RE: Wine-Windows-Emulation unter Linux Ubunto

#361 von Schrat , 11.11.2016 11:42

Nein, lieber Topas,

mit LibreOffice funktioniert es nicht. Libre Office Express kann ich für sich sowieso nicht aufrufen. Dort ist nur von "Erstellen" die Rede.
Wenn ich mit Libre Office öffne, wird zwar was angeszeigt, aber nur Kauderwelsch-Zeichen. Aber ich kann ja auch evtl. ppt oder pps-Dateien erst einmal speichern und dann mit dem Wine-Programm OpenOffice öffnen. Das geht ja auch, wenn auch nicht ganz so direkt.

Was ich eigentlich auch ganz gerne hingekriegt hätte, wäre, auf dem Desktop die Wine-Programme zur Auswahl zu plazieren. Klappt nur im Falle vom IrfanViewer.

Gruß
vom Schrat


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RE: Wine-Windows-Emulation unter Linux Ubunto

#362 von Topas , 11.11.2016 13:19

Hi Schrat,

am Wochenende sehe ich mir das mal an.

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RE: Wine-Windows-Emulation unter Linux Ubunto

#363 von Topas , 11.11.2016 14:25

Schrat, ich muß noch mal blöd nachfragen. Du hast die XfCE-Version, also Xubuntu mit der Versionsnummer 16.10 (Yakketi Yak). Kein Gnome, Mate, Kubuntu, Lubuntu?

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RE: Wine-Windows-Emulation unter Linux Ubunto

#364 von Schrat , 11.11.2016 15:52

Lieber Topas,

m.W. ist es Xubuntu 16,10 XfCE, wiel nämlich in der Anwendungsliste auch irgendwas mit XfCE ist.

Gruß
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RE: Wine-Windows-Emulation unter Linux Ubunto

#365 von Topas , 11.11.2016 18:36

Zitat
Was ich eigentlich auch ganz gerne hingekriegt hätte, wäre, auf dem Desktop die Wine-Programme zur Auswahl zu plazieren. Klappt nur im Falle vom IrfanViewer.



Ok, du hast ja wahrscheinlich das Wine Symbol im Anwendungsmenü (Whisker genannt). Das klickst du an und weiter auf Programs. Dort sollten deine Programme erscheinen. Mit einem Rechtsklick auf das gewünschte Programm kannst du entweder 'Zum Schreibtisch hinzufügen' oder 'Zur Leiste hinzufügen'.

Alternativ kannst du in deinen Persönlichen Ordner gehen (Das Symbol auf dem Desktop). Dann oben im Menü unter dem Menüpunkt Ansicht ein Haken vor 'Verborgene Dateien anzeigen' setzen. Das bewirkt, dass du dein Wine-Verzeichnis dort findest, welches du aufmachst. Weiter zu dem Ordner drive_c. Dort mußt du dann gucken in welchem Ordner dein Programm liegt. Entweder in program files (86) oder einfach program files. Rechtsklick auf das gewünschte Programm bzw den Programmordner und dort die Exe mit Rechter Maustaste anklicken. Dort 'Senden an' und Desktop (Verknüpfung erstellen) auswählen. Sollte klappen.

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RE: Wine-Windows-Emulation unter Linux Ubunto

#366 von Schrat , 11.11.2016 20:21

Lieber Topas,

vielen Dank für Deinen Rat und Deine Mühewaltung. Grundsätzlich klappt es schon das Symbol für das entsprechende Programm auf dem "Schreibtisch" zu plazieren.
Doch ich kriege die meisten Programme dann nicht zum Laufen. Ich vermute, daß es irgendwie mit der Laufwerkszuordnung zusammenhängt. Die meisten Programme unter Wine kriege ich dem Verzeichnis, wo sie sich befinden mit dem Wine-Starter zum laufen, nur wenn ich dann ein entsprechendes Button auf dem Schreibtisch plaziere nicht.
Dann kommt z.B. die Meldung "Datei nicht gefunden" bei meinen selbstgestrickten Programmen, die meistens mit Laufwerk C zusammenarbeiten. Bei meinem Dateiverwaltungsprogramm hab ich eine Routine eingebaut, daß das Programm selbst prüft, wo es sich befindet und darauf alles aufbaut. Da mögen jetzt Kontellationen sein, die ich bei der Programmierung nicht berücksichtgt habe.

