RE: Zur 7)

#391 von Schrat , 09.08.2016 09:20

Lieber Jurek,

in dieser Sache will ich Dir mal Recht geben. Es ist eigentlich mehr so eine Friedhofs-Ruhe.....Wer "aufmüpfig" wird, wird "totgeschlagen" (exkommuniziert).
Fragen darf man zwar mal äußern, auch der Leitung gegenüber, aber damit muß es dann sein Bewenden haben. Definitiv zu sagen gemäß der Bibel ist es aber ganz anders, führt, wenn öffentlich und beharrlich geäußert, zum Ausschluß.

Ich kann das Ganze, obwohl selbst noch dabei, ja auch nur ertragen, weil ich Foren wie dieses hier habe, wo ich mal "Luft ablassen" und das sagen kann, was ich wirklich denke.

Viele Firmen und Organisationen haben einen sogenannten "Meckerkasten....". Das zeugt von Freiheit und Kritikfähigkeit. Das fehlt bei der WTG. "Meckern" darf man da nicht, das fällt dann unter "Murren" und "Abtrünnigkeit".

Gruß
vom Schrat


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RE: Zur 7)

#392 von Jurek , 09.08.2016 14:41

Hallo Schrat,

Zitat
Wer "aufmüpfig" wird, wird "totgeschlagen" (exkommuniziert).
Fragen darf man zwar mal äußern, auch der Leitung gegenüber, aber damit muß es dann sein Bewenden haben. Definitiv zu sagen gemäß der Bibel ist es aber ganz anders, führt, wenn öffentlich und beharrlich geäußert, zum Ausschluß.


Das Problem ist eben, dass wenn man noch so gute Erklärung bringen würde, die was anderes aus der Bibel besagen als die derzeit von WTG (selbst auch diese, die später die WTG als das "helle Licht von Jehova" dann deklariert), ist das im Grunde ohne Bedeutung.
Denn was "Wahrheit" ist, das steht nur in aktuellen WT-Publikationen. Deswegen muss man Schritt mit der WT-Organisation halten und dem "Sklaven" wie der Stimme GOTTES gehorchen…
Allein nur Bibel, interessiert da in Wirklichkeit keinen Ältesten. Er hat die Vorgaben nach der jeweiligen "geistigen Speise des Sklaven" zu urteilen und als Anleitung dazu hat er auch das Ältesten-Handbuch bekommen.

Zitat
Viele Firmen und Organisationen haben einen sogenannten "Meckerkasten....". Das zeugt von Freiheit und Kritikfähigkeit. Das fehlt bei der WTG. "Meckern" darf man da nicht, das fällt dann unter "Murren" und "Abtrünnigkeit".


Echte Einheit kann es nicht geben, wo Menschen durch verschiedene Umstände (Familiär, Gesellschaftlich etc.) dazu gedrängt werden mitzuschwimmen, aber das was sie im Herzen beweg, und was sich dann kaum einer traut darüber zu sprechen, offen vortragen zu können um nach Lösungen zu schauen.
Das ist Systembedingt nicht möglich.
Da werden dann einem aber eher sehr schnell gleich welche schlechten Beweggründe unterstellt, aber nicht wirklich erkannt, was wirklich das Problem ist, dessen man sich in Liebe annehmen sollte …
Schaut so das wahre Christentum aus?
Aus der Bibel kann ich dazu andere (gute / bessere) Richtlinien erkennen.

Wer nicht über Probleme reden will, der ist entweder egoistisch (um je nicht an seinem Haus zu kratzen und der Andere ist mir dann egal), oder hat was zu verschweigen. Oft statt Argumente werden Personen angegriffen!
Probleme sind zum lösen da und nicht die wo abzuschieben, wo sie eines Tages noch heftiger angreifen würden, als wenn man schon im Ansatz diese lösen würde.
Weil die Frage dabei bleibt immer: Will ich Menschen nachfolgen oder GOTT?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Zur 8)

#393 von Jurek , 10.08.2016 07:16

Zu der Frage „Wer war der Gründer von Jehovas Zeugen?“ schreibt die WTG:
Für uns ist deshalb kein Mensch der Begründer unserer Gemeinschaft, sondern Jesus, der Begründer des Christentums (Kolosser 1:18-20).“.
Das ist auch so, dass JESUS der Begründer des Christentums ist. Aber ist Er auch der Begründer von den damaligen „Ernsten Bibelforschern“? (Inkl. so verkehrt wie sie damals waren? Denn würde man heute das vertreten was Ch.T. Russell vertrat, würde man ausgeschlossen werden!).
Ich frage mich aber auch, was ist aus den „Ernsten Bibelforschern“ geworden? Sind es das jetzt die „Ernsten Wachtturmforscher“?
Denn vergleicht man sie von damals und heute, scheint das so zu sein.
Denn kein „ZJ“ darf heute (speziell schon seit Rutherford) wirklich in der Bibel objektiv (sprich: ohne Vorgaben von der WTG) forschen (weil er manchmal auf andere Gedanken kommen könnte als von der WTG vorgegeben, bei denen sie sich später dann ändert, was das bestätigt..), sondern der muss in der WTG-Literatur forschen und blind dem folgen wie der „Stimme Gottes“, in der dieser „Kanal“ der WTG mitteilt, was jeweils „Jehova“ sagt. Und nur aufgrund dieser Literatur darf er die Bibel jeweils interpretieren.
Was hat das mit objektiver Bibelprüfung zu tun?
Also die Bibel wird nur mit der „WT-Brille“ betrachtet und Änderungen werden auf einmal (!) dann jeweils nur kollektiv verstanden wie unter den Borg aus dem Raumschiff Enterpreis.
0 an selbständiger Prüfung.

