RE: 2:2 sich nicht vergiften lassen; Urquell nutzen

#16 von Isai , 27.07.2013 15:56

Hallo Jurek,


(Es folgen viele Anführungsstriche)


Zitat
Ich denke jedenfalls generell dazu: Egal ob man jemanden durchschauen kann oder nicht. Man muss immer ein „kritischer Prüfgeist“ sein und bleiben



Es gibt viele, deren "kritischer Prüfgeist" kontinuierlich "ausgetrieben" wird / wurde, weil sie von Baby an von Menschen "modifizierte" Quellen als Nahrung verabreicht bekamen.

Dies beziehe ich auf den spirituellen Bereich. Zum Beispiel wenn "kritisches Denken" / "Überprüfen" gleichzeitig angeblich "misstrauen" und "des Teufels" bedeutet.

Von daher kann man die Früchte einer Religion am besten an den "Hineingeborenen" erkennen.

Das sind dann buchstäblich die "Früchte" dieser Religion (meistens, möchte da nicht pauschalieren). So jedenfalls meine Vermutung und Beobachtung.

Da kann dann wirklich "NUR" GOTT durch JESUS und den Heiligen Geist helfen (das meinte ich mit "... aber was ist wenn man das nicht durchschauen kann? Von der Kapazität her oder auch wegen Verblendung oder Wald vor lauter Bäumen nicht sehend?").


Verstehst Du nun wie ich es meinte?


Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: 2:2 sich nicht vergiften lassen; Urquell nutzen

#17 von Jurek , 27.07.2013 16:47

Hallo Isai,

danke für die interessanten und wichtigen Gedanken, über die m.E. jeder nachdenken sollte!

Zitat
Dies beziehe ich auf den spirituellen Bereich. Zum Beispiel wenn "kritisches Denken" / "Überprüfen" gleichzeitig angeblich "misstrauen" und "des Teufels" bedeutet.


Deswegen (um beim ‚Hauptthema‘ zu bleiben – 1.Pet 2:2), sollte man nicht die von mir soo oft wiederholten Bibelstellen (Apg 5:29; 17:11; Phi 1:10; Eph 5:10; 1.Thes 5:21…) missdeuten (was leider oft geschieht), wie es Kirchen und Sekten machen, die neben der Bibel noch eine Tradition oder eigene Offenbarungen haben…
Luthers Reformation eskalierte gerade auch wegen seines Spruchs: SOLA SCRIPTURA (d.h. „Allein die [Hl.] Schrift“)!
Wer wie erzogen wurde, kann oft nichts dafür und schwimmt da oft mit den anderen. Aber es sollte die Zeit des Erwachens und Selbständigkeit kommen, wo man das Verlangen nach der „unverfälschten Milch“ durch (Über-)Prüfung entwickelt!
Denn welche Bedeutung überhaupt hätten dann die noch die ganzen Bibelstellen die ich schon erwähnte, und zu denen viele andere noch gehören (u.a. Mt 24:24; 1.Joh 4:1 etc.)?
Die Bibel zu prüfen heißt NICHT sie mit der „Brille“ der jeweiligen Gemeinschaft zu betrachten, bzw. sie den Aussagen dieser Gemeinschaft jeweils anzupassen! (Die Praxis schaut oft leider anders aus – deswegen meine wiederholte Aussagen auch dazu).

Zitat
Von daher kann man die Früchte einer Religion am besten an den "Hineingeborenen" erkennen.


Eben, und man sollte sich nach gründlicher Überprüfung und Entscheidung ggf. davon lösen! Denn nicht wo Hineingeborensein rettet, sondern GOTT! (Joh 1:13)
Da kann ich auch nur jedem Mut zusprechen und den Segen und Leitung GOTTES wünschen, dass jeder möge die wirkliche (GÖTTLICHE) Wahrheit (aus der Bibel) erkennen, die jeden befreit und diese „unverfälschte Milch“ schenkt (Joh 8:32).
Ja, und da kann also nur GOTT durch JESUS und den Heiligen Geist helfen! Uns allen!

Danke für deine ergänzenden Aussagen, die ich teile, und zu denen ich noch die meinige hier anhängte.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: 2:2 sich nicht vergiften lassen; Urquell nutzen

#18 von Schrat , 29.08.2013 09:12

Ihr Lieben,

ein wunderbarer Text, ich wiederhole ihn deshalb noch mal:

Zitat
1. Petrus 2:2 Verlangt stattdessen wie Neugeborene nach der unverfälschten Milch des Wortes Gottes, damit ihr durch sie heranwachst und das Ziel, eure endgültige Rettung, erreicht.



Vielen Menschen fehlt dieses Verlangen, welches so natürlich sein sollte, wie das Verlangen des Babys nach der Muttermilch...

Ich beobachte, daß viele lieber so ihren "Trott" gehen, sie wollen "in Ruhe gelassen" werden. Das ist auch so eine Eigenart, das, was man einmal gelernt hat, was zur Gewohnheit und Tradition geworden ist, pendelt sich immer wieder ein. So ein "Schubs" von aussen nutzt meistens nichts. Es wird bei den meisten nicht vorwiegend gefragt: Ist es wahr? Ist es belegt? Sondern es findet eine meist unbewusste Prüfung statt: Stimmt es mit dem überein, was ich bisher darüber weiss? Dieses Beharrungsvermögen nennen Psychologen dann "Kognitive Dissonanz".

Da muss ich immer wieder an den Spruch denken der in schöner Frakturschrift an die weisse Kirchenwand der Kirche, die ich als Kind und Jugendlicher besuchte, stand: 2. Tim 3:14-17 "...bleibe bei dem, was Du gelernt hast...".

Der Text ist ja erst einmal richtig, wenn dieses Gelernte denn wirklich Gottes Wort ist, aber natürlich wird es dann von vielen so angewandt: Ich bleibe bei der Religion meiner Vorfahren. Die Ehre von Menschen geht dann über die Ehre der Wahrheit aus Gottes Wort.

Gruss
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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RE: 2:2 sich nicht vergiften lassen; Urquell nutzen

#19 von Isai , 29.08.2013 11:50

Hallo Schrat,


sehr gute Gedanken!


Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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3:8

#20 von Jurek , 20.05.2016 06:25

Endlich aber seit alle gleich gesinnt…

Damit dieser Gemeinsamkeit aller Gläubigen die zu königlichen Priesterschaft gehören (2:9) trotz aller Unterschiedlichkeit funktioniert, ist die gleiche Gesinnung erforderlich.
Wir müssen damit nicht in allem gleicher Meinung sein, aber die Grundsätzliche Ausrichtung muss übereinstimmen.
Das kann nur die Gesinnung sein, „die auch in CHRISTUS JESUS war“ und die in den ersten Versen von Philipper 2 beschrieben wird.
Gleichschaltung aller Gedanken mit Anpassung an menschliche irrige Leitung ist damit nicht gemeint. Im Gegenteil. Da wir ALLE fehlen oft, kann und darf mein Bruder oder meine Schwester auch nicht alle meine Gesinnung/Verständnis wider ihren Gewissen vor GOTT immer teilen (Röm 14:12; Phil 3:14-16).


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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