2. Timotheus

#1 von Jurek , 04.09.2010 08:31

Was sind wirklich heute noch die „gesunden Worte“? …


 
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RE: 2. Timotheus

#2 von Schrat , 30.06.2012 21:42

Lieber Jurek,

was ist die gesunde Lehre, von der Paulus in 2. Timotheus 1:13 spricht?

Nun wir müssen den Kontext beachten, in welchem Paulus diese Worte sprach. Es gab damals viele, die der gesunden Lehre - nämlich der Lehre der Bibel und der Lehre Jesu Christi - widersprachen. Das waren Menschen,
- die Jesus nicht im Fleische gekommen bekannten
- an menschlichen Philosophien statt an Gottes Wort Gefallen hatten
- "Ohrenbläser", die das verkündeten, was die Leute gerne hören wollten
In den folgenden Kapiteln in 2. Timotheus spricht er dann den Widerstand an, den auch Timotheus zu erwarten hat bzw. schon begegnet ist.

Wir können auch eine gute Verbindung zu 1. Timotheus 1:10 ziehen, wo einmal aufgelistet wird, was alles der "gesunden Lehre" widerspricht, vorwiegend sittliche Dinge werden dort angesprochen.

Besonders wenn den gesunden Wortes der Bibel Widerstand entgegengebracht wird, ist es wichtig an diesen festzuhalten. Zu leicht könnten wir geneigt sein, zurückzustecken oder um des lieben Friedens Willen Kompromisse zu schließen. Obwohl Christen geraten wird auch nachgiebig oder vernünftig zu sein, betrifft dieser Rat niemals grundlegende Aussagen des Wortes Gottes. In diesen Dingen können wir nicht einen Fingerbreit nachgeben, wie Paulus sich einmal ausdrückte.

Bestimmt haben diese Worte eine Anwendung in unserer Zeit, wo man selbst in christlich-kirchlichen Kreisen der gesunden Lehre widerspricht. Dr. Gaßmann hat in einem Rund-E-Mail auch mich davon verständigt, wie z.B. in Sachsen eine Art "Kirchenkampf" enstanden ist, weil dort die Kirchenleitung zugestanden hat, daß auch Homosexuelle Pfarrstellen bekommen können.

In der Christenheit wird in großem Maße der gesunden Lehre widersprochen, indem menschliche Philosophien Eingang in die Kirchen gefunden haben und mit der historisch-kritischen Methode Gottes Wort unglaubwürdig gemacht wird.

Gruß
vom Schrat


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RE: 2. Timotheus

#3 von Georg , 01.07.2012 12:29

Hallo Schrat,

sehr interessante und durchdachte Aussagen, für die ich mich bei Dir bedanke

Liebe Grüße
Georg


 
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1:13

#4 von Jurek , 01.07.2012 13:27

Hallo!
Ja, diese Aussagen

Zitat
Besonders wenn den gesunden Wortes der Bibel Widerstand entgegengebracht wird, ist es wichtig an diesen festzuhalten. Zu leicht könnten wir geneigt sein, zurückzustecken oder um des lieben Friedens Willen Kompromisse zu schließen. Obwohl Christen geraten wird auch nachgiebig oder vernünftig zu sein, betrifft dieser Rat niemals grundlegende Aussagen des Wortes Gottes. In diesen Dingen können wir nicht einen Fingerbreit nachgeben, wie Paulus sich einmal ausdrückte.


würde ich unterstreichen.
Christen ist zwar Einheit, Liebe etc. wichtig, aber das entbindet sie nicht vor der Verpflichtung sich auch den Dingen zu stellen.. So erwachsen (und nicht entmündigt wegen angeblicher „Einheit“) sollten die Christen schon sein!
(Pastor Christian Wegert von der ARCHE im Hamburg brachte heute - und nächste Woche soll es noch kommen, - gute Predigten zu dem Thema).

Ich denke auch, dass nicht nur „bestimmt“, sondern sicher haben diese Worte eine Anwendung in unserer Zeit. Besonders bei Pauschalverurteilung anderer unter dem Schlagwort „Abtrünnigkeit“ …

Gruß


 
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2:8-10

#5 von Isai , 26.01.2013 20:22

Hallo


dieser Text ist so klar, was der Inhalt der Botschaft ist:

2. Timotheus 2:8-10
Richte deine Gedanken immer wieder auf Jesus Christus aus - auf ihn, der von den Toten auferweckt wurde und aus der Nachkommenschaft Davids stammt.
Er ist der Inhalt der guten Botschaft, die mir anvertraut wurde. Ihretwegen habe ich Böses erfahren und bin jetzt wie ein Verbrecher gefesselt. Doch das Wort Gottes kann man nicht in Fesseln legen. Deshalb ertrage ich das alles für die, die Gott erwählt hat, damit auch sie durch Jesus Christus gerettet werden und an der ewigen Herrlichkeit teilhaben.



Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben.
Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 Neue evangelistische Übersetzung)

 
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RE: 2:8-10

#6 von Jurek , 27.01.2013 10:36

A m e n !
Zentrale Botschaft der Bibel sind nicht die materiellen Segnungen, oder das (1914) im Himmel aufgerichtete Königreich, sondern eben JESUS CHRISTUS und Sein Werk als Lösung für alle unsere Probleme.


 
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Sichtbare Wiederkunft JESU oder eine unsichtbare?

#7 von Jurek , 25.10.2013 07:27

2.Tim 4:1
Ich beschwöre dich vor Gott und vor Jesus Christus, der über die Lebenden und die Toten Gericht halten wird; und im Blick auf seine sichtbare Wiederkunft und die Aufrichtung seines Reiches flehe ich dich an:“;

ähnlich Luk 17:30
Genauso wird es an dem Tag sein, an dem der Menschensohn für alle sichtbar werden wird.“.

Was mir so bekannt ist, sind es die STA und die „ZJ“, die für eine unsichtbare Wiederkunft des HERRN plädieren. Die Adventisten ab 1744 und die „ZJ“ ab 1914.

Lehrt aber die Bibel wirklich eine UNSICHTBARE Wiederkunft?
Seit wann ist der HERR unsichtbar schon gegenwärtig?
Und wird Er sichtbar kommen oder unsichtbar?

Was meint ihr dazu?


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Sichtbare Wiederkunft JESU oder eine unsichtbare?

#8 von Isai , 25.10.2013 11:01

Hallo Jurek,


Zitat
Lehrt aber die Bibel wirklich eine UNSICHTBARE Wiederkunft?
Seit wann ist der HERR unsichtbar schon gegenwärtig?
Und wird Er sichtbar kommen oder unsichtbar?



JESUS ist gegenwärtig seit Er in den Himmel auffuhr ("ich bin bei euch...").

Es ist also tatsächlich eine unsichtbare Gegenwart.

Nach den obengenannten Versen wird Er sichtbar erscheinen bei seiner Ankunft.


Lieben Gruß,

Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
(1. Johannes 4:9, 10 GN)

 
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RE: Sichtbare Wiederkunft JESU oder eine unsichtbare?

#9 von Jurek , 25.10.2013 17:28

Danke Isai für deine Gedanken dazu.
Ja, ich meine es auch, dass es ist Seine (JESU) unsichtbare Gegenwart, die schon seit Seiner Himmelfahrt fortdauert, aber nicht Seine sichtbare Wiederkunft, die noch aussteht und nicht zwischendrein (d. h. zwischen JESU Himmelfahrt und Seinem zweiten Kommen) schon (unsichtbar) stattfand.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Kap. 2

#10 von Jurek , 04.10.2015 16:45

Aus letzter Bibellesung habe ich so paar Sachen aufgeschnappt:

V. 12:
"Wenn wir standhaft bleiben, / werden wir auch mit ihm herrschen. / Wenn wir ihn aber verleugnen, wird er auch uns verleugnen"
Hier wird m. E. deutlich dargestellt, dass der Spruch: "Einmal gerettet für immer gerettet" nicht stimmen kann.
JESUS wird immer zu uns halten, WENN wir auch zu Ihn halten! Werden wir uns von Ihn entfernen, wird Er müssen sich auch von uns entfernen.

V. 23:
"Weise dumme Spitzfindigkeiten und unsinnige Spekulationen ab. Du weißt ja, dass sie nur zu Streitigkeiten führen."
Viele Christen spekulieren mit den Zeichen des Endes, oder debattieren über Dinge, die niemanden nur 1mm GOTT wirklich näher bringen. Wozu soll das wirklich gut sein?
Wozu muss ich als Christ mich mit welchen spekulativen "Zeichen der Zeit" beschäftigen? Reicht es nicht, den HERRN jeden Tag aufs neue zu erwarten?

V. 25:
"sondern muss die Widerspenstigen mit Güte und Geduld zurechtweisen. Vielleicht gibt ihnen Gott die Möglichkeit zur Änderung ihrer Einstellung, dass sie die Wahrheit erkennen,"
Kann man irgendeinen Menschen, auch wenn man ihn aus der Versammlung ausschließen sollte(!), so verachten und meiden, dass man nicht immer nach dem sieht und versucht zu helfen, wenn er/sie das wünscht?
Wer sind wir denn, dass wir uns als Richter über andere stellen, wenn unsere Meinungen sich auch ändern? …


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Nicht alles Nachsinnen von Christen sind "unsinnige Spekulationen"

#11 von Schrat , 04.10.2015 21:22

Lieber Jurek,

in einer Sache muß ich Dir widersprechen

"....unsinnige Spekulationen...."

