RE: Analyse mancher Aussagen zu Lehren der JW.ORG

#631 von Jurek , 13.04.2018 07:04

TEIL 2:

Zitat
** Die „anderen Schafe“, von denen Jesus gemäß Johannes 10:16 sprach, sind gemäß Jehovas Zeugen eine große Gruppe Christen, die ewig auf der Erde leben werden – neben einer angeblich kleinen Gruppe Christen, die in den Himmel kommen. Jehovas Zeugen lehren fälschlicherweise, dass es zwei Klassen von wahren Christen gibt mit jeweils einer anderen Bestimmung. Laut Gottes Wort handelt es sich bei den „anderen Schafen“ aber einfach nur um die Heidenchristen. Mit seinem Gleichnis gemäß Johannes, Kapitel 10 verglich Jesus als Hirt zuerst seinen Dienst am jüdischen Volk – an Personen in der „Schafhürde“ Israels, zu der er kam und aus der er die herausrief (Mat. 10:6; 15:24), die sich als „seine eigenen Schafe“ erwiesen, seine Stimme kannten und ihm nachfolgten. Sie bildeten damals noch eine „kleine Herde“ (Luk. 12:32). Durch die Verkündigung der Apostel und weiterer Jünger wurden später die Heidenchristen ebenfalls seine Schafe. So wurden Christen aus den Juden und den Heiden „eine Herde … unter einem Hirten“ (Joh. 10:1-16). Ja, bekehrte Heiden wurden mit den Judenchristen vereint. Es wäre höchst ungewöhnlich, wenn Jesus kein Gleichnis erzählt hätte, das zeigt, wie Heiden- und Judenchristen vereint werden (Mat. 28:19). Die apostolischen Schriften sprechen diese Zusammenführung und Einheit in ihrer Hoffnung auf ein Leben im Himmel (Christenprivileg) in unzähligen Stellen an; nachfolgend nur eine Auswahl: Rö. 1:16; 3:29, 30; 9:24; 11:12, 25; 15:7-11; 16:26; Eph. 2:11-19; 3:6; Gal. 2:9; 3:27-29; Joh. 11:51, 52; 17:20, 21; Apg. 1:8; 10:34-36, 44, 45; 11:1, 18-20; 13:46-48; 14:27; 15:3, 7, 15-19; 26:20, 23; 28:28; 1. Pet. 2:10, 25; 1. Tim. 3:16. Alle diese Schriftstellen widerlegen auch diese Sonderlehre der Zeugen Jehovas. Es gibt nur eine einzige Klasse wahrer Christen gemäß der Bibel.
Fazit: Dadurch dass Jehovas Zeugen über das hinausgehen, was die Schrift lehrt, spalten sie die Herde Christi und werden zu Sektierern.

** Die Zahl 144 000
aus der Offenbarung ist nicht buchstäblich zu verstehen (Off. 7:4-8). Wäre sie wörtlich aufzufassen, dann müssten auch die Zahlen 12 000 und 12 in demselben Textabschnitt konsequenterweise so verstanden werden – entweder alle Zahlen oder keine. Eine buchstäbliche Auffassung würde bedeuten, dass die meisten Christen – da sie keine gebürtigen Israeliten aus einem der 12 Stämme Israels sind – nicht zu den 144 000 gehören und daher nicht in den Himmel kommen. Das stünde aber in Widerspruch zu anders lautenden Aussagen der Bibel. Viele Zahlen in der Bibel beinhalten eine Symbolik – umso mehr in der Offenbarung. So werden darin z.B. weder die Zahlen 4, 7, 10, 24, 144, 12 000 noch 666 buchstäblich aufgefasst (Off. 7:1; 5:6; 2:10; 4:4; 21:16, 17; 13:18). Es sind keine Zählzahlen (Wert), sondern Zeichenzahlen (Bedeutung)! Auch die Zahl 144 000 ist symbolisch (Off. 14:1, 3). Sie stellt die absolute Vollzähligkeit (12 x 12 x 1000), also die Gesamtzahl der aus allen Völkern stammenden Christen dar, ungeachtet wie viele es schließlich sein werden. Die Symbolzahl wird zunächst gehört, anschließend wird „eine große Volksmenge“ vor dem Thron Gottes gesehen (Off. 7:4, 9, 15). Die anfänglich kleine Gruppe der ersten Jünger Jesu ist ja allmählich groß und international geworden – zum wirklichen „Israel“ (Rö. 2:28, 29; 9:6, 24-26; Apg. 2:41, 47; 4:4; 5:14; 6:7; 12:24; 19:18-20; Eph. 3:4-6; Kol. 1:6, 23).
Der Auslegungsschlüssel für die symbolische Offenbarung wird mitgegeben und die Methode der Darlegung durchgängig beibehalten, damit man sie gut versteht: Die Methode ist, Gesprochenes und Gezeigtes bzw. Gehörtes und Gesehenes versetzt zu ein und demselben Sachverhalt/Personen einzusetzen (Off. 22:8; 1:1-3). Beispiele dazu: Off. 1:10-13. Oder: Off. 5:5, 6. Oder: Off. 9:16, 17.
Dieselbe 2-Wege-Methode (Audition plus Vision) kommt in der Offenbarung, Kapitel 7 bei den „144 000“ Versiegelten und der „großen Volksmenge“ zum Einsatz. Erst etwas hören, dann etwas sehen. Dadurch werden interessante Wahrheiten über ein und dieselbe Klasse wie aus zwei Blickwinkeln offenbart (das wirkliche „Israel“ = alle echten Christen). Wer diese Einsicht erlangt, erkennt, dass die Lehre der Zeugen Jehovas falsch ist, die „große Volksmenge“ stehe für eine völlig andere Klasse Christen, die sich angeblich seit 1935 formiert. Die Versammlung echter Christen ist aber nicht geteilt (Joh. 17:20-23; Rö. 12:5; 1. Kor. 12:12, 13, 27; Eph. 4:4, 5; 5:23, 30; Kol. 3:15). Vielmehr sind die Glieder der „großen Volksmenge“ selber die „Versiegelten“ – die symbolischen „144 000“ –, die vor den „vier Winden“ eines großen Weltsturms gerettet werden, also der „großen Drangsal“. Das zeigt der Kontext (Off. 6:17; 7:1, 3, 14). Die „große Volksmenge“ bildet daher nicht etwa, wie Jehovas Zeugen sagen, einen Grundstock der irdischen Untertanen des Königreiches Jesu. In der Offenbarung ist ausdrücklich und gesondert von „Nationen“ die Rede, die die Untertanen auf der Erde sein werden (Off. 2:26, 27; 12:5; 15:4; 19:15; 20:3, 8; 21:24, 26; 22:2; Da. 7:18, 22, 27). Die große Volksmenge aber ist die Herauswahl für den Himmel „aus“ den „Nationen“. Sie ist ja, „vor dem Thron“ Gottes stehend, selbst eine „heilige Nation“ von Königen und Priestern – eine „königliche Priesterschaft“, die Gott „in seinem Tempel heiligen Dienst“ darbringen und regieren wird (1. Pet. 2:9, 10; Off. 1:6; 3:12; 5:9, 10; 7:9, 15; 14:1, 3, 17; 20:4, 6; 22:3-5). Nicht alle guten Menschen kommen in den Himmel, aber alle echten Christen. Das Neuen Testament unterscheidet zwischen 1. den „Bösen“ oder „Ungerechten“, 2. den guten Menschen der „Nationen“, auch „Gerechte“ genannt, und 3. Christen, den „Heiligen“ (Mat. 13:49; 25:31-46; Eph. 1:18; Heb. 12:23; 1. Pet. 4:17, 18; Off. 22:11, 12). Die „Nationen“ sind nicht die weiß gekleidete große Volksmenge (= „144 000“) – die Christengemeinde (Off. 3:4, 5, 18; 6:11; 7:9, 13, 14; 22:14; 1. Kor. 6:11).
Fazit: Da Jehovas Zeugen lehren, die Zahl 144 000 sei buchstäblich aufzufassen, und behaupten, die „große Volksmenge“ habe eine irdische Bestimmung, sind sie Scheinchristen.