Ist nicht ganz so wichtig und tragisch. Ich kann die Programme in den jeweiligen Verzeichnissen aufrufen. Mach Dir da mal "keinen weiteren Kopf" drum.

Nur der Interesse halber. Mein erster Computer war ja ein Amstrad CPC, der von in Deutschland von der Firma Schneider vertrieben wurde. Der liegt oben noch auf dem Dachboden.... In den Windows-Computern, die inzwischen allesamt kaputt sind, hatte ich CPC-Emulationen laufen. Das war nur so ein witziger Einfall von mir ohne "praktischen Nährwert". Das war schon toll, da mal wieder "Boulderdash" laufen zu lassen, an dem besonders meine Kinder damals Spaß dran hatten. Eigentlich sollte dieses Programm simulieren, wie Bomben aus dem Himmel fallen und Gebäude zerstören. Da wir ja nun friedliebende Zeugen Jehovas waren, habe ich das dann umgedeutet. Das waren Flugzeuge, die Bonbons vom Himmel fallen ließen.... . Wobei jetzt das Problem mit den Diskettenlaufwerken besteht. Auf dem habe ich dann ja auch das Programmieren gelernt, weil dort ein einigermaßen akzeptables Basic drauf war. Etwas besser als auf dem Commodore. Damit habe ich dann ein Programm für die Theokratische Schule entwickelt, mit dem ich das auszuhängende Programm, die Aufgabenzettel für die einzelnen Brüder, aber auch einen Rahmen mit dem wöchentlichen Programm für mich als Aufseher für die Theokratische Schule ausdrucken konnte. Zum Schluß dann auch noch die Beurteilungen für die Brüder. Mit diesem Programm konnte ich sicherstellen, daß alle einigermaßen gleichmäßig dran kamen. Ein Problem und Heidenaufwand war immer die Erstellung eines Druckermenüs, weil das nicht auf grafischer Ebene, wie jetzt unter Windows oder Linux, stattfand, sondern die Werte der einzelnen Zeichen und deren Eigenschaften zum Drucker gesendet werden mußten. Die CPC's hatten ja dieses seltsame 3-Zoll-Laufwerk, wobei die übrigen Computer 3 1/2- Zolllaufwerke hatten. Später habe ich mir dann noch ein damals recht teures 5 1/4-Laufwerk zugelegt. Dann hatte man die Kapazitäten, die man in dem minimalen Arbeitsspeicher (128 KB) nicht hatte um umfangreichere Schriftstücke oder gar Bücher abspeichern zu können. Mein jetziger Computer hat kein Diskettenlaufwerk mehr. Man soll jedoch Floppy-Laufwerke, die über USB laufen, kaufen können.
Aber nur so aus "Jux und Dollerei", ich glaub ich lass das lieber....

Solange ich Linux gebrauche bin ich auch auf der Suche nach einem Visual-Basic 6 - adequaten Programmiertool. Da gibt es leider nichts, was mir gefallen würde und in etwa wie Visual-Basic funktioniert. Es gibt zwar Qt-4 aber das ist nicht so einfach aufgebaut und orientiert sich in der Hintergrund-Programmierung mehr an C++. Und C++ war mir schon damals zu kompliziert. Es gab mal K-Basic, aber das läuft nicht mehr. Anstelle dessen ist Q7-Basic getreten, welches für Ubuntu aber nur in der 64-Bit-Version gibt. Mein PC ist aber leider ein 32-Bit-Computer. Oft ist auch das Problem, daß diese Programme nicht als fertiges zu installierenden Paket vorliegen, sondern als "tar.gz" und das dann zu installieren und zu kompilieren ist mir zu kompliziert. Visual-Basic ist object-orientiert. Man kann verschiedene "Formulare" bilden, dann hat man eine Leiste mit den erforderlichen Schaltflächen/Steuerelementen, denen wiederum Eigenschaften zugeordnet sind. Wenn man auf die in dem Forumlar plazierte Schaltfläche doppelklickt, konnte man dann in einem relativ einfachen Basic das programmieren, was ablaufen soll, wenn man diese Schaltfläche dann im fertigen Programm anklickt. Es gab einen Standard-Steuerelementensatz, den man aber noch erweitern konnte mit komplzierteren Listenelementen, Soundausgabe und dergl. Ich habe auch immer gerne mit globalen Variablen gearbeitet, was viele alternative Entwicklungsumgebungen auch nicht wollen oder können. Das hat richtig Spaß gemacht, wenn es dann endlich funktioniert hat. Das Ganze konnte man dann auch noch in eine .exe-Datei verwandeln und diese mit einem Paketmanager auch zu einer Distribution machen, die man dann weitergeben konnte.

