RE: Programme bei Win8

#31 von Schrat , 29.03.2013 19:04

Lieber Jurek,

da bin ich aber altmodisch mit meinem Windows XP. Mein Bruder, der in diesem Dingen etwas mehr bewandert ist, sagte mir, irgendwann werden sie keine Updates mehr liefern und dann wird das Programm für Hacker anfällig. Aber ich habe mich so an das Programm gewöhnt und komme gut damit zurecht. Außerdem besteht die Gefahr, daß meine unter Visual Basic selbst entwickelten Programme nicht mehr laufen. Ein Bekannter hatte schon Probleme damit, obwohl es da eine gewisse Anpassung geben soll.

Aber igendwie sehe ich in dieser Sache auch das Wirken des habgierigen Welstsystems. Andauernd was Neues rausbringen, damit die Leute dann keinen Gefallen mehr an ihren veralteten Sachen haben und wieder in die Tasche greifen müssen. Und was Müllers haben, müssen Meyers natürlich auch haben.... Natürlich wird das anders begründet: Fortschritt! Ich habe ja nichts gegen Fortschritt, aber muß die Leute mehr oder weniger subtil zu diesem Fortschritt zwingen?


Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
Schrat
Beiträge: 3.002
Registriert am: 31.03.2012

zuletzt bearbeitet 29.03.2013 | Top

Windows alt und neu

#32 von Jurek , 29.03.2013 19:31

H a l l o ,

wenn du mit WinXP arbeitest, dann müsstest du dich dann mit Win7 auch gut zurechtfinden.
Kompatibilität zu älteren Programmen mag da zwar etwas schwieriger werden, aber vielleicht wäre das trotzdem eine Überlegung, - wenn man es eben will und braucht.
Windows 7 ist wohl das letzte Betriebsystem in dem noch "klassischen" Outlook. Win 8 und dann WinBlue beschreiten da wieder ganz neuere Wege…
Win7 hat auch viel besseren Entwicklungsstatus… Zum Beispiel auch die Programminstallation erfolgt dann bei Win7 automatisch, während bei WinXP da muss man noch den richtigen Treiber aus dem ganzen Sammelsurium selber herausfischen… - etc.
Nun ja, wenn ich persönlich wo "stehenblieben" würde, dann bei dem letzten "klassischen" Windows, und das ist eben die V.7.
Dafür kriegt man noch bedeutend länger die Updates, als dann für WinXP.

Zitat
Mein Bruder, der in diesem Dingen etwas mehr bewandert ist, sagte mir, irgendwann werden sie keine Updates mehr liefern und dann wird das Programm für Hacker anfällig.


Ich denke, dass eigentlich die richtige und aktuelle Abwehr (auch beim alten Betriebsystem) entscheidend ist für den richtigen Schutz vor Würmern, Trojanern, Backdoors *) etc.
Updates allein für WinXP werden wohl nicht wirklich viel damit zutun haben, ob die Hacker sich in dein Computer reinschleichen oder nicht …
Richtige Hacker kommen meist sowieso rein, egal ob du mit WinXP arbeitest, oder mit Win8 mit neuestem Antivirenprogramm und Firewall. Aber zumindest die allermeisten Amateurhacker und schädliche Software wird abgeblockt, wenn man sie nicht durch Unkenntnis selber reinlasst und aktiviert.

Dies mit den Neuerungen, da geht es nicht unbedingt nur darum, den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, sondern auch darum, mit dem ständig wachsendem Fortschritt und Entwicklungen, Schritt zu halten.
Niemand ist wirklich gezwungen immer das Neueste haben zu müssen. Es hängt immer davon ab, welche Anforderungen an Hard- u. Software gestellt werden und für was wo und wann dazu zugänglich man haben will oder haben muss…

Gruß

-------------------
*)
Als "Wurm" (in Computersprache) bezeichnet man ein Schädlingsprogramm, welcher sich selbst vervielfältigen kann. Dieser tarnt sich oft als nützliches Programm, welches von Anwender ausgewählt werden muss. Dann kopiert sich dieser "Wurm" selbst und verschickt sich z.B. durch den E-Mail Kontakt mit anderen.