** Jesus wurde nicht erst 1914 König.
Dieses Jahr wird in der Bibel nicht genannt. Auch wird darin die Krönung Jesu Christi nicht mit seiner Wiederkunft verknüpft. Zum König zunächst gesalbt und als Hoher Priester eingesetzt wurde Jesus bei seiner Taufe (Mat. 3:15-17; Ps. 2:7-9; Jes. 42:1). Christus ist unleugbar schon seit dem 1. Jahrhundert u.Z. als Hoher Priester für Gottes Volk tätig, wie Hebräer 3:1; 4:14, 15; 7:27; 9:11, 12, 24; 10:21 beweist. Als solcher wurde er „nach der Weise Melchisedeks“ berufen (Heb. 5:10; 6:20 bis 7:1). Melchisedek war Priester und König. Daher musste Christus gleichzeitig auch als König amten (Heb. 8:1; Ps. 110:1-4). Er ist bald nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt gekrönt worden (Mat. 26:64; 28:18; Luk. 19:12; Joh. 12:12-16; Rö. 1:3, 4; Da. 7:13, 14). Seitdem wählt er als König auch seine Mitkönige aus (Off. 1:5, 6; 3:21). Erst das Jahr 1914 als das Krönungsjahr Jesu Christi anzusetzen ist somit absurd. Bereits die frühen Christen verkündeten Jesus als amtierenden König (Apg. 17:6, 7; Eph. 1:20, 21; Php. 2:9, 10; Kol. 2:8-10; Heb. 2:9; 1. Pet. 3:22). Jesus wird sich zu seiner Zeit als „König der Könige und Herr der Herren“ auch gegenüber der Welt offenbaren (Off. 19:15, 16). Bis dahin wartet er als schon lange gekrönter König zur Rechten Gottes (Apg. 2:32-35; 1. Kor. 15:25; Heb. 10:12, 13).
Fazit: Da Jehovas Zeugen lehren, Jesus sei erst 1914 als König inthronisiert worden, sind sie Betrüger.

** Es gibt kein kombiniertes Zeichen der letzten Tage.
Jehovas Zeugen behaupten, die „letzten Tage“ hätten 1914 begonnen. Aber die „letzten Tage“ begannen gemäß der Bibel bereits im 1. Jahr- hundert (Apg. 2:16, 17; 1. Pet. 1:20; 2. Pet. 3:3, 4; 2. Tim. 3:1-5; 1. Joh. 2:18; Jud. 4, 17-19). Die ersten Christen waren schon in Endzeiterwartung! (1. Kor. 10:11; Heb. 9:26; Jak. 5:3, 8; 1. Pet. 4:7). Jehovas Zeugen haben Jesu Endzeitrede in einer Weise verstanden, die genau derjenigen entgegengesetzt ist, die Jesus beabsichtigte. Er warnte ja seine Nachfolger gerade davor, sich von bestimmten Geschehnissen und Ereignissen in die Irre führen zu lassen. Ja, ehe Jesus die an ihn gerichteten Fragen beantwortete (Mat. 24:3; Mar. 13:4; Luk. 21:7), begann er deshalb mit einer Aufzählung von Dingen, die seine Nachfolger irritieren könnten. Seine Erklärung lautete im Grunde: „Vorab möchte ich euch etwas Wichtiges sagen: Da Kriege, Hungersnöte, Erdbeben, Seuchen und andere Ereignisse die Menschheitsgeschichte ohnehin prägen, sollten sie von euch nicht als „Zeichen“ meines Kommens und des Abschlusses des Zeitalters verstanden werden. Zieht daraus keine falschen Schlüsse!“ (Luk. 21:8-11). Was aber ist stattdessen „das Zeichen“?
Das „Zeichen“, das Jesus seinen Jüngern zu dem einen Teil ihrer Frage angab, war „das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht“. Als dieses „Zeichen“ erschien – das römische Heer vor Jerusalem –, reagierten die ersten Christen richtig und wurden gerettet (Mat. 24:15-22).
Den anderen Teil ihrer Frage beantwortete er mit der Ankündigung, dass nach den Himmelsphänomenen ein spezielles „Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen“ werde (Mat. 24:30; Mar. 13:24-26; Luk. 21:25-28). Das wäre „das Zeichen“! Würde einem aber beim Erscheinen des „Zeichens“ noch Zeit bleiben, sich auf das Kommen Jesu vorzubereiten? Nein, denn dem „Zeichen“ würde sein Auftreten selbst so eng folgen, dass es dann zu spät dafür wäre. Daher ist tatsächlich das zentrale Thema seiner Endzeitrede die Notwendigkeit, bereit und wachsam zu sein. Warum? Weil Christus plötzlich und unerwartet kommt und man unmöglich etwas über den Zeitpunkt im Voraus wissen kann! (Mar. 13:35-37). Es ist Christen nicht möglich zu berechnen, wann Jesus kommt. Dies kann bald sein oder in 20 Jahren oder noch später. Erst kurz zuvor wird „das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen“ (Mat. 23:30). Es gilt, geistig wach und aktiv zu bleiben. „Das Zeichen“ (Singular) wird erst noch erscheinen!
Fazit: Da Jehovas Zeugen tragische Geschehnisse der Zeit als Zeichen interpretieren, nehmen sie die Warnungen Jesu nicht zur Kenntnis, schüren sie Ängste, führen sich und andere irre und reihen sich in die falschen Propheten ein (Mat. 24:11).


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
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zuletzt bearbeitet 13.04.2018 | Top

RE: Analyse mancher Aussagen zu Lehren der JW.ORG

#632 von Jurek , 13.04.2018 07:06

TEIL 3:

Zitat
** Siebzig Jahre für Babylon. Jehovas Zeugen behaupten, Jerusalem sei 607 v.u.Z. zerstört worden. Historiker hingegen geben das Datum dafür 20 Jahre später an (587 v.u.Z.). Was stimmt?
Jeremia (Kap. 25) berichtet, dass er im 1. Jahr Nebukadrezars, des Königs von Babylon, beauftragt wurde, ganz Juda und Jerusalem mitzuteilen, dass Gott Nebukadrezar „gegen dieses Land und gegen seine Bewohner und gegen all diese Nationen ringsum bringen“ und „sie der Vernichtung weihen und sie zu einem Gegenstand des Entsetzens machen“ will (Jer. 25:1, 9; 46:2). Auch andere Nationen würden also durch Babylon befeindet werden. Jeremia 25:11 präzisiert: „Und dieses ganze Land soll ein verwüsteter Ort werden, ein Gegenstand des Entsetzens, und diese Nationen werden dem König von Babylon siebzig Jahre dienen müssen.“ Jeremia 25:12 unterstreicht, dass am Ende der 70 Jahre Babylon „zur Rechenschaft“ gezogen werden soll. Anschließend werden in Kapitel 25 – und ausführlicher in Kapitel 46 bis 49 – „all“ die von Babylon zu erobernden Nationen aufgeführt und in Kapitel 27 entsprechend die an sie zu überbringende Ankündigung formuliert. Der Prophezeiung Jeremias entsprechend dehnte die Weltmacht Babylon ihr Herrschaftsgebiet aus (Jer. 27:6; 28:14). Es gab interessanterweise mehrere Wegführungen von Juden. Gemäß Kapitel 29 wurden bereits ins Babylonische Exil deportierte Juden von Jeremia brieflich aus Jerusalem darüber informiert, dass „erst wenn siebzig Jahre für Babel voll sind“, Gott sie „zurückbringen“ würde (Jer. 29:1, 10; Elberfelder Studienbibel 2009, Textstand Nr. 28). Die 70 Jahre, von denen Jeremia schrieb, hatten also schon zu zählen begonnen! Mit der Eroberung durch Cyrus 539 v.u.Z. endete dann die 70-jährige Herrschaft Babylons als Weltmacht (Jer. 27:7). Daniel, ein anderer Prophet, der Jeremias Prophezeiung gut kannte und richtig verstand, konnte nun auf eine Rückkehr von Landsleuten nach Juda hoffen und betete auch hierum (Da. 9:1, 2; Jer. 29:10-14).
Jehovas Zeugen entnehmen dem Bibelbericht, dass Juden aus dem Babylonischen Exil 537 v.u.Z. nach Jerusalem zurückkehrten. Dann folgern sie aber fälschlicherweise, der letzte König Judas, Zedekia, sei 70 Jahre zuvor – also im Jahre 607 v.u.Z. – abgesetzt, Jerusalem zerstört und die Juden ins Exil geführt worden. Dies, weil sie die Prophezeiung Jeremias im Hinblick auf die 70 Jahre für Babylon fälschlicherweise auf das Ende Jerusalems und die Tempelzerstörung anwenden. Ein gravierender, ganz grundsätzlicher Fehler! Jehovas Zeugen bauen dann auf diesem Jahr (607 v.u.Z.) auf und sagen, 2520 Jahre später, nämlich im Jahr 1914, hätten „die bestimmten Zeiten der Nationen“ geendet (Luk. 21:24). Es ist nur zu offensichtlich, dass diese Berechnung von falschen Voraussetzungen ausgeht, wo sich doch die 70 Jahre eindeutig auf Babylon beziehen.
Dass angesichts des hier zusammengefassten Bibelberichts die endgültige Zerstörung Jerusalems nicht im Jahr 607 v.u.Z. stattgefunden haben kann, deckt sich mit diesbezüglichen Aussagen von Bibelkommentatoren und Historikern, die sich u.a. auf heute noch nachprüfbare astronomische Daten, welche auf neubabylonischen Keilschrifttafeln zusammen mit öffentlichen Ereignissen dokumentiert wurden, berufen. Somit hat das Jahr 607 v.u.Z. (und folglich 1914 u.Z.) für die biblische Prophetie keine Relevanz.
Es sei hier nur angemerkt, dass Jehovas Zeugen zudem durch Manipulation der geschichtlichen Daten von Regierungszeiten jüdischer und babylonischer Herrscher die Zerstörung Jerusalems und seines Tempels durch Nebukadnezar auf das Jahr 607 v.u.Z. festzulegen versuchen.
Fazit: Dadurch dass Jehovas Zeugen für die endgültige Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier das Jahr 607 v.u.Z. postulieren, vergewaltigen sie den Bibelbericht und setzen sich über die Historie hinweg.