Ohne dem Ch.T. Russell gebe es wohl auch nicht „1914/18/19“ und damit viele andere Lehren die darauf basieren!
Ohne dem Ch.T. Russell und Umwege über die Adventisten, gebe es wohl heute auch keine "ZJ".

In ca. 3 Monaten nähert sich der 100dertste Todestag von Ch.T. Rusell. Aber was haben wirklich die „ZJ“ (nicht JEHOVAS Zeugen, weil dann müssten die mehr JEHOVA statt einer menschlichen Organisation folgen), in gut 100 Jahren wirklich dazu gelernt, wenn sie die Lehren Russells z. T. als Dogma (denn dazu gehört die unbiblische Lehre von 1914) weiter fortführen und jeden, der damit nicht einverstanden ist, exkommunizieren?
Am gleichen Tag in ca. drei Monaten (31. Okt.) nähern wir uns ebenso dem bedeutenden Ereignis der Reformation Luthers, in dem er durch seine 95 Thesen eine Reform ins Rollen brachte, die die Welt veränderte! Eine Reform die sehr sehr wichtig war! Und auch wenn die Bauernaufstände absolut nicht im Sinne Luthers waren, Reformation ruft immer Gegnerschaft auf den Plan, wo man einem unlautere Beweggründer unterstellen will, ohne die entscheidende Wirklichkeit dabei zu sehen und sich derer anzunehmen.
Ein weltliches Sprichwort sagt, dass man kann kein Omelett machen ohne Eier zu zerschlagen. Und ein Biblisches Spruch lautet, dass man um CHRISTI Willen verfolgt wird.

Einfach so zu tun als ob man Kritik über die "ZJ" auch in zig anderen Foren lesen kann und diese hier nicht braucht, würde bedeuten, HIER dann die Augen fest vor lebenswichtigen Problemen zu verschließen, damit eine Traumweltblase nicht zerplatzt. - Luther war da ganz einer anderen Meinung, trotz dass die Kirche andere Probleme hatte, wie z. B. Türken vor Wien etc.
Was ist aber wirklich ein Problem warum, wo und für wem?
Prioritäten sollte man m. E. schon abwägen.
(Mir ist wichtiger Probleme in geistigen Bereich anzusprechen und nach Lösungen zu suchen, als sich über welche belanglosen Dinge zu unterhalten. Und dir?).


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
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RE: Zur 8)

#394 von Schrat , 10.08.2016 08:33

Lieber Jurek,

der Gründer der Christen ist Jehova Gott über Christus. Wenn man sich schon auf Gott beruft, dann sollte man das beachten, was in der Apostelgeschichte geschrieben wurde, nämlich daß die ersten Christen nach göttlicher Vorsehung Christen genannt wurden. (Apg 11:26)

Dann hat es in der Folge Entwicklungen innerhalb der Nachfolger Christi gegeben, die leider zu Spaltungen geführt haben, indem man Menschen nachgefolgt ist. Schon zur Zeit des Paulus, in dem die einen sich auf Apollos beriefen und die anderen auf Paulus. (1. Kor. 3:5-8)

Der Gründer der Zeugen Jehovas ist eindeutig C.T. Russell. Und er hatte m.E. durchaus gute und positive Beweggründe. Es war in der Tat einiges schief gelaufen innerhalb der bisherigen Christenheit und einiges hat er zu Recht beanstandet. Das mit dem Auslöschen des Höllenfeuers , Dreieinigkeit, Unsterblichkeit der Seele war schon ganz o.k.Auch daß er zumindest anfangs den anderen Christen nicht das Christsein absprach, sondern zum Teil sogar mit ihnen zusammenarbeitete, ist ihm m.E. positiv anzurechnen. Davon hat er sich aber später abgewandt und den noch heute geltenden Alleinveretretungsanspruch aufgebaut. Aber es gibt auch bei ihm und seiner Organisation einiges Negatives anzumerken.