Als "Backdoor" werden Programme bezeichnet, mit deren Hilfe sich kriminelle Hacker (nicht jeder Hacker ist ein Krimineller!) ohne dem Wissen des Anwenders, auf ihren Computer über Webverbindung zugreifen können.

Als "Trojaner" (wie schon der bekannte Name sagt) bezeichnet man meist nützliche Programme, die dadurch verseucht sind, dass sie nebenbei im Hintergrund, ohne dem Wissen des Anwenders, andere Funktionen ausführen.
Meistens werden diese von bösen Hackern benützt, um Passworte zu stehlen und andere persönliche Infos auszuspähen. Oder auch von Softwareunternehmen selber, die das Verhalten der Benützer protokolieren...

"Malware" ist im Grunde das Sammelbegriff für die vorgehenden unerwünschten Programme.
Der Begriff "Computervirus" wird inzwischen nur aus historischen Gründen als Synonym für Malware verwendet. Viren waren die ersten Schädlinge, die die Computer infizierten.


 
Jurek
Beiträge: 5.618
Registriert am: 03.10.2009

zuletzt bearbeitet 30.03.2013 | Top

hast du gewusst, dass …

#33 von Jurek , 30.03.2013 09:22

Die ganze Sache mit den Betriebsystem und allem drum rum ist nicht so einfach, um einfach nur Millionen dafür zu schöpfen, ohne dass wirklich dazu was großes geleistet wurde.
Nicht nur in den USA, wo der Sitz der Firma Microsoft ist, und wo da vielleicht ein Team von 20 oder 100 Leuten an einem Betriebsystem arbeiten würde, sondern weltweit arbeiten Computerprogrammierer Jahrelang an einem Betriebsystem.
Man muss sich das mal vorstellen! Windows 7 besteht aus über 50 Millionen Zeilen Programmcode! Daran arbeiteten 7.000 Programmierer.
So ein Betriebsystem bringt auch vieles mit sich, wie z.B. Treiber für mehr als 190.000 Geräte wie Mäuse, Drucker, Kameras etc.
Klar, dass bei großem und langwierigem Aufwand, noch viel größeres Gewinn abfällt als in einem normalen Großbetrieb einer Industriefirma.
Laut einer Statistik von 2011 erwirtschaftete Microsoft in jenem Jahr 51,8 Milliarden Dollar. Das ist natürlich nur der Umsatz in einem Jahr, von dem die ganzen Löhne an viele Tausende Arbeiter gehen, Steuern, Strafen etc. werden davon auch abgezogen. In Summe bleiben dann davon 16,9 Milliarden Gewinn, welcher wieder für weitere Projekte reingesteckt werden muss.
Microsoft schreibt online schon seit Jahren rote Zahlen. 2011 belief sich der Verlust auf 1,8 Mrd Euro!
Das hat dann nichts mit dem zutun, was die Leute bei Microsoft reinkassieren.
Natürlich. Und Bill Gates Privatvermögen beläuft sich auf Schätzungsweise 46,2 Milliarden Euro.
Aber auch Microsoft als Firma muss mit großer Konkurrenz leben, und oft unter Druck. Auch sie muss hart wirtschaften und rechtzeitig richtige Strategien setzen. Dafür müssen sie auch nebenbei viele Mrd.$ locker machen. Sie kaufen auch rechtzeitig andere profitable Unternehmen auf und verausgaben sich oft dabei. Beispiele sind dafür Skype für 6,2 Mrd., und Motorola für sage und schreibe 9,7 Mrd.!

Denn wie erwähnt, die schreiben seit Jahren rote Zahlen, während andere dicke schwarze Zahlen schreiben. Z.B. Google hatte praktisch alle Gewinne online erwirtschaftet und im Jahr 2011 waren das stolze 8,4 Mrd. Euro! Sie erzielten in jenem Jahr einen Umsatz von 27,2 Mrd. Euro. Davon blieb dem Unternehmen (nach allen Ausgaben) nicht weniger als 7 Mrd. Euro zur Verfügung.
Klar, Microsoft gehört noch in der Börsenwelt zu einen der wertvollsten Firmen der Welt, auf dem Rang 4, im Wert von 194,1 Mrd. Euro. Google ist aber dicht auf derer Fersen auf dem Platz 5 der weltweit Wertvollsten Firmen der Welt mit 192,6 Mrd. Euro.
Google Bosse (Sergey Brin und Larry Page) haben jeweils 15,4 Mrd. Euro auf dem Konto und damit bei weitem nicht soviel für der Gründer von Microsoft, Bill Gates.
Microsoft beschäftigt aber immerhin weltweit (in 112 Ländern der Erde) 94.290 Mitarbeiter, davon über 76% Männlich.
Google ist in "nur" 55 Ländern präsent mit über 54600 Mitarbeitern …