Gruß
vom Schrat.


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RE: Wine-Windows-Emulation unter Linux Ubunto

#367 von Topas , 12.11.2016 07:26

Hallo Schrat,

mir würde erstmal nur einfallen, dass das Programmsymbol auch auf 'ausführbar' gestellt sein muß. Rechtsklick auf das Symbol und Eigenschaften anklicken. Dort den Reiter Zugriffsrechte und ein Haken vor 'Datei darf als Programm gestartet werden'. Aber deiner Fehlermeldung nach, wird es eigentlich nicht dieses Problem sein, sondern eine falsche Pfadangabe.



Dort gibt es auch den Reiter 'Starter'. Da kann man den Startbefehl und den Pfad überprüfen. Sieht einigermaßen komplex aus: env WINEPREFIX="/home/micro/.wine" wine C:\\windows\\command\\start.exe /Unix /home/micro/.wine/dosdevices/c:/users/micro/Start\ Menu/Programs/IrfanView/IrfanView\ 64\ 4.42.lnk.

Sag doch mal bitte ein Beispiel, welches Programm auf dem Desktop sich weigert zu starten.


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RE: Wine-Windows-Emulation unter Linux Ubunto

#368 von Schrat , 14.11.2016 17:32

Lieber Topas,

es ist so wie Du sagst. Es wird mit meinen Programmen zusammenhängen, die davon ausgehen, daß die Dateien, die mit dem Programm zusammenarbeiten, in einem bestimmten Verzeichnis liegen. Und Linux benennt da nach einem bestimmten System virtuelle Laufwerke und mein Programm versucht dann die Dateien aus Laufwerken zu laden, in welchen diese sich nicht befinden. Die VB-6-System-Variable "App.path", die ich in meinem Programm eingesetzt habe, gibt dann leider ein verkehrtes Laufwerk an.

Aber das ist nicht so schlimm. Ich muß halt ins Wine-Verzeichnis gehen und dort das Programm direkt aufrufen. In meinem Programm habe ich eine Funktion, daß alle Dateien mit dem dort tatsächlich vorhandenen Laufwerk - in diesem Fall "k" - neu ermittelt und in einer Dateiliste erfasst werden. Und auf diese Weise kann ich all meine Kommentare auch dort einzeln aufrufen. Das was sich normalerweise in verschiedenen Verzeichnissen befindet (Bechhaus-Forum, Jurek, und noch ein paar andere) habe ich da zusammengefasst in einer Liste. Ich mache das zum einen, damit ich nachvollziehen kann, was ich wirklich geschrieben habe und mir nicht irgendein Geheimdienst mir da Sachen unterschiebt (ist tatsächlich schon vorgekommen, z.B. bei der Wissenschafts-Journalisten Jane Bürgermeister). und zum anderen, damit ich bei aufkommenden Fragen nicht erneut recherchieren muß, wo ich längst schon recherchiert habe,z.B. Auslegung bestimmter Bibelstellen.