Aber Gott ist deshalb nicht aus dem Spiel. Wie jemand schon mal sagte "Gott kann auf krummen Wegen gerade Schreiben" oder "Gott kann aus einen Fluch einen Segen machen". Wenn es also Absicht des Teufels war, Streit, und Spaltungen zu säen, so kennt Gott doch "die Seinigen" (2. Tim 2:19), auch wenn sie sich in verschiedenen von Menschen gegründeten Organisationen befinden.

Es gibt nur eine göttliche Organisatiion, "den Leib Christi" oder "die Gemeinschaft der Gläubigen" (1. Kor 12:12-31) und das Band der Einheit unter ihnen ist nicht die (menschliche) Organisationsform, sondern die Heilige Schrift und die Liebe (Joh 13:35). Ich fühle mich eins, mit meinen Zeugen-Jehovas, röm.-kath., orthodoxen, ev-luth, ev.-ref., apostolischen,Quäkern, angelikanischen, Methodisten, Brüdergemeinden, baptistischen, adventistischen, reform-adventistischen, christdiadelphischen und sonstigen freikirchlichen christlichen Brüdern und liebe sie, insoweit sie sich wirklich ernstlich bemühen, Jesus Christus nachzufolgen. Selbstverständlich auch diejenigen Christen, die sich in überhaupt keiner menschlichen Organisation befinden oder nicht mehr darin befinden und sich gewöhnlich "freie Christen" nennen.

Wie Luther empfahl, sollten wir uns alle, die wir an Gott, Christus und die Bibel glauben, einfach nur "Christen" nennen. Das ist der Name nach göttlicher Vorsehung! Das andere müssen und können wir notgedrungen noch zusätzlich anführen, bis wir den vollen Wuchs des Christus, die vollständige Einheit erreicht haben (Eph 4:13). Das wird aber wohl erst im Millenium der Fall sein.

Grundsätzlich finde ich es gut, daß Du mal die verschiedenen Aussagen der WTG über sich selbst "unter die Lupe" nimmst und untersuchst, inwieweit die selbst gestellten Anspräche auch zutreffen!


Gruß
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RE: Zur 8)

#395 von Jurek , 10.08.2016 11:10

Hallo Schrat,

Zitat
Dann hat es in der Folge Entwicklungen innerhalb der Nachfolger Christi gegeben, die leider zu Spaltungen geführt haben, indem man Menschen nachgefolgt ist. Schon zur Zeit des Paulus, in dem die einen sich auf Apollos beriefen und die anderen auf Paulus. (1. Kor. 3:5-8)


Und genau aus diesem Grund mahnte der Apostel Paulus zur dieser EINER Meinung in Bezug auf CHRISTUS seine Aussage, und nicht, wie die WTG meint in Bezug auf 1.Kor 1:10 blinde Nachfolge ihrer Lehren unter der Regie der "7 Mann-Führung" … -(mal so nebenbei erwähnt).

Zitat
Der Gründer der Zeugen Jehovas ist eindeutig C.T. Russell. Und er hatte m.E. durchaus gute und positive Beweggründe.


So sehe ich das auch, deswegen wundere ich mich über die Aussage der WTG dazu.

In dem ganzen Zusammenhang zu der Frage Nr. 8 steht die Gegenfrage:
Welche Rolle spielte dabei Charles Taze Russell Ende des 19.ten Jh. in Verbindung mit damaligen VdEBF (Vereinigung der Ernsten Bibelforscher)?
Gebe es heute die "ZJ" ohne diesem Mann? Ich behaupte mal: Nein.

Zitat
Es war in der Tat einiges schief gelaufen innerhalb der bisherigen Christenheit und einiges hat er zu Recht beanstandet.


Nur er alleine? Er hatte doch von Adventisten vieles davon aufgeschnappt und nur durch Missverständnisse (wegen des Opfers JESU) hatte er sich einst von Barbour und anderen getrennt.

Zitat
Das mit dem Auslöschen des Höllenfeuers , Dreieinigkeit, Unsterblichkeit der Seele war schon ganz o.k.


Ja, aber das hatte eben nicht der Russell das wie durch Göttliche Vorsehung erkannt, sondern das übernahm er eben einfach von Adventisten.
Ursprünglich waren die Erzväter der Adventisten auch Monotheisten. Ellen G. White glaubte nicht an die Trinität. Zumindest dazu gibt es keine Beweise. Das hat sich in Laufe der Zeit aber bei den STA geändert. Aber die anderen Lehren blieben wie eben die Verneinung des ewigen Höllenfeuers und Unsterblichkeit der Menschenseele.
Auch das mit 1914 war keine Erfindung von Russell. Auch das hatte er übernommen. Aber bei den anderen war es so, dass sie dann den Irrtum erkannten und das fallen ließen, während sich der ursprünglich skeptische junge Russell doch durch den Barbour und andere zu sehr in Spekulationen (auch Bezüglich der Masse der Cheopspyramide & Co.) verstrickte und neue Termine suchte. Zumal dann unerwartet doch irgendwas (der Große Krieg in Europa) 1914 kam, auch wenn das ganz was anderes war als erwartet…

Zitat
Auch daß er zumindest anfangs den anderen Christen nicht das Christsein absprach, sondern zum Teil sogar mit ihnen zusammenarbeitete, ist ihm m.E. positiv anzurechnen.