Das nur hier in Kürze als kleine Statistik, um zu zeigen, wie komplex das Ganze funktioniert und was dahinter steckt.
Aber von denen zwingt auch niemand wem zum Fortschritt, denn schließlich sind es wir, die diese Firmen reich machen (oder auch nicht). Aber es ist verständlich, dass der Fortschritt auch mit oder uns geht, und dass für uralte Betriebssysteme keine weitere Ressourcen "verschwendet" werden, wenn man genug am Fortschritt bastelt.

Gruß


 
Jurek
Beiträge: 5.618
Registriert am: 03.10.2009


Immer wieder neue Modelle

#34 von Schrat , 30.03.2013 11:53

Lieber Jurek,

ob das, was uns als "Fortschritt" verkauft wird, wirklich immer "Fortschritt" ist? Ich bin, wie ich schon sagte, voll uns ganz mit Windows XP zufrieden und viele Millionen anderer sind es wohl genauso wie ich, auch weiterhin. Was also bringt dieser Fortschritt? Brauchen ich den überhaupt? Ich würde es als Fortschritt betrachten, wenn statt 7000 Leuten bei Mikrosoft, nur noch die Hälfte arbeiten (und natürlich woanders wieder Arbeit kriegen, Arbeit gibt es genug), dafür aber die Mikrosoft-Produkte nur die Hälfte kosten. Ich bin überzeugt, daß auch dann, daß was wirklich dem Fortschritt dient und nicht dem pushen von "Neuigkeiten" und der Reklame dient, umgesetzt werden kann.

Muß denn jede Autofirma jedes Jahr wieder neue Modelle herausbringen? Was hat das zur Folge? Das die Leute mit ihrem "alten" Modell unzufrieden werden, und meinen, sie müßten sich ein Neues kaufen und daß meistens heutzutage auf Kredit. Und das hat weiter zur Folge, daß die neuen Autos kontinuierlich im Preis ansteigen, denn dieser Aufwand muß ja irgendwie wieder reinkommen. Ich könnte mir vorstellen, daß ein wirklicher Fortschritt, vor allem auch auf technischem Gebiet auch bei größeren Intervallen für neue Modelle zu verwirklichen wäre. Ich meine einen wirklich notwendigen Fortschritt, welcher der vermehrten Sicherheit und Wirtschaftlichkeit dient und nicht irgendwelchen überflüssigen Spielereien. Meinetwegen braucheb Autos auch keine elektrischen Fensterheber, das kann ich gut und gerne manuell bewerkstelligen und das Auto wird weniger teuer und hat eine Fehlerquelle weniger.

Es ist zwar jetzt ein anderes Gebiet, aber nur um mal aufzuzeigen, daß nicht jeder "Fortschritt" auch wirklich Fortschritt ist.
Vor Jahren habe ich mir einen modernen und teuren Roller gekauft. Zum Fortschritt gehörte, daß er keinen Kickstarter mehr hatte, denn sowas schien den Herstellern wohl für ihre Nobelmarke zu "altmodisch". Und in der Folge sah es dann so aus, daß die Batterie schlapp war ich dann sehen konnte, wie ich und der Roller nach Hause kamen.

Ich meine, daß das mit dem Fortschritt oft nur ein vorgeschobener Grund ist und es in Wirklichkeit um ein habgieriges System geht. Dieses Wirtschaft- und Finanzsystem ähnelt einem Schneeball- oder auch Pyramidensystem und das bedeutet, daß ein ständiges Wachstum erforderlich ist, damit nicht alles zusammenbricht und deswegen muß andauernd "was Neues" her.