Wie gesagt, ich programmiere selber und bin auf der Suche nach einem VB-6-adequaten Programmier-Tool unter Linux-Ubuntu. Da gibt es schon einige. Standartmäßig ist Ubuntu mit Python programmiert und die Programmiersprache kann man sich auch installieren. Noch konfortabler ist die Programmiersprache Qt4. Dort hat man wie bei VB 6 auch eine Leiste mit "Werkzeugen", die man mit Mausklick in das zu erstellende Programm rüberziehen kann. Dann kann man Code-Ebene aufrufen und dort das programmieren, was geschehen soll, wenn man eine bestimmte Schaltfläche (Steuerelement) angeklickt hat. Die Programmiersprache ist C++ bzw daran angelehnt und die ist mir eigentlich zu kompliziert, weil zu theoretisch. Visual-Basic ist mehr der menschlichen Sprache angepaßt, wenn auch in englisch. Da kann man mehr mit anfangen. Unter C++ hat man es mit "Klassen", abgeleiteten Klassen usw. zu tun, mit denen ich nichts anfangen kann. So ein bißchen reingeschnuppert habe ich schon. Mal sehen, ob ich mich überwinde und da etwas stärker einsteige. Es gibt durchaus gute Anleitungen im Internet auch für diese Programmiersprachen. Bei C++ muß man sich auch mehr um die Variablenverwaltung kümmern, was einem unter VB 6 abgenommen wird.

Visual-Basic oder auch C++ sind "höhere Programmiersprachen". Um daraus unter Windows eine ausführbare Datei zu machen, muß dieser Text ein extra Modul durchlaufen, wo diese höhere Programmiersprache in die Maschinensprache-Ebene übersetzt (compiliert) wird. Dazu braucht man einen "Compiler". Denn der Prozessor ist ziemlich dumm. Der verseht nur das binäre System, welches aus zwei Ziffern 0 und 1 besteht. Oder anders ausgedrückt: Da ist was oder da ist nichts (bzw. in niedriger Intensität). Nur in seiner Dummheit ist er inzwischen unheimlich schnell!

Unter den Linux-Programmiersprachen ist es so, wenn ich es richtig verstanden habe, daß das nicht extra auf die Maschinenspracheebene übersetzt werden und in einer extra ".exe"-Datei vorliegen muß, sondern der Quellcode wird beim Ablaufen jeweils übersetzt. Bei den heutigen schnellen Prozesoren spielt der Geschwindigkeitsvorteil einer direkt in Maschinensprache vorlieigenden ".exe"-Datei wohl nicht mehr solch eine große Rolle.

Das Wine-Emulaitonsprogramm arbeitet so, daß es die Windows-Sprache in Linux-Sprache übersetzt. Deshalb brauchten die Entwickler auch nicht die Genehmigung von Microsoft und man braucht als User keine Lizenz von Mikrosoft erwerben.

Linux und deren verschiedene "Derivate" beruht auf Unix, einer Programmiersprache, die in den USA entwickelt wurde und besonders in Universitätnenund im technischen Bereich Verwendung fand. Im technischen Bereich auch heute noch sehr weit verbreitet. Unix war "quelloffen", so daß auch andere sich an der Weiterentwicklung beteligen konnten. Während Microsoft über Windows seine Hand hält und nicht gerne seine Geheimnisse preis gibt.

C++ ist mehr für Experten und wird für die meisten professionellen Programme verwendet.

Wenn ihr wahrscheinlich auch nicht selber programmiert, vielleicht trotzdem interessant, was auf dem Gebiet so läuft.

Gruß
vom Schrat


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RE: Wine-Windows-Emulation unter Linux Ubunto

#369 von Topas , 15.11.2016 10:48

Hallo Schrat,

hast du dir mal das Programm 'Gambas' bzw. Gambas2 (Complete visual development environment for Gambas) unter Ubuntu angesehen. Vielleicht wäre das etwas für dich.

Oder vielleicht deine Programme in eine andere Sprache übertragen? Unter Linux hast du ja diverse zur Verfügung plus ganze Entwicklungsumgebungen falls man das wünscht.

An der Uni bin ich noch mit Fortran in Berührung gekommen, man soll es nicht glauben. Da hatten wir extra einen Kurs, weil eben einige Programme noch in Fortran geschrieben waren. Wird heute auch noch benutzt.

