegen die Gesetze des Alten Bundes...

Übrigens glaubten die Hörer von Petrus Vortrag, dass die Rückkehr Jesu in nicht zeitlich weiter Ferne liegen würde. Ihr Engagement für die Verbreitung der Botschaft wäre schnell erlahmt, wenn sie um die tatsächliche Zeitspanne von ca. zweitausend Jahren gewusst hätten.

Grüße

Hervé

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Was ist zur Errettung unerlässlich?

#135 von Jurek , 25.09.2016 17:42

Hallo Hervé,

Zitat
Ich meine schon einige Male darauf näher eingegangen zu sein.
Entsprechend meiner Gewohnheit hole ich meist etwas weiter aus, fange als mit dem Schöpfungsbericht an.


Ich frage dich das und möchte das durchaus lebenswichtige Thema hier mit euch besprechen, weil ich der Meinung bin, dass ihr nicht wirklich erfasst habt, was wirklich aus jemanden Christen macht. (?)
Die Erkenntnis über den Schöpfungsbericht ist es ganz bestimmt NICHT, welcher jemanden zum wahren Christen machen würde. Auch nicht nur das 'wissen' darum, dass JESU Opfer nötig ist um gerettet zu werden.

Ganz konkrete Frage an dich:
WAS ganz konkret (nur die wichtigsten Anforderungen) wird dich am "jüngsten Tag" erretten?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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Was macht Christsein noch aus?
Was ist rettender Glaube?

Joh 3:16
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