Dazu würde ich den "radikalen" "ZJ" wärmstens die WTG DVD (oder auch Online) anbieten zu schauen über ihre eigene Geschichte! (…) Mir kommt manchmal vor, dass die WTG sich nicht wirklich bewusst ist, was die da zeigen.
Das was einst Russell tat, das tun auch manche andere Christen heute, die EX-"ZJ" sind.
Wieso belasten die heutigen "ZJ" den Russell nicht der Schweren Sünde und GOTTES-Lästerung, wie sie das bei Gleichem bei EX tun?

Wenn Ch.T. Russell wüsste was einst aus seinen Bemühungen wurde, würde der sich im Grab umdrehen, weil eben draus ganz anders wurde als sein Vorhaben war…

Zitat
Aber Gott ist deshalb nicht aus dem Spiel. Wie jemand schon mal sagte "Gott kann auf krummen Wegen gerade Schreiben" oder "Gott kann aus einen Fluch einen Segen machen".


Das ist schon richtig. Aber man sollte eben GOTT nicht aus dem Spiel lassen!
Was aber bis jetzt geschah ist, dass sich zwischen GOTT und Menschen ein "Zwischenhändler" eingeschoben hatte und damit schon im Grunde vor dem "Fußvolk" GOTT ausgeklammert hat.

Zitat
Wenn es also Absicht des Teufels war, Streit, und Spaltungen zu säen, so kennt Gott doch "die Seinigen" (2. Tim 2:19), auch wenn sie sich in verschiedenen von Menschen gegründeten Organisationen befinden.


Die "Seinigen" können NUR auf Seiner (GOTTES) Seite sein! Ist das aber so?
Deswegen ist durchaus die Frage angebracht: Wer ist eigentlich "Jehova" bei den "ZJ"?
Denn bei den "ZJ" weiß man das nie so genau. Viele reden davon, wie "Jehova" die Stunden der Pioniere gesenkt hatte etc., weil sie meinen, dass JEHOVA durch den "Kanal" eben zu ihnen spricht! Aber sagte das JEHOVA wirklich?

Zitat
Es gibt nur eine göttliche Organisatiion, "den Leib Christi" oder "die Gemeinschaft der Gläubigen" (1. Kor 12:12-31) und das Band der Einheit unter ihnen ist nicht die (menschliche) Organisationsform, sondern die Heilige Schrift und die Liebe (Joh 13:35).


Aber dir als einem Glied dieser Gemeinschaft wird wohl bekannt sein (?), wen die WTG als "den Leib Christi" meint!?
Damit meint die WTG ausschließlich NUR die 144000 bzw. die "Überrestglieder" aus NUR den Reihen der "ZJ", womit sie auch alle anderen ausgrenzt. Selbst die "ZJ" als "Fußvolk"!

Zitat
Ich fühle mich eins, mit meinen Zeugen-Jehovas, röm.-kath., orthodoxen, ev-luth, ev.-ref., apostolischen,Quäkern, angelikanischen, Methodisten, Brüdergemeinden, baptistischen, adventistischen, reform-adventistischen, christdiadelphischen und sonstigen freikirchlichen christlichen Brüdern und liebe sie, insoweit sie sich wirklich ernstlich bemühen, Jesus Christus nachzufolgen.


Dazu habe ich große Bedenken.
Denn nur "sie sich wirklich ernstlich bemühen, Jesus Christus nachzufolgen.", das wird m. E. nicht reichen.
JESUS selber meinte in Mat 7:22,23 (nach der NWÜ): "Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘
Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.
".
Und da meint JESUS doch solche, die behaupten eben JESUS nachgefolgt zu haben und in Seinem Namen das und jenes gemacht zu haben, weil sie an Ihn glauben…
Ich verstehe das aus der Bibel so, dass es eben nicht ausreicht einfach nur an "Jesus" zu glauben und zu meinen, dass man JESUS nachfolgt, die einen so, die anderen vielleicht entgegengesetzt.
Das Christsein ist nicht zu meinen sondern zu sein. Und das Sein ist in solchen von dir erwähnten Gemeinschaften sehr unterschiedlich und nicht immer zur CHRISTUS führend.
Am problematischsten ist eben, wenn es "Zwischenhändler" gibt, und die Bedeutung von Gal 2:20 dabei völlig wie untergeht.
Oder welche dieser Christen können sich vollends auf Gal 2:20 berufen? Die "ZJ" z. B.? Inwiefern?
Suche mal in Wachtturm, wie oft der Bezug darauf dort genommen wird.
Oder trifft das auf einzelne der "ZJ" nicht zu?

