1. Timotheus

#1 von Jurek , 04.09.2010 08:31

Interessant finde ich, dass es ausgerechnet ein junger Mann (1) mit den organisatorischen Strukturen der Gemeinde (in Ephesus) von Paulus (2) betraut wurde, und keinem welchen besonderem Gremium von Ältestenschaft(en), ob innerhalb oder außerhalb (3).

Das es in Jerusalem, eine global operierende „Leitende Körperschaft“ gab, wie es die „ZJ“ meinen, ist hier aus der Bibel nicht ersichtlich. - Ansonsten bitte mich (immer) zu berichtigen, für was ich dankbar wäre.

Natürlich begleitete Timotheus den Paulus auf seinen Reisen in Beröa, Athen, Korinth und auf der Reise nach Jerusalem. Er besuchte Paulus im Gefängnis in Rom. … Doch seine besondere Aufgabe war die organisatorische Ordnung in einer Versammlung.
___________________

1 Timotheus, wessen Namenbedeutung ist: Einer, der GOTT ehrt.
2 Paulus betraute Tim. mit diesen Aufgaben, als er aus Mazedonien ihn schrieb, und das war nicht von der „Leitung in Jerusalem“ ausgehend!
3 ..die von Jerusalem aus zentral geleitet würde…


 
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RE: 1. Timotheus

#2 von Schrat , 01.07.2012 09:02

Lieber Jurek,

die Frage nach einer "Leitenden Körperschaft" ist in verschiedenen zj-kritischen Foren schon eingehend behandelt worden. Wir können da sicher dem vertrauen, was wir in dieser Hinsicht z.B. in der Apostelgeschichte und in der Offenbarung des Johannes bezüglich Leitung finden, nämlich, daß die Leitung direkt durch Jesus Christus und dem ihm übergebenen Heiligen Geist geschah. Ansonsten ist von Gott Organisation in Form von Versammlungen vorgesehen und daß jeder ein Haupt über sich hat.

Ich halte die Angaben in dieser Hinsicht für ausreichend und erschöpfend. Wenn Gott eine weitergehende Organisation vorgesehen hätte, dann hätte er etwas so Wichtiges und Entscheidendes bestimmt geregelt und uns darin nicht im Unklaren gelassen.

Nun haben wir zwar nicht mehr die Apostel unter uns, die unmittelbar befähigte Männer in den Versammlungen als Aufseher einsetzten, aber das Muster bleibt. Auch Paulus hat sicher das was von Seiten der Versammlung über einzelne Männer und ihren guten Lebenswandel bekannt war, in seine Entscheidung mit einbezogen. Nach dem gleichen Muster kann jede Versammlung vorgehen und sehen, ob in ihren Reihen Männer da sind, die den Erfordernissen der Heiligen Schrift entsprechen und diese dann als Aufseher und Hirten einsetzen. Dazu ist keine zentrale "Leitende Körperschaft" erforderlich. Die Leitung haben wir durch die Heilige Schrift (1. Timotheus Kapitel 3, Titus Kapitel 1).

Was darüber hinausgeht ist menschlich und nicht göttlich, mag aber nützlich sein, wenn es der Koordination und dem Dienst am Wort dient und solche Zusammenschlüsse sich nicht anstelle Christi setzen.
Denn in der Schrift heißt es auch, daß diejenigen, die Gott fürchten miteinander reden und daß bei vielen Ratgebern etwas zustandekommt. Also die einzelnen Gemeinden können durchaus miteinander reden und sich in wichtigen Dingen absprechen und koordinieren (Vortragstätigkeit usw).

Gruß
vom Schrat.


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RE: 1. Timotheus

#3 von Jurek , 01.07.2012 13:28

Hallo,

eine zentrale Leitung erfolgte schon im ersten Jahrhundert nicht über eine „Leitende Körperschaft in Jerusalem“, sondern über den Heiligen Geist und dem Wirken von JESUS CHRISTUS (Mat 28:20; Joh 16:13). So verstehe ich das auch.

Zitat
Ansonsten ist von Gott Organisation in Form von Versammlungen vorgesehen und daß jeder ein Haupt über sich hat.


Schön wäre es, wenn du deine Aussagen auch hier mit Bibeltexten gründlich untermauern könntest, denn gerade das ist ein Thema, welchem nicht alle zustimmen, die sich für gebrandmarkte Kinder einer Sekte halten.
Manche andere Leute (oft auch mit Zweifeln) stellen sich in dem Zusammenhang auch die Frage: „Wohin sonst sollen wir gehen!?“.
Wie stehst du dazu?