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
Schrat
Beiträge: 3.002
Registriert am: 31.03.2012

zuletzt bearbeitet 30.03.2013 | Top

Immer wieder neue Modelle, aber für wen?

#35 von Jurek , 30.03.2013 12:41

Nun ja, werter Freud Schrat, die Sache ist eben die, dass da wo Fortschritt ist, da geht es den Menschen meist besser als da, wo man noch in Lehmhütten wohnt. …
Du hast natürlich leicht zu schreiben wegen 50% Kürzung an Personal und wo anders, wo es Arbeit genug da wäre… Tolle Idee, aber auch nur eine Idee, wie es mir scheint … Denn das System ist nicht dazu so geschaffen, sondern eben auf der modernen Basis strukturiert.

Natürlich muss man selber doch nicht überall mitmachen! Es gibt sonst auf dem Softwaremarkt auch viele Alternativen, die oft auch nix kosten … In privaten Bereich ist das natürlich o.k. so, wie wer was wirklich braucht, ohne immer auf dem neuesten Stand sein zu wollen.
Aber bei Unternehmen und in der schnelllebigen Zeit und dem steigendem Konkurrenzkampf, da muss man einfach mitziehen um immer auf dem laufenden zu sein.
Heute findest du im Grunde auch schon keine moderne Büros mehr, wo eine mechanische Schreibmaschine stehen würde… - wenn du verstehst dann was ich meine.

Ich denke, da muss man einfach auch unterscheiden, zwischen Privat und dabei Genügsam sein (zu wollen), und dem, was sonst der westliche Business mit sich bringt und fordert, sonst wieder mal einer, der Konkurs anmelden muss (bzw. auch andere das für einen erledigen)…

Gruß


 
Jurek
Beiträge: 5.618
Registriert am: 03.10.2009


RE: Immer wieder neue Modelle, aber für wen?

#36 von Topas , 07.04.2013 07:34

Fortschritt bedeutet ja auch, sich für den Lehmboden in den Hütten zu interessieren. Doch das ist vieldeutig und sicherlich nicht Thema hier. Es sollte nur eine Anmerkung sein.

@Schrat, es gibt Programme, mit denen man sein Betriebssystem verschleiern kann. Einige persönliche Daten, wie Betriebssystem und Browser u.a. werden ja routinemäßig übermittelt und können abgefragt werden.
Dies kann man dann abändern, bzw. unterdrücken. Das Haupteinfallstor ist nicht mal das Betriebssystem selber, sondern externe Anwendungen, die man laufen hat. So ist momentan Java, die größte Schwachsstelle und man sollte sich überleben, ob man Javaanwendungen überhaupt braucht.

Zu überlegen ist auch, ob man nicht zu einem Linux-System wechselt. Das ist kostenlos und erfordert lediglich Einarbeitungszeit. Wenn für Windows7 die Zeit abgelaufen ist, werde ich komplett auf ein Linux umsteigen (vielleicht auch schon vorher, ich habs sowieso paralell laufen). Windows 8 mache ich nicht mehr mit.

Topas  
Topas
Beiträge: 1.518
Registriert am: 13.11.2012


RE: Immer wieder neue Modelle, aber für wen?

#37 von Schrat , 07.04.2013 10:23

Vielen Dank, Topas,

für den Tip! Ich hatte vor vielen Jahren mal Linux drauf. Aber das war damals eine ziemlich umständliche Prozedur, das überhaupt zu installieren. Was mich abhalten wird ist der Umstand, daß wahrscheinlich Visualbasic 6 nicht laufen wird und da lege ich großen Wert drauf, weil ich einige für mich recht nützliche Programme in VB 6 selbst programmiert habe. Unter anderem ein Programm, mit welchem ich meine Kommentare in den verschiedenen Foren verwalte. Die sind inzwischen auf 4500 angewachsen und damit ich da was wiederfinde, brauche ich schon in Hilfsmittel.

Ich habe mal gegoogelt und in einem Kommentar war die Aussage, daß das ganz gut laufen würde, da staune ich allerdings.


Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
Schrat
Beiträge: 3.002
Registriert am: 31.03.2012

zuletzt bearbeitet 07.04.2013 | Top

Windows - Ablaufdatum? Oder Alternative?