Ansonsten wird besonders im Internetbereich auf die moderneren Scriptsprachen (Interpreter) wie PHP zurückgegriffen, welches ich auch persönlich favorisiere.

Mit Visual Basic kenne ich mich nicht richtig aus, obwohl ich auch mal einen Kurs hatte. Aber das hatte mich überhaupt nicht angesprochen. Wie ich bei Google erfahre, gibt es aber reichlich Anfragen und Wünsche VB auch unter Linux zu betreiben.
Irgendwo müßte man fündig werden und auf eine entsprechende Lösung, die einem zusagt, stoßen.

:-)

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RE: Wine-Windows-Emulation unter Linux Ubunto

#370 von Topas , 15.11.2016 11:16

Hallo Schrat,

noch ein Nachtrag:

Sieh dir mal Visual Studio Code für Ubuntu an: https://code.visualstudio.com/download

Es unterstützt ziemlich viele Programmiersprachen.

Und dann, wenn man Lust dazu hat und die Sache ernsthaft angehen möchte:

http://visualgdb.com/tutorials/porting/linux/

Von Windows zu Linux mit einem Zusatztool für Visual Basic

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Programmiersprachen unter Linux

#371 von Schrat , 15.11.2016 11:44

Lieber Topas,

vielen Dank für den Hinweis!

Ich bin allerdings inzwischen noch auf eine andere Lösung gestoßen, und zwar "Gambas". Gambas ist eine Visual-Basic-ähnliche Programmiersprache mit grafischer Entwicklungsumgebung (IDE). Nach vielen Mühen konnte ich sie installieren. Und zwar hat die installation über "Software" nicht geklappt. Es sah zwar so aus, als wenn alles installiert war und es kam auch die entsprechende Meldung und der Starter war auch mit einem entsprechen Bild vorhanden. Doch wenn man diesen anklickte tat sich garnichts.

Dann habe ich die neueste Version von Gambas über Konsole/ppa installiert und es hat geklappt. Man sollte allerdings auch Qt gleichzeitig drauf haben, weil da gemeinsame Module verwendet werden.

Dann habe ich immer verzweifelt versucht das Steuerzeichen-(Controls)-Fenster aufzurufen. Bis ich schließlich dahinter kam, daß das nur geht, wenn man auch eine entsprechende "Form" geschaffen hat. Dann wird dazu passend das Steuerzeichen-Fenster und ein Eigenschaftsfenster aufgeblendet. Und mann kann dann wie in Visual-Basic programmieren. Die Sprache ähnelt Visual-Basic.

Dann kann ich demnächst loslegen, wenn es mir in den Fingern juckt. Unter Opensuse war es mir schon mal gelungen, "KBasic" zu installieren und mein Dateiverwaltungsprogramm in kleinem Maßstab nachzubilden und laufen zu lassen. Aber das war mit allerlei Haken und Ösen und zum Schluß tat es doch nicht mehr. KBasic wird auch nicht mehr angeboten. Anstelle dessen ist Qt7-Basic getreten.

Die so geschaffenen Programme kann man allerdings nur unter Linux laufen lassen. Meistens auch an die entsprechende Version gebunden. Also Ubunto oder andere "Debian"-Programme.

Gruß
vom SChrat


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RE: Programmiersprachen unter Linux

#372 von Topas , 15.11.2016 15:16

Hallo Schrat,

jetzt komme ich in Xubuntu 16.10 nicht mehr rein. Muß ich neu installieren. Zuviel mit den Anmeldeprozeduren rumgespielt nehme ich an. Willst du eigentlich jetzt erstmal bei 16.10 bleiben? Oder doch lieber eine LTS-Version, die einige Jahre unterstützt wird, installieren?

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Computer-Gerödel manchmal etwas blödel....

#373 von Schrat , 15.11.2016 15:48

Lieber Topas,

das ist mir manchmal auch schon gegangen, daß ich etwas "verschlimm-verbessert" habe und garnichts mehr lief.... Aber Du bist ja routiniert und wirst das schon wieder in den Griff bekommen!