Es gibt durch aus sinnvolle Spekulationen, nämlich die ernsthaften Versuche in einer noch nicht bekannten Fragestellung zu einem Ergebnis zu kommen. Dann sind verschiedene theoretische Erwägungen ("Spekulationen") durchaus sinnvoll und nicht sinnlos! Das ist ja das Verfahren bei der Wahrheitsfindung von Ärzten oderauch von Kriminalisten. Es werden verschiedene theoretische Möglichkeiten erwogen, auf ihre Übereinstimmung mit den Fakten und ihre innere Logik geprüft und auf diese Weise kann die wahe Ursache, der wahre Täter oder die wirkliche Krankheit im sog. "Ausschlußverfahren" immer mehr eingegrenzt werden. Das ist durchaus sinnvoll und geshört nicht unter "unsinnige Spekulationen". Daß also verschiedene Christengemeinschaften oder auch einzelne Christen sich hinsichtlich der Endzeitprophezeiungen und dem Abgleich mit den Fakten und den Aussagen der Bibel Gedanken machen, halte ich deshalb nicht für "unsinnige Spekulationen", solange man nicht behauptet, das sei "der Weisheit letzter Schluß" und auch Gegenargumente zulässt. Auch Daniel hat in seiner Situation geprüft, inwieweit die ihm bekannten Prophezeiungen mit der geschichtlichen Entwicklung übereinstimmten. Nichts anderes machen Christen heute und das sind dann keine "unsinnigen Spekulationen". Natürlich nur insoweit das was da erwogen wird, wirklich "Hand und Fuß" und nicht nur reine Phantasie ist.

Auch die Apostel und ersten Christen haben zwecks Wahrheitsfindung viel "disputiert", was sicher auch allerlei theoretische Erwägungen ("Spekulationen") einschloß. Bei diesen abwertend als "Spekulationen" bezeichneten Gedanken, handelt es sich um das Abwägen und Prüfen verschedener Modelle. Ich kann darin nichts Negatives erkennen. Das ist auf dem Wege der Wahrheitsfindung auf verschiedenen Gebieten - auch in der Theologie - manchmal erforderlich

Gruß
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Nachsinnen und Ungang mit WAS sind wilde Spekulationen?

#12 von Jurek , 05.10.2015 07:35

Hallo Schrat,

Zitat
in einer Sache muß ich Dir widersprechen
"....unsinnige Spekulationen...."


Spekulationen sind Mutmaßungen und Vermutungen… Nichts wirklich Zuverlässiges oder Brauchbares, um das als Wahrheit zu verkünden.

Bitte zu beachten, dass wir hier bei Besprechung eines Teils der BIBEL sind, und darum geht es hier und nicht um weltliches oder so.
Also was meinte der Apostel Paulus als er schrieb, dass auch wir uns vor unsinnigen Spekulationen fernhalten sollten? Was verstand er darunter und in welchem Zusammenhang?
Was ist deine Meinung dazu?
Beschäftige dich bitte hier mit dem Bibeltext!

Zitat
Es werden verschiedene theoretische Möglichkeiten erwogen, auf ihre Übereinstimmung mit den Fakten und ihre innere Logik geprüft und auf diese Weise kann die wahe Ursache, der wahre Täter oder die wirkliche Krankheit im sog. "Ausschlußverfahren" immer mehr eingegrenzt werden.


Und du meinst, das muss man bei dem Evangelium machen?

Zitat
Daß also verschiedene Christengemeinschaften oder auch einzelne Christen sich hinsichtlich der Endzeitprophezeiungen und dem Abgleich mit den Fakten und den Aussagen der Bibel Gedanken machen, halte ich deshalb nicht für "unsinnige Spekulationen", solange man nicht behauptet, das sei "der Weisheit letzter Schluß" und auch Gegenargumente zulässt.


Nenne dann eine Kirche, Gemeinde, Sekte, Organisation u.d.g., die jemals wirklich was für die Zukunft richtiges voraussagten, was eingetroffen ist.
Als Beispiel die WTG. Wann hat bei den zahlreichen Vorhersagen dieses selbsternannten "Kanals" da was wirklich gestimmt?
Nennt Paulus so was nicht "unsinnige Spekulationen"?

Zitat
Auch die Apostel und ersten Christen haben zwecks Wahrheitsfindung viel "disputiert", was sicher auch allerlei theoretische Erwägungen ("Spekulationen") einschloß.