** Das Gleichnis vom „treuen und verständigen Sklaven“
(Mat. 24:45-51) ist keine Prophezeiung im eigentlichen Sinn, die sich angeblich 1919 erfüllte (Der Wachtturm 15.7.13, S. 23, Abs. 12). Es wurde als Allegorie erzählt. Jesus erzählte mehrere Sklaven-Gleichnisse (Mat. 6:24; 10:24, 25; 25:14-30; Mar. 13:33-37; Luk. 17:7-10; 19:11-27). Sie machen klar, was und wen Jesus mit dem Gleichnis gemäß Matthäus, Kapitel 24, Vers 45 bis 51 meinte (Luk. 12:40-48). Keineswegs nur die kleine Führungselite von Jehovas Zeugen! Der „treue und verständige Sklave“ steht für reife Christen, die die christliche Lehre ihres Herrn anderen (Christen) unverfälscht darreichen. Sie sind „Verwalter“ (1. Kor. 4:1, 2). Zunächst kamen die Apostel dieser verantwortungsvollen Aufgabe sorgfältig nach (Apg. 2:42; Eph. 2:20-22). An sie richtete Jesus ja sein Gleichnis primär. Sie unternahmen Missionsreisen und schrieben Bibelbücher. Nach ihrem Tod gaben andere befähigte, treue Christen die Lehre Jesu und der Apostel weiter (2. Tim. 2:2; 3:10). Es wurden Bibel- und Hauskreise (Gemeinden) gebildet, wo Älteste oder Aufseher lehrten (Tit. 1:7, 9). Sie unterstanden keiner leitenden Körperschaft; sie waren autonom – ohne zentralisiert vorgegebene Programme. Ihr aller Führer war Jesus allein, und sie stützten sich auf die Schriften (Mat. 23:10; 1. Tim. 4:6). Ihr Helfer zum richtigen Verständnis war der Heilige Geist (Joh. 14:15-18; 16:13-15; 1. Joh. 2:26, 27). Und sie halfen sich gegenseitig. Jeder Christ hat Gaben und Fähigkeiten, die er zum Nutzen und zur Erbauung anderer gebrauchen soll (1. Kor. 12:19-30; 14:26, 33; Eph. 4:11-16; 1. Pet. 4:10, 11). Er darf in der Zeit des Wartens auf die Wiederkehr seines Herrn nicht träge werden oder gar einschlafen. Der einzelne Christ wird durch das o.g. Gleichnis angespornt, seinen von Christus übertragenen Aufgaben eifrig nachzukommen und mit anderen Mitsklaven liebevoll umzugehen.
Die „Leitende Körperschaft“ der Zeugen Jehovas hingegen verhält sich nicht wie ein Sklave, sondern lässt sich gern verherrlichen; sie unterbindet nicht den ausgeprägten Kult um sich (2. Thes. 2:3-12). In den Zusammenkünften der Zeugen Jehovas wird auffällig oft und deutlich mehr vom „treuen und verständigen Sklaven“ gesprochen als von Jesus, dem Herrn (2. Kor. 11:13-15). Außerdem bevormundet, unterdrückt und „schlägt“ nachweislich dieser Sklave aufrichtige Christen in den Versammlungen, die nur treu ihre Aufgabe erfüllen wollen (Da. 12:4). Damit wird er zum „bösen Sklaven“, von dem Jesus sprach. Sobald nämlich ein Zeuge Jehovas durch intensive Bibelarbeit erkennt, dass diverse Lehren der Zeugen unbiblisch sind, und mit anderen darüber spricht (z.B. darüber, dass Zeugen Jehovas im Allgemeinen die Abendmahlsymbole Brot und Wein nicht einnehmen – bereits als Interessierter wird man beim „Bibelstudium“ mit ihnen dahin gehend festgelegt – und sie sich daher über ein diesbezügliches Gebot Christi hinwegsetzen – Mat. 26:26-28), wird gegen ihn ein Verfahren eröffnet. Denn unabhängiges Bibelstudium wird von ihrer Leitung nicht gebilligt (siehe Unser Königreichsdienst, 09/2007, S. 3, Fragekasten). Auf eine sachliche Auseinandersetzung mit biblischen Argumenten wird verzichtet. Der erwachte Zeuge wird ernsthaft ermahnt, Gespräche mit anderen über Lehrfragen einzustellen. Wird dem nicht Folge geleistet, wird zunehmend gedroht und versucht, den Betreffenden einzuschüchtern, mundtot zu machen und zu diffamieren – bis zur Exkommunikation. Dem kann der Erwachte allerdings zuvorkommen, indem er jedermann und öffentlich überraschend seinen bewussten Austritt kundtut.
Die Proklamation zahlreicher Daten, die sich allesamt als falsch erwiesen haben, und das hartnäckige Festhalten an Irrlehren zeigt, dass die Leitung der Zeugen Jehovas unmöglich exklusiv der „verständige Sklave“ sein kann (Jer. 23:21, 25, 26, 30-32). Jeder einzelne Christ ist aufgefordert, sich als ein treuer und verständiger Sklave zu erweisen (Off. 11:18; 22:12).
Fazit: Da Jehovas Zeugen das Gleichnis vom „treuen und verständigen Sklaven“ auf ihr führendes elitäres Gremium (seit 1919 eingesetzt) beschränken, sind sie blinde Leiter.

Diese Aufführung von Irrlehren der Zeugen Jehovas ließe sich noch erweitern (z.B. um die aktuelle aberwitzige Überlappende-Generation-1914-Lehre – Mat. 24:34). Die Leitende Körperschaft von Jehovas Zeugen weiß das alles schon seit Jahrzehnten und ist vielfach angeschrieben worden. Aber vergebens. Dieser Organisation geht es gar nicht wirklich um die Wahrheit (Joh. 8:46, 47). Und das macht es umso schlimmer. Vorsätzlich führt sie Millionen aufrichtiger Personen – die betrogene Opfer werden und dann selbst weitere zu Opfern machen – in die Irre (Mat. 23:33; 2. Pet. 2:1).
Ja, würde sie nur ein oder zwei der o.g. Irrlehren berichtigen, würde ihr gesamtes fragiles Glaubensgebäude wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Es gründet sich nicht auf Christus, „den Felsen“, und seine Lehren (Mat. 7:24-27). Daher ist auch ein weiteres Hoffen und Warten auf grundlegende Revisionen zwecklos, ja sogar lebensgefährlich (Mat. 7:21-23). Wie alle anderen Religionsgemeinschaften mit ihren unbiblischen Lehren (z.B. Trinitätslehre) sind auch Jehovas Zeugen ein Teil von „Babylon der Großen“, dem Weltreich der verkehrten, verführenden Religionen. Gott wird der „Taten der Ungerechtigkeit“ der Organisation von Jehovas Zeugen und ihrer Unterstützer gedenken (Off. 18:5). Es ist eine autoritäre, menschenverachtende sektenähnliche Gruppierung. Wie wichtig ist es doch, „Augensalbe“ von Christus zu „kaufen“, ja Christi „Stimme“ und sein Klopfen „an der Tür“ nicht zu ignorieren! (Off. 3:18-20). Auch ist es erforderlich, Jesu Christi dringender Aufforderung gehorsam und konsequent nachzukommen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mir ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt“ (Off. 18:4).
Aber wohin soll man gehen? Keinesfalls zu anderen Religionsgemeinschaften, die ebenfalls eigene Irrlehren vertreten! Die Frage sollte nicht lauten: „Wohin soll man gehen?“, sondern: „Zu wem soll man gehen?“. Die biblische Antwort lautet: zu Jesus Christus! (Joh. 6:44, 45, 68; 12:26, 32; Mat. 11:28-30). Denn nur durch ihn kommen wir zu Gott (Joh. 14:6). Und es gibt außerhalb von falschen religiösen Organisationen einen lebendigen Organismus: den „Leib“ Christi, die „Bruderschaft“ wahrer Nachfolger Christi weltweit (1. Kor. 12:27; 1. Pet. 5:9). Man ist nicht allein. Freie echte Christen gibt es tatsächlich überall auf der Erde (Mar. 10:28-31; Joh. 8:31, 32, 36; Apg. 1:8; 11:26). Und viele versammeln sich regelmäßig in Haus- und Bibelkreisen – ganz nach dem urchristlichen Muster. Sie machen Jünger Jesu Christi und bekennen sich öffentlich zu ihm und seinen Lehren (Rö. 16:5; 1. Kor. 16:19; Kol. 4:15; Mat. 28:19, 20).