#38 von Jurek , 07.04.2013 12:14

@ Topas,

Zitat
Wenn für Windows7 die Zeit abgelaufen ist, werde ich komplett auf ein Linux umsteigen


Windows Ablaufzeit ist sicher nur damit gemeint, dass dafür dann nachher keine neuen Updates noch Servicepacks und sonstige Erweiterungen wie Treiber für neuere Hardware etc. gibt. Das wird von Microsoft aufgelassen. Aber das bedeutet nicht, dass man nicht weiterhin dies gut nützen kann mit dem, was man ohnehin hat. …
Bei Neuanschaffung nach vielen Jahren, ist meist auch neueres Betriebssystem drauf.
Ob Linux immer dann nachher die bessere "Ausweichvariante" ist? Warum kaufen dann viele Windows?

@ Schrat,
4500 Kommentare! Wer soll da ein Überblick dazu behalten!
Oder postest du daraus immer wieder mal das, was du schon mal auch vor Jahren wo darüber schriebest?

Gruß!


 
Jurek
Beiträge: 5.618
Registriert am: 03.10.2009


RE: Windows - Ablaufdatum? Oder Alternative?

#39 von Isai , 07.04.2013 12:28

Hallo Jurek,


Zitat
Ob Linux immer dann nachher die bessere "Ausweichvariante" ist? Warum kaufen dann viele Windows?



Auf den neugekauften Rechnern ist halt immer Windows drauf. So haben dann die Massen Windows.

Später kaufen sie die neue Version für ihren Rechner, weil die andere veraltet ist (plus Werbeberieselung, plus Bequemlichkeit, plus Unkenntnis von Linux - unterschiedliche Gründe).


Lieben Gruß,

Isai

P.S. Allgemein zieht sich das so ziemlich durch alle Produkte, "Wenn es schon die Werbung sagt, muss es inhaltlich ja wahr sein."
Oft fährt man mit dem exakten Gegenteil gut plus Alternativ-Quellen-Recherche.


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
Isai
Beiträge: 823
Registriert am: 21.12.2012

zuletzt bearbeitet 07.04.2013 | Top

RE: Windows - Ablaufdatum? Oder Alternative?

#40 von Schrat , 07.04.2013 12:51

Lieber Jurek,

das kann schon sein, daß wenn eine Frage auftaucht, die ich schon mal behandelt habe, dann die Antwort, die ich schon mal gegeben habe, wiederhole. Das ist ja einr Zweck meines Archivs, daß ich erneut recherchieren muß, wenn sich keine neuen Gesichtspunkte ergeben. Bevor ich eine Aussage mache, recherchiere ich gründlich und deswegen wird sich meine Meinung kaum ändern.

Mir geht es aber auch um Datensicherheit.Es ist leider so, daß es auch schon Fälle gegeben hat, wo man Leuten was untergeschoben hat, was sie garnicht gesagt haben durch Passwort-Klau usw. Der investigativen Journalisin Jane Bürgermeister ist das so ergangen. Um sie "kaltzustellen", hat man ihr untergejubelt, sie hätte zur Gewalt aufgerufen. So kann man unschuldigen Menschen alles Mögliche unterschieben, Dateien über "Holocaust-Leugnung", Nazipropaganda, Kinderpornographie usw. Klammheimlich hat man in der BRD Gesetze so geändert, daß z.B. der Geheimdienst berechtigt ist, unsere Paßwörter abzugreifen....

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
Schrat
Beiträge: 3.002
Registriert am: 31.03.2012


RE: Windows - Ablaufdatum? Oder Alternative?

#41 von Jurek , 07.04.2013 13:25

Hallo Schrat,

ist bei dir das schon vorgekommen, dass wer dir unterstellt hat, dass du es wo was geschrieben hast, womit du damit nachweisen konntest, wie das wirklich war?

Ich mache mir meist die mühe neu die Dinge zu betrachten, aufgrund dessen auch, was andere schreiben, und was ich inzw. dazu erfahren habe.
Also bei mir ändert sich ab und zu mancher Gedanke, weil ich korrigiere mich auch gerne, wenn ich was anders als richtig erkenne.

Gruß!