Ich bleibe erst mal bei Xubuntu 16,10. Vielleicht installiere ich noch zusätzlich Linux Mint. Ich habe ja 2 freie Partitonen, die ich bisher nicht mit den anderen zusammenfügen konnte. Eine 211 GB Partition, formatiert, und eine ca 40 GB Partition, formatiert. Diese werden im Dateimanager mit "Lost&found" angezeigt. Würden einem bei einer Neuinstallation, sei es Xubuntu oder sei es Mint, auch als Auswahlmöglichkeiten angeboten?

Bei Wine habe ich die kuriose Situation, daß anscheinend zwei davon installiert sind. Da ich Xubuntu nicht neu sondern überinstalliert hatte, blieben ja gewisse Dateien erhalten. Im Dateimanager über den Bildschirm wird mir ein Wine mit gewissen Programmen, die wohl vorher auch schon drauf waren, angezeigt und wenn ich über die Laufwerkssymbole rein gehe, dann C:wine usw., dann werden mir die anderen angezeigt. Das hängt wohl damit zusammen, daß ich das zweite wine über die Konsole installiert habe. Was auch immer seltsam ist: Früher, wenn ich eine DVD mit einer Windows.exe-Datei einlegte und es eine einfaches Programm oder Registyi war, dann wurde das Programm unter Wine automatisch installiert. Jetzt aber tut sich regelmäßig garnichts. d.h. man hat den Eindruck, da wird was installiert mit entsprechenden Meldefenstern und Auswahlmöglichkeiten, aber wenn ich das Programm dann unter Wine suche, ist es nicht da... Deswegen habe ich solche Programme dann unterXp installiert und dann mit Krusader nach Wine herübergezogen. Das hat dann funktioniert. Oder wurde das Programm dann unter Xp installieet, welches ja auch "eingehängt" (gemountet) ist? Ich habe z.B. Visual Basic versucht unter Wine zu installieren. Da erschien es aber nicht. Wenn ich eine Visual-Basic-Datei mit Endung "vbp" (also die Hauptprogrammdatei in der Entwicklungsumgebung) aufrufe wird mir das aber im VB6-Entwicklungsfenster angezeigt, was m.E. bedeutet, daß auf dieses Programm, welches sich eigentlich nur auf der Xp-Partition befindet, automatisch zugegriffen wird. Allerdings mit einigen Fehlermeldungen, daß die log-Dateien nicht gefunden wurden. Aber die Programmteile werden vollständig geladen.


Gruß
vom Schrat


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RE: Computer-Gerödel manchmal etwas blödel....

#374 von Topas , 15.11.2016 16:41

Hallo Schrat,

also am besten wäre es wenn du Wine dann erstmal deinstallierst. Bzw. beide Versionen. Und dich dann für eine entscheidest.

Entweder mit dem Terminalfenster oder über das Softwarecenter bzw. einfach beides probieren. Aber du mußt natürlich beim Terminal genau wissen, wie das Programm hieß (samt Versionszusatz).
Dazu gibst du im Terminal dpkg –list ein und merkst dir den Programmnamen. Mit dem Purge-Befehl löscht du alles, samt Konfigurationdateien. Sudo apt-get purge [Programmname]. Benutzt du einfach nur sudo apt-get remove [Programmname] dann bleiben die Konfigurationsdateien erhalten.

http://praxistipps.chip.de/ubuntu-progra...-so-gehts_40655

Dann neu installieren: Vielleicht hiermit, das hat bei mir geklappt

http://linuxdaddy.com/blog/install-wine-1-9-on-ubuntu/


Oder hier ist auch eine Anleitung: http://askubuntu.com/questions/839675/ho...on-ubuntu-16-10


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RE: Computer-Gerödel manchmal etwas blödel....

#375 von Topas , 15.11.2016 16:45

Kannst du deine 'Lost und Found' Partitionen auch formatieren? Dann würd ich das machen, dann werden sie dir auf alle Fälle beim Installieren angezeigt.

Nach jeder Installation mußt du natürlich deinen Grub-Customizer wieder so einstellen, wie du es willst. Das neu installierte startet sonst immer zuerst.


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