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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zuletzt bearbeitet 13.04.2018 | Top

RE: Analyse mancher Aussagen zu Lehren der JW.ORG

#633 von Jurek , 13.04.2018 07:08

TEIL 4:

Zitat
Gemäß ihrem „Arbeitsheft der Leben-und-Dienst-Zusammenkunft“ sind Jehovas Zeugen aufgerufen, in der Woche vom 8. bis 14. Januar 2018 Matthäus, Kapitel 4 und 5 im Rahmen ihres Bibelleseprogramms zu lesen. Wir wollen uns 2 Verse daraus etwas genauer ansehen (Matthäus 5:14 und Matthäus 4:16).
In Matthäus 5:14(NW) macht Jesus Christus selbst eine der bemerkenswertesten Aussagen, die jemals über Christen gemacht wurden: „Ihr seid das Licht der Welt.
In dieser kurzen gebündelten Aussage unseres Herrn wird uns das große Vorrecht vor Augen geführt, als Christ ein Licht sein zu dürfen. Dieser kurze Satz ist aber auch ein Prüfstein für unser behauptetes Christsein. Kommt dieser Satz so bei uns an? Die Intension dieses Ausspruchs Jesu ist es eben auch, uns zur Selbstprüfung anzuregen, ob wir seinen Ansprüchen genügen. Wenn wir behaupten, Christen zu sein (und tun das J.Z. nicht?), dann sollten wir uns mit dem Wörtchen „ihr“ („Ihr seid das Licht der Welt“) angesprochen fühlen. Also wir – du und ich – wir sind durch Jesu Worte zu einer sehr genauen Analyse herausgefordert. Stellen wir uns ihr nun!
Bleiben wir zunächst beim Wörtchen „Ihr“. In der „Elberfelder Praxisbibel – Lehre und Verkündigung“ wird dieses Wort kursiv im Text gedruckt (auch andere Übersetzungen tun dies). Warum? Jesu „ihr“ ist emphatisch zu verstehen; das soll heißen, auf diesem Wort liegt ein besonderer Nachdruck. Demnach will uns Jesus damit etwas nachdrücklich zu verstehen geben. Die Betonung auf dem „ihr“ zieht gewisse Dinge nach sich. Das kommt daher, dass die Welt um Christen herum in einem Zustand der Finsternis ist. Obwohl die Welt gerne mit Begriffen wie „Erleuchtung“ und „Aufklärung“ um sich wirft, ist sie doch noch immer in größter Dunkelheit gehüllt.
Mit seiner Aussage „Ihr seid das Licht der Welt“ erklärt Jesus aber nicht nur, dass die Welt im tiefsten Finstern steht; er geht noch weiter und behauptet, dass nur ein Christ helfenden Rat geben kann, weil allein er über diesbezügliches „Licht“ verfügt. Diesen Anspruch zu erheben, berechtigt Jesus hiermit seine wahren Nachfolger. Der Welt fehlt dieses Licht völlig; die pechschwarze Finsternis dieser Welt ist geradezu greifbar. – Das ist die negative Aussage des Ausspruchs Jesu.
Kommen wir nun zum positiven Aspekt: „Ihr“ – der einfache, gewöhnliche, durchschnittliche Christ kann mehr „Licht“ bieten als der größte Experte, der kein Christ ist. So vorzugehen, hat es Gott gefallen (1. Kor. 1:21). Wie ist das möglich? Wie kann das auf dich und mich zutreffen? Nun, damit sind wir bei dem, was die Heilige Schrift uns über das Wesen des echten Christen lehrt.
Jetzt wird es wirklich interessant: Der beste Weg zu verstehen, was Jesus uns vermitteln will, ist sicher folgender:
Derselbe Christus, der zu uns sagt: „Ihr seid das Licht der Welt“ (Matth. 5:14), sagt auch: „Ich bin das Licht der Welt“ (Joh. 8:12). Diese beiden Aussagen müssen immer zusammen gesehen werden, denn man ist als Christ „das Licht der Welt“ nur aufgrund der Gemeinschaft mit Jesus, der selbst „das Licht der Welt“ ist! Jesus beanspruchte, gekommen zu sein, um Licht zu bringen, so sagt er z.B. im B-Teil von Johannes 8:12 weiter: „Wer mir nachfolgt, wird keineswegs in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens besitzen.“
Mit diesen Worten will uns Jesus also klarmachen, dass nur er (und er allein) uns dieses Leben spendende Licht gibt. Doch damit nicht genug: Er macht auch aus uns „Licht“. Paulus ist mit seinen Worten aus Epheser 5:8 (NW) damit in Einklang: „... denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in Verbindung mit (dem) Herrn. Fahrt fort, als Kinder des Lichts zu wandeln.“ Mit anderen Worten: Christen haben nicht nur Licht empfangen, sondern sie sind auch Licht geworden – durch die Einheit des Gläubigen mit dem Herrn Jesus Christus. Trifft das auf dich zu? Bei einem echten Christen zieht Christus ein, so dass der Christ, in gewisser Weise, das wird, was Christus ist.
Beide Aspekte sind also wichtig: Als solche, die Christus angehören, haben wir Licht empfangen. Aber zusätzlich ist das alles auch Teil unserer selbst geworden. Es ist unser Leben geworden, so dass wir es gewissermaßen reflektieren. Der echte Christ ist also Empfänger und Teilhaber der göttlichen Natur. Denn: „... dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben, und euch verkündigen, daß Gott Licht ist, und in Gemeinschaft mit ihm gibt es gar keine Finsternis“ (1. Joh. 1:5, NW).
Also: Gott ist Licht. Christus ist Licht. Die Christen sind Licht.
Jesus sagt über sich und seinen Vater „... wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen“ (Joh.14:23) – dies in Form des heiligen Geistes.
Durch Gott, durch Jesus und durch den heiligen Geist sind wir das, was wir als Christen sein sollten: „Licht“.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Analyse mancher Aussagen zu Lehren der JW.ORG

#634 von Jurek , 13.04.2018 07:09

TEIL 5:

Zitat
Wie zeigt sich bei einem Christen, dass er nicht nur behauptet, „das Licht der Welt“ zu sein, sondern dass er es auch tatsächlich ist? Welche Wirkung hat Licht? Was richtet Licht aus?
Der erste Effekt, den Licht hat, ist zweifellos, dass es die Finsternis enthüllt und so zum Vorschein kommen lässt, was im Dunkeln ist. Epheser: 5:13 (NW) drückt es folgendermaßen aus: „Nun werden alle Dinge, die gerügt werden, durch das Licht offenbar gemacht, denn alles, was offenbar gemacht wird, ist Licht.“ Licht leuchtet aus.
Hier kommen wir auf die zweite, oben bereits angekündigte Bibelstelle aus dem Bibelleseprogramm zu sprechen: Matthäus 4:16 (NW) sagt über Christus: „Das Volk, das in Finsternis saß, sah ein großes Licht, und denen, die in einer Gegend des Todesschattens saßen: Licht ging ihnen auf.“
Die erste Wirkung seines Kommens in die Welt war also, dass er die Finsternis im Leben dieser Welt aufgedeckt hat. Diesen Effekt hat jede gute und geheiligte Persönlichkeit – immer und unweigerlich (vergleiche schon Noah: Hebr. 11:7). Wir brauchen immer etwas, das uns die Unterschiede aufzeigt; und das beste Mittel, etwas sichtbar zu machen, ist durch Kontraste. Jesus tut das, und jeder, der echter Christ ist, tut das auch. Paulus beispielsweise sprach in o.g. Stelle aus Epheser 5:13 davon, dass Dinge „durch das Licht offenbar gemacht werden“, und fügt gemäß 1. Thessalonicher 5:7 hinzu: „Denn die da schlafen, sind gewohnt, bei Nacht zu schlafen, und die, die sich betrinken sind gewöhnlich bei Nacht betrunken.“ „Kinder des Lichts“ (Eph. 5:8) oder aber „Söhne des Ungehorsams … Finsternis“ (Eph. 5:6, 7) – so sieht die Aufteilung der ganzen Menschheit aus.
Allein durch sein Christsein zeigt ein echter Christ eine andere Art Leben, was dann sofort auch den wahren Charakter und das wahre Wesen der anderen Art zu leben offenbart. In der finsteren Welt ist ein Christ wie ein Licht, das angezündet wurde – und sofort fangen die Menschen um ihn herum an nachzudenken. Sie wundern sich und schämen sich. Je geheiligter eine Person ist, umso gewisser wird sich auch dieser Effekt einstellen. Allein indem er ist, was er ist, lässt er andere Menschen wegen ihres Verhaltens rot werden. So funktioniert er als Licht. Gewissermaßen stellt der Christ einen Maßstab auf und zeigt damit die andere Art zu leben, die uns Menschen möglich ist. Es ist eine Entlarvung der Finsternis. Finsternis kann es im Licht nicht aushalten.
Johannes 3:19 (NW) sagt: „Dies nun ist die Grundlage für das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, aber die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse.“
Menschen der Finsternis möchten nicht ins Licht treten, denn sie wollen nicht getadelt werden.
Und genau das ist auch die eigentliche Ursache für die Feindschaft, die die religiösen Führer Jesus Christus entgegenbrachten. Warum hassten und verfolgten sie ihn so sehr? Die einzig zufriedenstellende Antwort lautet: Wegen seiner völligen Reinheit, seiner völligen Heiligkeit. Sein Licht zeigte ihnen, wer sie wirklich waren, und darum hassten sie ihn so sehr. Er offenbarte und brachte die verborgenen Dinge der Finsternis, die in ihnen vorhanden waren, ans Licht. Echte Christen haben heute dieselbe Aufgabe – und es wird sich derselbe Effekt einstellen.
Wer religiöse Heuchelei und Irrlehren (auch der Zeugen Jehovas) aufdeckt, wird gehasst.
Doch das ist nicht alles, was das Licht tut: Das Licht offenbart nicht nur die verborgenen Dinge der Finsternis, es erklärt auch die Ursache der Finsternis.
Und was ist, kurz gesagt, letztlich die Ursache der Finsternis? Letztlich ist es die Entfremdung der Menschen von Gott. Alle Finsternis der heutigen Welt geht letztlich auf Sünde, Egoismus und Selbstsucht zurück. Erinnern wir uns nochmals an das, was wir in Johannes 3:19 (NW) gelesen haben: „Dies nun ist die Grundlage für das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, aber die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse.“
Der gefallene Mensch liebt die Finsternis immer noch mehr als das Licht; er zieht es vor, das Böse zu tun, trotz seines Gewissens. Er hat Gefallen daran. Die Ursache dafür liegt in seinem Wesen. Das ist der bestimmende Faktor – sein sündiges Wesen. Das „Licht“ nun nötigt diesen Menschen, sich selbst ins Angesicht zu schauen. Und das „Licht“ sagt diesem Menschen immer dasselbe: „Der Fehler liegt in dir.“
Doch das Licht tut noch mehr: Es zeigt auch den einzigen Weg, der aus der Finsternis herausführt.
Ja, es gibt einen Ausweg. Jesus – das Licht – nennt ihn uns: „Ihr müßt wiedergeboren werden“ (Joh. 3:7, NW). Das ist es, was der Mensch braucht – ein neues Wesen, das das Licht liebt und die Finsternis hasst. Der Mensch muss auf seinem Weg der Finsternis gestoppt werden und auf den Weg zu Gott gebracht werden. Und das ist die Aufgabe von echten Christen – „Ihr seid das Licht der Welt“. Christen sind dazu da, solchen in Finsternis steckenden Menschen zu sagen, dass es einen Weg zu Gott gibt, noch dazu einen sehr einfachen Weg: Eine Person – Jesus Christus. Er kam „um zu suchen und zu retten, was verloren war.“ Er ist „der Weg“ (Luk. 3:10; Joh. 14:6, NW).
Jesu Mission: 1.) Die Finsternis zu erhellen, 2.) die Ursache für die Finsternis aufzudecken und 3.) einen neuen Weg zurück zu Gott zu schaffen.
Er hat nicht nur unsere Sünde getragen, die uns in unsere missliche Lage brachte, sondern er bietet uns auch ein neues Wesen an. Er macht aus uns einen neuen Menschen – mit neuen Wünschen, neuen Sehnsüchten, neuen Zielen, ja einer neuen Ausrichtung. Er gibt uns das neue Leben, das das Licht liebt und die Finsternis hasst, anstatt die Finsternis zu lieben und das Licht zu hassen.
Jetzt mal ehrlich: Sagen Jehovas Zeugen ihren Mitmenschen folgendes wirklich?:
Jesus Christus kam als Licht in die Welt, um uns von Sünde zu retten, uns ein neues Wesen zu geben, ja uns zu Kindern Gottes zu machen – eins mit Gott und ihm selbst.“ Und hört man in den Zusammenkünften der Zeugen Jehovas etwas darüber?


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Analyse mancher Aussagen zu Lehren der JW.ORG

#635 von Jurek , 13.04.2018 07:13

Noch zum wichtigen Thema der Kindschaft GOTTES:

Zitat
Seit Anfang des Jahres lesen Jehovas Zeugen das Matthäus-Evangelium, daher sei es heute kurz erlaubt, optisch auf etwas aufmerksam zu machen, was auffallend ist.
Wenn du die nachfolgende Zitate aus dem aktuellen Bibelleseprogramm nur mit dem Blick überfliegst, wirst du bestimmt etwas bemerken (alle aus der NW-Übersetzung).
„Ebenso laßt euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure vortrefflichen Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen“ (Matth. 5:16).
„... damit ihr euch als Söhne eures Vaters erweist, der in den Himmeln ist, da er seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und es über Gerechte und Ungerechte regnen läßt“ (Matth. 5:45).
„Ihr sollt demnach vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist“ (Matth. 5:48).
„Achtet gut darauf, daß ihr eure Gerechtigkeit nicht vor den Menschen übt, um von ihnen beobachtet zu werden; sonst werdet ihr keinen Lohn bei eurem Vater haben, der in den Himmeln ist“ (Matth. 6:1).
„... damit deine Gaben der Barmherzigkeit im Verborgenen seien; dann wird dein Vater, der im Verborgenen zusieht, dir vergelten“ (Matth. 6:4).
„Du hingegen, wenn du betest, geh in deinen Privatraum und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, dann wird dein Vater, der im Verborgenen zusieht, dir vergelten“ (Matth. 6:6).
„So macht euch ihnen nicht gleich, denn Gott, euer Vater, weiß, welche Dinge ihr benötigt, schon ehe ihr ihn überhaupt bittet“ (Matth. 6:8).
„Ihr sollt daher auf folgende Weise beten: ,Unser Vater in den Himmeln, dein Name werden geheiligt. ...´“ (Matth. 6:9).
„Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben“ (Matth. 6:14).
„... wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, wird euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben“ (Matth. 6:15).
„... damit du nicht den Menschen als ein Fastender erscheinst, sondern deinem Vater, der im Verborgenen ist, dann wird dein Vater, der im Verborgenen zusieht, dir vergelten“ (Matth. 6:18).
„Beobachtet aufmerksam, die Vögel des Himmels, denn sie säen nicht, noch ernten sie, noch sammeln sie (etwas) in Vorratshäuser ein; dennoch ernährt sie euer himmlischer Vater. Seid ihr nicht mehr wert als sie?“ (Matth. 6:26).
„... denn all diesen Dingen streben die Nationen begierig nach. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr all diese Dinge benötigt“ (Matth. 6:32).
„Darum, wenn ihr, obwohl ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, denen gute Dinge geben, die ihn bitten!“ (Matth. 7:11).
„Nicht jeder, der zu mir sagt: ,Herr, Herr´, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist“ (Matth. 7:21).
Du hast es sicher bemerkt, Jesus Christus sprach in allen Stellen vom Vater. Im „Arbeitsheft der Leben- und-Dienstzusammenkunft“ lautet eine der Fragen: „Was hast du über Jehova gelernt? (In der Zeit vom 15. bis 21. Januar 2018 waren J.Z. angehalten, gemäß ihrem „Arbeitsheft“ das Bibelleseprogramm aus Matthäus 6 und 7 mitzuverfolgen.)
Jesus Christus weißt uns auf etwas sehr Wichtiges hin, was wir über Gott lernen wollen. Jesus spricht über Gott niemals als von „Jehova“, sondern immer als vom „Vater“ – „mein Vater“, „mein himmlischer Vater“, „dein Vater“, „euer Vater“, „euer himmlischer Vater“, „Abba, Vater“ … (Bitte überzeuge dich selbst davon in deiner „Umfassenden Konkordanz“ unter dem Stichwort „Vater“. Du wirst vielleicht überrascht sein, wie oft das Wort „Vater“ in den Christlichen Griechischen Schriften in Bezug auf Gott verwendet wird.)
Bist du ein Sohn Gottes? Diese Frage ist deshalb berechtigt, da Jesus doch im aktuellen Bibelleseprogramm sagt: „Glücklich sind die Friedsamen, da sie ,Söhne Gottes´ genannt werden“ (Matth. 5:9, NW).
Bist du ein Kind Gottes? Und hast du Jesus Christus aufgenommen? – Empfinden wir diese Fragen als unangenehm? Hören sie sich merkwürdig an? Dann beachte bitte, was in Johannes 1:12 in Bezug auf Jesus Christus gesagt wird:
„So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Befugnis, Kinder Gottes zu werden, weil sie Glauben an seinen ((gemeint ist Jesu)) Namen ausübten ...“ (NW).
Mit anderen Worten: Mit dieser Bibelstelle im Sinne, scheint es fraglich zu sein, ob jemand wirklich ein Kind Gottes ist und Gott befugt seinen Vater nennen kann, wenn er ein gestörtes Verhältnis zu Jesus hat.
Beachte folgende Fakten:
Es können nur rechtmäßig – also zu Recht – jene „unser Vater“ zu Gott sagen, die wahrhaftig Gläubige an den Herrn Jesus Christus sind. Zu den übrigen sagt Jesus Christus selbst geradeheraus: „Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel…“ (Joh. 8:44).
In der Heiligen Schrift wird eine scharfe Trennlinie zwischen denen gezogen, die Gott gehören, und denen, die ihm nicht gehören. Jesus Christus bestätigt diesen Gedanken in seinem Gebet gemäß Johannes 17:9: „Ich bitte sie betreffend; nicht hinsichtlich der Welt bitte ich, sondern hinsichtlich derer, die du mir gegen hast; denn sie sind dein.“ Das ist eine absolute und eindeutige Trennung. Kinder Gottes sind solche, die in Christus Jesus sind – nur sie.
„Kinder“ sind sie durch Gottes Adoption geworden; vorher waren sie von Geburt aus „Kinder des Zorns“, „Kinder des Teufels“, „Kinder dieses Systems der Dinge“ (Eph. 2:3; 1. Joh. 3:10; Luk. 20:34, NW). Man muss zuerst diesem Machtbereich entrissen und in einen anderen versetzt werden, bevor man ein Kind Gottes werden kann. Doch wenn wir wirklich beginnen, an den Herrn Jesus Christus zu glauben, werden wir in die Familie Gottes aufgenommen und empfangen den „Geist der Annahme an Sohnes Statt“, durch welchen wir ausrufen: „Abba, Vater!“ (Röm. 8:15, NW).
Vielleicht sagt jemand, dass Gott auch sein Vater ist – er hat aber nicht den „Geist der Annahme an Sohnes Statt“ empfangen. Doch nur der Mensch, der „in Christus“ ist, weiß, dass es so ist. Zu sagen „Unser Vater“ ist eine Sache – glaubt man es aber auch, erfährt man es auch so?
Wenn ein Z.J. sich an Gott im Gebet wendet, tut er das dann im Bewusstsein, zum Vater zu kommen? Das ist das, was Jesus uns lehren will, dass wir damit beginnen müssen, uns zu vergegenwärtigen, dass wir Kinder Gottes geworden sind durch das, was Gott durch seinen Sohn, Jesus Christus, für uns getan hat.
Und noch etwas scheint von Bedeutung zu sein: Jesus verbindet den Ausdruck „Vater“ meistens mit einem weiteren: „Unser Vater im Himmel“ oder „euer himmlischer Vater“. Jesus möchte, dass diese beiden Aussagen zusammen gesehen werden, und das aus gutem Grund.
Auch Paulus verwendet gemäß Römer 15:6 eine bemerkenswerte Redewendung, wenn er dort vom „Vater unseres Herrn Jesus Christus“ spricht. Paulus sagt gewissermaßen: Jemand wie der Herr Jesus Christus muss einen wunderbaren Vater haben. Wenn Jesus Christus so war, wie er eben war, was muss er da wohl für einen Vater haben! (Joh. 14:8-11). Der Vater kann nicht anders als der Sohn sein. Und tatsächlich, Gott ist so ein großartiger Vater. Es ist daher wichtig, wenn wir zu Gott beten, uns seine Majestät, seine Größe und seine Allmacht vor Augen zu halten. Schon der Prediger-Schreiber hatte das erkannt, sagt er doch gemäß Prediger 5:2b: „Denn der (wahre) Gott ist in den Himmeln, du aber bist auf der Erde...“ (NW). Beim Beten ist es zuallererst wichtig, sich an Gottes Heiligkeit zu erinnern – „mit Gottesfurcht und Scheu“ (Hebr. 12:28).
Das sind die beiden Aspekte, an die wir uns beim Beten erinnern müssen; beides gehört immer zusammen und darf nicht getrennt werden:
1. Machen wir uns bewusst, dass wir uns dem allmächtigen, ewigen und heiligen Gott nähern.
2. Machen wir uns bewusst, dass Gott durch Christus unser Vater geworden ist.
Diese beiden Dinge wollen wir stets zusammen sehen.
Gott“ mit seiner Allmacht blickt mit seiner Liebe als „Vater“ auf uns. In die Gegenwart dieser Person gelangen wir beim Beten. „Mein Gott! und „Mein Vater!“.
Jehovas Zeugen sind mit ihrer andauernden Betonung des Wortes „Jehova“ in der jüdischen Ära zurückgeblieben und haben Jesus nicht verstanden. Jesus brachte seine Nachfolger Gott ein ganz wesentliches Stück näher – dem Vater. Er wünschte, dass sie das begriffen; sonst hätte er nicht so oft vom „Vater“ gesprochen, sondern „Jehova“ gesagt. Das tat er aber nicht.
Der Vater kann dich mit allem Segen des Himmels überschütten. In seinem Sohn, Jesus Christus, sind alle Segnungen eingeschlossen. Öffne Jesus dein Herz (Offb. 3:20), so dass du als Kind des „Vaters inniger Erbarmungen“ (2. Kor. 1:3), ja des „Vaters der himmlischen Lichter“ (Jak. 1:17) mit guten Gaben und vollkommenen Geschenken überreich gesegnet werden mögest.
„Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen (Regionen) in Christus …“ (Eph. 1:2,3, Neue Induktive Studienbibel).