 
Jurek
Beiträge: 5.618
Registriert am: 03.10.2009

zuletzt bearbeitet 07.04.2013 | Top

RE: Windows - Ablaufdatum? Oder Alternative?

#42 von Schrat , 07.04.2013 15:09

Lieber Jurek,

es ist durchaus schon vorgekommen, daß jemand mir was unterstellt hat, gesagt zu haben, was ich nicht gesagt habe! Meistens kann man es dann zwar direkt nachweisen, wenn man das dann in dem Forum wiederfindet. Wobei man sagen muß, daß einige Kommentare auch verloren gegangen sind, weil das Forum dicht gemacht oder verändert wurde, z.B. bei Gachen. Da ich aber fast alle Kommentare abgespeichert habe, bis auf ein paar wenige, wo ich vielleicht nur "ja" oder "nein" gesagt habe.

Was Meinungnsänderungen anbelangt, darfst Du meine Äußerung nicht mißverstehen. Ich habe mich durchaus auch schon in meiner Meinung m a l geändert, wenn mein Gegenüber gute Argumente, die mich überzeugt haben, gebracht hat! Z.B. hast Du mich mal überzeugt hinsichtlich des Turiner Grabtuches! Nur wenn sich mein Gegenüber eigentlich auch nicht bewegt und stets und immer wieder dieselben Argumente wiederholt, die ich schon ein dutzendmal gehört habe, muß mein Gegenüber damit rechnen, daß ich dementsprechend auch wieder dieselben Argumente bringe, die er dann auch schon ein dutzendmal gehört hat!!!

Ferner habe ich mich all meinen ehemaligen Z.J.Meinungen geändert, die nunmehr von der Linie der WTG abweichen, weil meine Internet-Gesprächspartner gute Argumente, vor allem gute biblische Argumente, gebracht haben.

Also: Du bist nicht chancenlos bei mir, es kommt darauf an, was Du bringst!

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
Schrat
Beiträge: 3.002
Registriert am: 31.03.2012

zuletzt bearbeitet 07.04.2013 | Top

RE: Windows - Ablaufdatum? Oder Alternative?

#43 von Topas , 07.04.2013 18:41

Zitat von Schrat im Beitrag #37
Vielen Dank, Topas,

für den Tip! Ich hatte vor vielen Jahren mal Linux drauf. Aber das war damals eine ziemlich umständliche Prozedur, das überhaupt zu installieren. Was mich abhalten wird ist der Umstand, daß wahrscheinlich Visualbasic 6 nicht laufen wird und da lege ich großen Wert drauf, weil ich einige für mich recht nützliche Programme in VB 6 selbst programmiert habe. Unter anderem ein Programm, mit welchem ich meine Kommentare in den verschiedenen Foren verwalte. Die sind inzwischen auf 4500 angewachsen und damit ich da was wiederfinde, brauche ich schon in Hilfsmittel.

Ich habe mal gegoogelt und in einem Kommentar war die Aussage, daß das ganz gut laufen würde, da staune ich allerdings.


Gruß
vom Schrat




Hallo Schrat,

man könnte für VB beispielsweise Wine (Windowsemulator) unter Linux laufen lassen. Eine andere Frage ist natürlich, wie groß der Programmieraufwand wäre, die Programme in einer anderen Sprache zu programmieren.
Was genau macht denn dein Verwaltungsprogramm?


Topas  
Topas
Beiträge: 1.518
Registriert am: 13.11.2012

zuletzt bearbeitet 07.04.2013 | Top

RE: Windows - Ablaufdatum? Oder Alternative?

#44 von Topas , 07.04.2013 18:52

Zitat von Jurek im Beitrag #38
@ Topas,

Zitat
Wenn für Windows7 die Zeit abgelaufen ist, werde ich komplett auf ein Linux umsteigen

Windows Ablaufzeit ist sicher nur damit gemeint, dass dafür dann nachher keine neuen Updates noch Servicepacks und sonstige Erweiterungen wie Treiber für neuere Hardware etc. gibt. Das wird von Microsoft aufgelassen. Aber das bedeutet nicht, dass man nicht weiterhin dies gut nützen kann mit dem, was man ohnehin hat. …
Bei Neuanschaffung nach vielen Jahren, ist meist auch neueres Betriebssystem drauf.
Ob Linux immer dann nachher die bessere "Ausweichvariante" ist? Warum kaufen dann viele Windows?