Zitat
Selbstverständlich auch diejenigen Christen, die sich in überhaupt keiner menschlichen Organisation befinden oder nicht mehr darin befinden und sich gewöhnlich "freie Christen" nennen.


"freie Christen"? Sonderbare Bezeichnung.
Ich bin z. B. ein freier Briefmarkenprüfer (für DDR Briefmarken der 50ger Jahre), aber kein freier Christ!
Eher befreiter Christ, welcher sich von der Welt befreit hat, etc.
Ich bin nicht frei für mich, sondern eben mein innigster Wunsch ist es ein "Sklave CHRISTI" zu sein.

Zitat
Wie Luther empfahl, sollten wir uns alle, die wir an Gott, Christus und die Bibel glauben, einfach nur "Christen" nennen. Das ist der Name nach göttlicher Vorsehung!


Eben, "Christ" kommt von "CHRISTUS" (dem Gesalbten). Und ich bin dazugehörig!

Zitat
Grundsätzlich finde ich es gut, daß Du mal die verschiedenen Aussagen der WTG über sich selbst "unter die Lupe" nimmst und untersuchst, inwieweit die selbst gestellten Anspräche auch zutreffen!


Wobei meine Einstellung ist nicht einfach nur nach dem Haar in Suppe des anderen zu suchen, womit ich in meinem Ego bestätigt wäre besser zu sein.

Das mache ich hier aus zwei Gründen:

1) Die WTG bietet auf Fragen auch Antworten an, die mir sehr sonderbar vorkommen und die ich nicht einfach nur so hinterfrage, sondern meine, dass dahinter auch HEILSWICHTIGE Punkte zur Korrekturen vorliegen, was ich gerne aus Liebe zu meinem Nächsten mache (oder in "ZJ" Art zu sagen, ich auch Mat 24:14 hierbei praktiziere);

2) Und dann im Folge ist auch der heurige Kongress der "ZJ" für mich der Motivator dazu, weil dort wurde auch direkt neben JEHOVA auch auf die WT-Organisation und die völlige Loyalität gegenüber ihr hingewiesen (quasi auf gleicher Ebene!). Und das hinterfrage ich eben lautstark, mit GUTEN Absichten. Ich will doch nicht destruktiv kritisieren oder aus Ego-Gründen, wie mir Topas unterstellte das machen, sondern erwähne das, weil das im geistigen Bereich m. E. sehr wichtige Punkte sind. (Eph 5:10) Damit beschäftige ich mich hier lieber als mit Belanglosen Themen.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Zur 8)

#396 von Topas , 10.08.2016 14:33

Mittlerweile sind es 8 Personen in der Leitung (wieso 'glorreich' weiß ich nicht).

Wo kann man in der ZJ-Literatur über die Rolle Jesu als Mittler nachlesen?

Topas  
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RE: Zur 8)

#397 von Jurek , 10.08.2016 17:55

Zitat von Topas
Mittlerweile sind es 8 Personen in der Leitung (wieso 'glorreich' weiß ich nicht).


Was bedeutet dieses: "wieso 'glorreich'"? Wo steht das?

Zitat von Topas
Wo kann man in der ZJ-Literatur über die Rolle Jesu als Mittler nachlesen?


Die Sache ist, dass die WTG langsam vermeidet (sowohl im Internet als auch in der neuen Watchtower Library CD ältere Literatur vor dem Jahr 2000 zu veröffentlichen. Wieso eigentlich? … Ist alles davor, z. B. aus dem Jahr 1995 nicht mehr relevant, oder hat im Internet oder auch dem Datenträger nicht genug Platz? …
Aber dort: http://wol.jw.org/de/wol/lv/r10/lp-x/0 kann man durch Eingabe von Begriffen danach suchen, was in den letzten Jahren dazu geschrieben wurde.
Aus Objektivitätsgründen gebe ich auch hier nichts dazu vor.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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zuletzt bearbeitet 10.08.2016 | Top

RE: Zur 8)

#398 von Topas , 11.08.2016 06:07

Du selber schreibst ab und an von den 'Glorreichen 7'. Es ist deine Bezeichnung für die Führung der Zeugen Jehovas. Das soll bestimmt zynisch gemeint sein, oder?

Schade, ich dachte, so ein wichtiges Thema wäre in ein oder zwei Publikationen deutlich und klar erörtert worden. Anscheinend verhält es sich doch anders.