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Antworten und Meinungen zu Lehren der JW.ORG

#636 von Jurek , 13.04.2018 12:58

Zum TEIL 1 meine ersten (Teil) Gedanken in Bezug darauf, ob JESUS ein Engel ist, wie es die JW.ORG lehrt.

Zuerst muss man sich dessen bewusst werden, was der Begriff „Engel“ oder „Erzengel“ in der Bibel bedeuten, ohne dass man das aus eigener oder vom HEUTIGEN allgemeinem Sprachgebrauch und heutiger Bedeutung das (miss)versteht.

Soweit mir bekannt ist, verweisen die „ZJ“ u. a. auf die Aussage aus Mal 3:1:
Siehe, ich sende meinen Boten, damit er den Weg vor mir her bereite. Und plötzlich kommt zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Engel des Bundes, den ihr herbeiwünscht, siehe, er kommt, spricht der HERR der Heerscharen.(Elberfelder-Übers.; Luther etc.).

Wer ist prophetisch also hier als der „Engel“ gemeint?
(Schlachterübersetzung wiedergibt diesen Begriff [umalʼách] mit „Bote“, auch wenn dieser identisch ist mit dem Bezug auch auf die einfachsten Engeln!)

Ich denke, dass darin hat die JW.ORG schon recht, wenn aus BIBLISCHER Sicht, JESUS als ein Engel JEHOVAS bezeichnet wird.
Er hat sich hier auf der Erde immer als solcher dargestellt (Joh 7:16), aber auch im Himmel nach seiner Auferstehung ist Er der Engel GOTTES. Denn obwohl Ihn gesamte Schöpfung vom VATER unterworfen ist, ist Er immer noch weit unter seinem VATER (1.Kor 11:3) gestellt und erfüllt auch Botendienste (als Botschafter bzw. Engel GOTTES) von JEHOVA GOTT (vgl. Offb 1:1).

Für die Trinitarier sind solche Aussagen „unzugänglich“, da sie JESUS als allmächtigen und unerschaffenen Schöpfergott ganz vorne hinstellen, während der VATER zu einer im Hintergrund (im Vergleich zu JESUS) nahezu „unbedeutender“ Figur wird, wenn man überhaupt direkt nur von IHN (dem Namenlosen GOTT und HERRN/Herrn) spricht/schreibt.

Wirklich biblisch klar hat mir das noch nie jemand wirklich anhand der Bibel erklärt, warum meine und die der „ZJ“ Meinung dazu nicht stimmt.

Denn nur wenn die JW.ORG was anders lehren als alle anderen, für die solche Aussagen zur Trinität nicht passen, muss es deswegen nicht bedeuten, dass das automatisch falsch ist, wie ich meine. Oder?


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Antworten und Meinungen zu Lehren der JW.ORG

#637 von Jurek , 14.04.2018 09:46

Auch die Frage nach dem, ob JESUS der "Erzengel Michael" ist, ist so eine Sache der Interpretation.
Die "ZJ" vertreten die Ansicht, dass JESUS natürlich ein Engel JEHOVAS ist! Das ist absolut keine Degradierung JESU, wenn man die BIBLISCHE Definition betrachtet (und nicht die eingeschränkte Sichtweise von heute), womit auch ich meine, dass die JW.ORG damit Recht hat.

Der Zusatz "Erz-" für Erzengel, beschreibt einen Anführer von Engeln / Engelscharen.
Erzengeln wie in der Bibel gemeint, kann es nur EINEN geben.
Der Verweis auf Dan 10:13 ändert daran m. E. nichts. Denn dort wird nach den Aussagen der JW.ORG nicht einer von mehreren gemeint sein, sondern der eine Vornehmster, an erster Stelle, gegenüber alles anderen. (Vgl. auch den Gedanken aus 1.Kor 8:5f).
Da wird der "Oberfürst" Engel Michael gegenüber den anderen menschlichen Fürsten von Persien gegenüber gestellt, und nicht andere geistige Fürsten.
Dagegen Luk 1:19 berichtet vom Engel Gabriel, welcher nie den Titel "Erzengel" trägt.
Anführer der Engelscharen kann es nur einen geben.