Gruß


 
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2:4 die Wahrheit erkennen

#4 von Isai , 28.02.2013 20:15

Hallo


in 1. Timotheus 2:1-7 (NeÜ) heißt es:

1 Zuallererst fordere ich die Gemeinde zum Gebet für alle Menschen auf: zum Bitten und Flehen, zu Fürbitten und Danksagungen,
2 besonders für die Regierenden, und alle, die Macht haben. Wir beten für sie, damit wir in Ruhe und Frieden ein Leben führen können, das Gott in jeder Hinsicht ehrt und das auch von Menschen geachtet werden kann.
3 Das ist gut, und es gefällt Gott, unserem Retter.
4 Er will ja, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen.
5 Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Jesus Christus, der Mensch wurde
6 und sich selbst als Lösegeld für alle ausgeliefert hat. Damit wurde zur rechten Zeit das Zeugnis erbracht, dass Gott die Menschen retten will.
7 Und dafür hat er mich als Verkündiger und Apostel eingesetzt - das ist die Wahrheit, ich lüge nicht - als Lehrer, der die nichtjüdischen Völker im Glauben und in der Wahrheit unterrichten soll.

(Elberfelder:
4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
5 Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus,
6 der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.
7 Dafür bin ich eingesetzt worden als Herold und Apostel - ich sage die Wahrheit, ich lüge nicht -, als Lehrer der Nationen in Glauben und Wahrheit.)



Könnte man sagen, dass mit "Glauben und Wahrheit" (Vers 7) die gute Botschaft gemeint ist - und mit der "guten Botschaft" das Hervorgehobene aus Vers 4, 5 und 6?

Dass das was mit der "Erkenntnis der Wahrheit" / "Wahrheit erkennen" in Vers 4 gemeint ist, mit dem Vers 5 ("Denn") beantwortet wird?

(Und somit Lukas 24:47 der Inhalt ist "Und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, predigen, dass sie zu Gott umkehren sollen, um Vergebung der Sünden empfangen zu können.")

Ihr wisst sicher, wie ich es meine


Lieben Gruß,

Isai

P.S. Kann man hier auch die Schrift vergrößern? Den grünen Satz hätte ich gerne "hörbarer und lauter" geschrieben.


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: 2:4 die Wahrheit erkennen

#5 von Jurek , 02.03.2013 06:24

Hallo Isai,

deine Gedanken zur Bibel finde ich fundamental wichtig, dies mal zu klären, zumal als "Gute Botschaft" und "Wahrheit" (oder gar "gegenwärtige Wahrheiten") wird heute vieles als solche propagiert aber nicht immer im Sinne GOTTES und damit der Bibel.

Zu der fundamentalen Wahrheit (Singular) der Bibel gehört eben hier der Vers 5 und 6.
Das sind die Grundpfeiler (ähnlich wie das "kleine Evangelium" aus Joh 3:16) der christlichen Lehre (auch Singular).
Da darf man auch nicht aus dem "nur einen Vermittler" gleich einen "Hauptvermittler", neben anderen Vermittlern á la "Kanal Gottes" machen!
Andererseits gibt es nur EINEN GOTT und neben IHN dann auch nur EINEN Vermittler zwischen IHM und uns (JESUS), aber nicht einen GOTT in drei Personen…

Was hatte also alles ein neu bekehrter Gefängniswärter zur Erlösung gebraucht? => Siehe Apg 16:30-32!

Damit können auch die einfachsten Menschen GOTT und seinen SOHN erkennen und dran glauben, ohne großen Theologiestudium oder sowas derartiges!

Gruß!

Zitat
P.S. Kann man hier auch die Schrift vergrößern? Den grünen Satz hätte ich gerne "hörbarer und lauter" geschrieben.


Die Formatierungen des Textes (wie bei "Forenregeln" erwähnt), kannst du oben rechts (Forummenü) bei "FAQ" einsehen und mit entsprechenden Formatierungsbefehlen eingeben, wie dort gezeigt.