Topas  
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RE: Zur 8)

#399 von Jurek , 11.08.2016 08:14

Hallo Topas,

aber dann ist es gut dann genauer zu schreiben auf was du dich beziehst, damit man dich versteht. Nicht gerade paar Worte und man müsste sich dazu was (aus)denken…
Die Bezeichnung "Die glorreichen 7" die stammt nicht von mir. Aber die trifft m. E. den Kernpunkt der Problematik, die man damit ansprechen möchte, dass diese Personen sich besonders vor allen anderen hervorheben mit dem Anspruch der einziger und ausschließlicher "Kanal Gottes" zu sein, durch nur den die Wahrheit der Bibel und der Zukunft zu erfahren ist. Auch nicht über die restlichen Glieder aus "144000"!
Einige mögen das zynisch meinen, ich nicht. Das zu deiner Kenntnisnahme.
Und was an dem aus meiner Sicht wirklich auszusetzen ist, weiß ich immer noch nicht.

Zitat
Schade, ich dachte, so ein wichtiges Thema wäre in ein oder zwei Publikationen deutlich und klar erörtert worden. Anscheinend verhält es sich doch anders.


Wie ich schon erwähnte, aus Objektivitätsgründen wollte ich dir nichts vorgeben, sondern die Möglichkeit schaffen sich mal selber zu orientieren, wo in welchen Zusammenhängen (Plural) gerade das SEHR WICHTIGE Thema über die Mittlerschaft JESU behandelt wird.
Und in der Tat, das ist kein so großer Thema bei den "ZJ", weil JESUS ist ohnehin nur der Mittler für die 144000 und nicht die Allgemeinheit der "ZJ"! Also wozu das groß behandeln wenn das die allermeisten nicht betrifft? Denn wie ich schon oft schrieb, zweifle ich daran, dass die "ZJ" Christen sind, aufgrund dessen, dass denen die GRUNDLEGENDE Voraussetzungen dazu fehlen. Und dazu zählt eben, dass sie im Neuen Bund wären und JESUS als Mittler haben! Das sind sie aber laut der Dogmatik der WTG bedauerlicherweise nicht, womit ihnen die Grundlage für Christsein entzogen wird. Daher kann auch JESUS nicht ihr Mittler sein … (aufgrund der Falschlehre von Zweiklassen-Christen, von denen die meisten als zweite Klasse-"Christen", eigentlich keine Christen sind, auch wenn sie an JESUS glauben, aber vielmehr an ihre Siegreiche Organisation in derer Mittlerrolle).
(Ich kenne keine anderen Christen die meinen würden, dass nicht alles was im NT steht, auf sie zutreffe).

Ich erlaube mir aber dich dann auf das Lexikon der "ZJ" hinzuweisen ("Einsichtenband" 2) unter "Mittler" zu schauen: http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1200002957#h=1:0-18:965

Um es aber auf den Punkt zu bringen, heißt es in einer anderen der WT-Punlikationen:

Zitat von "Das Verlangen nach Weltfrieden...", Kap.1, S.10, Abs16
Desgleichen ist Jesus Christus, der größere Moses, nicht der Mittler zwischen Jehova Gott und der ganzen Menschheit. Er ist der Mittler zwischen Jehova Gott, seinem himmlischen Vater, und der Nation des geistigen Israel, die nur aus 144 000 Gliedern besteht. Diese geistige Nation gleicht einer kleinen Herde der „Schafe“ Jehovas (Römer 9:6; Offenbarung 7:4).


wonach hervorgeht, dass JESUS nur der Mittler zwischen seinem himmlischen VATER und den 144000 (d.h. NUR den "Überrestgliedern" aus den "ZJ") ist! Für niemanden anderen.

Das Problem ist, dass in den Publikationen ab dem Jahr 2000 recht wenig darüber steht. Umso mehr aber vor dem Jahr 2000.
Z.B. der Wachtturm von 1.10.1980, S.31 hatte man sich damit in der "Frage von Lesern" beschäftigt. Ich erlaube mir mal diesen gesamten Text (wegen dem Zusammenhang) hier getreu zu wiedergeben:

Zitat
Fragen von Lesern
● Weshalb heißt es im Wachtturm vom 15. Februar 1980 (Seite 26, 27), der „neue Bund“ habe nun bald seinen Zweck erfüllt, wenn er doch in Hebräer 13:20 als ‘ein ewiger Bund’ bezeichnet wird?

