RE: Lauter heiße Kartoffeln ... (?)

#31 von Jurek , 27.09.2014 13:23

Hallo Schrat,

Zitat
…sagte der WT-Studienleiter von der Bühne aus "...was der Sklave sagt ist das gleiche, als das was Gott sagt..."


Natürlich kommt darauf an, WAS wessen „Sklave“ da sagt… Weil WENN es das gleiche ist, was GOTT sagt, dann ist das in Ordnung.
Aber pauschal auf alles bezogen, das ist natürlich GOTTES-Lästerung!
Die WTG besitzt leider keine Demut, die sie aber von anderen verlangt, um denen (der WTO) stillschweigend blind nachzufolgen. Und das ist leider Fakt.
Nein, sie behaupten von sich, frei von jeglichem religiösem Irrtum zu sein (WT 15.03.92, S.20 u. ä.), da sie der Meinung sind, dass alle ihre Lehren sich auf die Bibel stützen (WT 1.6.94, S.11).
Nur wenn das wahr wäre, dann warum ändern sich bei denen solche „biblische“ Lehren? Tut sich GOTT irren?
Darauf entgegnen sie hochmütig, dass trotz mancher Fehler aufgrund der Unvollkommenheit, nur bei ihnen wirkt der hl. Geist durch den „Kanal“ (also direkter Verbindung zwischen GOTT und Menschen) in dieser „J. Organisation“ =(WT 15.11.92, S.21, Abs.15a), daher keine Chance, denn man kann die Wahrheit auch nirgendwo anders finden als nur in dieser ORGANISATION! (ebd. S.17, Abs.17b), weil das die EINZIGE Organisation Gottes auf Erden sei! (WT15.01.95, S.13).
Daher ist jegliche Kritik an dieser Organisation, bzw. der „Sklavenklasse“, GLEICHBEDEUTEND (!) mit einer Kritik an JEHOVA GOTT selber! (WT’56,S.474; 15.05.81, S.18 etc.). Was für eine Hochanmassung bei ihren Irrtümern!
Soviel Hochmut und Selbstverherrlichung und gleichzeitig Verachtung anderen Christen gegenüber, die mit ihren (der WTG) „gegenwärtigen Wahrheiten“ nicht (nicht immer) mitziehen wollen, macht sie nicht gerade zu nachahmenswerten Christen (bzw. die sind keine Christen, wenn sie JESUS als nur dem „Hauptvermittler“, für Den sie aber in der Praxis (Theorie ist ganz was anderes) ins Vordergrund die „Nebenvermittler“ vorschieb), im Grunde ablehnen… =(Joh 6:53 etc.). Wo ist da die Liebe geblieben, mit der sie prahlen, dass keiner die so hat wie nur sie?

Ich würde mich sehr freuen (so auch zu entnehmen aus heutiger interner Bibelbetrachtung nach 1.Kor 9, wo es in den Kapiteln 8-10 um die Freiheit der Christen geht, ohne Gewissen anderer zu belasten…), dass jeder „ZJ“ versucht wirklich Zeuge für JEHOVA GOTT und JESUS CHRISTUS zu sein und nicht für die WT-Organisation, wie leider das der Fall ist.
Das kann man wohl nie oft genug gutmeinend betonen, damit auch sie die Wahrheit erkennen, die sie dann freimacht!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
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meine zwei Erfahrungen mit anderen Personen

#32 von Jurek , 20.08.2017 12:34

Im heutigen Tagestext heißt es unter anderem:

Zitat
Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht bloßgestellt werden; wer aber die Wahrheit tut, kommt zu dem Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott gewirkt sind.“ - Johannes 3:18-21

Ewiger Segen oder ewiges Gericht hängen nicht nur von dem Bösen oder Guten ab, was er tut, sondern letztlich ist entscheidend, welche Haltung der Mensch gegenüber Christus einnimmt.
An Christus kann keiner gleichgültig vorbeigehen. Es kann sich auch niemand darüber beklagen, dass es ihm an „Licht“ fehlt. In Christus ist das „Licht“ in die Welt gekommen: Gottes Wesen und Gottes Willen sind aufs Deutlichste zum Ausdruck gekommen. Niemand braucht mehr im Dunkeln zu tappen. Wer sich dennoch dem göttlichen Licht entzieht, zeigt, dass er ein schlechtes Gewissen hat.
Wer seine bösen Taten vor Gott aufdeckt, indem er sie bekennt, und dann in Christus Vergebung empfängt, hat keine Angst, „entdeckt“ zu werden. Er gehört zu denen, die die Wahrheit tun und denen bewusst ist, dass alle guten Werke allein aus dem vertrauten Umgang mit Gott zustande kommen.


Dazu zwei Punkte:

Zu einem:
Ich war lange Zeit mit jemanden aus Deutschland übers Internet befreundet, weil der mir die ganzen technischen Sachen erklärt hatte mit der Einrichtung meiner CNC, Elektronik, Laserplotter etc. … Er war sehr nett und hilfsbereit mir gegenüber und engagierte sich sonst auch für andere… Ich habe eigentlich mit dem damals nicht so über den Glauben gesprochen, bzw. nur recht wenig und oberflächlich, besonders wenn er mir auch „schöne Weihnachten“ gewünscht hat oder so, so dass er nur wusste das ich ein bekennender Christ bin, aber nicht viel mehr. Bis zu dem Tag, wo ich ihn doch näher darauf ansprach, dass ein guter und hilfsbereiter Mensch zu sein, nicht alles wäre um ein Christ zu sein…
Im Grunde habe ich das gesagt, was am Anfang hier im zitierten Kommentar steht, dass der ewiger Segen oder ewiges Gericht hängen nicht nur von dem Bösen oder Guten ab, was er tut, sondern letztlich ist entscheidend, welche Haltung der Mensch gegenüber CHRISTUS einnimmt.
Damit war plötzlich unsere Freundschaft beendet. Ich bedauere das sehr!
Da ich als Beispiel auch gemeint hatte, dass ich mir für meinen Laserplotter eine aus Holz konstruierte Überhausung gebastelt habe, bedeutet das nicht, dass ich ein Tischler bin…, war das eben zu viel für ihn…
So können dann recht plötzlich und unvorhersehbar für mich, auch lange Freundschaften enden…

Und zu anderem:
Der abschließende zitierte Absatz lässt mich denken auch an die Rechtskomitee-Verhandlung der „ZJ“, wo hinter verschlossenen Türen in einer Geheimsitzung wird so getan, als ob immer es so wäre, dass diese Leute das immer im Interesse des Angeklagten handeln würden, dass seine schwere Sünden die er begangen hat (laut der Dogmatik der WTG), diese nicht publik werden.
Was für eine im Grunde Menschenrechtsverletzung!
Das ist so, als ob man behaupten würde, dass Luther nicht wollte und sich dessen schämte, was er in seinen 95 Thesen gegen Ablass etc. geschrieben hatte, und wollte, dass davon keiner erfährt!


Meinungsfreiheit und Menschenrechte


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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