 
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RE: 2:4 die Wahrheit erkennen

#6 von Schrat , 02.03.2013 08:28

Lieber Jurek,

wenn ein einzelner (z.B. Papst, Stammapostel usw) oder eine einzelne Gruppe sich selbst als "auserwählten Kanal" oder "einzigsten Kanal" oder einzigsten "Mittler" bezeichnet, widerspricht das auf jeden Fall deutlicher biblischer Lehre. Denn in diesem Sinne gibt es nur einen "Mittler". Es hat schon seinen Grund wenn Paulus, als er die göttliche Ordnung, wonach jeder ein "Haupt" über sich hat, über den Mann direkt den Christus stellt und nicht irgendeine andere menschliche Zwischeninstanz.

Nichts desto trotz gibt es im Wortsinne auch noch andere Mittler, daß heißt "Vermittler". Immer wenn ein Christ jemanden die gute Botschaft der Bibel überbringt ist er dem Wortsinne nach auch ein "Mittler". Nur die Mittlerfunktion Jesu Christi ist eine andere, die niemand anders ersetzen kann. Diese Mittlerfunktion bezieht sich auf das Opfer, welches er erbracht hat und das gute Verhältnis, welches wir zufolge dessen zu Gott haben können, die Vermmittlung des heiligen Geistes, Vergebung der Sünden, Vermittlung der künftigen Wiederherstellung des Leibes und der Seele. Nur darin wird Jesus Christus nach meiner biblischen Überzeugung auch noch von anderen - den 144000 "Priestern" und "Königen" - unterstützht, so wie es im Vorbild Priester gab, die auch eine Mittlerfunktion hatten. Danach halte ich die Bezeichnung von Jesus Christus in der NÜW-Übeersetzung von "Hauptvermittler" nicht für so dramatisch verkehrt. Natürlich ist er nicht n u r "Hauptvermittler".

Morgengrüße
vom Schrat


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die Wahrheit erkennen

#7 von Jurek , 02.03.2013 08:53

Hallo Schrat,

auch wenn das Wort "Hauptvermittler", welches wohl nur in NWU 2x in Apg. u. Heb. vorkommt und nicht an den Tim.-Brief (das als Nebengedanke hier, um vielleicht auch dort [Ag/Hb] dieses Thema zu behandeln?), sollten wir der Bibelbotschaft treu bleiben (Offb 22:18,19).
Sog. "Nebenvermittler" wären wir alle, wenn wir nichts anderes als unverfälschtes Evangelium verbreiten.
Aber ein "KANAL J.", das geht schon entschieden zu weit! …

Gruß!


 
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RE: die Wahrheit erkennen

#8 von Schrat , 02.03.2013 10:22

Lieber Jurek,


Zitat
"...ein Kanal, das geht entschieden zu weit..."

, na, dann sind wir uns ja einig!

ich habe mal die Wiedergabe von Hebräer 12:2 in verschiedenen Übersetzungen verglichen, und das griechische Wort "Archegos"
wird wie folgt wiedergegeben:

- NÜW "Hauptvermittler"
- Luther "Anfänger und Vollender" unseres Glaubens
- Elb "Anfänger und Vollender" des Glaubens
- Schlachter "Anfänger und Vollender"...
- Hoffnung "Sieger"
- kath. Hamp, Stenuel, Kürzinger "Begründer und Vollender des Glaubens"
- Gute Nachricht "der uns auf dem Weg vertrauenden Glaubens vorangegangen ist"
- Reinhardt "Bahnbrecher"

Im Wachtturm vom 1.12.1970 war ein grundlegender Artikel mit dem Thema "Unseren Blick auf den Hauptvermittler des Lebens gerichtet halten".

Zitat
*** w70 1. 12. S. 719 Abs. 11 Unseren Blick auf den Hauptvermittler des Lebens gerichtet halten ***
11 Der Titel „Hauptvermittler“ (griechisch archegós) ist eine treffende Bezeichnung für die Stellung, die Gott Christus Jesus verliehen hat. Er kommt in den Christlichen Griechischen Schriften viermal vor. Zum erstenmal gebrauchte Petrus diesen Titel, als er kurz nach Pfingsten (33 u. Z.) zu den Juden sagte: „Gott . . . hat seinen Knecht, Jesus, verherrlicht.“ Dann fügte er noch hinzu: „Ihr habt diesen Heiligen und Gerechten verleugnet und habt . . . den Hauptvermittler des Lebens getötet.“ Einige Zeit später, nachdem der Sanhedrin den Aposteln verboten hatte, aufgrund des Namens Jesu zu lehren, sagte Petrus: „Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen.“ Und nachdem er den Juden gesagt hatte, sie hätten Jesus umgebracht, indem sie „ihn an einen Stamm“ gehängt hätten, fügte er noch hinzu: „Diesen hat Gott als Hauptvermittler und Retter zu seiner Rechten erhöht“ und schloß dann mit den Worten: „Und wir sind Zeugen dieser Dinge, und desgleichen ist es der heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm als dem Herrscher gehorchen.“ Und schließlich gebrauchte Paulus diesen Titel außer in Hebräer 12:1-3 im gleichen Brief schon vorher, indem er von Jesus sagte: „Es ziemte dem, um dessentwillen alle Dinge sind und durch den alle Dinge sind, der viele Söhne zur Herrlichkeit bringt, den Hauptvermittler ihrer Rettung durch Leiden vollkommen zu machen.“ — Apg. 3:13-15; 5:27-32; Hebr. 2:10.