Gruß!



Hallo Jurek,

sicher könnte man das Programm weiter nutzen, dennoch ist es so, daß nach einer Weile neue Programme und Anwendungen gar nicht mehr unterstützt werden. Es gibt zwar noch eine gewisse Abwärtskompabilität, dennoch wird der Bereich schmaler. Schon die Umstellung auf ein 64-Bit System hatte zur Folge, daß etliche alte Programme nicht mehr lauffähig waren.
Linux ist auf alle Fälle arbeitsintensiver nach meinen Erfahrungen, aber das ist auch davon abhängig, was man so machen möchte. Aber das ist auch Gewöhnung, denn mit Windows ist man irgendwie groß geworden.
Das Linux die bessere Wahl ist, glaube ich schon, aber das hat vielfältige Gründe. Mein Hauptgrund ist, daß ich Linux wegen bestimmter Programme sowieso laufen haben muß. Die vorhandene Windowsversion ist meiner Frau geschuldet, die sich noch nicht an den Linux-Gedanken gewöhnen konnte.

Topas  
Topas
Beiträge: 1.518
Registriert am: 13.11.2012


RE: Windows - Ablaufdatum? Oder Alternative?

#45 von Schrat , 07.04.2013 20:01

Lieber Topas,

ich lege jeden Kommentar mit einem Namen, welcher den jeweiligen Inhalt kurz zusammenfaßt, in einem extra Verzeichnis für jedes Forum ab. Beim anklicken von "Aktualisieren" werden alle Dateinamen mit dem zugehörigen Verzeichnisweg in einer Datei abgespeichert. In einem Fenster erscheint diese Datei alphabetisch geordnet (nach Wunsch auch zeitlich oder nach Forum geordnet) und wenn ich dann anklicke wird mir der Inhalt der Datei in einem extra Fenster als Textdatei angezeigt. Ursprünglich hatte ich das als Worddatei abgelegt, aber weil ich mit VB6 Word nicht nach Stichwörtern durchsuchen kann, habe ich alles in Textdateien umgewandelt.

Mit einer extra Suchfunktionen kann ich auch nach einem oder zwei Wörtern suchen und mir die entsprechende Datei anzeigen lassen. Ferner gibt es eine Funktion, die sämtliche Dateien nach Bibelstellen Web-Sites durchsucht, ein geordnetes Verzeichnis darüber anlegt, wo ich dann auch nach einer bestimmten Bibelstelle bzw. Web-Sites suchen und die Datei mir anzeigen lassen kann, wo diese Bibelstelle behandelt wird.

Prinzipiell kann ich in dem Editor auch Word-Dateien anzeigen lassen (VB 6 OLE-Funktion, enbeddet Objekt).

Ich bin drauf und dran, tatsächlich Linux einzurichten. Natürlich ist das erst einmal eine Heidenarbeit. Die wichtigsten Dateien, die ich ja sicher auch unter Linux aufrufen kann, habe ich sowieso auf einer extra Festplatte. Aber ich müßte dann natürlich allerlei Alternativ-Programme haben, die es aber auch wohl offensichtlich gibt für Outlook, Word, Mozilla-Firerfox usw.

Linux legt nach meinem Kenntnisstand die Dateien anders ab. Unter Windows werden die Dateien mit der Zeit sehr zerstückelt abgelegt (fragmentiert), so daß immer mehr Zeit zum Laden benötigt wird und man von Zeit zu Zeit eine Deframentierung vornehmen soll. Lunux macht das nicht, braucht aber immer ein gewisses Maß an Reserve auf der Festplatte. Aber ich reize die Festpaltte sowieso nicht völlig aus. Meistens ist sowieso immer wenigstens die Hälfte frei.

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
Schrat
Beiträge: 3.002
Registriert am: 31.03.2012

zuletzt bearbeitet 07.04.2013 | Top

   

Das Wetter
Allgemeine Diskussionen

Joh 3:16
Xobor Ein Kostenloses Forum | Einfach ein Forum erstellen