Zeige mir bitte ein biblisches Beispiel dafür, wo die Apostel in ihren Diskussionen spekuliert haben und das so richtig war (ohne von JESUS dafür kritisiert zu werden).

Zitat
Bei diesen abwertend als "Spekulationen" bezeichneten Gedanken, handelt es sich um das Abwägen und Prüfen verschedener Modelle. Ich kann darin nichts Negatives erkennen.


Wenn Paulus von dummen Spitzfindigkeiten und unsinnigen Spekulationen schreib, die man abweisen soll, da sie nur zu Streitigkeiten führen, dann was meint er wohl damit?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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3:1-5

#13 von Jurek , 10.10.2015 07:48

Schade @Schrat, dass du zur Bibel selber mit ihren Aussagen nichts Konkretes dazu geschrieben hast.

Ich habe noch weitere Gedanken, die mir bei heutiger Bibelwiederholung (2.Tim 3) und Lesung (Kap. 4) interessant erscheinen, und die ich herausgefischt hier erwähnen möchte:

Es gibt etliche christliche Gruppierungen die meinen, dass die Aussagen in 2.Tim 3:1-5 beschreibt speziell oder gar ausschließlich UNSERE "Zeit des Endes", die der Apostel Paulus damals meinte.
Doch es gab in der Geschichte mit dem Volk GOTTES mehrere Zeiten des Endes, nicht nur eine = unsere.
Einerseits die Babylonische Ära um 587 v.u.Z. war auch der Abschluss eines Zeitalters in der Zeit des Endes u.s.w., bis hin eben zum ersten Jahrhundert unter Römern bis 70 u. Z. hat es auch eine Zeit des Endes gegeben. (Und UNSERE "Zeit des Endes" begann danach).
Das was in 2.Tim 3:1-5 steht, wiederholt sich in der Geschichte (sehe dort) und ist nicht exklusiv was Einmaliges.
Interessante Aussage finde ich dazu aber in der NeÜ in 2.Tim 3:5 welche mit den Worten abschließt:
"Halte dich von solchen Menschen fern!".
Wie konnte sich also der Empfänger dieser Botschaft = Timotheus, von solchen Leuten fernhalten, die Paulus in den Versen 1-5 erwähnt, wenn Paulus damit meinen würde, dass sie erst in 2000 Jahren in Erscheinung kommen würden?

Auch wenn - nicht desto trotz - diese Aussagen aus 2.Tim 3:1-5 sich auch auf unsere Endzeit zutrifft und sich so manches verschlimmert, ist nun mal aber so, dass Paulus damals in seinem Brief an Timotheus, damit nicht unsere Zeit meinte.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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Spekulationen

#14 von Schrat , 10.10.2015 09:14

Lieber Jurek,

wieso habe ich zu dem Bibeltext nichts Konkretes geschrieben? Ich habe doch den Gedanken der angeblich unsinnigen Spekulationen aufgegriffen. Wobei ich hervorhob, daß es durchaus "Spekulationen" gibt, die ihre Berechtigung haben, wenn sie ausreichend begründet werden. Das Wort "Spekulationen" ist etwas negativ besetzt und man sollte deshalb lieber über Annahmen oder Vermutungen sprechen solange es sich nicht um wirklich negative Sachverhalte handelt, z.B. Spekulationen an Börsen. Ich muß ja nun in einer Stellungnahme nicht alles andere dann auch behandeln. Das mache ich nur wenn ich dazu Veranlassung habe. Vielfach habe ich das ja auch vorher schon getan!

Was nun die Zeichen der letzten Tage anbelangt, so gebe ich Dir Recht und ich sehe das auch so, daß es da mehrere Anwendungen gibt. Israel und Jerusalem waren damals in i h r e letzten Tage eingetreten, aber auch das gesamte Weltsystem hat seine letzten Tage und so ist dieser Bibeltext auf beide Situationen gleichermaßen anzuwenden.

Gruß
vom Schrat


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RE: Spekulationen

#15 von Georg , 10.10.2015 11:47

Lieber Jurek, lieber Schrat,

genau solche kleine Nebengedanken wie zum Schluß von 2.Timotheus 3:5 überliest man allzu oft, wenn man dazu geneigt ist das alles auf eigene Zeit anzuwenden.--
Man sollte öfter mal die Bibel unbefangen lesen.;)

Lieber Schrat, wenn ich Jurek richtig verstanden habe, hätte er sich mehr auch darüber gefreut, wenn man sich den Worten des Paulus mehr zuwenden würde, was dieser speziell darunter gemeint hat. Stimmt's?

Liebe Grüße von Georg


 
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