Nur weil die JW.ORG auch(!) etliche Fehlinterpretationen vertritt, muss das nicht bedeutet, dass alles falsch sein muss.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Antworten und Meinungen zu Lehren der JW.ORG

#638 von Jurek , 15.04.2018 10:20

Noch zu der Bemerkung:

Zitat von #630
Fazit: Da Jehovas Zeugen lehren, die „erste Auferstehung“ habe um 1918 begonnen, glauben sie an eine Illusion und täuschen andere.


Ich meine, dass man fairer weise dazu auch einräumen sollte, dass damit nicht nur seitens der "ZJ" werden andere getäuscht, die ohnehin als von Kirchen getäuschte selber daran glauben, dass es schon eine Art „Auferstehung“ gab, da die Seelen Verstorbener nicht tot sind, á la Luk 23:43… und schon im Paradies sind. Und zu manchen von denen die als Heilig angesehen werden, gebetet wird oder bei ihnen um Fürbitte gefleht wird.
Andere Kirchen haben darin größere Schuld.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Antworten und Meinungen zu Lehren der JW.ORG

#639 von Gerd , 02.06.2018 16:36

Eine Lehre der Wachtturm-Ges., die zeigen soll wie man Segen erlangen kann:

Wachtturm, März 2018, S. 26:
14 Der Älteste erzählt weiter: „Eines Tages sagte Graham etwas, was mich tief berührte: ,Ich kenne die Wahrheit seit Jahren und war sogar schon Pionier. Aber erst jetzt kann ich wirklich sagen, dass ich Jehova liebe.‘ Seit Kurzem darf er im Königreichssaal die Mikrofone reichen, was er sehr schätzt. Sein Beispiel zeigt mir: Wenn sich jemand vor Gott demütigt und Zurechtweisung annimmt, fließen die Segnungen nur so über!“

 
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RE: Antworten und Meinungen zu Lehren der JW.ORG

#640 von Jurek , 06.06.2018 20:01

Zitat von Ga-chen
Nicht alles richtig zu haben oder seine Leute bewusst in die Irre zu führen, ist schon eindeutig was Andres!

Wie kommt es, dass du dir das immer schön redest?

Wie kommt es, dass du die Zeugen immer noch verteidigst?

Wie kommt es, dass du an so vielen Ansichten, Lehren, bzw Irrlehren, immer noch festhälst?

Wie kommt es, dass du die Zeugen verlassen hast?

Wolltest du dort eig. gar nicht weg?

Gruß


Was „rede“ ich immer alles schön, Ga-chen?
Im Umgekehrten Fall müsste es heißen: Wieso redest du dann alles schlecht?

Ich verteidige das, was ich für wahr halte. Wenn das nicht wahr ist, dann zeige es mir bitte, gut BIBLISCH fundiert (überzeugend) und für alle verständlich.

An welchen Irrlehren hänge ich denn fest?

Tun nicht die „ZJ“ auch andere Leute verlassen?

Gar nicht weg von wem? = In etlichen Glaubensgemeinschaften (nicht nur den „ZJ“ aber auch Brüdergemeinden, Freievangelikalen) hat man mir das Christsein abgesprochen.
Aus welchem Grund kann man dann da wo bleiben wollen?

Gruß


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Dominanz über Meinung und Persönlichkeit des Anderen

#641 von Jurek , 11.06.2018 06:38

Nicht nur allgemein im Leben, sondern auch in gewissen sog. „Christlichen Gemeinschaften“ aber auch von Einzelnen „christlichen“ Fanatikern und Dogmatikern kommt eine gewisse Unterdrückung der anderen zum Ausdruck. Und wenn die Dominanz und Kritik nicht zieht, wird der andere als der Schuldige, Böse, Ungläubiger dargestellt...

Ich fand mal interessant die Sendung auf „Hope Channel“: Hopekolleg „Wenn Täter Opfer quälen“.
Leider eben mehr oder weniger finden man das bei religiösen Gruppierungen oder welchen „Gurus“, welch das „Fußvolk“ dazu veranlassen ihn das zu geben, was angeblich „der Herr ihn gesagt hat, was er so braucht“.
Spricht wirklich der "Herr" (welcher?) direkt zu so manchen Predigern (gestern z. B. im TV beim dem Pastor Josef Prinz aus Singapur).

Sind nicht die Herren über Glauben andere laut der Bibel auf dem falschen Weg!? (2.Kor 1:24)
Oder wo ist da biblisch gesehen die Grenze zwischen Richtig und Falsch?

https://www.hopechannel.de/tv/mediathek/...en-werner-renz/


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Segnungen fließen nur so über

#642 von Schrat , 11.06.2018 07:49

Lieber Gerd,

das war mir auch beim WT-Studium aufgefallen "...Segnungen fließen nur so über...."

Au man, mit "Mikrofon-Rumreichen" fließen die Segnungen nur so über. Geht's noch?

Es sei denn, die "Segnungen" bestehen darin, daß man ein Amt, einen Posten oder dgl. hat und alle schauen zu einem auf! Wo wie "Willi wichtig"

https://www.youtube.com/watch?v=RrXlZ6lwSWk


@Jurek

Jemand auf seine gravierenden Fehler hinzuweisen ist kein Zeichen dafür, über den anderen herrschen zu wollen, sondern ein Zeichen der Liebe unter Christen! Dickfälligkeit gegenüber dem guten Rat und den guten biblischen und logischen Hinweisen ist eine Schwäche, die es abzulegen gilt! Dieser Dickfälligkeit sollte man sich nicht auch noch rühmen! Wenn Du das beachtest dann werden auch bei Dir die Segnungen überfließen, aber anders und besser als bei der WTG. Siehe Deine Dickfälligkeits-Äußerung bzgl dessen, daß ich Dich wie Du sagst, nicht vom Geozentrismus überzeugen konnte. Da warst Du so richtig stolz drauf!

"Dickfälligkeit" = Guter Rat, biblische und logische Argument dringen nicht durch, weil man es nicht will! Siehe
den Hinweis des Petrus, warum die Menschen nicht an eine weltweite Sintflut glauben! "Ihrem Wunsche gemäß....." (2. Petrus 3:5). Und das trifft nicht nur aur auf die Sintflut zu! Ja, dann wäre man Gott verantwortlich oder heute oft: "Was würden meine Freunde sagen?" Oder "Die Wissenschaft sagt was anderes", die Wissenschaft aber lügt, was ich in in vielen Beiträgen nachgewiesen habe. Hubble hat das sogar einmal wortwörtlich zugegeben, daß man durchaus auch Geozentrismus anerkennen könnte - so wie auch ein paar andere berühmte Leute, aber er sagt sinngemäß "Das wäre ein Horror und das wollen wir nicht"
Aus
https://flatearthscienceandbible.com/201...d-a-flat-earth/

Zitat
Edwin Hubble in “The Observational Approach to Cosmology” admits that his observations prove a small uniform, symmetrical, constant universe, that centers around earth.
.......
He refuses to accept observable geocentrism saying that “the hypothesis (geocentrism) cannot be disproved but it is unwelcome…and must be avoided at all costs.”
--------
Edwin Hubble in "Beobachtungen betreffend der Kosmologie" stimmt zu, daß die Beobachtungen ein kleines, gleichförmiges, symetrisches und konstantes Universum beweisen, welches die Erde als Zentrum hat
....
Er weigerte sich den zu beobachtenden Geozentrismus anzuerkennen und sagte, daß "die Hypothese" (Geozentrismus) nicht widerlegt werden kann, aber sie ist unwillkommen ... und muß abgelehnt werden, koste es, was es wolle.



Die gleichen Gründe liegen vor, wenn es um die Evolutionstheorie geht! Man lehnt Gott ab! Das steckt dahinter und deshalb ist es brandgefährlich, zu versuchen den Schöpfungsbericht der Bibel mit der Evolutionstheorie in Einklang zu bringen. Ferner die "historisch-kritische Methode", die von weiten Teilen der Geistlichkeit der Christen anerkannt wird und mit der man nicht mehr die göttliche Inspiration anerkennt sondern meint, die Bibel wäre ein Buch wie jedes andere und Menschenwerk. Siehe den Beitrag von "Christel", auf den Gachen mal verwiesen hat. Das ist keine Wissenschaft, sondern Scharlatanerie. Gott und der Gottesvorstellung hat sich nicht "entwickelt". Das wird lügenhaft in die Bibel hinein interpretiert.

Morgengruß
vom Schrat


WER ZENSIERT FÜRCHTET DIE WAHRHEIT

 
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RE: Segnungen fließen nur so über

#643 von Jurek , 11.06.2018 19:12

Hallo Schrat,

Zitat
Jemand auf seine gravierenden Fehler hinzuweisen ist kein Zeichen dafür, über den anderen herrschen zu wollen, sondern ein Zeichen der Liebe unter Christen!