Luther gibt Apg 5:27-32 mit "....erhöht zum Fürsten und Heiland...." wieder!

Der eigentliche Gedanke ist wohl, daß Jesus wie in einem Kriegszug, der "Durchbrecher" ist, der den Weg frei gemacht hat für diejenigen, die ihm folgen. Eine schöne Ausarbeitung darüber

unter http://christsein2-0.blogspot.de/2011/03...rchbrecher.html

Zitat
In Micha 2,13 gibt uns die Bibel Einsicht in eine weitere Wesensart unseres Herrn - sie beschreibt ihn als einen Durchbrecher!

Herauf zieht der Durchbrecher vor ihnen her; sie brechen durch und durchschreiten das Tor und gehen durch es hinaus; und ihr König schreitet vor ihnen her, und der HERR an ihrer Spitze.
(Micha 2,13)



Gruß
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RE: die Wahrheit erkennen

#9 von Jurek , 02.03.2013 11:12

Interessantes Thema, werter Schrat, aber bitte das unter "Hebräer"-Bibelbuch (oder Apg) zu posten. Dann tue ich das von hier löschen.
Damit hätten wir das ganze etwas geordneter, sonst sucht man nachher wieder in ganzen Forum nach den Aussagen.

Danke und Gruß!


 
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RE: die Wahrheit erkennen

#10 von Schrat , 02.03.2013 12:11

Lieber Jurek,

das ist nunmal nicht zu vermeiden, wenn auch der Ursprungstext aus Hebräer ist, so muß man bei solch einer Diskussion auch schon mal zu einem anderen Bibeltext und Bibelbuch springen!

Gruß
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RE: die Wahrheit erkennen

#11 von Topas , 03.03.2013 07:05

Zitat
Dass das was mit der "Erkenntnis der Wahrheit" / "Wahrheit erkennen" in Vers 4 gemeint ist, mit dem Vers 5 ("Denn") beantwortet wird?




Hallo Isai,

die Menschen sind ja getrennt von der Wahrheit, die unter anderem darin besteht, daß der Mensch abhängig von Gott ist. Die Idee einer Unabhängigkeit verhindert die Wahrheit zu erkennen.
Einer Wahrheit, die darin besteht den eigenen und den Zustand der Menschen im allgemeinen zu erkennen und den wichtigsten Gedanken zu erfassen, die Lösung dieses Problems in der Sühnebereitschaft Jesu zu sehen.
Jesus Christus ist der Weg und damit die Wahrheit überhaupt die Möglichkeit zu bekommen, von Gott gerettet zu werden. Der Beweis, das Zeugnis, seiner Bereitschaft liefert Jesus durch seinen Opfertod.
Das 'Denn' beantwortet tatsächlich den Kern der Wahrheit, um den sich alles dreht. Rettung durch Jesus und allen wird diese Möglichkeit angeboten.

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RE: die Wahrheit erkennen

#12 von Isai , 03.03.2013 11:11

Hallo Topas,


Zitat
die Menschen sind ja getrennt von der Wahrheit, die unter anderem darin besteht, daß der Mensch abhängig von Gott ist. Die Idee einer Unabhängigkeit verhindert die Wahrheit zu erkennen.
Einer Wahrheit, die darin besteht den eigenen und den Zustand der Menschen im allgemeinen zu erkennen und den wichtigsten Gedanken zu erfassen, die Lösung dieses Problems in der Sühnebereitschaft Jesu zu sehen.
Jesus Christus ist der Weg und damit die Wahrheit überhaupt die Möglichkeit zu bekommen, von Gott gerettet zu werden. Der Beweis, das Zeugnis, seiner Bereitschaft liefert Jesus durch seinen Opfertod.
Das 'Denn' beantwortet tatsächlich den Kern der Wahrheit, um den sich alles dreht. Rettung durch Jesus und allen wird diese Möglichkeit angeboten.