Im Wachtturm hieß es: „Offensichtlich hat der neue Bund seinen Zweck nun bald erfüllt. Durch diesen Bund sollten 144 000 geistige Israeliten hervorgebracht werden, denen Gott gewährt, mit Jesus Christus im himmlischen Königreich, der besten Regierung für die Menschheit, verbunden zu sein. Wenn die letzten dieser geistigen Israeliten ihr Dasein als ,Menschen‘ beenden d. h., wenn sie sterben, auferweckt werden und in das himmlische Königreich eingehen, dann ist Jesus Christus auch kein Mittler mehr.“
Man beachte, daß es im Wachtturm nicht hieß, die Segnungen dieses neuen Bundes würden aufhören. Die auf der Erde Lebenden werden ewig daraus Nutzen ziehen, daß dieser neue Bund seinen Zweck erfüllt und 144 000 geistige Söhne Gottes hervorgebracht hat, die als Miterben Christi im Himmel regieren werden. Ein Beispiel mag dies veranschaulichen: Ein Mann schließt einen Vertrag für den Bau eines Hauses. Das Haus wird gemäß den Vereinbarungen gebaut, der Besitzer zahlt die Kosten, und der Vertrag ist erfüllt, doch der Nutzen des Vertrages bleibt bis auf unbestimmte Zeit bestehen, da nun das Haus bewohnt werden kann.
In Hebräer 13:20 spricht der Apostel Paulus davon, daß Jehova „den großen Hirten der Schafe mit dem Blut eines ewigen Bundes [griechisch: diathē’kē aiō’nios], unseren Herrn Jesus, von den Toten heraufgebracht hat“. In der Emphatic Diaglott wird dieser Ausdruck mit „das Blut eines aionischen Bundes“ (Zwischenzeilenlesart: „Zeitalter dauernden“) wiedergegeben. Der gleiche griechische Ausdruck wurde von den Übersetzern der Septuaginta benutzt, um in 2. Mose 31:16 die hebräischen Wörter beríth ‛ōlám wiederzugeben, die sich auf das Sabbatgesetz (einen Teil des Gesetzesbundes) beziehen, das zu einem Ende kam, obwohl viele Übersetzungen auch davon als von einem „ewigen Bund“ reden (2. Mose 31:17, LXX; Kol. 2:13-16). Ebenso sollte der Bund mit Aaron und seinen Söhnen „zu einem ewigen Priestertum“ (Elberfelder Bibel) nur „auf unabsehbare Zeit“ (Neue-Welt-Übersetzung) dauern (2. Mose 40:15; 4. Mose 25:13; Hebr. 7:11, 12).
Das hebräische Wort ‛ōlám und das entsprechende griechische Wort aiō’nios können ewig bedeuten, in dem Sinne, daß etwas nie zu Ende geht, oder sie können etwas bezeichnen, was bis in die unbestimmte Zukunft dauert. Der Gesetzesbund und der Bund für das levitische Priestertum gingen nach einer vorher nicht genannten Zeit zu Ende, nachdem sie ihren Zweck erfüllt hatten, doch ihr Nutzen bleibt für immer bestehen. Ebenso wird auch der neue Bund zu Ende kommen, wenn alle Gesalbten zu himmlischem, unsterblichem Leben auferweckt worden sind.
In ähnlichem Sinne erklärte Jehova, daß seine Verheißung an Abraham bezüglich des ‘gesegneten Samens’ ein „Bund auf unabsehbare Zeit“ (hebräisch: ‛ōlám; Septuaginta: aiō’nion), ein ‘ewiger Bund’ (Elberfelder Bibel), sein würde (1. Mose 17:7; 22:18). Als Jehova den Gesetzesbund aufhob, indem er ihn an den Marterpfahl nagelte, nahm der neue Bund dessen Stelle als Ergänzung zum abrahamischen Bund ein. Der „auf unabsehbare Zeit“ dauernde Bund mit Abraham wird dann erfüllt sein, wenn das letzte der sekundären Glieder des ‘Samens Abrahams’ seine Belohnung im Himmel empfängt und dieser „Same“ — Christus und seine 144 000 Mitherrscher — seinen tausendjährigen Auftrag vollendet, der Menschheit lebenbringende Segnungen zukommen zu lassen und eine vollkommene Regierung zu geben (Gal. 3:16, 19, 29; Offb. 14:1; 20:6; 1. Kor. 15:24, 28).


Ich wäre dafür sich das dann genauer mit der Bibel anzusehen (und ich könnte behilflich auch ggf. mit anderen WT-Publikationen zu verwandten Themen, die Online nicht zur Verfügung stehen).
Das Thema ist nicht belanglos! Das entscheidet sehr wohl über das Christsein, ob man überhaupt noch als Christ im Neuen Bund ist und welche Rolle JESUS für uns spielt.
Damit klärt sich auch, warum der Jurek meint, dass den "ZJ" das Fundament zum Christsein fehlt. Das ist aber nicht wie böse gemeint, sondern es geht um LEBENSWICHTIGE Dinge dabei, die man betrachten sollte, wenn einem daran liegt GOTT und SOHN zu dienen, auch wenn das auf Kosten der Treue zur einer irdischen Organisation bedeutet.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Zur 8)

#400 von Topas , 11.08.2016 09:18

Vielleicht ist der Ausdruck 'Glorreiche 7' nicht von dir geprägt und du hast ihn lediglich übernommen und verwendest ihn, stellt er doch ein abfällige Verhöhnung dar.