Mir ging es zwar in dem allgemeinem und mehr Bereiche umfassendem Zusammenhang um eben auch das Thema von Herrschaft über andere…, aber was UNS betrifft, da gebe ich dir Recht.
Jetzt auf uns (aber nicht nur, sondern ich meine das allgemein) bezogen:
Es ist sogar Pflicht aufgrund der Liebe zur JEHOVA und JESUS, wie auch gegenüber seinem Nächsten, den anderen auf seine Fehler, besonders gravierende Fehler hinzuweisen.
Aber wie du richtig schreibst: „hinzuweisen“ und nicht den geistig zu erschlagen!
Das sieht man aber auch allgemein so in den verschiedenen christlichen Konfessionen, dass das oft die Regel ist, dass man sehr autoritatives Schriftgelehrtertum dabei einnimmt, und den anderen verurteilt und sich von ihn meint mit Recht distanzieren zu dürfen!

An einer anderer Stelle sollte dazu genauer betrachtet werden, wann wirklich z. B. 2.Joh 10, 11 zutrifft auf wem, UND, was gehört wirklich zu der GRUNDLEHRE der Bibel!

Zum Beispiel fast alle (natürlich außer „ZJ“ u. ä.) behaupten, dass die Trinität die GRUNDLEHRE der Bibel ist!
Würdest du dem zustimmen? Zumal dieses Thema in der Tat LEBENSWICHTIGE GRUNDLAGEN des Glaubens berührt!
JA oder NEIN?

Und so sieht es auch aus mit manchen anderen Dingen, von denen NICHT unser Heil abhängt!
Man soll gar muss andere auf seine Fehler oder gar SCHWERE Fehler/Sünden hinweisen, aber nicht Herrn über sein Glauben und Gewissen sein!
JA oder NEIN?

Zitat
Dickfälligkeit gegenüber dem guten Rat und den guten biblischen und logischen Hinweisen ist eine Schwäche, die es abzulegen gilt!


Bist du Richter anderer Leute? Vielleicht brauchen sie mehr Zeit um das zu verstehen?
Wieso bist du so unbarmherzig zu anderen? Willst du unbedingt, dass auch JESUS gegenüber dir unbarmherzig ist? = Mat 7:2!
Du bist nicht der HERR über Glauben anderer, sondern du darfst für sie mal demütig beten! Und auch diese Ansicht haben: Phi 3:15!
Weißt du nicht, dass jeder für sich selbst steht oder fällt vor dem HERRN und mit seinem eigenen GEWISSEN vor GOTT (z. B. 1.Kor 8), sich selbst verantwortet? (Röm 14:12).
Welche Rolle spielst du dabei dass du deinen Nächsten gering schätzt, einen, welcher durch CHRISTUS erkauft wurde!?

Zitat
Dieser Dickfälligkeit sollte man sich nicht auch noch rühmen! Wenn Du das beachtest dann werden auch bei Dir die Segnungen überfließen, aber anders und besser als bei der WTG.


Woher willst du es wissen, dass bei mir Segnungen GOTTES nicht überfließen!?
Sind diese nur von dir abhängig und deinen (unbeirrbaren?) persönlichen Vorstellungen?

Zitat
Siehe Deine Dickfälligkeits-Äußerung bzgl dessen, daß ich Dich wie Du sagst, nicht vom Geozentrismus überzeugen konnte. Da warst Du so richtig stolz drauf!


Das ist nur in deinem Kopf so, werter Schrat.
Würdest du mit mir darüber diskutieren wollen anstatt sich selber was ausmalen, was der anderer da…, dann würdest du mehr davon erkennen, was mich betrifft.

Ob du mich über Geozentrismus wirklich überzeugst oder nicht, ist doch völlig irrelevant!
Wozu soll das wichtig sein!?
Ich hatte immer wieder ermuntert sich auch noch nebenbei mit mir über die wirklich fundamental wichtige Dinge der Bibel auseinander zu setzen. Hast du das getan?

Zitat
"Dickfälligkeit" = Guter Rat, biblische und logische Argument dringen nicht durch, weil man es nicht will! Siehe
den Hinweis des Petrus, warum die Menschen nicht an eine weltweite Sintflut glauben! "Ihrem Wunsche gemäß....." (2. Petrus 3:5).


Deine Ansichten sind eben DEINE Ansichten und nicht meine.
Aber du darfst NICHT dich dabei als Herr meines Glaubens und Gewissens aufspielen!
Nicht jeder ist doch auch hier deiner Meinung! Wirst du alle verdammen?
Werde mal bitte bescheidener und überlege mal bitte, wie viel dir der HERR JESUS vergeben hat! Vielleicht schaffst du dann nicht in den „Raster“ von Mat 18:23-35 zu fallen.

Zitat
Und das trifft nicht nur aur auf die Sintflut zu!


An Sintflut glaube ich, und habe diese noch nie bestritten!
Aber die Details, die ich im Gegensatz zu dir NICHT DOGMATISCH vertrete und anderen damit das Christsein abspreche, mögen anders sein…
Ich denke für mich so, du kannst für dich anders denken.
Nochmals: Du bist nicht der Herr über mein Glauben und Gewissen vor GOTT!
Daher solltest du bitte nicht andere schon vorverurteilen! Das ist dann das Falsche.
Das haben damals die Schriftgelehrten und Pharisäer auch gemacht, und wir wissen aus den Evangelien, dass das falsch war. Also wieso denen nachmachen?

Zitat
Ja, dann wäre man Gott verantwortlich oder heute oft: "Was würden meine Freunde sagen?"


Bist du mein Freund?

Ich möchte in erster Linie JESUS und damit auch JEHOVA gefallen, und nicht Menschen.

Zitat
Oder "Die Wissenschaft sagt was anderes", die Wissenschaft aber lügt, was ich in in vielen Beiträgen nachgewiesen habe.


Aber merkst du dabei, dass du oft dabei ein emotionaler Dogmatiker bist und ich nicht?
Was ist dabei besser (aus christlicher Sicht) und warum?

Zitat
Hubble hat das sogar einmal wortwörtlich zugegeben, daß man durchaus auch Geozentrismus anerkennen könnte - so wie auch ein paar andere berühmte Leute, aber er sagt sinngemäß "Das wäre ein Horror und das wollen wir nicht"


Das ist für mich kein Thema hier!
Du kannst doch glücklich mit deinen Erkenntnissen über Geozentrismus sein, aber erwarte nicht, dass alle anderen das alles auch so sehen MÜSSEN wie du.

Hier ist ein christliches Forum, wo man nicht nur über die Lehren davon miteinander schreiben kann, sondern auch die christlichen Grundsätze für den Umgang miteinander anwenden soll und muss – sonst wird man dann unglaubwürdig.

Zitat
Die gleichen Gründe liegen vor, wenn es um die Evolutionstheorie geht! Man lehnt Gott ab!


Was geht hier jetzt um den „man“?
Was mich betrifft, sollte die sehr oft wiederholte Aussage von mir reichen: Ich denke vielerteils so wie Prof. Siegfried Scherer (welcher auch bei Wort+Wissen FRIEDLICH mit Junker & Co. arbeiten kann).
Willst du ihn auch das Christsein absprechen?

Zitat
Das steckt dahinter und deshalb ist es brandgefährlich, zu versuchen den Schöpfungsbericht der Bibel mit der Evolutionstheorie in Einklang zu bringen.


Dann hast du das was ich öfter dazu schrieb, mangels echter guter Kommunikation, nicht viel wirklich verstanden. Und auf so einer Basis möchtest du mich dogmatisch kritisieren?

Zitat
Ferner die "historisch-kritische Methode", die von weiten Teilen der Geistlichkeit der Christen anerkannt wird und mit der man nicht mehr die göttliche Inspiration anerkennt sondern meint, die Bibel wäre ein Buch wie jedes andere und Menschenwerk.


Und wieso erwähnst du das? Hat das was mit mir zu tun?
Du schreibst was, hast auch was dagegen, aber im fairen Disput möchtest du das leider nicht erklären.

Deswegen erachte ich es als wichtig (zumal JESUS predigte auch echte LIEBE sogar zu Feinden!), dass man über Probleme diskutiert, oder bei Misserfolg das dem HERRN vorlegt… Selber soll man sich nicht als Richter der anderen aufspielen.

Aber vielen Dank dir, dass du mir (auch wenn distanziert) doch geschrieben hast.
Ich hoffe, dass du das (was nicht nur dich betrifft, sondern als allgemeines Problem von mir in verschiedenen Gemeinschaften angesprochen wird, auch mit dem m. E. gutem Video über „indirekten“ quälen der Opfer auch in „christlichen Gemeinschaften“ (das hat jetzt aber nichts mit dir oder uns zu tun! Deswegen wurde das nicht gebracht).
Es gibt viele verschiedene Probleme da und dort und ich erachte es als gut und wichtig, auch gemeinsam darüber nachzusinnen und sich zum GUTEN zu korrigieren.
Miteinander und FÜR-einander! (Mit der wichtigsten Eigenschaft = echter LIEBE!)

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
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Tauf-Erlebnisse durch Untertauchen als Erwachsene(r)
Persönliche Erfahrungen im "unterwegs-sein" mit Gott / als Zeugin Jesu

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