Prima, vielen Dank!


Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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1. Timotheus 2:1-6 im Zusammenhang

#13 von Isai , 15.07.2013 15:24

Hallo


auch wenn ich mich wiederhole, aber der Text im Zusammenhang zu lesen ist schon immer wieder erhellend und erfrischend (m. M.):

1. Timotheus 2:1-6
1 Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen,
2 für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit.
3 Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott,
4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
5 Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus,
6 der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.
(Elberfelder)

1 Zuallererst fordere ich die Gemeinde zum Gebet für alle Menschen auf: zum Bitten und Flehen, zu Fürbitten und Danksagungen,
2 besonders für die Regierenden, und alle, die Macht haben. Wir beten für sie, damit wir in Ruhe und Frieden ein Leben führen können, das Gott in jeder Hinsicht ehrt und das auch von Menschen geachtet werden kann.
3 Das ist gut, und es gefällt Gott, unserem Retter.
4 Er will ja, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen.
5 Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Jesus Christus, der Mensch wurde
6 und sich selbst als Lösegeld für alle ausgeliefert hat. Damit wurde zur rechten Zeit das Zeugnis erbracht, dass Gott die Menschen retten will.
(NeÜ)

Zusammengefasst:

Ermahnung, VOR allen Dingen was zu tun?
- Flehen
- Gebete
- Fürbitte
- Danksagung.

Für wen?
Für ALLE Menschen, u. a. Regierende.

Mit welchem Ziel?
Ein Christ-Sein ausleben zu können, womit GOTT geehrt werden kann.
Und Menschen (die Auswirkung der / ) die Wahrheit erkennen können - Rettung durch den Mittler JESUS CHRISTUS und Glauben an GOTT.


Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: 1. Timotheus 2:1-6 im Zusammenhang

#14 von Jurek , 16.07.2013 19:34

Ja Isai, das ist wirklich eine gute Sache, die man erlernen muss.
Einfach mal auch die Bibel für sich sprechen lassen. Auch durch mehrere Übersetzungen.

Viele Menschen empfangen eine (dogmatische) Auslegung zur Bibel von anderen Menschen, und meinen dabei, dass sie die Bibel prüfen …

Weiter so Isai!
Sehr wertvolle Gedanken! Danke!

Gruß!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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1. Timotheus 6:13 Das gute Bekenntnis Jesu

#15 von Isai , 03.07.2014 18:10

Hallo Ihr Lieben,




was könnte laut 1. Timotheus 6:13 mit dem guten Bekenntnis gemeint gewesen sein...
Ich gebiete dir vor Gott, der allem Leben gibt, und vor Christus Jesus, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis bezeugt hat


... welches evtl. auch Timotheus (Vers 12) ablegte?
Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen!




Hier der Bezug:


Lukas 23:3
Pilatus aber fragte ihn und sprach: Bist du der König der Juden? Er aber antwortete ihm und sprach: Du sagst es.

Markus 15:2
Und Pilatus fragte ihn: Bist du der König der Juden? Er aber antwortete und spricht zu ihm: Du sagst es.

Johannes 18:33-37
33 Pilatus ging nun wieder hinein in das Prätorium und rief Jesus und sprach zu ihm: Bist du der König der Juden?
34 Jesus antwortete: Sagst du dies von dir selbst aus, oder haben dir andere von mir gesagt?
35 Pilatus antwortete: Bin ich etwa ein Jude? Deine Nation und die Hohenpriester haben dich mir überliefert. Was hast du getan?
36 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht überliefert würde, jetzt aber ist mein Reich nicht von hier.
37 Da sprach Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.


Johannes 19:8-11
8 Als nun Pilatus dieses Wort hörte, fürchtete er sich noch mehr;
9 und er ging wieder hinein in das Prätorium und spricht zu Jesus: Woher bist du? Jesus aber gab ihm keine Antwort.
10 Da spricht Pilatus zu ihm: Redest du nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich loszugeben, und Macht habe, dich zu kreuzigen?
11 Jesus antwortete: Du hättest keinerlei Macht über mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre; darum hat der, welcher mich dir überliefert hat, größere Sünde.



Das Bekenntnis, dass Er König und sein Reich nicht von dieser Welt ist. Wie denkt ihr?




Lieben Gruß,

Isai


Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!
(Apg. 22:16)

 
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2. Timotheus
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