Zitat
Um es aber auf den Punkt zu bringen, heißt es in einer anderen der WT-Punlikationen:

Zitat von "Das Verlangen nach Weltfrieden...", Kap.1, S.10, Abs16Desgleichen ist Jesus Christus, der größere Moses, nicht der Mittler zwischen Jehova Gott und der ganzen Menschheit. Er ist der Mittler zwischen Jehova Gott, seinem himmlischen Vater, und der Nation des geistigen Israel, die nur aus 144 000 Gliedern besteht. Diese geistige Nation gleicht einer kleinen Herde der „Schafe“ Jehovas (Römer 9:6; Offenbarung 7:4).




Welche Publikation genau? Ich kann sie auf den JW-Seiten nicht finden.

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RE: Zur 8)

#401 von Jurek , 11.08.2016 10:01

Hallo Topas,

nein, verhöhnen wollte ich mit dem Ausdruck "Die glorreichen 7" niemanden!
Falls das bei dir den Eindruck erweckte, entschuldige ich mich bei dir.
Aber für mich besagte das nichts anders (wie schon erwähnt), dass diese "7" für sich die glorreiche Stellung beziehen, die niemanden anderen zustehen soll…

Zitat
Welche Publikation genau? Ich kann sie auf den JW-Seiten nicht finden.


Wie ich schon erwähnte, die Problematik ist, dass seit dem Jahr 2000, bei den erwähnten Publikationen das kaum zu Sprache kommt, was aber nach wie vor volle Gültigkeit hat!
Dieses Zitat stammt aus dem grauen WT "Sicherheits-Buch" (Kürzel "ws", herausgegeben 1986). Der ganze Titel dieses Buches lautet: "Weltweite Sicherheit unter dem "Fürsten des Friedens"". (Zitat aus dem Kap. 1, S.10, 11, Abs. 16).

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Zur 8)

#402 von Topas , 11.08.2016 10:08

Seit unserem Disput habe ich nun 4 verschiedene Zeugen Jehovas gesprochen. Einen auf der Straße und zwei telefonisch (davon ein Ehepaar, die unterschiedlicher Ansicht waren). Zwei bestätigten mir deine Aussagen zu der Mittlerrolle und zwei fielen aus allen Wolken, weil sie das nicht wußten.
Die erste Reaktion bei den beiden, die es nicht wußten war: 'Wieso fragst du, Jesus ist doch für alle gestorben, also auch MIttler für alle. Steht doch in der Bibel'
Eine möchte nun mehr erfahren, daher frage ich auch explizit nach den Quellen. Eine Reaktion bestand darin skeptisch zu fragen, woher ich dies hätte, ob es vielleicht von Abtrünnigen käme. Daher ist es wichtig diese Dinge exakt in der Originalliteratur nachlesen zu können.


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RE: Zur 8)

#403 von Jurek , 11.08.2016 10:11

Eben, weil das was nicht so geläufig ist und aus der WT-Literatur stammt, muss wohl von Abtrünnigen stammen, weil diese die WT-Literatur viel besser kennen als die "ZJ" die damit sonst von Haus-zu-Haus rumlaufen ....


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Zur 8)

#404 von Jurek , 11.08.2016 10:41

Gerade das traurige daran ist, dass so eine FUNDAMENTALE Sache wo es um das Seelenheil und das Christsein der "ZJ" geht (!), dass manche "ZJ" dazu eigentlich nicht viel wissen! (Ich weiß nicht einmal was Schrat als "ZJ" dazu wirklich so weiß bzw. wusste).
Und sonderbar, dass seit diesem Jahr (voriges Jahr war die WT-CD mit Literatur ab 1970) die Literatur erst ab 2000 vorhanden ist, und in den Königreichssälen-Bibliotheken (so manchen Berichten zu folge), sollen auch die alten Exemplare der Literatur weggetan werden.
Wieso? Hat die WTG was zu verschweigen oder hat sie vor eine stille Reform vorzunehmen, ohne dass einer das wirklich merken soll? (Aber was wäre mit denen - wieder mal -, die sie aufgrund der alten Wachttürme (nicht Bibel!) ausgeschlossen haben und nach wie vor wie die Pest meiden (denke an getrennte Familien! Wo es da nicht wirklich um schwere Sünden ging, sondern Ungehorsam gegenüber welchen unbiblischen Lehren der WT-Org.!), wenn das nicht mehr gelten soll? Also was nun?)...
Nun ja, das wird auch unter den Teppich gekehrt und wer darüber spricht, der sucht nur Zwiespalt unter den "ZJ" zu sähen...

Aber viele der alten Lehren gelten immer noch, die den Status der Leitung sichern! (Daher mein Bezug auf die "Glorreichen", was aber nicht böswillig gemeint ist).

Ich habe von einem "ZJ" sein gebrauchtes Exemplar (mit vielen anderen Büchern und Zeitschriften) bekommen, daher sind hier die Unterstreichungen und Notizen nicht von mir. Aber hier das Originalbild des zitierten Buches, falls dich wer danach fragt:


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Zur 8)

#405 von Topas , 11.08.2016 10:49

Danke!

Bin auf die Reaktionen gespannt.

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